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Full text of "Happy Computer Magazine (Germany) (July 1988)"

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lAPPk 



Markt&Technik 



88 j UU DAS GROSSE HEIMCOMPUTER-MAGAZII 




ARD-COnPUTERZEl 

Viele Infos for Einsfeiger zur Folge 30 



id^Mkdd 



EPSON. DerUnterschied. 




Es war gar nicht so leicht, 

EPSON Qualitat zu so giinstigem Preis 

im neuen LX-800 zu verwirklichen. 



Jetzt kann sich wirklicli jeder EPSON Qualitat 
leisten. Datur sorgt unser neuer LX-Drucker 
mil seinem giinstigen Preis. Bei eistaunlich 
niedrigemGecauschpegel erreicht erein Top- 
Tempo von 180 Z./Sek. Und auch in Schon- 
schrifl (NLQ} bewaltigt er einen fur seine 
Klasse extrem nohen Text- 
durchsatz. Den Unterschied 
macht aber auch die Aus- 
5tattung deutlich; Zwei \\tfsteW 

Schonschriften, viellaltige inl5 

Suhriflvjrianten.volleGratik- 
fahigkeit. iibersichtliches 




Bedienerteld, Endlospapiei- und Einzelblatt- 
verarbeilung. Und aut Wunsch ein vollauto- 
matischer Einzelblatt-Einzug. Uber die paral- 
lel Schnitlstelle laBt sich del LX-800 an 
alle gangigen PCs anschlieflen. Fur Com- 
modote-Anwender gibl es den LX-800 mtt 
zusatzlich eingebauter 
C64/128 Schnitlstelle. Er ist 
also ein ideales Aufsteiger- 
Modell. Und der Preis machl 
das Einsteigen leicht. 
Fragen Sie Ihren EPSON 
Fach handler. 



EPSON 

Technologic, die Zeichen setzt. 



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/ N H A L 





• MACHEN COMPUTER DUMM? 


. Wisse rtsc h af 1 1 i c he •■ H o rrorg ema Id e 
Happy-Computer klart auf 


10 








AKTUELL 




<rimi-Serie aus den Bavaria-Studios 
Hacker unter Mordverdacht 


16 


TVpen, Trends & Tatsachen 


17 


-Jeuheiten 


1E 


Ma ri- News 


18 


Der neue Schneider Euro-PC 


20 


i/irensnnriff am Freilaq. dem 13. 


20 






STORY 




* Donald digital 

3isneys diqitale Wunderweli 


23 


ii'c.ccv^r.s Cori!C5 fiuf Disked* 


30 


C 64 uberwacfil Alomkrattwerk 


34 


Science-fiction: Venal invers 


37 








BUCHER 




Biicher rund urn Computer und Zukunfl 


-ID 


. leblings-Literatui 

Happv-Redakleure und was sie abends lesen 


46 


Biicher fur den Computer-Einsleiqer 


49 






SPIELE-TEIL 




Leserbrlefe 74 




Interceptor (Fluasimulator tiir Amiqal 


75 




Der groBe Monster-Mix 

Drei Ftollenspiele im Verqleich 


76 




Goldrunner II 


78 




Obliterator 


78 




Ooze 


80 




Tarqet Reneqade 


80 




Wizard Wan 


81 




Die Arclie des Captain Blood 


81 




Oh No! 


82 






82 




Soft-News 


83 




Umsetzunqen 


86 




AuFstieg und Fall der Ludmilla Patina 
■■Kreml": Brett- und Computerspiel 






Bauern, Ritter, Adelsherren 

Postspiel -Feudalherren- zum Mitmachen 


90 




Hallo Freaks 


92 










GRUNDLAGEN 




GEM: Ganz Einfach Mitmaciien (Teil 2) 


122 


Radio-Hacken: Spionaqe run dum KLirzivellenfaiiin 


125 




BASTELEI 




Fernsehapparat stall Monitor 


128 










l^™HB-^l 



schuB-Lorbeeren w 

tiir den Flugsimulal 
-Interceptor-. Halt d: 



14U ein Listing 

des Monats program- 



6 $$$& 





7/88 




unser Listing des 
Monals -Crillion- fur 
C 64. Von der Spiele- 



SOFTWARE-TEST 






GFA-Basic 3.0 ■- ein Genie-Streich 


129 










HARDWARE-TEST 






HQP-40: 24-Nadel-Druckar im Teat 


134 




WETTBEWERB 






KnobelspaG mit Harlmut 


131 




Happy-Leser-Gewmnspiel 


132 




Gewinner des GFA-Wettbewerbs 


139 










• BERUHMT UND REICH 






Kamereals ProQrammierer 


140 




Der Alltaq von Profi-Proqrammierern 


144 




Flirt-Fundbiiro 


151 




Programme professional! vermarkten 


153 










COMPUTERN GANZ EINFACH 




Ein Beruf im Wandel dar Zeit 


156 




Fachchinesisch einqedeutschl 


158 










RUBRIKEN 






Editorial 


9 




DFU-News 


70 




Clubs 


70 




Less riorum 


72 




Kosinus CO. 72 


107, 152 




Computerntarki 


110 




Happy-Tip: So verkaulen Sie Ihren Computer riclit 






Vorschau 


163 










LISTING DES MONATS 






• Spieleknu1lerfiirC64 


53 




Die -Crillion-Storv 


136 










SPIELE-LISTING 






C 64: Vorsicht Gaqproqramm 


60 




Atari XL/XE: Georqie's Reise 


61 




CPC: Fulibsll toifll: L rising zur Fufjoall-EM 'SB 


97 




Atari ST: Eflrtor lur ■■Pills- 


105 




MS-DOS: Prospektor 


108 










TIPSSTRICKS 




■ 


MS-DOS: PROMPT m.( ..ANSI SYS- (Tail 2\ 


65 




Alari ST: Turbo-Tool (Sir GFA-Basic 


66 




Amlqa: Checkie 42. der Basic- Bandiqer 


87 





iSH& 7 








so wen: 

rbeitungszeit erscr 
iman ,,20000 Meilen unter dem Meer" 



Spannend wie der Roman 
,,20000 Meilen unter dem Meer" 
SetztneueMaSstabe! 



Alles in deutscher Sprache erhaltlich 



TAGEBUCH: APRIL 1988 






□ointienen Beitr; 

dei als ■ Emsieigs-^-C j:i :;:■.!-!■■ geprie- 
sene Amiga zwar eine ganze Menge 
kann, aber beileihe kein Emsteiger- 
Compute-i lit Dazu gehort — so seine 
Erkennlnis - eben weseatliob mehr 
als Supergraiik und Sp-uzen sound: Em 



ebenso lesbares wie vet 
1 1 :!.■■. ::■:. und vor allem 
zerluhrung, die bei denen 

ohne sich in den Tiefen von Inter- 
rupts und Submenus vergraben 
zu miissen. Der Amiga mar der 
erste Computer in unseren 
lockeren Serie. in der wir ■ 
die Einsleigertaughctikeit 
der Heimcompuler te 
Die Leaerbriefe ware 



Fachiedakteui 

Hentik Flach als 
Ami ga-Einsle iger : 
Seine eiientriscne 



Wir solllen doch fceinen Ahni 
so-derii <?ineii iniiiifizienen Fachre- 
dakteur an die Computer lassen. 

Dooh s-olange die Computerherstel- 
ler nicht dazu iibergehen, jedem ver- 
kaufien Computer einen padagogisch 
geschulten Faci;;:; .mi bc-izujes&n. dei 
dem Anwender die Bedienung erklart. 
..-. ■ ■■:. ■.- . :. ; ■■ '■..: - .■ .I--:' ■■ ■■!: . 
sen, an den Wtinschen dei messier, 
Computeibe mi ■;■-■■■! ::■: beizuprcduz.s- 
ren Niemand will chinesiBci: lerneri 

Dot, bei Computem muB man sich mil 
r-n :I\;:L- 
li 1 :■ |---rv [unci'. '■! '.:nd B-i- 

fehlstolgen (C 64- .OPEN 15,6.15, 
■ :•:■:■/..".*.'■. ':. ■■■'■ : :■. :: '". : : ,:V~!:-- 
erOSchen Bind der erste 
Schrm in die richlige Richlung, bleiben 
■ :!■-[ Sidcl-v.'fni-, sdisnge Programm- 




Immer mehr Menschen beginnen 
sich fllr Compute : zu [-.'.-rieit-ieMi Umili- 
nen die erslen Schritte ins neue Hobby 
zu erleichtern, wird Happy-Computer 
zukiinftig noch starker Anwalt der 
Compuler-Einsteiger sein. 

::.■::■■. . : .';'= .,:::: ::.!. .:■■..:■- ~i::'.i-.:^- 
mil [iirsni neugekauilen Computer ge- 
habt? Schreiben Sie uns. Wir warden 
Ihie Anregungen mit den Computer- 
hersteUern diskuiieren. damn Compu- 



DalJ vor allem ]uge ndliche Compute: 
zu Buetrt Hobby gemachl haben, beun- 
ruhigl Sozialpadagogen. Psychologen. 
U-hr-iT und viele Eiv-i- [>-■: I>::j:vu - ei 
'.'er; jiiis- ."lie |ugend. verrohe die 
;;:rr.!l;"iige:'. Y,\w\<-\\ !-v;=e iit Kul'm 
undihieKrealivitatverkUmmern. Untei 
der Qberschnit »Machen Computei 
■;-.i::ii--.. b:ss- und brutal. (Eeite 10" ' 
ser Mitaibeirer Klaus Raatz dies 




■v.il -i*:: Gf.ni ; rjK.. 1 ;ami«.n 
DaB der Computer die Kreativitat nicht 
iolel, lafil sich ilbiigens schon an den 
Eitisendungen zu unseiem .Fantasy- 
'> (Happy 4/88) ablesen: 
Bildern und Zeichnuti- 
n viel Fantasie und Eega- 
bung der Happy- Leser. Die bestenwer- 
den wir [hnen nachsten Monat prasen- 

Doch audi ohne Werl hewer be enei- 
chen uns Monat Eur Monai Bilder und 
Zeichnungen von Computer-Fans. Set- 
en esIiebevollgemalleKartentui Hallo 



unseres Spiele-Rsdak-e'.iia Heinnrh 
Lenhardt als -Last Ninia-. das jetzt das 
Schwarze Bietl in der Redaktion zien. 
■ 
•Das 1st achlimmer. als einen Sack 






: fj'r'iro: !s--s [anciM ii 
■folgrek" 



■:■::■:.■■ :;■■ :■:..: . -:- : ■:■:: : v .' : ■.'.■: . 
:: i:,-.::-.r:.-T. ::..■ .:::■ ;: ',..■ ;■ ;!:.:::: ■: !.■■;:: 

abzulichien. Die Bilcher hielten still. 
Die Redakieuie weniger. Unier gro- 
Bem Hallo der Redakteuie brauciite 
lens drei Filme, um ein Bi 




30 Kilo leiehu 



Bijcherach-.v!?i;.;i!iiv an: Z-.-." 

gere Auswaht kam. wollen wir [hnen 
nichi vorenthallen. 




afe 9 



Themq Freaks 



Machen 

Computer 

dumm, einscm 

und brutal? 



Die einen sehen im Heimcom- 
puter das Sprungbrett zur 
Traumkarriere, andere sich- 
len im Elektronikhobby den Kind- 
heitskiller Nr. 1. Die einen mahnen: 
Am Computer kommt morgen kei- 
nei mehi vorbei, also beschafiigt 
Euch heute schon mit den Dingern. 
Andere wamen: Wer Computer be- 
nutzt, wird suchrig, dumm, konlakt- 
scheu und einsam. Nicht alle Bilder 
der Szene sind in Schwarz und WeiB 
gehalten, aber 



sind auch 
wahre Horror- 
gemalde ent- 
standen. 

Da beschreibt 
Claus Eurich. 
Journalist ik pro- 
fessor in Dort- 
mund, »wie die 
Computerwelt 
das Kindsein zei- 
stort.. Da ent- 
deckt der Psy- 
chologe Walter 
Volpert moder- 
ne »Zauberlehrlinge«, »die gefahr- 
liche Liebe zum Computer" und das 
mutmalMich i>schhmmste Leiden un- 
serer Zeit«, den ffechnostrefl«, der 
erstmals in den USA beobachtet 
wurde. Technostreft plage jene, die 
den Aufmarsch neuer Techniken 
skeptisch beurteilen, von lechnik 
entweder tlberrollt oder an die Seite 
geschoben werden. Technostreli 
plage ebenso aber jene, die die 
neuen Techniken aufgeschlossen 
und begeistert annehmen und ein- 

Diister, dtisterl Machen Computer 
siichtig? Versuimmeln tiber Compu- 
terspiel und Computerhobby ande- 
re Fertigkeiten und Fahigkeiten, 



Biirgeriniti 

MUlionen haben den Heim- 
computer als Spielzeug oder 
Hobbykiste entdeckt. Die So- 
zialforscher haben nachge- 
zogen, haben ihrerseits die 
Computer-Kids entdeckt. Ein 
Thema mit Variationen — fur 
Soziologen, Padagogen und 
Psychologen: Was machen 
die Kids mit den Computern? 
Oder anders: Was machen 
die Computer mit den Kids? 



zum Beispiel die Musikalitat und der 
Geist der learn arbeit? Machen 
Computer einen Grofiteil der Bevol- 
kerung einsam und kontaktscheu? 

Werner hockt stundenlang an sei- 
nem neuen Spiel; Markus briitet 
iiber logischen Problemen; Hans 
geht mit dem Lotkolben um wie an- 
dere Leute mit Messer und Gabel; 
Sabine schlieBIich versucht, Ord- 
nung in die Adressenkartei ihrer 
bringen. Und al- 
le beschaftigen 



sich mit demsel- 
bem Ding; ei- 
nem Computer. 
Werner spielt; 
Markus pro- 

giammiert; 
Hans, ein "Hard- 
ware-Freak-, rii- 

puter auf; Sa- 
bine arbeitet 
mit einem Datei- 
programm. Vter 
"Computer-Kids* 
— vier typische, 
aber ganz unterschiedliche Beispie- 
le aus der Szene, 

Warum wollen Jugendliche an die 
Computer heian? Wie gehen Sie mit 
Computern um? Mai so, mal so. Es ist 
alles drin: Vom Computerspieler, 
der mit Video-Spielen beginnt und 
von den weiteren Fahigkeiten eines 
Computers kaum etwas eriahrt, bis 
hin zum gewieften Programmierer, 
der mit 17 eine Software-Firma griin- 
det und davon ganz gut leben kann. 
Und dazwischen werkeln und wir- 
ken etliche andere »Fraktionen«; 
Hardware bastler und Basic-Kiinst- 
ler. Jcystick-Akrobaten und hier und 
da jugendliche EDV-Trainer, die lh- 
ren Eltem das Computer-Einmal- 




10 s$S& 



Freaks Ihema 




iSfe, 11 



Thema Freaks 



eins beibringen. Langst nichl alle 
Hobbyisien verlieren sich im Ein- 
zelkampf gegen die Maschine; die 
Szene der Computerciubs ist so re- 
ge und schillernd wie die der Kids. 
Der absolute Tbp-Hit der Einwan- 
de: "Computerspiele machen ag- 
gressiV", Der Hintergrund: Pro- 
gramme wie die klassischen « Space 
Invaders*, neueidmgs auch realisti- 
scher geratene Ballerspiele, siehe 



ISeufzer: 
• S 



iSchaut doch erst- 
mal, was da abgeht 
bei uns in der Szene. 

aRaid over Moscow« oder » Beach 
Head*. Da kann man mit dem Joy- 
slick mal eben Moskau atomisieren 
oder eine martialische Landung im 
Feindesland hinlegen — elektro- 
nisch versteht sich. Und es gibt ne- 
ben den intergalaklischen Baller- 
spielen der ersien Stunde und den 
digitalen Computer-Rambos im 
Computerdschungel auch noch All- 
tagshorror hausgemacht: zum Bei- 
spiel das Autorennen auf der Haupt- 
strafie, bei dem sich Punkte sam- 
meln lassen, wenn man Omas, Po- 
lizisten, Kinderwagen und derglei- 
chen uber den H auf en fahrt — etek- 
rronisch versteht sich. Uber Ge- 
schmacker lafit sich vorirefflich 
streiten, und wer bis hierhin noch 
nichts Geschmackloses entdeckt 
haben solite, dem seien noch die 
Verge walligungs- und Nazi-Pro- 
gramme unter die Nase gerieben. 
Auchdaskursiert— unter der Hand. 
Der Knackpunkt in der Diskussion: 
Werden jene. die Mord und Tot- 
schlag spielen, gleich auch zu Mbr- 
dem? Die Bedenken smd da gar 
nicht so neu. Auch Zinnsoldaten und 
Spielzeugpanzer sind in Vemif ge- 
raten. und das in einer Welt, die vor 



(echten) Waffen nur so strotzt. Merk- 
wiirdig genug. Schliren Spiele mit 
gewalttatigen Inhalten Aggressio- 
nen oder bauen sie Aggressionen 
auf harmlose Weise ab? Die For- 
scher sind sich da mal wieder un- 
eins. Jedenfalls dilrfte das simple 
Strickmuster, wonach jene, die bru- 
tale Videospiele konsumieren, an- 
schlieflend gleich zum Amoklauf in 
der Nachbarschaft ansetzen, eben- 
so haltlos sein wie das Argument, 
das seien halt Spiele wie andere 
Spiele auch, nur mit anderen Inhal- 
ten. Aber Hand aufs Herz. Ist mir 
nach dem Ballerspiel so richtig zum 
Ballern zumute oder bin ich einfach 
nur fix und fertig? Auch das ware 
mal einen Blick wert beim Video- 
spiel, nicht nur der High-Score. Ein 
salomonisches Urteil aus der Szene 
der Kids: »Also manche Leute, die 
reagieren unheimlich auf Video- 
spiele, die werden wirklich aggres- 
siv. Das muS nicht so sein. aber das 
hab' ich schon erlebt." Und woher 
bitte kommt diese iiberschussige 
aggressive Energie? Aus der 
•Compute r-Kiste> gezaubert oder 
aufgestaut in der Familie. in der 
Schule, in der Clique, in jenem »klei- 
nen Horrorladeni namens Alltag? 

2Seufzer: Wir 
• »Computer-Kids« 
sind nicht besser 
oder schlechter 
geraten als jene, die 
nichts mit Computern 
am Hut haben. 

Deswegen sind der amaklaufen- 
de Rambo und der Aiomangiiff auf 
Moskau ja wohl noch lange keine 
geiungenen Spielideen — und hiib- 
sche schon gar nicht. Das solite man 
nicht so verkniffen sehen. Haupt- 



sache Action? Ich hab' da so meine 
Traume! Zum Beispiel, da6 es doch 
mbglich sein muBte, denselben 
SpaB am gleichen Spiel zu haben, 
egal ob in Hamburg oder in Dres- 
den. Und bei >Rambo» hab' ich da so 
meine Zweifel. Und im ubrigen: Hat 
eigentlich schon mal jemand ge- 
fragt, was in den Kdpfen jener Leule 
vorgeht, die »Spiele« wie »Rambo« 
programmieren und vertreiben? 

3Seulzer: Wir 
• konnen eigentlich 
ganz gut feststellen, 
ob wir in einem Spiel 
sind oder mitten im 
richtigen Leben! 

Die B-Seite der Spiel e-Kritiker hat 
auch nur eine Rille: »Wer einmal am 
Computer spiell, kommt nicht mehr 
weg vom Joystick". Co input ersucht? 
Andreas berichtet: »Ich hab's bei 
meinem kleinen B ruder gesehen, 
oder auch, wenn Freunde zu Besuch 
kommen — die schaffen's tatsach- 
lich, sechs Stunden an einem einzi- 
gen Videospiel dranzusitzen.* Und 
das passiert doch glatt auch jenen. 
die kurz zuvor noch lasterten: »Dann 
spielen sie und sind ganz begeistert 
— da laufen Mannchen rum oder 
sonst was. Das faszinien erstmai und 
dann ist die Barriere, ist das Vorur- 
teil schon mal abgeschwacht. Dann 
passiert's denen, daB sie vier Stun- 
den dran sitzen und ich sag's ihnen 
und dann sagen sie: 'Was, sooo lan- 
ge?* Ernstiegsdroge Videospiel, 
schlimm, schlimm — oder? 

Da haben Wissenscha filer einen 
Haufen Jugendlicher befragt, und 
was kam raus? Frage 1: >Wenn Du 
einmal angefangen hast mit den 
Videospielen zu spielen, wie lange 
spielst Du?« Frage 3: »Fallt es Dir 
schwer, aufzuhoren?» 



Prominente antworten Happy-Computer: »Der 




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Materiellem, 




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Verfiihrung 




moglich. 


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im Abfahrtslaol) am dpi 




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- und zum Gliick sitzt vor 



JJ 



12 m>s& 



Freaks The ma 



■Ich spiele in der Regel 1 anger als 
ne Stunde mit dem Computer.* 
Dam bekannle sich 

— jeder elfle der Kids von 10 bis 12, 

— jeder achte mit 13 Oder 14 Jahren 

— und fast jeder ffinfte tlber 14. 
Spieldauer: Tendenz steigend. 
Spielsucht? Von wegen. 

•Es fallt mir scliwer, aufzuhiiren*, 
meinle 

— jeder dntte von 10 bis 12. 

— jeder funfte der 13/14jahrigen 
und 

— jeder sechste der Alteren. 

Die Zahlen sprechen fiir sich. Der 
Spieltrieb nimmtzwar nicht ab, wenn 
die Kids alter werden, aber sie kom- 
men leichter los von der vermeinlli- 
chen Droge. Anders ausgedriickt: 
Wer nach den ersten Monaten noch 
keine viereckigen Augen hat, kriegi 
sie spater erst recht nicht. 

So isses, Und spatestens, wenn 
slundenlange .Winier Games- ei- 
nen Krampf in der Joystick-Hand 
auslosen, siellsl Du fesl. daB zumin- 
dest der Korper nicht endlos mit- 
spielt. Wenn man aber berucksich- 
tigt, daB es neben den Ballerspielen 
auch harmlose Geschicklichkeits- 
spiele gibt, fantasievolle Adventures 
und jene Sportspiele. dann ist die 

4Seufzer: 
• Ihr glotzt immer 
dann auf uns, 
wenn wir mit dem 
Computer spielen. 
Wir hbren doch 
auch mal auf — 
irgendwann! 

Bandbreite der Software a ngebote 
auch nicht schmaler als die der 
Brertspiele von sHalma™ bis »Fulda- 
Gap> (ein Wiirfelspiel rund um den 
■begrenzten« Atomkrieg in Mirtel- 



Zwtschenseufzer: 
Okay, okay — wenn 
ich nur noch 
computerspiele, ist's 
auch nicht besser 
als Dauergjotzen 
oder Walkmans 
Dauerdrohn — aber 
das 1st mein 
Problem und nicht 
das vom Com pi! 

hessen). Und damit zum dritten Ein- 
wand gegen das Computerhobby. 
dem zweiten ziemlich verwandt. 

Die Schar der Computerspieler 
steht im Bann der Spiele, die 
•Hacker* knacken andere Nusse. 
Dabei geht es nicht um die datenrei- 
senden Hacker, sondem um die 
Programmierer in den Rechenzen- 
tren von Forschung und Industrie, 
die der I nformatiker Joseph Weizen- 
baum (Ex-Prophet, jetzt Maimer in 
der Wuste) vor mehr als zehn Jahren 
so beschneb: *Sie arbeiten bis zum 
Umfallen, zwanzig, dreiBig Stunden 
an ernem Stiick. Wenn moglich. las- 
sen sie sich ihr Essen bringen: Kaf- 
fee. Cola und belegte Brotchen. 
Wenn es sich einrichten laBt, schla- 
fen sie sogar auf einer Liege neben 
dem Computer. Zumindest solange 
sie derart gefangen sind, existieren 
sie nur durch und fur den Computer. 
Das sind Computerfetischisten, 
zwanghafte Programmierer.* 

Wer je in Basic oder Maschinen- 
sprache eingestiegen ist, kennt die- 
se ausgiebigen Arbeitsphasen, die 
nicht enden wollen, solange keine 
Losung in Sicht ist. Und wer's nicht 
kennt, der ist nicht richtig eingestie- 
gen. Doch wahrend die »zwanghaf- 
ten Programmierer* in den Rechen- 



zentren noch unter die Rubrik "wor- 
kaholics* (das sind Menschen, die 
ohne Arbeit nicht leben konnen; Ar- 
beitssiichtige) fielen, ist das endlose 
Briiten uber dem Heimcomputer al- 
ien moglich, nichi zuletzt den Kids. 

Wie war das mit dem Technc- 
StreB? Bei "lechnikzentrierten*, bei 
Hackern und Videospielern hat der 
Berliner Psychologe Walter Volpert 
unter anderem folgende Symptome 
entdeckt: 

«... das Gefangensein in der Welt der 
Programmsy steme und die Unfahig- 
keit herauszukommen oder den All- 
tag noch als etwas anderes zu erle- 
ben als ein ermiidendes Chaos, die 
gefiihlsmaBige Verarmung und Er- 
starrung und ein Gefuhl der All- 
macht. (...) 

In der Nahe der Techmkzentner- 
ten lebt es sich unglaublich einsam*. 

Am "Gefuhl der Allmacht* ist 
schon was dran. Da erlebt der 
Wjahrige Markus seinen Heimcom- 
puter als faszinierend, »weil man sa- 
gen kann, was er jetzt machen soil. 
daB er das dann ganz genau macht 
und daB man auf jeden Fehler hin- 
gewiesen wird und es irgendwie 
keinen Streit gibt.* 

5Seufxer: Wer 
• sagt denn, daB 
jeder, der einen 
Computer beherrscht, 
daraufhin ein 
Diktator werden 
muD? 

Seitdem mir Markusso berichtete, 
sind funf Jahre verstrichen. Markus 
besitzt jetzt einen Heimcomputer 
vom Kaliber tSemiprofessionell*. Al- 
lerdmgs hat Markus zwischendurch 
auch Monate und Jahre ohne Com- 
puter gelebt und das offensichtlich 
nicht anders als andere Jungs. Noch 



Computer — Freund oder Verfuhrer?« 

■ ■ Menschen haber. eS in 
■* * dei Hand, mil diesen so 




iS^fe 13 



Thema Freaks 



einmal Markus als Wjahriger zur 
Computerfaszination: »Auch, da6 
man aufhoren kann. wenn man kei- 
ne Lust mehr hat. dann schaltet man 
den Computer halt afc>,« 1st das das 
•Gefangensein in der Welt der Pro- 
gram msysteme und die Unfahigkeit 
herauszu kommen*? 

Noch einmal Markus als 14jahri- 
ger: Man sieht voi allem im End- 
effekt beim Computer, was man ge- 
tan hat. Nicht. wie bei der Schule. 
daB man Vokabeln buffelt und nach 
einem Jahrstellt man dann doch fest; 
Verdamrnt, ich kann die ja gar nicht 
mehr. Wenn man im Computer ei- 
was programmiert, sieht man. pri- 
ma, das Programm hab' ich jetzt fer- 
tig und dann hab' ich das, solang' ich 
will.- 1st das die von Walter Volpert 
gesichtete -Unfahigkeit. den Alltag 
als etwas anderes zu erleben als 
ein ermiidendes Chaos*? Oder ver- 
suchi Markus lediglich, etwas effek- 
tiver zu lernen? Und was ist so libel 
daran, wenn die Kids reinschnup- 
pem in Program mie rung und einzel- 
ne Computeranwendungen? Ubung 
machl den Meister, aber es ist auch 
noch kein Meister vom Himmel ge- 
fallen, nur weil er mal drauflos ge- 
machl hat — wo auch immer, 

6Seufzer: Dann 
t miiBte es ja auch 
so sein, daB die 
Zeitunqsleser nur 
noch schwa r x we iB 
den ken, alles 
schwa rz we iB sehen, 
weil in den meisten 
Zeitungen fast alles 
schwarz auf weifi 
gedruckt ist. 

Nicht jeder Junge. der im Wohn- 
zimmer Eisenbahn gespielt hat. ist 
Lokflihrer geworden; die kleinen 
Basic-Kiinstler stehen da kaum an- 
ders da. Vorsicht also vor sensa- 
tionslilsternen Darstellungen der 
Art »Vom Heimcompuier zum Traum- 
job, Als 19jahnger schon Software- 
Millionar.* Das ist die groBe Ausnah- 
me und man muB offensichtlich 
manche Eltem schon vor allzu gro- 
Ben Erwartungen wamen: wenn der 
SproBting mal Zehnzeiler (in Basic) 
dichten kann, ist er immer noch urn 
Welten entfemt von den Software- 
kiinsten der Prof is, 

Und jene, die den zwanglosen 
Verein »Jugend programmiert' 
skeptisch sehen, warten daran an- 
schlieBend mit einem vierten Ein- 



Happy-Autor Klaus Raatz, stan- 
diger freier Mitarbeiter des Siid- 
deutschen Rundfunks. lebt als 
Fa ch journal ist, Publizist und Me- 
dienpadagoge In Stuttgart. 1971 
sa6 er erstmals vor einem kiihl- 
schrankgroBen Klein computer (4 
KByte RAM, 2S0Q0 Mark Kauf- 
preis bei erheblichem Schulra- 
batt); den Computer hatte ein vi- 
sion are r Mathelehrer aufgetan. 
Spater Studium, dann Organisa- 
tionsprogramm ie re r (370er Grofi- 
rechner, erheblich teurer und 
nur wenig schneller als die da- 
rn als verfligbaren Schul-, Uni- 
und Taschenrechner). 

wand gegen das Computerhobby 
auf: Wer in die Welt der Program- 
mierung einsteigt. sich mit der bi- 
naren Computersprache der Nullen 
und Einsen abgebe. werde friiher 
oder spater uberall nach Computer- 
Strickmustem vorgehen. »Das 1F- 
THEN-ELSE -Handeln sei angesagt. 
Eine differenzierte Denke sei im bi- 
naren 0/1-Muster nicht drin. Ein Ein- 
wandausderKuriositatenkiiche.die 
so ait ist. wie es Medien gibt. 

Immer, wenn neue Medien auf- 
kommen. stehen Kritiker bereit, um 
vor der kulturellen Dekaden2 des 
neuen Mediums zu wamen, Das war 
bei den Biichem so. beim Radio, 
beim Femsehen und nun ist es beim 
Computer nicht anders. Dabei wer- 
den haufig die alten Medien iiber 
den gnlnen Klee gelobt. so als hat- 
ten sie nie in der Kritik gestanden. 
Man lese mal nach, was im 18. Jahr- 
hundert iiber die hohlwangigen, 
bleichen, weltentruckten jungen Le- 
seratten mit den rotgeranderten Au- 
gen geschrieben worden ist. Die 
Computer -Kids von heute werden 
sich da durchaus wiederfinden kon- 
nen. »Computer-Kids* gibt es in al- 
ien Schattierungen. Und die meisten 
» Compute r-Kids« sind mehr als nur 
» Computer- Kids*. Sie sind Sportier 
oder Musiker, MeBdiener oder 
Pfadfinder, Jugendhaus- oder Dis- 

7Seuffzer: Schaut 
t doch erstmal, ob 
wir uns wirklich 
anders entwickeln 
als andere Kids! 

cobesucher, mischen mit in Parte ien 
oder Biirgerinitiativen. 

Und doch betonen Kritiker der 
Ttechnik- und Computerentwicklung 
ganz allgemein, es stehe schlimm 
um die "Compute r-Kids«. Ein For- 
schungsresiimee, gezogen in einer 



Psych ologie-Zeitsch rift — ein ganzes 

Btindel von Einwanden: 

»Wer gem mit Computem arbeitet 

— scheut den Umgang mit semen 
Mitmenschen. 

— denkt wenig an Sexualitat. 

— halt Menschen fur kompliziert, 

— diskutiert nicht geme, 

— mmmt von politischem und sozia- 
lem Engagement Abstand, 

— verbringt seine Freizeit am lieb- 
sten vor dem Fernsehgerat, 

— mochte von Musik und Literatur 

— unterhalten, nicht aber provoziert 
werden." 

Da wurden also einzelne Compu- 
terbenutzer — stellvertretend fur 
die schillemde Szene — in einer Art 
Sozial-Labor untersucht. Mittels aus- 
gefeilter Tests und Interviews erhe- 
ben die Sozialforscher. die zu dem 
zitierten Resiimee kamen, den An- 
spruch. man kdnne zuverlassig und 
allgemeingiiltig ermitteln, wie Com- 
puter auf die Menschen wirken. 

8Seufzer: Und 
• worum werden 
ausgerechnet wir 
Computer- Kids so 
beargwdhnt? 

Natiirlich ist eine Uberdosis 
■Computer, so wenig empfehlens- 
wert wie eine Kindheit, in der nur 
Geige-Spielen angesagt ist. Der Ef- 
fekt ist ahnlich. Aber wie will man 
aus der Existenz der Computer und 
der Begeisterung der so unter- 
schiedlichen Computerfans vorher- 
sagen, wie sich das ganz allgemein 
entwickeln muB? Ein fragwiirdiges 
Vorgehen. Dabei nahern sich die 
meisten Jugendlichen dem Compu- 
ter ja vor allem aus SpaB, aus Inter- 
esse an der Technik. Aber Null 
Bock auf Diskussionen? Nicht ganz. 
Die politische Diskussion lauft aller- 
dings nur sei ten doit, wo die 
lechnik-Freaks das Sagen haben. 
Computerfans, die gleichermaBen 
technisch fit und politisch interes- 
ted sind, sind zuvorderst bei den 
Alteren zu f inden. in Hacker- und an- 
deren Computerclubs, die sich in 
letzter Zeit zunehmend auch poli- 
tisch auBern und betatigen, vor al- 
lem zu »Spezialthemen" der Com- 
puterwelt, also etwa Datenschutz, 
Volkszahlung und ISDN. Eine Umira- 
ge unter bundesdeutschen Jugend- 
lichen hat ergeben: »Je intensiver 
die Erfahrung mit dem Computer 
ist, desto positiver failt die Prognose 
seiner mogtichen Folgen aus (hin- 
sichtlich des Nutzens in Freizeit und 
Gesellschaft. die Red.). Lediglich 



14 S£& 



'! 




Ein neuer 
gfeairtn Form und 
Ausdruck: ~^ 
Star LC-10. 



Modernes Pap iermanag erne nt Einzelblatter und Endlospapier gleichzeitig im Drucker 
(Papier-Park-Funktion). Papieran uberTastatur 
ansteuerbar, halbautomatischer Papiereinzug, Walzen- 
vorschub und Traktorfiihrung im Gehause inlegrierl. 
Zeichen iiber Zeichen Vier verschiedene Schriftarten serienmafiig, ASCII/IBM 
Zeichensatze, Version LC-10 C mit Commodore 
Zeichensatz (C64/C128/DIN), frei defrnierbare Zeichen. 
Gute Verbindungen LC-10 mit Parallel-Interface, LC-10 C mit Commodore- 
Seriell-lnterface. 




Bedienerkoinfort 



Dm ckgesch w i nd i g k ei ten 



-IL 



der ComputerDrucker 



Akluelles 



Hacker unter 




Gegensatz 

Landgrebe (.Mil Coroputem 

kenne ich mich gar nichl 

aus-) sind fiii Haupidarslel- 

. ntmann Compute 



Computer sind schlechte Schauspieler 



Peter Bradatsch. Er erzahlte 
una von den Problemen bei 
dei Entatehung eines Filma. 
■ Wamm machen Sie einen 
Krimi rand um einen Com- 

P. BradatKh: DerComputei 
isl doch heule so selbstver- 
standlich in unser Leben auf- 

jien Film ias; gar nichl mehr 



Schwierigkeiten, denn der 
Compuierwollte sich nichl so 
ohne weiteres filmen lassen 
Die Techmk und unseie Ka- 
meraleutehailen riesige Pro- 
bleme mil dei Syncr.r::iL:Ea 
tion dei Bildei. Offenbar gab 
daa Streifen und andere un- 
gewollte Eltekle auf dem Mo- 



ma damil beaultragt. (Or uns 
daa Problem zu beseiugen. 
Das war vielleichl ne Sache 
■ Wie hel sich der Hund mil 
dem Composer verlragen? 
Wer war der bessere Schan- 

■ ' Mit dem Hund 
ine Schwieng- 



Mu Filmproduzent Peter 
Bradatsch sprach unser Re- 
dakteur Harlmul Woenlein. 



Unbekannles. Er gab une be- 
reilwiiiig auf dem Weg von 
Drehort zum and ere n 
Auskunft. 

■ Sie spieten bei iBasiard« 
den Computer-Freak. Siese- 
hen nichl aus, wie ein type- 
setter Compulerlreak. Sind 



ich kein Computer-Freak. 
AndereiEeita habe ich zu 
Hause einen Apple Macin- 



■ Wie sind Sie mil der Rolle 
'md dem "Partner Compu- 
r« zumchtgekommen? 




16 i^fe 



Mordverdacht 

■ :..:.:.-.■: '.'. .: ; ■ :.-. :-■!, :■■:.: '. .-■ :: ..'.-. -..■ -■ .:■.::■: .-'.:.!. ■ ■■■::./!-:,•■:■::::;!.■■■:. .:. :.■:.!:: .:■ 
.:. ■:-. Dreharbeiten in einem (vermutlich). gut aus. -Veimut- deutschen Haushaiten tun veil 
Munchner Studio der Bavaria in licit- bedeutet. daQ roan abwar- Dann erst wild namlich die 
Munchen. Deshalb isl gluckli- tenmufl, wasaich Endedesjah- sechsleilige Krimiserie •Ba- 
in Film und res oder Anfang '89 auf den slard- im ARD-Programm anlau- 



Aktuelles 



s Films tst aufwen- 

dig; Gudtun Landgrebe und Pe- 
ter Saiimann in den Hauptrollen 
sowie Diether Krebs und Ernst 
lakobi machen auf das n 
Werk neugiertg Wir dtirfen also 
die Ge- 
schichte um Paul David ausgeht 
undv,elche«ichtigeRolledabei 
die beiden Schauspieler Com- 




S 1 1 ei epiogiammie i 



TYPEN, TRENDS & TATSACHEN 



Waschen auf Zuruf 

-,:'?. i-r^n'Oto-Lava^tTon 
KB3 brauca] keine Tasten, . 

rt auf gesproctiette 




sche nut aanftem Schieudern- 
einmal als .Buntwasche' und 
starlet disses Programm zukilnf- 
lig mil diesem Namen. Dadurch 
verhinderl man, daB unerfahre- 

chen, um sie wirklich sauber zu 

Spiachanalysearbeitei diiiip ::u 
aaraliches Mikrofon und reagiert 

auf die Sltmmen beliebiger Be- 



Wort, ei spricht auch auf Knopf- 
druck mil ihm. Seine Themen 
aind abei sehr eingeschrankt; 



IBM Nummer 1 
in den USA 



Mit Computern laSl stch mehr 
Geld verdienen als mil 01: Der 
Computethetsteller IBM ist die 
erfolgreichsle Firma in den 
USA. Im letzten Jahr iiberrunde- 
te der Computer-Riese mit 5.3 
Milliard en Dollar Reingemnn 
den Tanksteilen-Multj .Exxon- 
fin Deutschland Esso), der es 
■nur- auf 4,8 Mtlliarden Dollar 
Gewinn brachte. [gn) 



Waschewaschen. 



it und » 



lange das Programm noch laufl. 
Auf Wimsch inform ierterseinen 
Zuliorer auch uber alle seine Fa- 
higkeiten, so dafl er sich im La- 
den no: falls selbst verkauft. 

Der neue Oka-Lavamat ist 
zwar bereits entwickell. doch 
leider noch nichl erhalllich. Et 
wurde bialang nur als Sludie ge- 
zeigt, wie Haushallsgerate zu- 
kunfuy jrbeiten konnen. Viel- 
leicht werden alle Haushallsge- 
rate in der Zukunft Sprachein- 
und -ausgabe besiteen. waa die 
Bed ien ling d 



AT Kir 8,56 Mark 

Die elektroniache Registner- 
kasse in einem Frankfurter Eitv 
kaulsmaikt schopfte keinen Ver- 




denem38Jahrea] 



Schbffengericht veruvejite den 
Druckereibolen 2u 1500 Mark 
Geldstraie. Regular aollle der 
Computer iibngens 5698,99 
Markkosten. (J9) 



Der bestverdienende Mana- 

nen Ol-Multi oder einen groBen 
Fahrzeughersleller. Jim Manzi 
van Lotus Development erhalt 
fiir seine Arbeil 36 Millionen 
Dollar im ]ahr. Er verweist da- 
mit den Spitzenmanager Lee 
laccoca von Chrysler auf den 



MSik, 17 



Aktuelles 



Kabelfernsehen 
auch fiir Oldies 



grammvielfalt des Ka belter n- 
sehens verzichieii. Denn diese 
Gerate, sowie die Videorecor- 
dei alteren Datums, sind nichi in 
dei Lage. die Sonderkanale zu 
empfangen. Abhilfe schafft die 
Nacftrilstung ernes sogenannten 
Kabeltuneis Jedoch ist das bei 
den meisten Gerdlen nicht 
weileies moghch. 

Eine einfache und zug 
bill !-,!..- Losung bielel Cc 
Elektromk am 
!■:[.: !i;::v ■: . :::■■ ■.: .. ■■ 

Mail:) hatideltes sic 
poslzugelasaenen Converter, 
del die Freiruenzen der Scnder- 

dei aucli mil herkommlichen 
Fernsehgeraten empfengen 
werden kann Die Monlage des 
(Converters 1st kinderleichl er 
wild einfach zwischen Anten- 
nenbuchse und Fernsehgerat 
geschaltel. Alles weitere erfolgl 



;ehen dem Streit urn 
aall-tibertiagungsrechte vollig 



NEUHEITEN 



Futuristischer 
Joystick 




solide Technik 



naple bleibt " ' 
be]heRigenBeweg.:::;en5icr]er 
Einngei Naohteil: Srun- 
denJange Highscore-Jagd rna- 
ehen dutch das eckige Profil 
des RaumsclniT-Joyst'cks auf 
Dauet Sclmalen an die Spieler- 
hande. 

..Space Ship< gfbl e: 
Kaulhof-Filialen ur ' ' 
30 Mark. 



Rasender 
Assembler 



i Assembler 

fiir den ST will Omikron -Soft- 
ware in Zukunlt anbieten. Er sol] 
E50000 Zeilen Assembler-Code 
pro Minute iibersetzen, wobei er 
mounsiiaen Fallen bis zu 2A Mil- 
lionen Zeilen Quelliexl in der Mi- 
nute schaffen soil. Damit ware er 
10- bus lOOmal schneller als seine 
Konkuirenten Die Emsteiger- 
Version fiir 99 Mark kann man 
vera ussic hi lien ab)unierhallen, 

Syntaxprilfung bei Tier Eimifibe 
Dariiber hinans Qu elites t-Kom- 
pression (zum Platzsparen auf 
Diaketle und im Arbeitsspei- 
cher) und einen eingebauten 
symbolischen Debugger zur 
Fehlersuche, Quelltexte ande- 
rei Assembler lesen und urn- 
wandeln soil der Assembler 
h beherrschen Die Vyllvnr- 



nfuiei 



i 200 li 



Herbst diesen Jahres erschei- 
nen und zusatzlich makrofahig 
aein. bed ingle Assemblierung, 
heluciedateien und Assembler- 
schleilen beherrschen. Wersich 
die Einsteiger-Version gekaufl 
hat. der kann im Herbs! die Voll- 
version beziehen. Sie soil als 
■Upgradei nur den Dilfeienzbe- 
nag ran etwa 100 Mark ' 



ztlge d 



ATARI-NEWS 



Erweitertes 
Profibuch 



Verwechslung moglich 



In der Happy-Compuler 
5/Efl slellten wir auf SeilH 
144 und I4S das -Virus Con- 
slmctsanSet. fur den Atari ST 
var. Durch das Listing auf Sei- 
le 145 unlen konnte der An- 
schein enisle hen. c.afl dieses 
Programm von Omikron-Sofi- 



daB Omikron-Software Viiei. 
in den Urnlaul hringen wur- 
le Dies isi nichi der Fall. Das 
Virus Construction Set kann 
man nur fiber die Firma 

ten. (O) 



Nachscnlagewe rk 
den ST wissen sollte 



Hardware-Freezer fiir ST 



Freezer fur den ST erhalllich. 
Dabei handelt es sich um eine 
{Combination aus Hard- und Soft- 
ware. Die Hardware ist ein klei- 
nes Kastchen mil Knopf, das man 
zwischen Monitor und Compu- 
ler schaliet. Bevor man ein Pro- 
gramm einlrieien kann. ladt 
man die Software, die anschlie- 

bleibl. Der Freeze? I'mikiiomert 



slandig von Diskette nachladen. 
Die Software und der Freezer 

.,:■:: ■. ■ -.. :■:■. .:■■.; : :■■.■■■::. ,■ i.'. 

die Vor- Weber und Stefan Englhart. 
Verlrieb 




18 afe 



Aktuelles 



TYPEN, TRENDS & TATSACHEN 



sjilich von Paris, ganz in del 
Nafce des Flughafens Orly. Der 



n — und ein Computer-Laden. 

■."j.'teimlnnemdesGelatv 

ii*i suiierhalbdeseigent- 

■ -. ■ Sefar.gniskomplexes. auf 

; . T.neii mngen Hamburge- 

-- j:r-Sieffen Werneryge- 

' erste Be- 

:. Der Be- 



Wernery frei 

.«-;:er Minnie. !;,i;.i ::.i 

.■.!.<.-hlu6haben\ 

:,:i: Strife-it W 

-■=:-, , .v;eder frei is. Him 



:■: Int sich emei peinlich ge- 
naasuProzedurzu unterwerfen. 
r*ii v::z=igen. Danngibt's einen 
- . :■ :...■ :..; ',',".-■:.: ]■■ !■.:,.■ 
let spater. Ausweis abgeben. 
.:t- rur.den Chip eintauschen 
.. Ze-;el mil Besuchs- 
^nehnugung und einen aekl- 



Folgen eines Hacker-Daseins 



'nam. Haute sitzt hier Steffen 
'■"■fcrr.erv vom Chaos Compmer- 
CW (CCC) in Untersuchungs- 



hinein in die Besuchszelle, die 
Zeillauft. Undvuennsieabgelau- 

it'SZUrilck Tl.iJTI : ;L.-1IJ- 



nSoUten die e 



inich 






rung in dai Bundesepubldt 
wen ist, denn die LeuU wisser.. 
dafi ich nut aJ3 \forzo:gepiral 
verheizl werden soil, urn von den 
eigentlichen Pioblc m . 
'.-.:. ki-:i« crnlosophie.-: 
sameiZenenahraiskmaismitn 
Patlnet. Sleffen erzahii. daS ei 
■einigerraaGen gui drauf- sei. 
Abet es ist, wen wundetls. auch 
Unbehagen iu spilren: >Zwar 
griible ich abendssehr viel. und 
&s brinyl mich manchmal um 
den Schlaf. aber ich hab " 
Lust, mich kaputlmachei 
sen.. Doch Steffer 
Sleffen. wennerruchl 
der Plane Schmieden 
•Ich brute an der Zukunfl, 
v.'ulil unaewifl. abernichl 

Sleffen Wernery hal i 

Gefangniszelle heraus einige 
(EDV|-Personhchkeiien damm 
gebeien, ein Leumundszeugnis 
fur ihn abzulegen Die Veneidi- 
gungalirtie: all jene Akuvitslen 
Weineiys zu dokumeniieren. 
die belegen, daB er zu jeder Zeit 
nioaiiche Schaden habe abwen- 
den wollen und alias andere sei 
als em •Datenpirali. 

Dpch die Verhaftung von Slel- 
len hal viel me hi in Bewegung 
gesetzt, alsesden Attsclieiii Lit 



Uerte .Wenn toil richtig wiiiend 
weide. kOnii'f mirlKiiriitsd.iran 
denn je unier Druck. Dochwah- hindern, ihre Sysleme durch- 
rend ein Tell del Hacker um so einanderzubringen-. Stinksauer 

■fieie lrilonniilLGns'.vegB iur freie dem Gefangnis: «Da soil es doch 

Inioimaiionsbiirgei. pocht, zie- einige Leureaefceii. die isia itue 

henandereihreSchlUsseaufan- Energie in einen Techno-Kneg 

dere Weise: Sleffen hatle seine gegen Frankre: 

Verhaftung seiner Ged a nkenlo- Ich veistehe is 




ziizuschreiben. war in ■Clinch-, 
der CCC- Hans-Mailbox, zu le- 
sen, Und raanch a here r Dalen- 
reisende beobachtel besorgt, 
dafi Kids, die Sleffen Wernery 



Steffen Wernery einsitzt. 



sauer liber die Vorgatige hier 
smd. Jedoch solllel Ihr das be- 
reclniuii? Interesse der franzo- 
sischen Ermiltlungsbehorden 

Grund zu derarligen Aklranen. 
Vielmehr etusprichl es weder 
meiner Lime noch der des 
Clubs. Sleckt Eure Energien lie- 



Mit dem Computer 
durch die Wand 

und t>pireg!!che Ubungswand 
fin FreJdenerer befindet sich 
SB* nfjcp Vfechen 




: versiellt wer- 
den DieOberilachenderGnffe 

Srnikmien des Felsens nachge- 
bildet. Die Seilwinde bestimmt 
a;e Neigung der Wand, was ein 
wesenllicher Vorieil gegen iiber 
den Disliengen slarren Kletter- 
WflDden, die meisi aus Stein oder 
Kalk gebaut werden, ist. 

Aysgabe 7/]uii 19BB 




Wand L 

Kie'i^rin^ressienen abgeruien 
werden. Die Schwierigkeitsslu- 
rensind vondei sciirai:reri.^in:^- 
chen Wand iiber die Steilwaiid 
bis hin zum Obeihang frei wahl- 
bar, damn das Klellern durch 
die Wand nichi die jeweiligen 
Fahigkeilen jbersleigt. Das Pro- 
granim laMi auch zuiiaiz^icns '■/■,■ 
liantenzu, die speicherbai sind. 
Der betagle Parkin soli dem- 
nachst durch einen wetterfesien 
PC erserzl werden. dei den Frei- 
kletterern rund SO Einstellungen 
zur Auswahl anbietet: Ob kniflli- 
■■)■.-:■ iJI:'?:li:i:i:;ieoderGnfEslellei], 
die die ganze Krall von FuSspil- 
zen und Fmgern benoligen. 

Die Idee lilr diese variable 
Obungswand hatte der 2Djahri- 
ge Miinch ner Schiller Jakob 
n elflen Le 



iiai:: :;:; 



Freund Franz Irrecker. der das 
Programm schrieb. und Diplom- 
[ngenieur Jose f Gruber setzte Ja- 
kob seine Idee, ein flexibles 
Obungsgerai zu schaffen, um. 
DerProlDtypisldreiMeierbieit, 



a Melt 



: .s. 1 :;.'.-! !.! !.■ ■■■ ■ .■ .! 

enal 19000 Mark. 

(Ralf Mliller] 



Post vergaB sich 

Peinlich filr die Deutsche Bun- 
despost: Ausgerechnel sich 
selbst veigaB sie im Telefon- 
buch von Wiesbaden. Warum 
die Telefonnummer der Host 
nicht abgedruckt ist. ist noch un- 
geklart. Moglicherweise sind 
der Umstellung des 



;r KLei- 



Hau 



r Da- 

tjg) 

ma*, 19 



Akluelles 



Kleiner, flacher, schneller 



L. jeisislerda darEuioPC 
^von Schneider. Auf del 

e PC fur Furore, denn schon 

in Erschetnungsbild ist eme 

m Slatteineiklo- 



Der Schneider Euro PC leistet erstaunlich viel 

fur wenig Geld. £r ist interessant fur aile, die 

in die MS-DOS-Welt einsteigen wollen. 



:-■.■■-! : :.:■ .: ;.- . 
ches Gehause mil inlegriertei 
Tastatur und 3ft-ZolHiaufwerk. 

AuBeidem ist er mil Schniltstel- 
len und Sollwaie gul ausgestat- 
let und koslet mil Monitor nur 
1300 Mark. 

Obwohl der Euro . 

em PC aussieht b.etet e: 
l.fii.^.ii'.j al.- v:e.i- ariiieri? 

M.I :i5-i Mil- TakltiejLie 

doppell so schnell wis e 
Clmiii i! und niii::-_T :: .■■.:!: 
!er air: /tele :e.ire;e PCs. . 
8 MHZ albeilen. Auf der 
seite des Gehauses drangeln 
sich die Anschlusse. Der Euro 
PC besilzt serienmaBig alle 
wichtigen Schninsiellen. Dei 
Festplatten-AnschluB entpuppt 
sich bei genaueiern Hinsehen 

als eine Art User-Porl wie '. 

C 64, denn der notwendige Fest- 
planen-Controilei s.tzt mchs auf 
der Compuieiplatine. Er isl im 




ir wenig Geld die Gele- 



Der Euro PC erreichte uns 
kur; nsdi KedaktionsschluB. 
Dieses Exemplar ist das ab- 

Schneidei Dahei hat diese 
Produktvorslallung nichi den 
Slellenwerl el ties Teslbe- 
richts Wir glauteti daP. em 
ehrlicher unc' " 
eui:qeZe:ib: 



it. Den i 



der Euro PC v 
ginai Schneider-Festplatten. 
Dei Voneil ist, da6 die Schnitt- 
stelle Bastlein ein weiles Belati- 
gungsfeld laflt. Der Pieis :ies [la- 
chen Gehauses sind die fehlen- 
den Sleckplatze Es existien nut 
ein kleiner Einschub. fur eine 
Katte in halber Lange. 

Duich ein im ROM eingeb an- 
tes Setup- Piogramm laBt sich 
der Euro PC leichi konfiguiie- 
ren. Mit ihm atelll man zum Bei- 
spiel den gewunschten Zeichen- 
salz ein Dazu benoligt man bei 
andeien PCs ein Zusatzpro- 
giamm. Dutch das Einsiellungs- 
programtn kann man auch das 
externe Laufwerk zum Haupt- 

gramm nur von einem SB-Zoll- 



Ausstattung hat Schneider nichl 

vie i deutsche Handbilchei und 
sieben Diskenen bei Das lei- 
stungsfahige Progiammpakel 
.Works., das notmalerweise EDO 
Mark koslet, belegl davon sechs 
Diskelten Das bedeutel aber 
nichl. daflmanhaufirrdic Disket- 



, die alle wich- 
ngen Dateien entha:i .Woiks. 
bestehi aus vier Programmtei- 
len (Textverarbeitung. Daten- 
bank, Tabellenkalkulation und 
DFO-Progiamm}, steht aber voll- 
standigimSpeicherundarbeitel 
auch mit mil emem Lauiwerk 



1KZ 


S25E^HI 




...... 


MS 9,56 


■ 
■ . 


512 KByte 




StZall 


GrafiV 


fexl H *25 

■ 
Hercules (720 x 

■ 


Moniior- 
Aii.- letvn 


RGB 


Schmtt- 


Parallel Seriell 
(RS 23SC1, Dis- 

Festplatte Joy- 


Plaisfur 
Er.veite- 

Sen 


ein iialbe: 
Sleckplan 


besr.i;dc-i 


Echiaeituhr 


urntang- 


Programmpakel 

■Works. MS-DOS 
3.3, vier deutsche 


PieLs 


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Virenangriff am Freitag, den 13. 



'r* mi 



deckl wuide. hat der Hambui- 
ger Chaos Computet Club 
(CCC) die Bundesregieiung 
lechtzeiiig gewainl. An Bundes- 



schaltetenihie Anlagenamfiag- 
lichen Tag sicheif.enshalber 
erst gar nicht an Auch in den 
USA und in der Bundesrepublik 

soil der Virus aufgetaucht se 



schleuder. Fei 
auf die Gefahi aufmeiksam zu 
machen Die lapidare Anlwort 
von Regierungssprecher Cist: 
.Unseie Systems siehen nichi in 
direktem Kontakl mit israeh- 
schen Com pute m.- Klaus Brunn- 
stein, Informalik-Professoi aus 
Hamburg: .Nichl nur Gerate von 
Soflware-Piraien 



20 sM& 



schen, kann sich der Virus, der 
sich an die Corn-Files hangl. ver- 
bieilen. Nui bei gekauflei Soft- 
ware 1st die Wahrscheinlichkeit 

iriesViierii-jefallsgering.il Ein Be- 
fall von professionellen Daten- 
banken und Giofirechnern mit 
dem Pa.lastina-Vr.ru5 halt Brunn- 
stein fur undenkbar. -Banken 

Software exirem vorsichtig.. 

•Palastina-Virus" wild die 
neueste Spielan der gefahih- 
chen -Computeibazillen- [Hap- 
py 5/88) genannl. Erstmals ent- 



:i fand hei, 
dali der Virus am 13. Mai alle er- 
r.-iciibareii Dalenbestande zer- 
alOren wllrde, lust zum 40. Jah- 

halb werden politische Absich- 
:en bei den Uihebern des Virus 



Isiaelische Iniormatiker er.i- 
wickellen ein Prof- und ein Ab- 

wehiprogiamm. Die Datenbe- 
stande des israelischen Univer- 

sitalsrechners wurden damn ge- 
rettet. Andeie Systembetreiber 



deckt werden, bevor er sein 
Werk begannn, begrilndete Dr. 
Paul von Lonski, EDV-Sicher- 



den.AuBeidemhatteeidenMS- 
DOS-Benulzern geraien, vor- 

sorglich alle Dalenbestande der 
chern. -Bislang 



„„),„->*>« 



^»^-* - , '- 1 "™"' 

, „„ Antas ->" k»"P'" ,; "'" „,„ „,kSA red., d>be«ei». 
Sch.Jt.ra'lP"""""'"™ 

Ober I Million Computer von AMSTRAI) erbeiten bereits eui" 

Europe* Sehiv!:'..-e!.rn Wei! e. .i.e...!. /u bedicnen sind. 

Weil Qii,il:t...t .inJ I'm. oim.ne.i. Un.i .veil Sen ice urn! Heret-ns Mori 



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s^T 



Story 




V gleitioboler 

sterano. doch die vieisig Passa- 
gieie sind im Auejenbliek mit 
aanz anderen Dmgen beschaf- 
tigt Sie werden von einer un- 
stchlbaren Riesenhandgeachilt- 
teli and ir. die Silze gepreBt. Die 
jioherheilsgurle schneiden sich 
sCKmenhaft in die Bauer. :t=rk& 



Aiisgabe 7/Juii 1988 



Disneyland ist der faszinierendste Vergnii- 
gungspark der Welt. Mit ihm erweckte Walt 
Disney 1955 seine Trickflguren zum Leben 
und gab ihnen eine eigene Stadt, in det Trau ■■ 
me Wirklichkeit sind. Wet sich in die Traum- 
welt entfuhren laftt, erlebt gliicldiche und un- 
beschwerte Stunden mit Micky und Donald. 
Doch was niemand sieht — Disneyland gleicht 
einem riesigen Computer. 



ruhiges Zitiern aehi durch das 
SchifE, alsreeh is und links Schiis- 
se der impeiialen Truppen ex- 
plodieren. Ein Abfancnagermuli 
uns dichl aal den Fersen sein. 
Eisl im tetzlen Ajgenblick fanot 
del Robotei den Gieiter ab und 
Jirlichen Tief- 






i'jj£r$hi 23 



Story 



Caiiyo:: Wieder gehl ein ui 
d rticktes Siohnen dutch die 
samere. die gespannt aui 
Fronlmcmtor sianen. Enc 



let davon enlfernl eine junge 
Frauaufeiner Parkbank undge- 
nieBt die warme califamische 



Neus 






a unverwechselbaren Silhou- 
ette des Matterhorns majesia- 
tisch in den blauen Himmei er 
hebt. DaS hinler dem SchloB ei- 
ne Wild-West-Stadl liegl. wah- 
lend im Vordergiund erne hy- 
nermodeme Manne'br-Ltm 're- 
■ -Mingtsie 



apparal heiaus Waium sollte 
sie sich auch wundern — sie be- 
iindel sich in Disneyland. 

Wenn man dutch die eisemen 
Eingangstore in dieses Wundet- 

ter den Mauem zuriick. Man ge- 
wohm sich achnell daran. daB 
in Disneyland andere Geselze 
henschen als vol den Toren. Vor 
den Augen der Besuchei lut sich 
eine Kom posit ion aus Fantasie 
und modernen Maichen aui — 

was den Augen der Besuchei 
vetborgen bleibl Denn mo- 
dernsie Technik macht die Wun- 
der eisl mbglich. 

Ungewohnlich: 
Dampfer auf Rollen 

nik begleilel den Besuchei auf 
Schritl und Tiitt. Bei der Achtei- 
bahn im Inneren des nachge- 
bauien Maiierhorn berechnet 
zum Beispiel em Compuler aus 
dem Gewichl der insassen die 
genaue Fahnzeil. urn einen Min- 
demabsland zwischen zwei Wa- 
gen zu gaiantieren Bin schwe- 
rer Wagen vollei Erwachsenet 
isi namlich sohneller unlen, als 
ein Wagen mil eineni einzigen 
Kind. Selbsl det nostalgische 
Raddampfer im Stii des 19ten 
Jahrhunderts aui dem kiinst- 
lichen See in der Mitte vnn Dis- 
neyland bewegt sich nui schein- 
bar mil den schweien Schaufeln 
vorwarls. In Wirklichkeit rolii er 
aus Sicherheilsgriinden wie ei- 
ne Unlerwassei-Eisenbahn aui 
Schienen dutchs Wasser. 

Wenn man durch die iirimer 
wechselnde Kuliase schlenderl. 
tnffl man standig auf Clowns. 
Aitisten oder eine der Trick- 
filmliguien. Unzahlige Mitar- 
beiter helfen den Besuchern, 




trager, urn die Befehlsfolgen zu 
speichern. normale Tonband- 
kassetten 

Durch dieses System gibl es 
einige Piobleme. Wegen dei 
Dtiueibelastutiq verscnleiBen 



Mitarbeiter selbsl n 
den ganzen Tag damn bescha 
ligl. Bander fur alle Roboter ; 
kopieren und auszuiausche: 
Nach einem genauen Plan e 






■ 010 Tonbander, u 
. Etnriesigei Aulv.and urn 



Roboter an - 
Band lauft 



freundlichen Heifer slilgerechi 
einzukleiden, umfaBt dei Klei- 
derfundus rund 500000 Kostu- 
me, Kleider und Anziige Doch 
nichi alles, was ein Kostum tragi 
und sich bewegt wis ein nalUrli- 
ches Lebetuesen. ist auch eines. 
Was auf den eislen Blick wie 
eui arbeilender Mensch vor ei- 
nem Schaltpult oder wie ein ge- 
fahrlicher Lbwe aussiehi, enl- 
puppi sich bei genauerem Hin- 
sehen als ein Roboter. Sie uber- 
nehmen in fast alien Atiraktio- 
nen die Rolle als Stausien und in- 
■ perfekie Show 
m Raumbahnho). 
als Totengraber in der Geister- 

Dschungel. Rund HOD dieser 
lechmschen Wunderwerke ver- 
richten taglich in Disneyland ih- 

jeder einzelne islein Wunder- 
werk an Prazision und Zuverlfls- 

sigkeit. Selbst unier rauhesten 
Bedingungen, zum Beispiel als 
Nilpferd im Wasser, funktionie- 



ein Gelenk eine bestinimle Be- 
wegung aus. Dieses Verfahren 
erdachten die Disney-Tech n ike r 
:n den iuniziger lahren und ver- 
■.veii'jieii es bis heuie. 



Soigiall Irilfl man iiberall an. 
Denn die grtiBte Schande fiir ei- 
nen Techniker in Disneyland, so 
erzahlt Larry Langsircm. Leitei 
det Reparalurabteilung. isi eine 
" nicht lauft Die 



absolui perfekt sein. Nur Tech- 
nik. die man nichi bemerkt. be- 
wirkt den Zauber Alle Fignren 
und Gerate werden daher re- 
gelmafltg gewartet und uber- 
pnilt. Das geschieht nachts, 
wenn alle Besuchei gegangen 

Dei Hang zur Perfeklion hat 
auch ungewohnliche Zilge. Weil 
es selbsl eine defekle Glilhbir- 

ben darf, iauschen di8 Repaia- 
tunruppa jede det uber 100000 



Interview: Technik, 



■ Was sitid die Aufgaben 
des Wartungsdienstes? 
Latry: Vvirsorgendafur.daB 

Wir prillen jedi 
Anlagen und si 



ruckftei und (iberzeugend reali- 
stisch beweger. handeln sie na- 
tllrlich nichi durch eigenen An- 
trieb. Sie sind Puppen. die ein 
genau ausgekliigeltes Pro- 
gramm abspulen. Slunde fui 
Siunde. Tag fui Tag, Monat fur 
Monal. 

Die Technik im Inneren ist vom 
Allerfeinslen undgaranuert prk- 
zise Bewegungen. Um diese 
exakl auszufilhren, bedarf esei- 
nei ausgeklugelten Sleuerung. 



■ Was sind die anspruchs- 
vallstenTeile in Disneyland? 
Larry: Dei lec-hnisch an- 



exlremen Bewegungen der 
Kabinen ermbglichen Sie 




ubts 



suiphe iiihren, Durch ein 
:; :.;■■■ -iel 1 er U berwachungssy- 
siem isi das aber so gut wie 



24 tfb 



ausgeschlossen. Capt'n Eo 

weil auch hiei die Synchroni- 
salion absolui peifekt sein 

mufl. AuBerdem biauchen 
die Lasei und dei Piojektor 

Auagahe 7/JgB I9BS 



Story 



Piozent ihier theoretischen Le- 






Mensch als 
Maschine 

unvermeidbar ist. werden die 
Reparaturen in Wmdeseile und 
so diskrel wie moglich ausge- 
fiihrt. »Einmal fiel eine Figur in 
der Schaltzentrale des Raum- 
bahnhofaaus. Es waren viele Be- 
suchet da und wii konnten das 
Gebaude n 

GebSude gi 
len wit jeweils fiinf Minulen Zeit, 
um an der Figui zu arbeilen. 
Wenn die Leute kamen, ver- 
steckten wir uns oder spielten 
ebenfalls Roboier«, berichtel 
Lr.iiv LanrFitrom mil einem ver- 
■::ri!ienenLacheliL 

Wei einen der ilbei 100 Tech- 
niker bei Disney zu Gesichi be- 
kommt, muB schon groBes 
GlUck haben. Fehler sind selten 
und fur eine norrnale Reparatur 
braucht ein Drei-Mann-Team 
n i a :-: j i : i r-i J :i0 Minuten. 

Obwohl allea scheinbar oer- 
fekt funktioniert, mid slandig 
■.vererjeDauiundveifeinert. Als 
der Park erolfnete, gabesnur IB 
verschiedene Anziehungspunk- 
le. Inzwischen sind es SO ver- 
schiedene Gebaude, Snows und 
Veranslallungen. Um neue At- 
tiakiionen hinzuzufilgen. besitzt 
Disneyland eine eigene Ent- 
■'.:■.:•■. .- ; ■■:'::-if;\'.:::: i 

Wall Disney grundete diese 
Abieilung 1952, um semen 



lung damals -WED Knieifirises" 
WED sleht fur Waller Elias Dis- 
ney, den komoletten Namen des 
Mannes. der als Wall Disney ei- 
nen festenPlatz in deiGeschich- 
le sicher hat. Inzwischen aibei- 
lenilberSaOSpezialisiien.damti- 
ler Kiinstler, Designer, Techni- 
kel, Architekten, Regisseute 
und Computer- Spezialisten filr 
die Entwicklungsabteilung. Die 
Ingenieuiezerbrechen sich den 



ring- (Maschinenbau] zusani- 
men. Sie bauen Maschinen zum 
Traumen — Maschinen. die so 
perfekt sind. da3 sie Menschen 
durch die Geschichte, die sie 
ei-.-alileji verzaubem. 

[i:-:- Etiv/," elder Bind aber nich! 
nui fill den Bau neuer Roboter 
zuslandig. Sie verbessern aueh 
So brachte 



RollekomniidabeidojnaKoraoo 
:.onssysiem rJ. das 



ilentnu ba«en Alle Gocp-j 
i konnen also 64 Emzel.nl; i 
.i;« ::?•: empfanger. und verar- 
r.ien iDas Gar^e :st sc=r gar 



schwachl Larry Lang- 






mTagni 






ren, Roboter und Gerate den 
Kopf. -Perfektion und Qualilat- 

worte fur -Wall Disney Imaginee- 
ring-. Der Name se:zi surr, au^ 
de:j eiialischen Worten -imagi' 
nation. (Famasiel und .enginee- 



verhindern. Die eisle war. alle 
Roboter von einem Punkt aus zu 
steuern. Alle Robotoi und Ma- 
schinen sollten mit dieser Zen- 
trale duich eine An Telefonlei- 
lung verbunden sein Der Plan 
wurde 1970 fallengelassen, da 
eine riesioe Zenlrale zu sloian- 
fallig isl. So wird der gesamle 



den beim Abspielen nicht me 
ein Tonband beriihn. sondern 
nur durch einen Laserslrah! ab- 
geiastet. Nach einigen Veisu 
chc-n stellten sich aber unilber- 
windhche Probleme ein. Bei die- 
ser Methode verschleiBi iwar 




Perfektion und Pannen 



viel Pllege. Am unkomoli 
zierlester, and die rein me- 

■ Wovor habl ihr am mei- 

Larryi Vor einem Blackout, 

Da alle Maschinen. Figuien 
und Anlagen mil Slrora be- 
trieben werden, ist ein Stiorn- 
auslall Kir uns die grOBle 



Nolfallplane und ein Sicfier- 
heiigsystem, das einspringt. 
sodafiallessehtdi^zipliiuisri 
ging. Trotzdem haben wir 
lgebrauchl. 



■.rar-in Wir sind stolzdaiaul. 

daB niemand zu Schaden 

kam. 

■ Wieso habl ihr bei Eurem 

hohen Stromveibianch kein 

eigenes Kiallwerk? 



aber dezentral direkl bei den Fi- 
guren. Die Oberwachung ge- 
schjeht durch Computer und ein 
riesiges Nachric ' ' 



Computer 
passen auf 

Alle Oberwachungscompuler 

konlrollisrsn sich gegenseilig, 

um Fehierzuverhmif-rvi -Bfi;jFi:> 



vor. daB eine Falschmeldung 
auirr-u. Dann glaubt das System 
plbtzlich, dafl in der Achterbahn 
ein Wagen an 



Ui::cr:.i 
Milll, d 



1.-, ;,::-;> 






r pmfl das 






:■!:-,: I -.-.erl: von Anaheim iTDia- 
uev!an:i lieqt in Anaheim bei 
Los Angeles. Anm. der Red.) 

nicht sehr vol! und schon rela- 
tiv spat, erwa um fiinf Uhr 
nachmittags. Es war eine 
brenzlige Situation, als die 
Lich-pr olnizlich ausgingen. 
Fur dieaen Fall gibt es aber 



Disneyland Wanungsteam 
sprachen unsere Redakleu- 
re Boris Schneider und Gre- 
::r: r ■-j ; -iim,a-:; 



n In- 
form ationen 
er zu einem anderen Ergebnis 
Icomrai.' In diesem Fall muB ein 
Disney-Techniker die Lage kla- 
ren und den Etreit der Computer 
losen. Ohne die Computer ware 
es fast undenkbar. alle wichti- 
gen Slellen zu uberwachen. 
Viele der Computer smd Ub- 

gen Die Ingemeure von Disney- 
land haben das komplette Si- 



Disneyland b 
sich damit abfinden. daB die 
Techniker keines ihrei Geheim- 
msae preisgeben wollen. Trolz- 
dem gewahrte man Happy-Com- 
puter einen sehr tiefenBhck hin- 
ter die Kulissen So zum Beispiel 
bei der Tbnspeicherung filr die 

Inzuvischen glauben die Inge- 
meure namlich, eine ideale Lo- 
sung gefunden zu haben. Sie 
experimentieren mit gioEen 
E P ROM -B ante n, in denen Tone 
wie ira ROM eines Computers 
gespeicherl sind. Die digilalen 
Informationen werden dutch ei- 
nen kleinen Computer ausgele- 
sen und in Tone gewandeli So 
arbeiten die alten Figuien wei- 
terhin nach dem alien Prinzip. 
aber mit modeinster Technik 

Die Ingenieuie haben gute 
Grutide, warurn sie die Tbchnik 
der Tonsteuemng be ibeh alien. 
Die Roljoler sind sehr solide ver- 
aibeitet und konnen noch lange 
eingeselzi werden. Es ist preis- 
werler. die neuen Piatinen ein- 
zuselzen als neue Figuien zu 
bauen. Durch das variable Ton- 
system lassen sich die Robotei 
leicht urnptogrammieien. damn 
sie zum Beispiel ein zusalzliches 

i0Bk, 25 



Story 



mandos pro S^i: j'.rl-:- vsiv 
lei. Das erlaubt fiiellende 1 

■ : !■■ !■!■ ■.■■■■ i ■■ ' 

Die digitals T:';isr:5:-rri> 

das leizte Wort in der Roboter- 

Entwicklung. Bislang ha ridel n 
die Figuren starr. Doch die 

Technike r tra u men von einem in- 
■ erakliver. System, das flexibel 
auf die Besucher reagiert Noch 
e-xisiieren diese Roboter nichi. 
weder in Disneyland, noch in 
Disney World in Florida, auchim 
dritten Disneyland in Tokyo 
nichi. Aber vielleicfci smd sis 
(errig. wenn dei vierte Park 1992 
eroffnet wird. Er entstehl im 

Disneyland in Paris 



riesiges Areal ein. Es ist unge- 
fahr so grofl wie ein Funftel der 
Flache von Paris. Abet auch fill 
das innenleben gibr es bereils 
faszimerende Plane, die groIS- 
lenteils noch geheim smd. Soviet 
wollte man tins verraten: Neben 
bekannten Ariraktionen. wie 
dem SchloB fflr Aschenpunel. 



den. Das grbElie Kopfzerbre- 
chen bereiiei den Ingenieuren 
dabei nichi die koraplizierte 
Technik. sondern die Frage, 
welcheSpracheverwendetwer- 
den soil. Obwohl der Park in 
Fiankreich enisleht, rechnen 
die Manager der Walt-Disney- 
Company rait vielen Besuchern 
aus England, I 
men und Italien. Di 
Texte und Schilder 
dessprache 




Die Magnotschwebebahn verblndet Disnyeland hi 



siert eine Show auf dem digita- 
len Super-Klang Disneyland 1st 
der einzige Ort auf der Well, in 

Michael Jackson 
in 3D 

dem ein unvergleichliches 15- 
Min men-Video von Michael 
Jackson lauft; .Captn Eo.. Das 
Video erzahlt die Geschicr.i^ si- 
nes etwas ausgeflippten Raum- 
schiff-Kapitans und seiner eben- 

gefahrlichenSpezialaultragaus- 
fiihren sollen. Filr den faniasn- 
schen Raumkiang bei der Vor- 
fuhrungsorgteinespezielis Mn 
sikanlage, die 16-Kanal-S;erea 
und einen a bgr und lie [en BaB 
lieferi. Obwohl der Raum, in 
dem das Video auf emer Kino- 

meruberliilltist. haljedsr Besu- 



Daszweite 

ist em perfektei 3D-Effekt im 
Film. Wenn man die Halle be- 
triil, bekommt man eine Brdle in 
poppigem Rdsb ausgehandigl. 
die man wahrend der Vorfuh- 
runci tiagen muB. Die speziellen 
Glaser filiern das Bild so, daB 
das rechte und links Augeunier- 
"";i sehen. Da- 



die gesamte Kuppel ausfiilli. 
Das erlaubt eindrucksvolle El- 
fekte. wie zum Beispiel beim 
Flug mil einem HeiSluflballon 
durch den Grand Canyon. Wo- 
hin man den Kopf auch drehi. 
iiberall sieht man eine andere 
Landschaft. als safle man selbst 
im Ballon. Das war 1955 ein viel- 



Fili 



duckt man sich vor Gegensian- 
den. die aus der Leinwand her- 
ausfliegen. Das Ganze geht nur 
duich ein spezielles Aulzeich- 
nungsvettahren und einen 65- 
Millimeter-Film. die von Disney- 
land zusammen mil Kadafc eot- 
wickeli wurden. 

Dieersten Versuche am neuon 
Filmmethoden gehen bis los 
Griindungsjahr 1955 zurjck In 
Disneyland stand das ersui 
360-Grad-Kino dei Well tm 
■Circle Vision 360.. das damals 



erzeugen-Die 

!-!Sll!0 I,:..:..--. ■ 

die zum Beispiel die Geschichte 
Amerikas erzahlen oder den 
slaunenden Besucher die Wun- 
deiweli Chinas naherbringen. 
Eir. .ius;iekliigeltes Lautspre- 
chersystern, duroh das Stimmen 
und Musik schembar aus einem 
t'ti'immlen Tail des Kinos kom- 
die Wiikung 



e Schritt auf dem 



:-.. riim: 
r nil 



Aj:";ei:liiijngsverfahrens, 



Jeden Tag Spafi? Nein Danke! I 


War Disneyland besucilt, 


das Video zuende geht. Was 


Rund 75 Prozent der 9000 


Tag habe ich noch gerne zu- 


suohl das totale Vergniigen. 


fur alle im Saal ein einmali- 


Leute. die im Sommer in Dis- 


gesehen, ietzt versuche ich 


Die kollekuve Heiterkeit und 


ges Erlebnis ist. ist fur sie 


neyland beschaftigt smd. 


an etwas and sreszudenken, 


Geiassenheit steokt an. Dis- 


Alltag. Sandy ist einer der 


smd Studenien. Ein Traum- 


wahrend dei Film laud- 


neyland bezeichnet sich 


vielen hillreichen Geister, 


joB, zumindesl am An fang. 


JedenTagSpaB, dasmacht 


selbst. als den •gliicklichsten 


die den Besuchern beim Vei- 


Als das Video-Spektakef 


einen fertig So wie Sandy 


Platz der Well.. Doch mchl al- 


::iriu;ien r.elfen Bis zu 50000 


feriig isi, fiihri sie den Besu- 


gehtes vielen der Stud en ten, 


le erliegen seinem Reiz. Ein 


Besucher walzen sich an ei- 


cherslrom geschickt zu den 


fur die Disneyland kein Ver- 


Beispiel ist Sandy. 


nem Tag durch das Areal. 


Ausgangen und yerabschie- 


gnugungs-Paradies.sondern 


Wahrend die Besucher 


Das geht oft bis an die Zer- 


det sich mit einem Lachein 


eine Verdienslmoglichkeit 


beim Super-Video Capi'n Eo 


reiflgrenze der Nerven. 


von jedem einzelnen. Was 


ist. Die Betreuer filr eine At- 


mil Michael Jackson faszi- 


Sandy ist Studenun und 


■:r.:ri'i:iQ<!l sie wahrend der 


traktion weohseln 3ich daher 


niert auf die Lemwand star- 


verdient sich wie viele ande- 


Vorstellung? Die Anrwon ist 


laufend ab. Sandy hatte zum 


ren, einige sehr deullich tnit 


re wahrend der Semesterfe- 


em freui-.dhches, etwas me- 


Beispiel eine Stunde Innen- 


leiden, wenn die bfl-se Herr- 


rien elwas Geld fur d as S t udi- 








um. Wer Gliick hat und in Los 


und einSchulterzucken. -Gar 


danach urn die Fiagen der 


ren auf den Popstar hetzt, 


Angeles oder Umgebung 




Besucher vor dem Kino Der- 


stehl das ]unge M^'iichen .!■:■ 


studierl. arbeitel von Zeit zu 


oft gesehen, dafi ich ihn aus- 


weil sieht sich emer ihier Kol- 


autfalho gelangweilt in der 


Zen am Nachmittag oder am 


wendig kenne — jeden Satz 


legen Capr'n Eo zum lau- 


Ecke und wartel darauf, daB 


Wochenende in Disneyland. 


und jede Note. Die ersten 


sendsten Mai an (gn) 



26 iMa, 



EINSTECKEN UND VOLL LOSLEGEN. 
AMIGA 500 ORIGINALZUBEHOR. 




Wenn Sie ohne Fehlstarts sofort loslegen wollen, 
verwenden Sie nur Original -Peripherie von Commodore. 
Damit lauft Ihr Amiga 500 zur Hochstform auf 
Einstecken - und schon geht die Post ab. Denn da paBt 
jedes Teil zum anderen. 
Commodore - Markrfuhrer bei Milaocomputern. 



Commodore 



Story 



Hotels und Restaurants 




zwischen 170 Hotels mil Uber 




IE 000 Zimmem in alien Pie is- 






Goldgrube fui die .Wall Dis- 








Anaheim. Vor del Grilndung 


Den spektakularsten Trans- 


von Disneyland war Ana- 


port bielel aber das •Disnev- 






im Sudcsten von Los Ange- 


balin hall direkt vor dem Ho- 


les. Als der Park am 17. Juli 




J95B iltneie, gab es gerade 


Mute des Parks. Wer elwas 




essen will, findet in einem 




dei 450 Restaurant sicher 


Heme hat man die Auswahl 


da3 Richtige. <gn] 



absolui ruckfreies Bild zu erzeu- 
gen. Als Vergleich: Ein norma- 
les Fernsehblld verwendel nur 
50BilderproSekunde Dererste 
so produzierte 3D-Film -Magic 
Journeys- la nit im Epcol-Cenler. 
in Disney World. 

Die dreidimensionale Illusion 
wird durch einige Tricl 
starkt. So verlangert ein Lasei 
ewen SchuB im Video in den Zu- 
;□ daB er zeilge- 



irLuftur 



:n Wan- 



den des Raums zu sehen 
Plbizlich sieht man sich in 
wflsteslen Schlacht von zuci 
den Lichlbhlzen emgedeckt. Al- 
lesgeschiehl so gut abgestim 
. :.:.■.■■■ :.:■ : : , 



Erlebras. Doch es is! mchl das 
besie, was Disneyland zj bie;eii 
hal Direkl neben dem Capt'n 
Eo-Gebaude steht die em- 



Pflanzen und Blumen 




Gewachs in Disneyland. Am 




Eingang beflndel sich ein 






Landem der Welt. Fur die 


das vollstandig aus Blumen 


4S00 Baume und 40000 Ba- 




se he sorgen SO Vollzeit- 


Jahr neu gepflanz; J.e rr.ti 






150 ]ahre all. Mi! 32 Metern 


koration, im wei.auligecCe- 


ist eine Kiefer das hochsle 


lande des Park:; :cn> 



Zuschauei automatisch zum Teil 
des Videos wird. Fur die perfek- 
te (Coordination sorgen Compu- 
ter. Handlung, Musik, Trickef- 
fekie sowie die Aafnahmen 
machten Capt'n Eo zum derzeit 
besten Musikvideoauf del Wtelt. 
Die Synchronisation lauft liber 
eine RS232-Schniltslelte am CD- 
Player, der die Einsalze filr 
die anderen Komponenten be- 
stimmt. Da viele Apparaluren 
und Systems zusammenarbei- 
ten. war es den Disney-Tech til- 
kern zu unsiche r. sie all e se pa ra I 
laufen zu lassen. Eine geringe 
Abweichung kann im Laufe ei- 
nes Tages eine betrachlliche 
Zeitdilferenz ergeben. Daher 
atellt sich das gesamte System 
bei jedem Duichlauf nach der 



Dieses kompunene System 

wird von speziell , .[3ir.:e"'e:> 
Technikern taghch te sonde is 

griindlich gepruft, denn Gas 
Til)i:rio muSaufdie 



Laser im Raum 



an ttmei a^embotaubonden l:i 
kfjl duich die RaumsuiaiHi. an 
eiaet Raumschlachi md dem 
Angiifl geojen den Tccsuasifm 
ibB. bevormaEHeiDZieleireicht. 



Trickaulr^iitr.or, -:■■■ ,u--uiuti- 
gen F:lm ijp^.ti ■ ■"• sien, 

wasLuoa? Films ;e geiliehllial. 

Der Film is! aber nur ein De- 
tail Star Tours ist genaugenonv 
men der faniastischste Flugsi- 
mulaloi, den man derzeii !iii 
Geld (lie gen kann 



E in d ruck 



Isle Jahrhundert 



erklingen Durchsagen, die be- 
slimmle Passagiere aufiordern, 
ihren Raumgleiter wegzuflie- 
gen.dasievoreinet Emi'ahrlste 
hen. Texte in einer auSerirdi- 
mpletiieren 



einanderbrmgen. Die Hauplsor- 
gebsider Wartung gill aber den 
Lasern Sie miissen ebenfalls 

em unkonlrol lie iter Schufl mit 
dem Laser in die Besuchermen- 

Sehschaden hervorrufen, wenn 



drucksvollsle Anrakudo -Siar 
Tours.-. Star Tour s s: pis Ueme m- 

achaltsprodukt von Disney Irna- 
gineering und -Lucas Films-, 
den SchOpfern des Kmo-Klassl- 
keis -Krieg der Slerne- Slar 
Tours erzahll die Geschichle ei- 
nesRaumllugs nach Endor. dem 
Waldplaneten, auf dem der drit- 
te Teil von -Kneg dei Sterne- 
spieli. 

Auf dem Flug geht so alles 
schief, was schiefgehen kann 
da sich der Robolor zui Schi'' 




Belrm man das Star Touls-Ge- 
baude, fiihlt man sich in einen 
Bahnhof filr inleistellare Fluge 
verselzt. Rechls neben dem Em- 
gang repaiiert R2D3, der kleme 
eierfbrmige Robotei aus -Krieg 
der Sreine-, nach den Anwei- 
sungen seines Androiden-Kolle- 
gen C3P0 einen Raum transpor- 
ter, der einen StreilschuB aus ei- 
ner Laser kanone abbekommen 
hat. Bei genauerem Hlnsehen 
enrnnpprFir-hda^Raumschiffals 
Q"ji@s ler.rr Tv: l :JIe, die einen 
r.JCh E^dor 'jiuigen sollen. Im 
Ra-jsibahnho! '.tngen namlich 
Infcamatlonsrafeln aus, die das 
RaamschiH ui a!!m Einzelheiier. 
beschieiben Aii3erdem laulen 
VveabofDme lu: Reisen nach En- 
i.esigen Multivi- 



,!i.:: H,..: 



hln- 



l;r".d:i.^i" :.•■ eim 

spiel daion err.nern, Geld fiir 

|e weiie: msr. -:i das Gebaude 
gehi. desto ir.iensiver wird der 



28 iSfe 



gen Schalipull mit vielen Lich- 
lern und komplizierten Anzei- 
gen und Diagrammen. Aul den 
erslen Blick sieht es aus. als wiir- 
de hinler der Wand ein Compu- 

Griff nach den 
Sternen 



Cray ein Taschenrechner ist. 
Doch weil gelehlt Die Grauken 

und Anzeigen wurden mit dem 
Zeichenprogramm ■Neochrome- 
aul einem Alan ST gezeichnet. 
Der zuslandige Entvnckier ist 
ST- Fan. 

Hintei C3P0 fuhrt eine kleine 
Ranipehinaufindenzweiten Ab- 
schmll. Don sorgen zwei War- 
lungsroboter fiir Unleihallung 
Die beiden sollen eigenlhch ar- 
beiten. doch sieunterhal ten sich 



Ausoabe 7/Juli 1988 



Story 



tel.siehtdietypischenWalschel- 

fiiBe mil den " 






Kontiollcomp' 

lerdings weniger El schaltet 

von Zeil zu Zen den St torn at 

die offenbar defekten Roboter Endor Je40Persanenwerdenz 

zu stoppen. Das unlethallsame 
Piogrammdauert rund2QMinu- 



■. .:!■■■:, 



>r Kabmen gefiihn. 



dutch das Setoff geht, we es 
sich in die Kurven legt, wie man 
eine Rolle um die eigene Achse 
drehi und wie man im Sturzflug 
auf den Todesaiern zuiast. 
Obwohl die lechnischen Da- 




■ . .■■■.:. ■:; ' :. .1 ■.:. 
isuchei den Enid ruck, 
L'-.vnf-lidieFigursnlrei 



Feuerwerk und Ruhestorung 



Von Mitle Juni bis Anfang 

September endet jeder Tag 
in Disneyland mil einem ein- 
drucksvollen Feuerwerk. 
Unter dem Mono .Fantasien 
am Himmel- malen die Feu- 
eiweikstechnikei ab ha lb 
zehn Uhr abends Kimiposiiii 

die meisl sternklaie Nachi. 
SehrzumLeidwesen der An- 



Slar Tours unlergebrachl. Ur- 
sprunglich wurden sie fur em 
Marchen gebaut, wo sie die 
langste Zeit sis Ganse dienien 
□arm wurde ihi Gebaudeabge- 



beilslos — bis Star Tours kam. 
Die Techmke; zogen Omen UiS- 
fach das Fell liber die Ohien, 
btachleneinpaarLampchenan 

Jul fur die Bewegungen — feitig 
war dei High-Tech- Roboler So 
wirdauseiiierMarchengansem 
Haupldarsleller in einem Welt- 
rjummarchen. Wei darauf ach- 






.■imi::-.i1-.-:i-.. ■■■■ ■ 



Hug. Doci 
losgeht, muS man sich wie im 
Rugz^'jcr anschnallen. Aus gu- 
tem Grund. Gegen den folgen- 
den Ftug ial erne Achterbahn- 
Fahit mil Dreierlcoping ein 
Son nlagsspaziergang . 

Si ell en Sie sich die waghalsi- 
qeri Muntfvei in einem Scieace- 
fiction-Filra vor, nur daB die Ka- 
bine alle Bewegmigen wtikhcl; 
keitsgelreu ausfilhrl Man spurt 
die Beschleunigung. wie bei 
haiten Man over n ein Ziltern 



Tours benutzt, urn das realisti- 
sciie Fluggefiihl zu vermitteln. 
Die Kabine wird anfangs heim- 
lich rund 10 Melet in die Hone 
gezogen Dabei lauft im Film si- 
ne luslige BegruBung, die die 
Besucher so geschickt ablenkl, 
daB sie von der langsamen und 
gerauschlosen Bewegung nichrs 

Teil. denn wenige Sekunden, 
nachdem die Kabine ganz oben 

'mint hnchi das Chaos los 
; ..:.■■.: !'■■.- :■■ ::.-.; ■ : 



bine den Gleichgewichissinn 
dei Mltreisenden vollig ver- 
■.■.nil.SdilieSlichfa- 



;...?; ::i 



glauben, was t 

■/■■'?■;; im a :indi?-,jtet jetzi 1st esem 
leichies, durch Linksneigung 
den Effekt emer scharlen Links- 
kurve zu erzeugen. Man spurt 
selbsl die Beschleunigung am 
eigenen Leibe. Wenn del Raum- 
gleiter zur Uberhchlgeschwin- 
dig ken beschleunigt, wird man 
in den Sitz geprefll. In Wuklich- 
keil kippt die Kabine nui etwas 

Aufnahmen im Film sind per- 
fekl auf die Bewegungen abge- 
slimml Dei Effekl ist so leah- 
stisch, daB man sogar eine 1BO- 
Grad-Drehung milerlebt, die 
Star Tours durch die Aufnahmen 
im Film, ruckartige Diehungen 
und unmerkbar langsames Zu- 
riickgleiten in die Hotizonlale 
erzeugt Wenn man gut duich- 
jeschuilelt auf Endor ankommi. 
glaubt man einen richtigen 
Raumflut/j milgemachlzuhaben. 
der mind estens eine halbeStun- 

Durch die lmposante techm- 
sche Peifektion des Fluges 
ubersieht man leicht die Lei- 
stungder Menschen.dieTagfiir 
Tag das Speklakel filr die Besu- 
chennSzetiesetzen. Dieabsour 
te Gelassenheii der Betreuer 

Verantworlung fill die Sicher- 
heit dei Gasle und miissen si- 
cherstellen, daB alle ange- 
schnalll sind 

Star Tbursist der unbestrittene 
Hdhepunkt in Disneyland. Ob- 
wohl man fast immer lange an- 
T, fliegen die m 



Besuc 






i Mai. Noch ist Sla 
det besle Simulator dieser Art. 
Denn in Disney Wot Id wird 'jera 
de am Nachfolgei gebaut; -Bo- 
dy Wais-, die Reise dutch den 
me nsch lichen Koiper. (gn] 



Essen 
und Trinken 



Die Disneyland -Besucher 

ger. Viei Millionen Fleisch- 
klopse in emem pappigen 
Brotohen gehen pro ]ahr 
llbei die Ladennsche. Fer- 

— L _ r - - ; i h ii.mil it. 
■ :. 

Pollings fires. 3.2 Millionen 
Tiiten Pupcoiii. 12 Millionen 
Poi-ioiieiiEissowie 1,6 Millio- 
nen Hot Dogs. Um den Durst 



iife 29 



Story 



Comics auf Diskette 



»lch wollte, daft 



Stellen Sie sich doch mal ein Programm vox, 
das nichts weiter tut, als eine Geschichte zu 
erzahlen. Langweilig? Auf gar keinen Fall! 
»Infocomics« blasen frischeii Wind in den 
Software-Muff der achtziger Jahre. 



Vdllig neue, originelle Pro- 
gramme gibt es heulzuta- 
gekaumnoch AlsUnlei- 
haitungs-Sofware sind 
eigenllich nur Spiele bekannt; 
andere Programme, die der 
Kurzweil dienen, findet man nur 
selten. Deswegen gab es eini- 



:■. m t-o^r,-- ei. !.!:■.' P:o:;iti : i 
■■: au ■.■■«: k a ale n iind giimdi 
:■:■ Hiii-MfiriiiTirii-.a ; "jit. i 



an bei Infocom eine 
Oeheimn:s!:rritiii=[p: 
le Comics gemacht: fast an- 
lalb Jahre hatte man me- 
dem etwas von dem Ptojekt 



■ Boom beim Vi 
der Lernspieie z'.vang Tom ■..i.^n. 
seinen Lehier-Beruf aufzuge- 
ben und sich nur noch um die 
Firma und die Softwaie zu kiim 

Nach kurzer Zeil slieS se in al- 
ter Freund und Sludienkollege 
Pele Reynolds als erster Mnar 
better hinzu. Pets ist fii: den gra 
[ischen Beretch zustandig. Ei 



schend der Olfenlhchkeit zu 
prasenlieren. Die Eifinder hai- 

dalSihnenjemand die Idee klau- 

H inter d en 1 nibcomlcs stecke n 
Tom Snyder und Pete Reynolds 
von der Fuma JTom Snyder Pro- 
ductions-. Tbm Snyder war 
Grundschul-Lehrer, bevor er in 
die Computer- Blanche einstieg. 
Er schrieb in seiner Freizeit 
sehr unkonvennonelle Lern-Pio- 
nramme in Basic In e: 



scheGestaltungderVerpackun- 
gen. des Kalalogs und der Wei- 



ll F;i 



Klasse beispielsweise ein Segel- 
schilT bei einei AUantik-Ober- 
querung Jedes Kind hatte Ent- 
scheidungen zu tretfen. der 
Computer werlete diese ausund 
berechnete Dinge wis die Posi- 
tion des Senilis und den Zustand 
der Mannschaft. Der Computer 
war also keinesfalls Gegner, 
sondem einfach nur Hilfsmittel 
in diesem Gruppenspiel. 

i begannen sich andere 



a filr Tomsunkonventionel- mal etwas weil 



re. Zu den bekannlesten Produk- 
len gehon The Halley Project., 
eine Raumflug-Simulaiion iiir 
Amiga und C 64. die bei Mind- 
scape erschienen isl. Tom Sny- 
der Productions beschafiigl in- 
. ■..:■■:,:. ..i .-! : '!■.).■ ,: ■■■■■: 

In einem Exklusiv-Interview 
erzahlten uns Tom und Pete, wie 
sie auf die [dee mil den Inioco- 
mics gekommen sind. Gleich zu 
Beginn gab Tom Snyder tins ei- 
ne umiassende und unlerhallsa- 
me An won. 

•Wir haben Infocomics haupt- 
sachlich wegen meiner Mutter 
gemacht. Die ha! namlich bisher 
keines unserer Programme ge- 
lt. Acer ' 



Me me Eltern haben a us beruf- 
hchen GiUnden emeu M^-DOS 
PC und einen Macintosh Jedes 
Jahr habe ich das Problem, mei- 
nen Ellern etwas zu Weihnach- 



an irgendeiner Form von Corn- 
Das machle mich stutzig, und 
ich began n. mirselbstFragenzu 
siellen Spiel: vielleich! sonsi je- 
mar.d in meuiei ramilie? Nein. in 
FarnJie gibt e: 





gisch, daJJ ich irgendelwas rund 
um den Computer verschenke. 
Aber was? Ich werde ihnen si- 
cher keine neue Textveiarbei- 
tung oder Datenbank zu Weih- 
nachten schenken. Ich kann to- 
uch auf gar keinen Fall ein 
i -Spiel geben. Deswegen 

isrjrobier a::d :\'is-;;a: sin 



Computei-Spielen vergniigt. 
Vielleicht emei meiner Freund e 
und Bekannlen? Ebenfalls Fehl- 



dem Tag haben wir uns gegen- 
seitig gestanden, daB keiner von 
uns die nonnalen Compuier- 
Spiele so recht mag. Das hat uns 
nicht nui stutzig gemachl. son- 
' jverblufri Wnha 







Die ersten drei Infoco- 




mics sind; .Lane Mastodon. 




(siehe.Lane Mastodon - die 




Story auf Seite 32], -Zoik 


Sprech blasen. Jeder Infoco- 


Quest- (Fantasy-Comic mit 


mic isl etwa fiinl Stunden 


viel Zauberei) und -Gamma 




Force- (echles Superhelden- 




Drama im Stil von Super- 




man). Es sollen demnachst 




Fortselzungen zu diese n drei 




Comics erscheinen. aber 




auch einige ganz neue. die 




sich hauptsachlich an Er- 




wachsene richien warden. 




Infocomics gibt es fiir C 64, 




MS-DOS-PCs und Apple II 


trachten: Wenn zwei Perso- 






weniger ergibt. Die Infoco- 


der der einen oder der an- 


mics sind nur in englischei 


deren folgen. 


Spiache erhaltlich. 



30 aAt 



Story 



es meiner Mutter geffallt« 



^liiels aelrauft. einen Nac 



si geno 



i, hingesetzt Spiels. 



ie Standard-Compuler- 



und qespiell. Es r 
besonderen SpaB geroachi. Das 
war sine ganz schon verrilckle 
Siluation: Wir entwickellen seil 
einigen Jahren Lernsoflware, 
die auch eine An von Spielpro- 



draui, daBes m de:.3u:-?:-v 
ne lichriger, Chan }"-!=■- 
um die man sich Soigen rr 
Wenn die Hauptfigut < 



film, sonde rn si aneigefuhllos ei- 

Aufieidem sind Compuler- 
Spiele einfach nichl gemiltlich. 



tandig 




1 Sklave des Computers. Vor 
dem Fernsehgeral kann ich es 
mir gemiltlich machen, erwas 
trinken odei mal die Augen 
schliefien; bei einem Computei- 
Spiel geht das einlscii nicht. 

Nsch diesei Erkennlnishaben 
wii uns ein Ziel gesetzt: Wir 
well en Unterha I lungs-Software 
machen. die sich meine Mutter 
freiwillig anscham, vielleichl 
auch tauten wiirde. Denn wenn 
sich meine Mwler dafur inieres- 
siert. dann lun das auch Miilio- 
nen von anderen. compuiei-ge- 
fnisreten Menscheri. Anders 
ausgedriickt: Wii wolllen Pro- 

als 14jahrige Jugendliche und 
3Sjahnge Computer-Freaks.- 
■ Und wie sah dann Euer eistes 
Konzept a us? 



eine Geschichle! Det Spiel' 
soil das Ende nicht bestimnn 
dutleri Das isl a auch unfair f 
den Autor, denn er schreibt ja f 

ne Geschichle, damn sie lemar 
liest, mchidamitsiejemand vf 
andert. Und fill den Smelei is! . 



Mflgliche aufpassen muB, 
damil die Geschichle gut aus- 
gehl, dann kann er sie nicht 
mehr genieBen. 
Ibm: Meine Muller mag keine 
Spiele, well es zu viele ■Opno- 
nen- gibt. Andauernd muB man 
etwas machen. fiber alles mOgli- 

ist doch da. darait man ihm Auf- 
gaben srellen kann. Bei einem 
Spiel isl das paradoxerweise ge- 
nau umgekehrt: Dei Computer 
stelll dem Spieler eine Aufgabe. 
■-.; ::.■. :.:■:■■■. : .■.:.; ■.: 



-, A.:v.T:r: 



■■■ v.:.. : 



die 



s Uro 
uchtigste Vorgabe Wi 






Hand lung gat nichl verandern 
—sie will die Geschichle. Sie will 
einfach nur wissen. ob der Held 
am SchluB das Madchen knegt. 
Das ist ihre Auffassung van Un- 
lerhalrung: nichi Aliens abschie- 
Ben, nichl seltsame Puzzles lb- 




Renrieri, Jungs! 




Story 




■Vom Winde i 

[ nureinenStandpunkl.den 

Erzahlers. Ein Infocomic 

t abermehrereSiaruipiiiik- 

m Haupiper- 

Wii muBten vielleicht die 

Geschichte e 

sie auf das Infacomics-Fori 



chen, dann wird sie sich diesen 
wieder ohne zu murren und aus 
eigenem Anlneb durchlesen. 



Wir. 



ir Ziel ei 



■ Tbm.Duredesr/i 
ran Deiner Mutler. Abeilnfoco- 
micssind doch sicherlich nicht 
nur fur Mutter gedacht? 
Ibm: Mem, natiirlich mohi. Alter 
meine Mulier isi ein gules Sei- 
spiel dea Anli-Computer-Benul- 
zers. Wir glauben, daB ein Info- 

kann: Mutter und VSler. GroB- 
ellein, Kinder, Berufstahge, 
Hausfrauen, ja sogar Compuier- 
Freaks. Infocomics sind so eine 
Arl Jedermann-Soflware. 
Pete: Wir wollen mil Infocomics 
in den Bereich del -Bip-Cul- 
lure-, dei popularen Kultur. Zum 
Oberbegriff Rjp-Culture gehb- 
ren Schallpiatten. Biicher und 
Films. Mehr als SO Prozent der 
Leute in Amenka geben Geld 
fill Pop-Cullure-Artike! aus 
Compulei-Arlikel kaulen viel- 
leicht diei Prozent. Deswegen 
wollen wir mil den Infocomics 
die Software in dieaen Fttp- 

32 &H& 



Lane Mastodon — die Story 


Panik auf der Erde: Ge- 












Riesenhalte; Stnbenfliegen 


fort voll im Griff. Hintei so 


erreichen Hausgrofie, ein 




Hamsler knabbert an del 




Spitze des Eiffelturms und 




kleme Zweigpudel tnachen 


wohner, stecken. Er steuert 






Wenn men! baLd Hilfe 








dem Untergang geweihi. Ein 




klarer Fall fitr Lane Ma- 




stodon, den wagemutigen 


das Schiff schwer bescha- 


Raumschiff-Piioten. 




Derweltraum-erprobieSu- 




perheld hat aber ganz ande- 




re Sorgen. Er ist Millionen 




Meilen von der Erde ent- 




femt, sein Bold-Radio is! ka- 








len FuBball-Bundeshga-Er- 




gebnisse nichl horen. Pldtz- 




lich zeigen die Schiffs- 








an. Im Wrack findet Lane 




zwei Teenager, die vor ]ah- 




ren im Weltall gestrandet 




sind. Einer der beiden kann 




Lanes Radio reparieren. 




doch stall derSportnachrich- 


.B»»™sda™».»d,„.. 



gegeniiber t 
idannistesni 
Winde verweht.. 



nKun- 



Wir 

neue Geschichten Wir arbeilen 
beispielsweise an einem Thril- 
ler far Erwachsene. Gerade hier 
kann man das Infocomics-Kon- 
zept voll ausspielen. Die einzel- 
nen Peraonen sind nichl .gu|. 
und .bose- wie in einem Mar- 
chen. Jeder verfolgt seine eige- 
nen Interessen. Eine Handlung 
von Person B, die Person A als 
■bose« empfindet, kann fur B und 
vielleichi auch C und D .gut. 



■ Wie schatft Iht es eigentlich, 
so wiel Grafik auf einer Diskette 
un terzubhngen ?3bis$Stunden 
Zeichentrick in knapp 200 Kilo- 
byte gab esbisherja noch nie. 
Pete: Das slimml. Der techni- 
sche Trick besteht einfach dar- 
in. daS wir nur Linien-Zeichnun- 
gen verwenden. Alle Bilder in 
einem Infocomic bestehen nur 
aus ein paar geiaden Limen. 
Wenn solche Linien ein Feld auf 
dem Bildachirm umschlieBen, 



BBsSSSF 



Die Computer-Anwendet hoben 
Gnjnd zum Jubelnl 

Genial - endlich ein Drucker, der fur 

Einsteiger, Aulsteiger und Semi prof is 
id vor a II em erschwinglich is I. 
■ NEC erschlielll Ihnen jetzt die 



P z"u W F, A Q M*«^» E,S 



m%sssz$ 




trleben Sie e 
gestochen scharfen Korrespondenz- 
druck mitungewohnlich reicherSctiriftar- 
tenauswahl, briibnle G rati k-Dorstel lung, 
be que me D ru eke rsteue rung und inle- 
grierte Pa pie rzu luh ru n q e n . 

Worum also tie) in dieTaschen greifen, 
wenn es schon furwenigGeJd_24-Nodel : 
Technolo qie mil alien Ralfinessen gibt? 



scher Papierzufuhrungen. Zum Beispie 
konnen Sie zwischendurch einen Brie 
drucken, ohne daft das Endbspapie 
extra herausgenommen werden mufl. 

Durch seine voile Kompatibililot mi 
den NEC Plnwrilern der 24-Nadel-Serii 
hormoniert der P 2200 mit 
S oftwa re - Pa k efen. 






Damit isl der P 2200 die o ptimale wirt- 
schotH '.:'' e mx: rechnii-::;' e Alternate 
□lie, die sich bei glebhem linanzie 
Autwand bisher nur mit antiquier 
9-N a del -Drue kern begnugen muftten. 

Fiir Beralung und Service slehen Ih 
Ihr NEC Drucker-fochhandler und si 
Team zurVerfugung, 

SEC 

Weilere Informotiorien erhalien Sie von; 

NEC DeuBdiland GmbH 
Klausenbufger St-nUe 4, B000 MOnchen BO 
l-l-l. ij^/V.I'JOlG -..-,.■:.:.,, j r,->: y; T,' "V? 



Story 




C 64 iiberwacht 

Voilig unabhangig von Betzeibern oder Mini- 

sterien mlfit eine kleine Gruppe ehrenamt- 

licher Mitarbeiter mnd um ein Atomkraft- 

werk die Strahlungswerte — und deren 

Schwankungen. Im Mittelpunkt steht da- 

bei ein C 64 mil spezieiler Hardware, der 

MeBwerte speichert, automatisch Werte 

abliest und im Falic eines Falles sofort 

per Telefon oder Klingel Alarm auslost. 



Ende Mare dieses la hies 
bohrte sich, eineitihalb 
Kilome ter von d en bayeri- 
schsn Isar-Atomkraitwei- 

Mirage-Jagdbomber in den 
Waldboden. Ware der FiiegBt 
fiinf Sekundenlanger in del Lull 
geblieben, halte er den Berst- 
schutz des alien AKW Isar I 
durchschlagen und ■ 



plex Niederaichbach. In drei 
dieser Anlagen arbeilete ein 
C 61. die anderen drei sind ferti- 

ge Spezialgeiate. 

Langst 3ind mchl alle Einsatz- 
moglichkeiten ausgereizt. Viele 
Iniliativen — auch die GaU — ba- 
aieln noch an MeBwerierfas- 
sungs- und Schnittstellenpro- 









Haidware-Losung der 
GaU bestehl aus einem MeSfiSh- 
Filler, der radioaktive 



Aus- Partikel a 



Ob die E 
rung danach soforl gewamt hat- 
len, isi angesichis des Informa- 
tions-Chaos nach dem Unglilck 
in Tschernobyl merit gesichert. 
Gewamt hatte aul jeden Fall die 
Landshuter Gesellschaft iiir Ak- 
lives Umweltbewulllsein (GaU), 
deren Ziel ist, so Gall-Milarbei- 
ler Rolf Faille, -die Bevolkerung 
nichi zu verwirren, sondern so 
sctmell wie mcglich :u iniormie- 
ran-. Dafiir hai die Gesellschafi 
in Sichtweite dei Atomkratlwei- 
ke Compute rani agen zur Uber- 

aurgesielll. 

Am 9. September I9S6, dem 
GaU-Griindungstag, dachte 
noch niemand an solche Anla- 
gen. Der gemeinniitzige Verem 
wollle Lebensmiuel auf ihre 
Strahlenbelastung untersuchen. 
Dem Mono: -Wir wol" 



ie dauerhafl nachweisen zu 

Compuler. Fill die Aufgaben, 
Mellwerte zu speichern, aulo- 
malisch Werte abzulesen und 
Alarm auszultjsen, wurde kein 
GroBrechner gebrauchi. Der 



man aus. Tag und Nacht liest er 
:.:? vom fuhiet geheferten Wer- 
la und kann Aktionen ausfilhren, 
wenn vorgegebene Bedingun- 
gen eifillll sind. 



jebliel 



i. Audi 



s da alles a 



ie Gefah- 

renerkennenund Wissen of fent- 
i i-:::: : .- u ■: j -i 1 1 ■: :l Liz h machen-c. 

Die GaU wollte vieles anders 
machen, als Iniliativen. die ihre 

Arbeit einstellten, nachdem sich 
die Uebensmiltel werte normall- 

sierten. Ein »Warnsystem in Biir- 
gerhand- mu&te her. 

Bislang bilderi sechs von 36 im 
Juli 1987angekilndtgtenF " ' 



Die GaU-Melleinheit stamml 
von der Frankfurter Firma Geni- 
iron. Ihr Syslem ^Monitor 414- 
besteht aus dem Aullenfuhler 

(Zahlrohr) und einer Auswerle- 

Zwar verkaull Gemtron als Zu- 
sa tzgerate fur se men Mon itor 4 1 i 
passende Aerosol filter, Litiien- 
schieiber und Piotokolldrucker. 
Billiger und fiir Compuler freaks 

siation. wenn man. wie bei der 
GaU, die Peiipheriegeriite 



telu 



den Kernkraftwerkkom- 



34 g$fe 



nichi zu redeu vonopiischer und 
statislischer Dalenaufbereilung. 
Baste I lips fur den Aerosol- 
sammler qibl die GaU. Eine Ver- 
bindung zum C 64 hat die Firms 
G'.T.acn^niwickelt.c 



litTotalausfall und Da- 



War 






erhflh- 






i Kabel 



hereuslellen, ist leurei, als die 

Anleilung weilerzugeben-, be- 
grilndel der engagierle Atom- 
krrifigegnet und Fnmeninhaber 
Volkei Genrich das ungewohnli- 

anleitungen zu verschicken. 

Der C 64 Iragt in der GaU alle 
achl Minuten uber das Kabel 
den akluellen Millelweri der 
Auswen-Einheit ab, speichert 
ihn intern und spielt Lhn im 
24-Slunden-Rhythmus auf Data- 
sette. Ein teures Speichermedi- 
um ist also mcht erfordeilich, um 
die taglich anfallenden MeBda- 
ten abzulegen. Sinnvoll wild der 
Einsatz einer Diskettenstalion 
aber, wenn Dalen verschiede- 
ner Tage, Wochen Oder Monate 
eingelesen und weiterverar- 
beitet werden sollen Viele 
Schreib/Lesezugrilfe an weit 
auseinandergelegenen Banc 



5!rahlung. schaltet das MeE- 
gerat iiber Relais einen iokalen 
Alarmgeber (zum Beispiel eine 
Klingel) und den Aerosolsamm- 
ler an Dei Au3lose-Schwelten- 
wert konnte dann sagai per Soft- 
ware variabel eingesiellt wer- 



i Prog 

die zum Beispiel die Alarm- 
schwelle senki, wenn die Luft- 
radioaktiviiai schnell ansteigl. 

Durch Modem 

auf D rah t 



selbstimAlarmfallein9Zen;rale 
amufen und den aktuellen MeB- 
wert ubermilleln kann. Lokale 
Computer sollen einmal ihre Da- 
ten laglichinden Rechner einer 
Z ■_■ r. i : ■ j L-- einapielen, u 



Alar 



meldun 






<n;ii:;r.v.-ir> 



Als Filter laBI sich ein al- 
ter Siaubsauger verwenden 
Drucker und Monitor, die die 
Ausgabegerate ersetzen. besit- 
zen Computetanwender ohne- 
hin. Mit dem Computer kann 
Daten nicht nur 
rn auch zur Weiter- 



■.■s:t;:rahi;iidesGeschart. 

Eine Baneriepuflerungsoll die 
Aiii.-.giriiiiiiitichsterganzen.so 
daB der Compuler endlich von 
Netzschwankungen unabhangig 
wird, die die Arbeit teilweise er- 
ne blich behindern. Ohne diese 



Die Arbeit der GaU 



GesBllsdhaft fur aktivei 
Umwellbewufitsein e.V. 
Altsladt 105 
8300 Landshnt 
Telefon 



ndort una 

Im Prinzip konnte diese Aufga- 

be von einem Inichl zulassungs- 

iahigenl Hayes-kompaliblen 

einfach erledigl werden. Kein 
technisches Problem, sondern 
die Postpohtik behindeit diese 
Netzwetk-Plane. Die GaU hat am 
Anfatig da ran gedacht, Atari 
STs, Trager der begehnen ZZF- 
Nummer, an die Telefonleitung 
zu hangen. Modem-Kosten von 
monallich 120 Mark brachten 






et der V< 



r CB-Funk-Losung. um dei 

P.-.s: ivltl Schmopchen zu schla- 
gen und die Dater.ubetaag'irv: 
zum Nulllarif zu betieiben. Au- 
iierdom w.inen die Landshuiei 
aufdasTemex-NelzderPost.da; 
Anfang der 90er Jahre steher 
und die Arbeit erleichiern soil. 



Story 



Atomkraftwerk 



milBte dann allerdmgs umge- 
schrieben werden. Im Momeni 
arbeiten versierte Computer- 
freunde daran, die noch recti I 
wenigen Standardfunktionen zu 
erganzen. Gedachi ist zum Bei- 
e ophsch (irispr':'- 



stalistische Answenungen. 

Ein Blick ilbei die Grenzen 
zeig! die Software-Pa rnakeisei) 
privatei Mefisiationen. Einahnli- 
ches System, wie das von del 
Gall aufgebaute, wird in Luxem- 
burg seitAnfang 1987 bet neben. 
In 60 MeBstationen des Luxem- 
burger Oeko-Fonds soigen 



will. Uegt Wissenschafllern un- 
it^ den MeBanlagen-Betreibem 
ehei daran. periekie Erfjehnis- 

Eckart Knigei zum Beispiel. 
Leiler des Miinchne! Umwehr. 
sliiuls. belreibl eigene MeBanla- 
gen mil einem VC Z0 als Basis- 
Geral. Urn die 1000D Mark mu6 
man fiir seine Anlagen hinblat- 
lern. die dann aber auch Wetier- 
analysen und komplizierte stati- 
stische Auswertungen hinkne- 
gen. Eine moglichst an Belrei- 




- unfi siiHiKisi.-iis PorfeiSion 
: K:iu»r im VoideiTiiund 
Uer offizielle Einwand der 
Behorden gegeu die GaU-Anla- 
gen Mindestens ein Jahr muB- 
len die Besonderheiten der 
Standone beobachtel warden. 
FluSnahe. Inversionswetterla- 
gen. Untergrund und Bausloffe 
in del Nahe beeintlussen das 
Mikro-Klima und damit die Ra- 
dioakhvitatswerte der Luft. Ein 
lypisches Bild taglichei und iah- 
reszeitlicher Schwa nkungen 



Offen 



Neben Hard- und Software- 
Problemen gibl es ideologische 
S'.T.-.viengkeiten fiir MeRwillige. 
B?. Sehorden sind sie ohnehin 
unbeliebl. >Wir sehen deren 
Messungen als iiberuussig an«, 
formulien zum Beispiel Giinier 
GraB. Sprecher des bayen- 



Gruppen, die mil Knigers Gera- 
len arbeiten, isi auch der Plan, 

Z.enirale zu emchten, suspekt. 

Einwande. die Rolf Fahle yom 
GaU nichl gelten lassen will, ilch 
halts es fiit pervers, zu glauben. 
auf privatei Ebene mil den slaat- 
lichen Beiieibein konkuineren 
zu konnen. Im taglichen Kampf 
mil den Belreibern mufl der ein- 
zelne immer die Furcht haben, 
etwas nichl sagen zu kdnnen, da- 
mii er als Wissensc ha filer nichl 
niedergemacht wird," Fahles 
Vorsiellung gehl sogar soweit, 
' 3-Vernetzungzu 



sen Hallung. .Wo 
nenaufwand inessen, konnen 
die Initiativen natilrlich nicht so 
genau sein.- 

Bedenken kammen auch aus 
derMefi-Szeneselbst, dieinzwi- 
schen AKW-Umyebun'jsu bet ■ 
wachungen aus verse hied en en 
'nen Ansalz-::: !v.t:v:'.i- 
.AberdieGaUirauiden 
sn nicht: -Die messen im 
KaminvonAtomkrariwerken.oh- 
ne sich daruber klar zusein, was 
!;i'.' t-iyomlich wollen., formulien 
Eckart Krtlger, Physiker und 
Strahlenbiologe, seine Vorbe- 
hake. Die Anspriiche an MeBan- 
lagen sind verschieden. Anders 
alg die GaU, die soforl, mc-gli- 



Kuckendeckung fiir die Netz- 

werk-Plane der GaU gibt der 

Geraieh^ ^Heller Masaag. Eine 

is. Pes- Zemiale Datenerfasmi La;] i:; Hi! ■ 

Millio- fe der DFl) hall er fiir unaus- 



AKWs die Umwelt belasten, 
Nkannen wii nur durch ein dich- 
les MeflsielleiineK erreichen«, 
beslaligl Fahle. 

Immer neue Gruppen. zum 
BeiapcelaudiinGioRljiilaririien. 
beschafiigen Bich mil dem Ge- 
danken einer Verneizung und 
suchen geeignete Ifechnik- 
Konzepie. Sie sind liberzeugt, 
daS es nur einer Zeniiale mog- 
lich isi, gesicherle lnfoimano- 
nen Uber radioaklive Gefahien 
sclinellsimdglich an die Offenl- 
lichkeii weiieizugeben, wie es 
nach T^chernobyl nblig gewe- 
sen ware (Gunter Haake/wo| 



Die neue 
Grafik-Dimension 

Die hochste Auflosung Ihres C128 

konnen Sie endlich zum Zeichnen 

und Konslruieren verwenden! 




kein Piogramni, das diaie Auflosung .erwendele, so dgfi C128- 
Anwender ouf Cod-PragrammB nngewiessn ivaren. Damil konnlen 
iie JBdoth nur d\e halbeSpeitherkapaiitql und die holbo Auflosung 



S treil n.CADC128se 






Sieim direklen ZugriFF, doi iind 768000 FJild 5 chirmpunl.t». 

- Sichlbare A^f*o i a ung a ™ n °640'200 9 puni l re r n a fIchw O r Z wBill| und 
biO- 176 Punklen (Fo.be) ■ Zc-„:l-r.,-n -or- K™ s -n Eliipsor, Linien 
I'u.ii.'en, R,>chreclien, Sechseckan und Raulcn Verl-'tinern. Vi-igrc- 
lis-;. F-jNen, Inverlieren, Ve.ich.eben, Kopieran von B,ld:.T-,lo.i 

i-inig.v Scrirt-.S.JL-lV.cn Er,q„b.i„l-, Sf.".li- =cit:- L,,l- 
werlon von Z el; h-.n ;: ,i^on Stl.ol'i.yn.lK,!..,, -,. 'aiidichirmlupa ■ 
Ta«rfunkli T,milmeh,eronSchr,!ior-on Ubernchni.i.i ei Bil.-i^n ,-. 



InhoklverMkhnis * Druckarinstollolionsp.og.omm • Kopierprc- 

Hadwai*AnbndHUiwBi:CmnAF)opm 1541/1570/1571 oder 
C 12BD. Malr 3r fironochrom odar Fafbe) 

Z-<: 5 'tvZoll-Diskettan 
Be stall -Nr. 51648 

DM89,- 

|sfr 79,-/65890,-) 



Markt&Technik | 

Sohwore • Schulung 



afe 35 



Mit diesen 



Ersiheint am 24. Juni 











MWM 






lusgabe 7/88 

• Jenseits von MS-DOS; 10 
et r "ebssysieme "m Vergleich 

jchtet: Tostaturei fiir alls Ge- 
egonhoiien • PCs mit Turbo- 
^ntrieb - holien Turbo-Kar- 
en, Was sie versprechen? 

reiheint am 15. Juni 











s dem House Markt Technik 




eun Stundf 

I i!-,:. sfchefern soilfc gur 

I drei Wochen. nachdem 

" Tilo, meir, Chi-fre 

ir. telefonisch den Auftrci-j 



letzten Satze meines neuesten 
Artikels Eine Story iiber den 
Diebstahl elektronisch gespei- 
cherter Daten. Det Auftrag halts 
mich liberiascht. .Ausgerech- 
nei ich?- hatte ich Tilo gefragt. 

Meine praktischen Erfahrun- 
gen mit Computet!! waren erst 

seitdem zahllosen Freutiden 
und Kollegen von meinet neue- 

.;i'.r: Eirungenschafti " '" 



i richtigen 

■ ich sagte 
,:l !^i]iW- 



war Hen II 

PC mit Bildschirm, 

nanlihch Monitor - 

te, Dmcker - Print 

auch stark an — und allem 

so dazu gehfin. Ein paar S| 

programme fur kleine und i 

Be Computerfreaks. vor al 

aber ein idiolensicheres 1 

programm. 



der. Aber Tilo meinle, ich halle 
noch immer die lichtige Distanz 
und die notwendige Unbefan- 



Nungut, ichwarsoweit. Anfei- 
nen Taslendruck sagte mir die 
Uhi des PC prazise. dafl ich wie- 
der in letzter Minute am Werk 
war. 23:47 Uhr. Ich lieB die letz- 
ten Absatze noch einmal zurtick- 
rollen und slellle das Radio et- 

tur-Duichgang erforderle voile 

D;= Pfeifen des Monitors und 
das Singen des Ltlfters full ten 
ttjeinenArbeitsraum. Es war still 
im ganzen Haus. Dort schliefen 
leFrau 



Uli,ti 

den Lausbuben 1 

ver schon seil Stunden. 

Das Hauptlexikon des Korrek- 
ruiprogramms kannte den Be- 
giifl tSchlUEseltechnik- noch 
nicht. Ich speicherte ihn. Bei 
.Verschliisselungstechnik. blieb 
del Cursor wieder stehen. Das 
Wort war nun wiiklich schon 
mmdestens funfmal im Text er- 
schienen. Ich war Neuling. wun- 
derte mich nur. ■Computei-Ver- 



kette konnte er nichts anfangen. 
Also rein in den Speicher. wei 
weiS. ob diese lerminologie 
kiinftig nicht meine Arbeit we- 



Verrat invers 

Hat ein Computer einen eigenen Willen? Von einer merkwiirdigen 
Geschichte moehten wii Dinen hier berichten. 
Fast unheimlich und stdrrisch zeigte sich ein PC, als ihm sein 
Benutzer keine Intelligent bestatigen will. 



.Computerkriminalii.il.. Em n-.-l- 
les Lexikon wird das .Kiinstli- 
che Inielligenz.. Das Hauptlexi- 
kon kannte wahrscheinlich das 
giolSgeschriebene Won -Kiinst- 
liche. nicht. Doch, kannte es. 
Auch kleingeschneben, mit und 
ohne •€• am Ende. Nur die Ver- 
liiiid ii niii mil Inielligenz... 

■Soil das Wort in das Haupile- 
xikon?. ]a, verdammt noch 
DieFn 



□ Mai 



t.]a. 



■Wort b 



i. Ausl 



gegen Computei-Intelli- 
genz? J/N.. 

Wieso das? Wieso austau- 
schen? Natiirlich nichl. Compu- 
te r-Intelligenz klingt doch auch 
nicht schlecht. Also: >Nein<. 

•Bestatigen Sie Computerin- 
telligenz durch beliebige Taste.. 

Was ist denn das fur ein Pro- 
gramm? 1st das die Textverar- 
beitung mit Rechtschreibehilfe? 

Was weifi der PC 
wirklich? 

Ich lehnte mich in den Sessel 
zurilck und slame auf den Moni- 
tor. Es war Wirklichkeit. Da flmv 
merte der Satz: .Bestatigen Sie 

Computer-Intelligent dutch be- 



lch guignachdem Sicherungs- 
befehl wieder in den Text zu- 
riick Es waren nur noch ein paar 
Satze zu redigieren. Ich lieB die 
fiechtschreibehilfe parallel lau- 
fen. Der Cursor sprang blilzartig 
durch den Text. Fur weniger als 
eine halbe Sekunde war er bei 
ij..-i!i fegoi ■ Behenschbarkeit. 
stehengeblieben. Dasfiel mir al- 
lerdings erst viel spater wieder 









sicher. ich hane damals bereits 
bei der Ruckkehr zum Hauptme- 
nu des Progiamms flilchtig den 
Datetnamen "Verrat" gelesen. 

Ich stanele den Druckvor- 
gang. Der Item auf dem Bild- 
schirm Fiagte rmch nach dem 
Namen des Ttexles, den ich zu 
diucken wilnschte. Ich gab den 
Namen der Datei ein, die ich 



■Diese Datei wird m 



gelesen. weder im Handbuch 
noch auf dem Bildschinn. Aber 
e3 gab keinen Zweifek Der Satz 
flimmerte invers dargesielll auf 



Wahl. Entweder ausschalten 
Oder bestatigen. Schalte ich aus, 
gehen die ganzen Korrekturen 

meine m letzten Sicherungsbe- 
fehl. Text, den ichmorgen ablie- 
fern soil. Bestatige ich.,. 

Was hal sich eigentlich der 
Mensch gedacht, dei dieses 
Programm geschrieben hal? 
■Besiatigen Sie Computer-Intel- 
ligenz duich beliebige Taste.. 
Das Wort oder die Tatsache, 
da&..? 

Es siegle. vne so oft, die Neu- 
gierde. Ich gab einen Leer- 
schritt ein. Der Satz veischwand 
,y.;.j.:rib!:cklich. Ich war wieder 
im Ttext. DrauEen schlug eine 
Kirchturmglocke Mitlernacht in 
die Stille. Ich gab einen Siche- 
rungsbefehl. Die letzten vier 
Stunden Arbeit sol I ten nicht 
durch einen bliiden Programm- 
fehler geBhrdet werden. Ich 

nach raeinem Besuch in der Re- 
daklionindenComputershopzu 



Verrat blockiert 
Ausgabc auf Drucker 



■Datei Venal blockiert Edition 
iiber Gerat PRK< 

PRN .— das ist der Printer, der 
Drucker. Mit einigen Taslen 
wischte ich den Spuk vom Moni- 
tor und kam ins Hauplmenii zu- 
l-li risi die D:y.s: -Vt.n;j> 



auf. ] 



e sich u 



Programm-Datei, 

Der Monitor wurde schwaiz, 
bheb es einige Zehntelsekun- 
den, dann flappte die Datei auf. 

.Verrati. Die Datei bestand aus 
filr mich unbegieiflichen Zei- 
chen. Maschinensprache oder 
sowas. Nur der ersle Satzl Ich las 
die ersten Worte und wuBte sc- 

auch aus meinem Text: .Verrat 



per Computer oder Computer- 
"Veirat - ein Won, das vermut- 
lich bald in jedem Lextkon zu fin- 
den sein wird — kann wohl erst 
ausgeschlossen werden, wenn 
wir die Computer so intelligent 
machen. daB sie ihre Bediener 



wiedereikennen 

und auf diese Weise nur mil be- 

rechtigten Menschen zusam- 

menarbeiten.- 

Ich gab nach kurzem Zogern 

- " i, Eb er- 



Ichve 

Text... Ich wollte ihn eigentlich 
als Zilat bringen. Aber er paBle 
so schon in den Rhylhmus des 
Artikels. 

Ich startete noch einmal den 
Druckvorgang, gab den Datei- 



lieB die Dati 



ubei Gerat PRN. 

Ich gab noch einen weileren 
Leerschritt em. 

■Urn die Datei zu editieren. 
miissen Sie das Betriebsgerat 

Wie sollle ich denn das ma- 
chen? Das Betriebsgeral wech- 
seln? Elwa mit der Diskette in die 
Redaktion und dort...? Es war die 
einzige Moglichkeit. Aber war- 
urn? Was bezweckte das Pro- 
gramm damn? Ich gab einen 
neuen Leerschritl ein. -Compu- 
ter inielligenz isl bestaligt.. Mit 
dem Befehl .copy iibertrug ich 
alles auf eine Diskelle Dann 
ging ich schlafen. 

Neun Stunden spatei stand ich 
mit der Diskette in der Redak- 
tion, im achten Stock des Ver- 
lagshauses Ich wandtemich mit 
memer Mittemachtsgeschichle 
zunachsl an Mike, den Compu- 
lerfreakder Redaktion. ErsaB in 
seinem Drehsessel und ich halb 
aulseinemSchreibtisch, die Dis- 
kette in der Hand. Sein PC stand 
in Griffweile auf der anderen 
Seile der Schreibflache. 

Mike war belrachilich jiinger 
als ich. Er gehorte schon der 
zweiten Computeigeneration 
an, jenen jungen Leulen, die be- 
reils in der Schule mit Basic. 
Speicherplatten und Monitoren 
Umgang pflegten.wiewirfriiher 







Mike: .Eigentlich sollten wir 


fonisch der Nachrichtenaufnah- 






sie sofort zerschneiden. Ich will 


me des Verlages diktieren. 






sie aber schnell rtiberbringen 


Als ich zu Hause ankam. emp- 






zu unserem Computeishop Da 


fing mich Oliver mil dem Tele- 






ist ein Typ, der die Sache echt 


fonhdrer in der Hand. Tilo war 




ein anderes Gerat herkriegen 


beherrscht.i 


dran. Mike war vor dem Verlags- 




urn Mittemacht?- 




gebaude von einem Wagen er- 




Mike sprang auf und riB mir 
geradezu heklisch die Diskette 
aus der Hand. -Ich kenn das. 


Selfrunner hort nicht 
mehr auf 


faEl worden. Auf dem Weg ins 
Kiankenhaus sei er seinen Ver- 
letzungen erlegen. Ich legte aut 


mil Schwamm und Lappen. Er 


Mensch, was hasi Du dem bloB 




und sank in den nachslen Stuhl. 


war der Typ des kreativen Ma- 


eingegeben'. 


Damn war er schon an der Tiir 


Dann griff ich mil den Telefon- 


thematikers. Schwarzes Haar 


iNa meinen Artikel ilber Da- 


Ich bekam keine Antwort, als ich 


apparat und rief Tilo an. 


glanzend nach hinten Irisien. 




ihm nachschrie; -Und was sag 


■Was ist mil der Diskette?- 


braungebiannt, Schnauzbart. 


•Den kannst Du vergessen 




■Keine Ahnung. Ich frag mal. 


randlose Biille, lassiges Hemd. 


Dein Geiat isl infiziert.... 


dammi noch mal?. 


Melde mich wieder.. 




•Infiziert?. 


Auf dem Weg zu Tilos Euro 


Zehn Minuten spaler rtef Tilo 


Er hBrte inir geduldig zu Ich 


■Schon raal was von einem 


hone ich das Martinshom. Das 


wieder an. Die Diskette war 


war em Greenhorn tiir ihn. Sein 


Selfrunner gehort?. 


war nichls Besonderes in der 


weg. Nirgends zu finden. Nicht 






GroBstadt. Es schien nflher und 


in Mikes Kleidung und nicht auf 


Ein Virus versteckt 




naher zu kommen. Als ich die 


der SttaBe. .MuB jemand aufge- 


sich im System 


telligenz vol. Es sind Rechen- 
kombinahonen, die... Ich habe 
keine Ahnung. niemand hat 


Glastur mil der Aufschrifl .Chef- 


sammell haben-. sagte Tilo. 


Lacheln. mil dem leichten Spotl 


es plotzlich. 


Datei Verrat ist 


daiin. werde ich wohl nie ver- 


die... Aber sie versuchen von Sy- 


Tilo war, wie ich, ohne Compu- 


blockiert 


gessen. Aber auch nichl semen 


stem zu System, von Geral zu Ge- 


ter aufgewachsen. Er Audits 




Blick. als ich ihm den invers dar- 


ral zu springen. Wenn ich diese 


Meme Milternachlsstory inter- 


DreiBig Minuten spater nef 


gestellten Sal2 .Computerintelli- 


Diskette tuei bei uns reinschie- 




mich die Nachrichlenaufnahme 


genz ist bestatigl- zitiene. Faszi- 


be, und den Inhall ins System la- 


Selfrunner hatte er keine Ah- 


an Ich schaltete meinen PC em 


nation und Erschrecken in ei- 


de, tut das, was es will, das heiBt 


nung. von infizierten Syslemen 


und rief die Textdalei mit mei- 




es isl nichl mehr konl loll ie [bar- 


schon gar nichl. Ob ich den Arti- 


nem Artikel auf. Es erschien ei- 


glaser aus den last Bchwatzen 


Mike wuide leiser. .Da steckt 


kel noch im Kopf hatte? Viel- 


ne Invers-Zeile: .Datei Verrat 


Augen. Mike war plotzlich ver- 


noch mehr dahinlei. Isl eine 


leicht konnte ich ihn schnell, 


blockiert.. Ich drUckle .Return.. 


wandelt. 


ziemhch heifle Sache. Kauf Dii 


nach guter alter Manier, einer 


■Compulerintelligenz ist besta- 


.Und? Was hasi du gamacht?. 


ein neues Geral.' 


Sekietarin in die Maschine dik- 


tifltfc 


•Leeischrille emgegeben.- 


.Einen neuen Computer? Du 


lieien? Es war kein kleiner Arti- 


Ich diklierte der Dame am Te- 






kel, Es war ein Magazinbeitrag 


leion einen ganz neuen Artikel 


die Hardware wechseln!. 


Mike schullelle den Kopt. Er 


von rund ISO Druckzeilen. Mir 


aus dem Stegreif. Aber der er- 


•Woher weiflt Du... Nein, bo 


schickte sich an, wegzugehen. 


fiel die Renung ein: Ich konme 




etwas ahnliches. Das Betriebs- 


Ich sagte; .Wo wills! du dennhin 




wie Tib mir spaler sagte. 


geiat wechseln. Wo soil ich denn 


mit meiner Diskette?" 


den Monitor holen und ihn tele- 


(Hermann Engl/wo) 



TYPEN, TRENDS & TATSACHEN 



Fuflball in 

der Westentasche 

Passend zur FuBbatl-Europa- 
meisleischaft in Deulschland er- 
scheint von Yeno das Telespiel 
■FuBball live- " 



Ireten auf dem elektronischen 
Basen gegeneinander an. Zwei 
Spieler steuern die Teams mit 
Richtungs- und Funklionstasien 
filr Passe, Schiisse, Ecken und 
Ab'.ve-hraklionen. Der Clou is! 
ein eingebautes Sprachmodul, 
'ie Aklionen auf dem Spiel- 



feldkc 

sche Reporter u 



1, Der el 






s Publi- 
£ beju- 

belt.versehendasSpielmitdem 
Flail einer Fenisehiibertia- 
gung. FuBballbegeislerte Com- 
puter-Freaks kdnnen sich damil 
in den Halbzeitpausen die Zeil 
vertreiben. Fill 109 Mark gibt es 
dieses rundherum ungewohnli- 
che Modul in alien Spielwaren- 
ableilungen. (gn) 



38 rSSCSSii 




Probleme mit 
Computem 

Probleme mit Compuiem, ob- 
wohl si£ sie fiir wichtig halten. 
Das zeigt eine Umf tags des Bie- 
lefelder Emnid-lnstituls, die im 
Auftrag der Messegesellschaft 
Frankfurt erfolgle. DerUmfrage 
zufolge, fuhlen sich zwischen ei- 
nem und drei Froze nt der Bun- 
desbiirger zwischen Kiel und 
Milnchen fiber Computer .sehr 
gut informiert.. Die Schwankung 
ergibl sich, da die Unleisu- 
chung nach BundeslSndern er- 
folgte. Als .gut informiert. be- 
zeichnen sich je nach Bundes- 
land zwischen drei Prozent 
(Saarland, Hessen, Rheinland- 
Pfalz) und zwfflf Prozent 
[Schleswig-Holstein, Meder- 
sachsen. Berlin, Hamburg) del 
J befragten Bundesbiirger. Die 
* angeblichen Ccmputer-Hcch- 
g burgenBayernundBaden-Wurl- 
terabetg im EUden der Bundes- 
republik liegen mit neun. bezie- 
hungsweise elf Prozent nur im 
Mittelfeld. (gn) 



Was /st, 
wenn Fortsetzung fo/gt? 




Sie werdcn Ihrcn Augcn nicht rrauen. Dcr Laser-Beam- 
Printer braucht fur 11 Seiten A4 geradc eben 1 Minute 
unci schrcibc gleich daiauf die Fortsetzung auf dem 
2. Formular. 

Fiir Grafik- und TexuvraibririmL'-pru^iiimiue. Super 

sclmell und hochaufloscnd. Und weil cr 2 Kassetten 

gerrennt ansteuert, schreibt er in der nachsten 

Minute noch 11 zwcitc Seiten. Panasonic. Beein- 
druckende Biiroelekrronik fur das Desk- 
Top-Publishing. 
Lesen lernt Ihr Computer genauso 
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Thema Biicher 



BCicher rund urn Computer und Zukunft 

Endlich 
Zeit zum Lesen 

Begeistem Sie sich fur Computer? Dann lesen Sie 

wahischeinlich audi gerne Biicher iiber Computer. 

Die besten Stories und Comics mit und urn 

den Computer finden Sie in unserer Ferienlekture. 

Bsssmasm 



Ray Bradbury 

Guy Montag arbeitet bei der Feu- 
erwehr, einer Feuerwehr der Zu- 
kunft. Seine Kleidung besteht aus 
feuerfesten Stoffen, Sein »Loschwas- 
ser* ist Benzin. Zusammen mit sei- 
nen Kollegen verbrennt er Biicher, 
Der Staat verbietet seinen Biirgem 
das Lesen und den Besitz von Bu- 
chem, Daiaus kdnnten revolutiona- 
re Ideen entstehen, mil denen der 
Staat iigendwann gesturzt warden 
konnie. 

Montag war bisher gegeniiber 
seinem Staat sehr loyal eingestellt. 
Bis er zufallig die junge Clarissa 
kennenlernt. Sie dffnet ihm die Au- 
gen tiber seine Welt, bringt ihm bei, 
am Sonnenschein eines schonen 1a- 
ges, an der Maserung eines Blattes 
Gefallen zu finden. 

Als es eines Tages wieder zu ei- 
nem Einsatz kommt, verbrennt Mon- 
tag nicht samtliche Biicher, sondem 
behalt einige fur sich, die er in sei- 
nem Haus versteckt. Langsam aber 
sicher wandelt sich seine Einstel- 
lung. Er wird zum Rebellen gegen 
den Staat. 

Ray Bradbury behandelt in die- 
sem Buch ein ahnliches Thema wie 
George Orwell in »1984<; Die Kontrol- 
le des Staates liber die Menschen 
mit einem glimpflichen Ende (hi) 



Rlgis Bndrys 

Wissenschaftler fanden auf dem 
Mond ein geheimnis voiles Gebau- 
de. Eine Art Labyrinth, das mit Hun- 
derten von Fallen und Gefahren ge- 
spickt ist. Ein Fehltritt, eine Bewe- 
gung, ein Atemzug oder ein Blinzeln 
an der falschen Stelle oder zur fal- 



schen Zeit, bedeuten den Tod. Es 
scheint, daB das Labyrinth von Au- 
Berirdischen angelegt wurde, um 
die Intelligenz und den Einfalls- 
reichtum der Menschen zu testen. 

Al Barker wird dazu auserwahlt, 
den gefahrlichen Job der Labyrinth- 
Erforschung zu ubernehmen. Er ist 
verriickt genug. sich nicht vor dem 
Tod zu fiirchten. Er weiB, daB er bei 
dem Auftrag sterben wird. 

Barker wird mit einem Molekular- 
Transporter zum Mond telepornert. 
Dieser dupliziert den auf der Erde 
befindlichen Barker, in genau glei- 
cher Ausfiihrung auf dem Mond. Da 
die Gehirne der beiden Barkers vol- 
lig identisch sind, haben sie zuein- 
ander telepathischen Kontakt. Der 
Mond-Barker geht ins Labyrinth und 
kommt urns Leben. Er wird wieder 
dupliziert, und gelangt mit der Er- 
fahrung des Vorganger-Barkers ei- 
nige Schritte weiter. Der Barker auf 
der Erde stirbt in Gedanken mit sei- 
nem Mond-Doppelganger Hunder- 
te von Tbden. (hf) 



Isaac Asimov 

Sprechende, menschenahnliche 
Roboter sind am Ende der ersten SO 
Jahre des 31. Jahrhunderts etwas 
ganz Normales. Die treibende Kraft 
fur die Roboterentwicklung war die 
U.S. Robot Company. Ehemalig eine 
kleine Firma, wuchs sie zu einem 
multinationalem Konzern an. Grand 
genug fureinen Joumalisten, einmal 
die Geschichte der Firma zu recher- 
chieren. Bei seinen Nachforschun- 
gen stoBt er auf Susan Calvin, die 
die Robotertechnik entscheidend 
mitentwickelte. In einem Interview 
erzahltsieihmvondendreiRoboter- 
gesetzen, die die Maschinen auf- 
grand ihrer Struktur nicht verletzen 




40afife 



konnen. Trotzdem kam es bei eini- 
gen Robotern zu merkwurdigem 
Verhalten. Sie erzahlt ihm eine Ge- 
schichte von einem kleinen Mad- 
chen, die ihren Kindermadchen- 
Roboter mehr liebt als ihr kleines 
Hiindchen, Bei seinen weiteren Re- 
cherchen erfahrt er eme Geschich- 
te von einer Merkurexpedition, auf 
der ebenfalls Roboter eingesetzt 
wurden. Auf grand des Klimas 
kommt es bei den Robotern zu Fehl- 
funktionen. Sie scheinen nicht mehr 
nach den Robotergesetzen zu arbei- 
ten. Bis die Expeditionsteilnehmer 
demRatselauf die Spur kommen, ist 
es fast schon zu spat. 

Isaac Asimov hat in dem Buch ins- 
gesamt neun Roboterkurzgeschich- 
ten mit der Rahmenhandlung des 
Joumalisten verbunden. DaB sich 

Ausgabe 7/Juli I9B8 




Bucher Thema 



slellt sich als eine eigene Welt her- 
aus. die Welt der Programme. Alle 
Programme, die sich dem MCP wie- 
dersetzen, miissen Videospiele 
spielen. Audi Flynn gehort dazu. Bei 
den Spielen geht es um Leben und 
Tod. Denn immer wenn jemand in 
der richtigen Well eine Miinze in ei- 
nen Videoautomaien schmeiBt, muB 
ein Programm ran, den Menschen in 
der Computerwelt zu venreten, Hier 
lemt er audi das Programm ken- 
nen, an dem Alan programmierte: 
Tron, ein Sicherheitsprogramm, das 
den MCP iiberwachen soil. Wenn 
Tron den MCP besiegen kann, ge- 
langt Flynn automatisch wieder in 
die richtige Welt. Zusammen mit 
Tron und weiteren Pragrammen re- 
belliert er gegen das Regime des 
MCP. (hf) 



Per Anhalter 
durch die Galaxis 



Asimov gut Lest, braucht man nicht 
zu beionen, Gerade wenn man liber 
Roboterunddenkende Computer in 
der Science-fiction-Li teratur etwas 
lesen will, wird man um Isaac Asi- 
mov nicht herumkommen. Das Buch 
konnenSie auch in unserem Wettbe- 
werb gewinnen. (hf) 



Brian Daley 

Kevin Flynn war der Starprogram- 
mierer der Firma Encom. Hatte ihm 
nicht Ed Dillinger seine selbst pro- 
grammierten Spiele aus dem Com- 
puter geklaut, und diese als seine ei- 



genen der Firma angeboten, saBe 
er jetzt auf dem Posten des Firmen- 
Prasidenten und nicht Dillinger. Start 
dessen wurde er aus der Firma ent- 
lassen. Insgeheim hegt er Rachege- 
luste. Den Programmraub kann er 
jedoch nur beweisen, wenn er an 
den Firmencomputer herankommt. 
Zwei alte Programmierfreunde, 
Alan und Lora. verschaffen ihm Zu- 
tritt zum Gebaude und zum Compu- 
ter. Loraarbeitet an einer Tteleporta- 
-Anlage auf Laser-Basis. Als 
Flynn versucht. an ihrem Computer- 
Arbeitsplatz ins System einzudrin- 
gen, reagiert das Sicherheitspro- 
gramm von Dillinger, der MCP (Ma- 
ster Control Program), schlagartig: 
Flynn wird mit dem Laser desinte- 
griert und in den Computer geso- 
gen. Das Innere des Computers 



Das Verhangnis beginnt an einem 
Donnerstag. Die Erde wird ge- 
sprengt, um Platz fur eine 
Hyperraum-UmgehungsstraBe zu 
machen. Arthur Dent iiberlebt als 
einziger Mensch, weil ihn sein 
Freund Ford Prefekt mit auf das 
Raumschiff des intergalaktischen 
Bautrupps schmuggelt. Doch Ford 
entpuppt sich als ein AuBerirdi- 
scher, der fur das elektronische 
Buch "Per Anhalter durch die Gala- 
xis* Informationen uber die Erde 
sammelte, die es jetzt nicht mehr 
gibt. Nach dem vergleichsweise ru- 
higen Anfang, kommt es doch noch 
schlimmer: Ford und Arthur werden 
gejagt, in den Hyperraum gewor- 
fen, haben es mit depressiven Robo- 
tem, schwatzhaften Computem und 
dreikbpfigen Verbrechem zu run, 
treffen am Ende der Odyssee die 
Erbauer der Erde, und steilen test, 
daB die Menschen nur der Teil ei- 
nes riesigen Computers waren, der 
im Auftrag der Mause die Antwort 
auf die Frage des Lebens berech- 
nen sollte. Leider wuide die Erde 
kurz vor Ende der Berechnung 
gesprengt, so dafl die Mause an 
Arthurs Gehim interessiert sind, 
in dem sie die Antwort vermuten. 
Arthur gefallt das gar nicht und die 
Fluent geht weiter. 

Auf rund 200 Seiten scheucht Autor 
Douglas Adams in seiner Science- 
fiction-Komodie seine Leser durch 
die verriicktesten Winkel des Uni- 
, macht sie mit den ausge- 



£SB& 41 



Thema Bucher 



flipptesten Typen bekannt und be- 
weist nebenbei, daB es Gott nicht 
geben kann. Am Ende steht die Ant- 
wort nach dem Leben, dem Univer- 
sum und iiberhaupt aJlem fesl; Sie 
lautet 42. 

Der »Anhalter. (im Original »The 
hitchhickers guide to the galaxy«) ist 
ein Klassiker, den man gelesen ha- 
ben mufi. Viele Gags in anderen Bii- 
chern und Adventures beziehen 
sich auf die witzigen Seitenhiebe 
von Douglas Adams. (gn) 



Die Geschichle spielte im 24. Jahr- 
hundert, als die Menschen das 
»jaunten« leinten: Kdrperfortbewe- 
gung durch Gedankenkraft. Gewal- 
tige Probleme kommen auf die Men- 
schen zu. So kann man nur an einen 
Platz jaunten, den man bereits ir- 
gendwann erblickta AuBerdern hat 
es fa tale Folgen, wenn man an einem 
Ort wieder auftaucht, an dem zufal- 
lig etwas anderes als Luft ist. GroBe 
Jauntplatze werden gebaut, auf de- 
nen Menschen wie auf einem Hub- 
schrauber-Landeplatz nach feslge- 
legtem Fahrplan erscheinen und 
verschwinden. 

Gulliver Foyle, Maschinenmaat 3. 
Klasse, treibt in einem fast vdllig zer- 
storten Raumschiff durch das Welt- 
all. Mit den letzten Vorraten an Sau- 
erstoff und Lebensmitteln halt er 
sich am Leben. Bis zufalligein Raum- 
schiff vorbeikommt. Er glaubt sich 
schon geiettet. Doch das Schiff 
macht trotz seiner deuilichen SOS- 
Signale keine Anstalten ihn mitzu- 
nehmen. In seiner Verzweiflung ge- 
lingt es Gulliver, das Wrack zu ei- 
nem Asteroiden-Gurte! zu manovrie- 
ren. Die dort lebenden Wilden, tato- 
wieren ihm, aufgrund eines dort 
herrschenden Kultes, eine Tiger- 
Fratze ins Gesicht. Diese la/it er sich 
spater entfernen. Doch immer wenn 
er wutend wird, leuchten die Nar- 
ben auf. Mit eisernem Willen halt er 
seine emotionalen Reaktionen unter 
Kontrolle. Doch ab jetzt ist er der Ti- 
ger, der den Wunsch hat, die Man- 
ner in dem damaligen Schiff zu fin- 
den, und zur Rechenschaft zu Zie- 
hen. Was Gulliver Foyle selber nicht 
weiB; Er hat als einziger die Fahig- 
keit, nicht nur ilber eine Strecke von 
Millionen von Lichtjahren zu jaun- 
ten, sondern auch durch Gedanken- 



kraft die Zeit zu durchreisen. Er wird 
zu einem Messias der neuen jaun- 
tenden Menschen. (hf) 



Der Letzte 
der Robotwelt 



Der Mann 
von driiben 



Isaac Asimov 

Diesmal spielt.die Geschichle im 
New York der Zukunft. Eine herme- 
tisch abgeriegeite Super-Stadt, die 
durchzogen ist von kilometerlangen 
Rollwegen, Verkehrswegen und in 
der es von Menschen nur so wim- 
melt. In dieser Stadt geschieht ein 
Mord, ein Mord an einem Astroni- 
den. Jene Bewohner der Weltraum- 
stadt, die das Weltall beherrschen. 
Die Astroniden fordern Verge] rung, 
wenn der Mdder nicht in kiirzester 
Zeit ausgeliefert wird. Geheimde- 
tektiv Tom Baley wird mit der Ld- 
sung des Falles beauftragt. Er erhalt 
von den Astroniden einen Mitarbei- 
ter zugeteilt: R. Daniel Olivar. R. wie 
Roboter. Verstandlich, daB Tom 
nicht begeistert ist, aber was tut man 



Stephen Goldin 

Das Leben ist schon, schon fur 
Birk Aaland. Durch Zufall stieS er 
mit seinem Raumschiff auf ein unbe- 
kanntes von kosmischem Staub ver- 
decktes Sonnensystem, Als er auf 
dem Planeten landete, fand er Stad- 
te, Industrie, Verkehrssysteme vor. 
Nur keine Lebewesen. Der ganze 
Planet ist von Robotern bevolkert. 
die Gebaude und Fabrikationsanla- 
gen in Ordnung halten. Fortan lieB 
er sich von den Robotem von vorn 
bis hinten bedienen. 

Bis eines Tages ein zweites Raum- 
schiff auf dem Planeten auftaucht. 
Die Insassen tiberleben die Bruch- 
landung nicht, bis auf die Frau Mi- 
chi. Sie erzahlt ihm, dafl ihr Schiff vor 
einer fremden Rasse von Aliens floh. 

Aalands Paradies wandelt sich in 
eine Schreckens vision. Erst glaubte 
er alle seine Traume erfiillt. Doch 
bald kommt es zum Streit zwischen 
Michi und dem menschenentwdhn- 
ten Birk. Zudem taucht das Schiff 
der Aliens auf, und verbreitet 
Schrecken iiber den ganzen Plane- 




Spannende Tat 



nicht alles. urn einen Krieg zu verhin- 
dern. Daniel Olivar erweist sich 
wahrend der Ermittlungen als zu- 
verlassiger Mitarbeiter. Trotzdem 
wurmt Tom dessen zwar logische 
aber dadurch auch besserwisseri- 
sche Art, Dinge in Erfahrung zu brin- 
gen. Fast sieht es.so aus, als wiirde 
der Roboter den Fall alleine idsen, 
und Tom iiberhaupt nicht benotigen. 
Gemeinsam ldsen die ungleichen 
Partner den Fall. Und zum SchluB 
werden sie sogar Freunda (rif) 



ten. Michi kann ihn zwar nicht aus- 
stehen. ist sich aber bewuBt, daB sie 
nur beide zusammen gegen die 
Aliens vorgehen konnen, (hf) 



l-ll-I.U.JII.I.IJJ 



42 M$k 



Philip K. Dick 

Los Angeles im Jahre 1992: iiber- 
fullt. verdreckte StraBen. standiger 
Nieselregen, niemals Sonnen- 
schein, Chaos. Indiesem Dschungel 

Aimgabe I/JuH 1988 



Blicher Thema 



lebt Rick Deckard, ehemahger Am 
gehoriger einer Sondere;nheir de: 
Polizei: ein Blade Runner. Seil es 
kiinstliche Menschen, Repltksr.ter.. 
gibt. werden diese auf erdfemen 
Planeten eingesetzl. BeiTodos3trafo 
ist es ihnen unlersagt, zur Erde zu 
kommen. Wenn doch, werden die 
Blade Runner aktiv. Sie schalten die 
Ko|j.;kar.:«n aus, 

Als viet Hcplikanten zur Erde 
kommen. wird Deckard emeut zur 
Repl.ka~ter.;.!yd eingesetzl. Die 
Ducting en sind jedoch von einer 
neuen Bauait. Typ Nexus 6, die sich 
fast ilberha jp: nicht mehr von Men- 
schen unterscheiden. Deckard 
forscht bei der Firma, die die Repli- 
kanten herstellt, nach Hinweisen auf 



r.::ward William «Win« Bear ist Po- 
'ize.l.eutenant in Denver. Das Leben 
r.:e:.i langweilig fur ilin aus, und ins- 
gehevm hat er sich damit abgefun- 
z$:.. einmal mil einer klaglichen 
Hcr.:c seinen Lebensabend zu be- 
schlieBen. Bis eines Tages ein Pro- 
fessor ermordet wird, und er den 
Fall losen soil. Bei einer Besichti- 
gung der Laboratorien des Profes- 
sors kommt es zur Explosion, bei der 
Win das BewuBtsein verliert. 

Als er wieder zu sich kommt, hat 
sich seine Welt gewandelt. Die Stadt 
ist nicht mehr die. die sie vorher war. 
Alle Gebaude sehen gepflegter 
■und neuer aus. Telefonzellen sind in- 
telligent geworden, und vermitteln 
ihn iiber Spracheingabe. Win Bear 




Sdcnee-Cction-Comics fib alle, die »chon In 



deren kiinstliche Herkunft. Don 
lernt er eine Frau kennen, ebenfalls 
eine Replikantin, der man ein kunst- 
liches Gedachtnis gegeben hat. Sie 
selbst weiB nichts von ihrer Her- 
kunft. 

Als er schlieBlich den letzten Re- 
plikanten der Vierergruppe stellt, 
wendet sich das Blatt: der Jager 
wird zum Gejagten. Am SchluS des 
Buches erkennt er. daB die Kunst- 
menschen menschlicher sind als 
die natiirlichen Menschen. (hf) 



L. Neil Smith 

Stellen Sie sich vor, in unserer Ge- 
schichte waren einige Dinge anders 
gelaufen. 



glaubt verriickt zu werden, bis er ei- 
nen gewissen Will Bear trifft, der 
ihm sehr ahnlich ist, und den Beruf 
des Privatdelektivs auslibt. Dieser 
klart ihn iiber die neue Welt auf. Es 
fing alles an. als 1794 George Was- 
hington erschossen wird. Von da bil- 
det sich ein anarchistisches Staats- 
system, in dem, dank der fehlenden 
Kontrolle eines Staatsoberhauptes, 
der techntsche Fortschriti we iter ist, 
als in unserer Welt. 

Es wird noch vemickter: Die Men- 
schen haben festgestellt. daB sie 
nicht die einzigen intelligenten Le- 
bewesen sind. Auf gleichem Ent- 
wicklungsstand stehen die Affen 
und Walfische. Dank eines elektro- 
nischen Sprachiibersetzers kennen 
sie sich mit den Menschen verstan- 
digen. So ist der President der Ver- 
einigten Staaten im Gallatin-Uni- 
versum ein Orang-Utan, der mit ei- 



ner 52er Magnum sein Recht vertei- 
digt. Auch sonst leben im Galla- 
tin-Universum merkwurdige Typen, 
und Win Bear hat alle Hande voll zu 
tun, mit der neuen Gesellschaftsard- 
nung klar zu kommen. (hf) 



Computer 
Kid Kosinus 



Gnba & Ully 

Kosinus ist der computerverriick- 
te, aber liebenswerte junge von ne- 
benan. Seit nunmehr drei Jahren 
werden seine Geschichten in der 
Happy-Computer erzahlt. Die be- 
sten Comic-Strips aus Happy sowie 
Geschichten, die noch nicht er- 
schienen, gibt es zusammengefaflt 
in einem Band. -Computer Kid Kosi- 
nus", ein MuB fiir Happy-Computer- 
Fans, (hf) 



"TWTT 



Dominique Douay 

Francois Rossac ist ein Playboy. 
Er wird von Frauen umschwarmt. hat 
Geld und ist erfolgreich im Beruf. 

Eines Tages, bei einem Strandse- 
geln. passieren merkwurdige Din- 
ge. Drei Gestalten tauchen auf, die 
er beinahe umfahrt, und wegen de- 
nen er das Rennen verliert. Als er 
sich zu rechtfertigen versucht, 
scheint er der einzige zu sein. der 
die Personen gesehen hat. 

An einem anderen Tag gibt es 
pldtzlich eine Massenhysterie, ohne 
erkennbaren Grund. Der einzige 
Mensch, der einen kiihlen Kopf be- 
wahrt, ist Francois. Danach will sich 
niemand an den Vorfall erinnem. 
Weitere merkwiirdige Dinge pas- 
sieren, bei denen Leute iiber Bege- 
benheiten sprechen. die er nie er- 
fahren hat. Rsrsonen sprechen ihn 
an, behandeln ihn als langjahrigen 
Bekannten, die er noch nie zuvor in 
seinem Leben gesehen hat. Fur 
Francois wird das Leben langsam 
aber sicher zu einem Alptraum. 

DieStrecke beim Strandrennen ist 
kiirzer geworden, ein Strand ab- 
schnitt mit Baumen und Diinen fehlt. 
Als er eines Tages ein Rennen 
macht, und sich bei einem Autoren- 
nen wiederfindet, glaubt er den Ver- 
stand zu verlieren. Nut drei Perso- 
nen scheinen ihn zu kennen, das ein- 
zig normale in seiner Welt, wahrend 
alles andere sich verandert. (hf) 



iSife 43 



Thema Biicher 



Die f liegenden 
Zauberer 



Larry Niven — David Gercold 

Was passieit. wenn ein Wissen- 
schaftlei in einer Welt forscht, die 
noch nie etwas von Wissenschafl ge- 
hort hat? Was passiert weilei, wenn 
in besagtei Well anstelle von wis- 
senschaftlichen Begriindungen 
Zauberei und Geister das Sagen ha- 
ben? Der Wissenschaftler wird sich 
sehr umstellen miissen. 

Zudem geht ihm seine kompleite 
technische Ausrtistung kaputt. Sein 
Mutlerschiff kreist zwar in der Um- 
laufbahn, jedoch auBerhalb seines 
Notrufsenders. Urn auf die andere 
Seiie der Welt zu gelangen, bedarf 
es eines Luftschiffes. Fur dieses 
:n jedoch erst die technischen 
, geschaffen wer- 
den, Nach und nach lehrt der Wis- 
schenscha filer die Planeten-Bewoh- 
ner sein Wissen. Dabei kommt es zu 
manch komischen Zwischenfallen, 
wenn sich Wissenschaft und Zaube- 
rei nicht einig sind. Beide Erklarun- 
gen, Zauberei und Wissenschaft, 
sind nur zwei verschiedene Erkla- 
rungen fur ein und die selbe Sache: 
die Wirklichkeit. 

»Die fliegenden Zauberert ist wohl 
eines der humorvollsten Biicher in 
der Science-fiction. Ein MuB fur An- 
hanger dieser Buchgattung. (hf) 



Stanislaw Lem 

Was passiert, wenn ein Computer 
tiber sich, die Menschen und die 
ganze Welt philosophiert? Oder 
kann ein Computer gar Selbstmord 
begehen? Stanislaw Lem, der polni- 
sche Autor fantastischer Literatur, 
hat sich in seinem Buch "Also sprach 
GOLEM* mil dieser Thematik be- 
schaftigt. GOLEM XIV existiert nicht 
mehr. Urspriinglich war dieser -lu- 
minale Denkriese- fur mtlitarische 
Zwecke gebaut worden, jedoch wei- 
gerte er sich, solche trivialen Aufga- 
ben zu iibernehmen. Naturlich woll- 
ten einige nhregeleiteten* GOLEM 
durch Sprengstoffanschlage ver- 
nichten, um die Menschheit vor der 
•Versklavung durch die Maschine" 
zubewahren. Es gelang ihnen nicht. 

GOLEM wollte eigentlich mit kei- 
nem Menschen reden, weil sie fur 
ihn einfach nicht intelligent genug 
waren, DaB GOLEM letztendlich 
doch mit den Menschen kommuni- 
ziert hat, das erklarte IrvingT. Creve 



in seinem Vorwort: >Es ist dies die 
Neugier, eine reinintellektuelle, kla- 
re, kalte, raflende Neugier, die 
durch nichts gebandigt oder gar 
zersidrt werden kann.i GOLEM hat 
sich durch seine philosophischen 
Betrachtungen in die hoheren Spha- 




die Flucht in die Luftungsschachte 
der Stadt, in denen er sich prompt 
verirn. Dafur stoflt er auf ein ge- 
heimn is voiles Wesen in den Schach- 
ten, das ihm einen gleiSenden Ge- 
genstand zur Obhut anvertraut, den 
Incal. Bald verfolgen den ahnungs- 
und schuldlosen Difol Hunderte von 
geheimnisvollen Machten, von de- 
nen er noch nie etwas gehbrt hat. 
Der Incal scheint ein Geheimnis zu 
enthalten. Zusammen mit seinem 
sprechenden Betonpapagei Dipo 
fltichtet er uber die Erde und in den 
Weltraum. 

»Der schwarze Incal« ist das erste 
Heft von insgesamt 5. Drei weitere 
Hefte sind bereits erschienen: »Der 
Incal des Lichts<, »In tiefsten Tiefeiw 
und »ln hbchsten Hbhen<. (hf) 



■Ji-iiiJ-t..t-i.iJjj 



Dicker Walzer loi WiBbegierige 



ren der Intelligenz katapultiert, bis 
ihm nur noch ein Weg often blieb; 
fur immer zu schweigen. 

Stanislaw Lem ist bekannt fur sei- 
ne kiihnen Betrachtungen von der 
zukunftigen Welt. Er geht jedoch 
nicht von einer High-lech-Zivili- 
sation aus, sondern von einer recht 
realen Welt, wie sie vielleicht in 100 
Jahren aussehen kbnnte. (kl) 



Moebius/Jodorowsky 

John Difol ist Privatdetektiv der 
Klasse R, der in einer nicht naher 
benannten Stadt der Zukunft lebt. 
Die Stadte sind mit Menschen und 
Dreck uberfulit. Den AbschluB bil- 
det ein Sauresee, bestehend aus 
den ungereinigten Abwassem der 
Stadt. 

In diesem kommt Difol am Anfang 
der Geschichte beinahe urns Le- 
ben, als er von unbekannten Schla- 
gem die Stadtetagen hinunter- 
geschmissen wird. Dabei hat Difol 
nur den harmlosen Auftrag einer 
hubschen Lady angenommen, die 
er die Nacht iiber durch die Stadt 
fiihren soil. Durch ein Mifiverstand- 
nis muB Difol vor einem Verehrer 
der Lady ausreiSen, Ihm bleibt nur 



William Gibson 

Computer werden nicht mehr mit 
der Tastatur und dem Bildschirm 
bedient. Das Interface zum Men- 
schen ist ein Stimband, iiber das 
der Computer direkt auf die Gehun- 
neuronen des Menschen zugreift. 
Texte, Zeiten. Gtafiken, alles ist di- 
rekt im BewuBtsein vorhanden. Vor- 
aussetzung dafiir sind operativ sen- 
sibilisierte Nerven im Gehim und 
die Operation ist noch teuer. 

Case war einer derErwahlten, die 
direkt mit einem Computer kommu- 
nizieren konnen. Mit seinen Fahig- 
keiten war er der perfekte Hacker, 
ein »Cyberpunk«, jene Computer- 
Spezialisten, die aus fremden Syste- 
men Infonnationen klauen, und an- 
deren zum Verkauf anbieten, Seinen 
Auftraggebern lieferte er jedoch 
nicht alle Informationen aus. son- 
dem behielt Teile fur sich, um diese 
profittrachtig auf eigene Faust zu 
verkauf en, 

Bis ihm ein Auftraggeber ein Ge- 
schaft vorschlagt. Er soil wiedei Da- 
ten aus einem Computer holen. Da- 
fur werden seine Nerven erneut 
sensibilisiert. Schafft er das illega- 
le Vorhaben, behalt er seine Fahig- 
keiten. Versagt er, muB er weiler se- 
hen. wo er bleibt. Case nirnmt die 
Chance wahr, Zusammen mit der 
Leibwachterin des Auftraggebers, 
einer Spiegel augigen nahkampfge- 
schulten Schdnheit mit Skalpellen 
unter den Fingemageln, und sei- 
nem alten im ROM gespeicherten 
Lehnneister, dessen groBter 
Wunsch es ist geloscht zu werden, 
macht er sich an die Arbeit. (hf) 



44 Sife 



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r Sorlimenl aufgenommen ! 



MICROCOMPUTER -VERSAND 



PohlstraRe 28. 4419 Laer. Beratung und Auftragsannahme: Tel. 02554/1059 



Thema Biicher 



Happy-Redakteure und was sie abends lesen 



Anatel Locker: 
»Garp und wie er 
die Well sah« 

Fur alle, die der Science-fiction- 
und Fantasy-Geschichten iiberdriis- 
sig sind, isl »Garp und wie er die 
Well sain die ideale Abwechslung. 
Der Roman beschreibt das Leben 
des Schnftstellers T.S. Garp und sei- 
ner Familie. Wer aher einen netten, 
heiteren Roman a la »lch heirate eine 
Families erwarlet, wird nicht fur 
moglich halten, was hier passiert. 
Denn Autor John Irving laBt eine 
Horde von Halb-Irren auf den Leser 
los: eine feministische Kranken- 
schwester mil Macho-Tendenzen, ei- 
nen footballspielenden Transse- 
xuellen, einen senilen Detektiv und 
eine verzweifelte Frau mit einem 
sehr, sehr scharfen Messer. «Garp« 
best sich wahnsinnig fliissig. Die Ge- 
schichte ist manchmal komisch, 
manchmal traurig und sprtiht vor Le- 
bendigkeil. In Amerika und Europa 
hat das Buch neuerdings Kultstatus 
— bei mir schon lange. 



Greger Neumann: 

»Sie« 

Stephen King erzahlt in »Sie* die 
Geschichte des Schriflstellers Paul 
Sheldons, der nach einem Unfall 
schwerverletzt einer warms in ni gen 
Verehrerin ausgeliefert ist. Sie mag 
sein letztes Buch gar nicht und 
zwingt ihn, nur fur sie eine Fortset- 
zung zu schreiben. Daiaus ent- 
wickelt sich ein packendes Duell, 
bei dem es fur Paul nicht nur darum 
gent zu uberleben, sondem nicht 
selbst wahnsinnig zu werden. Eine 
Charakterstudie, die unter die Haut 
gent, Mich fasziniert tSie< wegen 
des fesselnden Stils und der brillan- 
ten Konzeption. die den Leser mit al- 
ien Abgrunden des mensch lichen 
Wesens konfrontiert. Der Horror 
entsteht nicht durch Brutalitat, son- 
dem durch die Angst vor der eige- 
nen Angst. 



Martin Gaksch: 
»Cyberspace« 

•Cyberspace* ist eine Sammlung 
von Kurzgeschichien, die William 
Gibson von 1977 bis 1935 geschrie- 
ben hat. Er zeichnet das Bud einer 



nicht gerade rosigen, sehr techni- 
sierten Zukunft. Weltraumschlach- 
ten Oder andere Kampfhandlungen 
sucht man in dem Buch veigebens. 
Start dessen werden Probleme nor- 
maler Menschen in einer herunter- 
gekommenen Welt erzahlt. 

Die Kurzgeschichten sind witzig 
und zum Teil sehr salopp geschrie- 
ben. Man kann sich beim Lesen gut 
in die einzelnen Charaktere hinein- 
versetzen. Wo nimmt der Mann nur 
die Ideen fur seine tollen Geschich- 
te n her? 



Heinrich Lenhardt: 
»Ediths Tagebuch« 

Wenn mir ein Buch gefallen soil, 
mufl es sich einfach gut lesen lassen 
und muB spannend sein Und fu: 
Spannung sorgen nicht nut Autoter. 
wie Stephen King mit ihren fantosn- 
schen Stories. Der Amcnkanerm 
Patrica Highsmith gelingt das Kunst- 
stuck, ohne Effekthaschere; enorm 
spannende Romane zu schrc:bon. 
Das erreicht sie durch die glanzer.- 
den Beschreibungen ihrer Haup:f: 
guren, mit denen man sich oft sehr 
gut identifizieren kann. Eir. Parade- 
beispiel fur die Schreibkunst der 
Highsmith ist die 400-Seiten-Super- 
schwarte "Ediths Tagebuch". Wer 
die mude Veriilmung dieses Buchs 
gesehen hat, soil sich blofl nicht ab- 
schrecken lassenl 



Petra Wangler: 
»lch herb' sie, Mama« 

»lch hab' sie Mama... aber sie stellt 
sich quer< sagt auf dem Titet eine 
kleine Katze mit groden Augen und 
einer Pfote im Mauseloch zu ihrer 
Mutter. Das ist echt Uli Stein. 

Oder eine Maus, die am Mause- 
loch-Fenster steht und eine Fleder- 
maus sieht: »Mama. komm mal...ein 
Engel! Echt Uli Stein. Oder ein Tier- 
arzt: »Jahrelang glaubte man, Katzen 
hassen Hustentropfen — bis jemand 
dahinterkam, da6 es am Stuck Zu- 
cker lag..." und tropft den Saft auf 
eine erboste Maus. 

Uli Steins Katzen- und Mausebuch 
schaue ich immer wieder an und je- 
desmal fasziniert es mich. Denn Uli 
Stein liipft in seinen Cartoons den 
Vorhang der Reaiitat und schaut da- 
hinter, versetzt sich in Menschen 
und in Tiere. Und bereitet das kost- 




Dabei hat das 



Lieblin 



hen auf in Wort (knappe, treffende 
Kcmmentare) und Bild (die Katzen, 
Mause, Knuddel-Nasen-Menschen 
iiiuB man einfach gesehen ha ben). 



Udo Reetz: 
»Perry Rhodan« 

Wer kennt nicht den Helden aller 
MilchstraBen? Zusammen mit sei- 
nen Freunden und Begleitem erlebt 
Perry Rhodan manch haarige Situa- 
tion auf den seltsarnsten Planeten. 

Angefangen hatte alles als Gro- 
schen-Roman. Mittlerweile gibt es 
mehr als 1200 Einzelausgaben. Da 
es unmdglich ist, diese alle zu lesen, 
hat sich das Autoren-Team daran ge- 
macht, die Heftchen in Buchform zu- 
sammenzufassen. Durch erne sau- 
bere Ubeiarbeitung wurden un- 
wichiige Handlungen weggelassen, 
Widerspriiche geklart und Uber- 
gange geschrieben. 

Ich lese diese Biicher besonders 
geme, bieten sie mir doch spannen- 
de UnterhaltungbiszurletztenSeite, 



»Cluster-Zyklus« 



46 $fe 




gs-Literatur 



ganze Menge guter Ideen auf ein- 
mal untergebrachl woiden ist: Es 
gehtumunsere MitchstraBe. die von 
der Nachbargalaxis Andromeda 
angegriffen wird. Alle inlelligenten 
Lebewesen leiden namlich aus 
Energiemangel unter tspharischer 
Regression". Die Schurken von An- 
dromeda wollen nun die Milchstra- 
Be auflosen, urn ihre Energiesorgen 
loszuwerden. Witzig und fantasievoli 
geschrieben lemt man die Proble- 
me einer Rasse kennen, die aus drei 
Geschlechtern besteht oder von Le- 
bewesen, die sich mit Musik, Laser- 
strahlen oder Magnetwellen unter- 
halten. Allein die Schilderung der 
einzelnen Rassen ware jeweils ein 
eigenes Buch wert gewesen. 



Kesrith kennen, und schlieBl mit ihm 
Freundschaft. Mit der Zeit iemt er 
die Gebrauche der Mri kennen, 
warum sie eine kampferische Rasse 
sind, ihre Religion. Er begreift, daB 
die Menschen und Regul einen fata- 
len Fehler begehen. und setzt alles 
daran, den Mri zu helfen, 

Bisher habe ich die Duncan-Trilo- 
gie sechsmal gelesen. Ich glaube, 
ich fange gleich noch einmal an. 



Henri k Fisch: 
»Duncan-Trilogie« 

Die Mri sind die Ninjas des Uni- 
versums, AuBerlich den Menschen 
sehr ahnlich, wenn auch mit golde- 
ner Haut. ist ihre einzige Lebensauf- 
gabe der Karnpf. So jed entails 
kommt es den Menschen vor, die 
gegen die Mri einen erbitterten 
Krieg fiihren. Durch Zufall lemt 
Duncan den jungen Mri Niun auf 

Auagabe 7/]uli 19BS 



Boris Schneider 

0eider nicht im Bild): 

»Per Anhalter 
durch die Galaxis« 

Wer nach einem Stuck Lebensphi- 
losophie sucht. wird es im » Anhalter- 
finden. denn dei Reisefiihrer, den 
Arthur mit sich herumtragt, weiB 
nicht nur wo es die besten Drinks in 
hundert Lichtjahren Umkreis gibt, 
sondern beweist auch eindeutig, 
daB es gar kein Leben im Univer- 
sum gibt, daB Gort ebenfalls nicht 
existiert und daB das allerwichtigste 
Hilfsmittel in alien Lebenslagen ein 
Handtuch ist. Doch Vorsicht: Es soil 
schon passiert sein, daB normale 



Bucher Thema 



Erdenmenschen so sehr tiber das 
Buch gelacht haben, daB ihre 
Molekular-Struktur zerfiel und nur 
etwas Asche ubrigblieb... 

Wer dieses Buch gelesen hat, 
wird ohne die Fortsetzungen nicht 
mehr leben konnen. Sie heifien: 
*Das Restauraunt am Ende des Uni- 
versums", »Das Leben, das Univer- 
sum und der ganze Rest- und 
"Macht's gut und danke fur den 
Fisch«. 



Thomas Kallenbach: 
»Die unendliche 

Geschichle« 

Verheren wir unsere Fantasie? 
Was Michael Ende in seinem Buch 
•Die unendliche Geschichte« 
schreibt, trifft auf unser Computer- 
zeitalter erschreckend zu. Ist es 
nicht so, daB Kinder wie Bastian, der 
Titelhetd des Buchs, immer weniger 
werden? In einer Well, wo Compu- 
ter im Kinderzimmer stehen, hat 
Phantasien keinen Plate. Denn in 
Phantasien gibt es keine Computer, 
hier gibt es Helden, Ungeheuer, Da- 
monen, Gliicksdrachen und eine 
kindliche Kaiserin. Michael Ende 
hat geschafft, was viele andere Au- 
toren vergeblich versuchen: Er hat 
einen so leicht verstandlichen 
Schreibstil angewandt, daB man 
auch ohne Fremdwdrterlexikon aus- 
kommt, Die unendliche Geschichte 
entfuhrt mien in eine andere Welt, 
weg von den Computem. 



Harhnut Woerriein: 
»Doch mil den 
Clowns. ..« 

Ich lese Simmel nur gelegentlich. 
Auf "Doch mit den Clowns kamen 
die Tranen- bin ich durch eine Best- 
seller-Liste aufmerksam geworden. 
Das Buch fangt derart spannend an, 
daB ich es erst nach ISO Seiten wie- 
der aus der Hand legen konnte — 
morgens urn halb drei. 

Interessant an diesem Simmel ist 
die Thematik: Gen-leehnik in der 
Gegenwart und wie die Entwick- 
lung auf diesem Gebiet hinter unse- 
rem Riicken zu erschreckenden Er- 
gebnissen fuhrt. 

In diesem Buch hat mich jedes Ka- 
pitel aufs neue gefesselt und so wa- 
ren die uber SOD Seiten nach weni- 
gen Tagen verschlungen. 



3M$& 47 



Themo Bucher 




48 ^EEffiilii 



Bilcher Thema 



Bucher fiir den Computer-Einsteiger I 

Lesestoff 
und Einstiegshilfe 



In den Huitderten von Com- 
puterbiichern f indet man sich 
nur noch schwer zuxecht. Wir 
haben fiir Sie eine Aiiswahl an 
Buchem getroffen, die sich zu 
lesen lohnen. Damit Ua Ein- 
stieg leichter wild. 

Computerzeit 

Dr. Harald Bessler und Ulrich 
Eike 

Viele Menschen wollen oder miis- 
sen beim Thema Compuier milre- 
den. Wie lemt man aber das "Com- 
puter lxU am besten? Eine Form ist 
sicherlich das Femsehen. Zur Fern- 
sehsendung "Computerzeit «. die re- 
gelmaflig in dei ARD ausgestrahlt 
wird, ist jetzt ein Buch mit dem glei- 
chen Titel erschienen. In leicht ver- 
standlicher Form bereiten die bei- 
den Autoren den Stoff aus den 
Compute rzeit-Folgen 19 bis 26 auf. 
Zuschauer der Femsehsendung er- 
halten erganzende Informationen zu 
den Themenbereichen Musik und 
Sprache, CAD und Drucker, Robo- 
tik, Dateniemiibertragung, Spei- 
cher, Anwendungen und Software, 
Grafik und Animation sowie Spiele 
und Eingabegerate. Wenn Sie er- 
ganzende Informationen zu den 
Computerzeit-Sendungen suchen. 
greifen Sie zu diesem Buch, Leser, 
die die Sendung nicht gesehen ha- 
ben. linden den kompietten Stoff ■ 



irkt 

Thomas Tai 

Wo kauft man am besten einen 
Computer (und wie werde ich ihn 
giinstig wieder los)? Die Antworten 
darauf stehen im "Compute rmarkt 
von Thomas Tai. Er beantwortet hier 
auch Fragen wie: Welche Messen 
smd interessant? Wie,kommi man an 
Soft- und Hardware aus dem Aus- 
land? Wie laufen Geschafte liber 
Kleinanzeigen? Wertvolle Tips rund 
um den Computer. Vor allem die 
Computerbesitzer, die keinen 
Freund Oder Bekannten um Rat fra- 

Ausgabe 7/Juli 19B8 



gen konnen, finden hier die richti- 
gen Antworten. Sollten Sie aber 
wirklich mal nicht weiter wissen, 
dann stehen in diesem Buch auch 
Kontaktadressen zu Firmen und 
Computerclubs. Computermarkt 
oder flausend Wege sich schlau zu 
machen* ist das Buch, das man im- 
mer dann zur Hand nimmt, wenn 
man vor scheinbar unlosbaren Pro- 
blemen steht. 



Faszination 
Prog ram mieren 

Susan Lammers 

Kennen Sie Tom Iwatani? Nein? 
Aber den Namen »Pac Man* haben 
Sie sicher schon mal gehort. Es ge- 
hort zu den erfogreichsten Spie- 
len, die je auf einem Computer pro- 



ihren Programmen Compute rge- 
schichte gemacht. Susan Lammers 
intervtewte 19 der bekanntesten 
Programmierer und hielt deren Le- 
bensgeschichte fest, Jedes Inter- 
view ist fiir sich gesehen eine unter- 
haltsame Geschichte und zeigt, wie 
man zum erfolgreichen Program- 
mierer wird. Das gesamte Buch ist 
Teil der Geschichte der Mikrocom- 
puterindustrie und schildert Hinter- 
griinde zur Entstehung von Firmen 
wie Apple, Lotus und Microsoft. 



Everett M. Rogers and Judith K. 

Den Apfel in Regenbogenfarben, 
an der rechten Seite abgebissen, 




giammiert wurden. Und Toru Iwata- 
ni hat dieses Spiel entwickelt, Bei er- 
folgreichen Programmen wie eben 
Pac Man oder Anwenderpro gram- 
men wie »Multiplan< und "Microsoft 
Basic" stellt sich nattirlich die Frage, 
wersteckt hinter diesen Entwicklun- 
gen? Was sind das fiir Leute, die Soft- 
ware geschrieben haben, die Tau- 
sende von Menschen taglich benut- 
zen? Diese Menschen haben mit 



kennt fast jeder. Und die Geschichte 
der Grander dieser Computerfir- 
ma, die hinter diesem Logo steckt, 
ebenfalls. Naturlich ist die Rede von 
Apple Computer und den Griin- 
dern Steven P Jobs und Stephan G. 
Wozniak. Die Erfolgsgeschichte die- 
ser beiden Computerfreaks, mit Hi- 
rer Idee, in einer Garage einen 
Computer zu bauen, ist heme welt- 
bekannt. Sie gelten als die Vorreiter 






Thema Bticher 



im Mikrocomputer-Zeitalter. Doch 
urn Apple Computer herum hat sich 
eine riesige Industrie im Silicon Val- 
ley in Kalifomien gebildet. Wie alles 
anting, und wie es heute weitergeht, 
haben Everett Rogers und Judith 
Larsen zusammengetragen. 



Geschichten machl 

Erich Pawln 

Was passiert, wenn der Computet 
seinen Dienst versagt. Oder gar die 
Maus beiBt? Naja, eigentlich kann 
man als Anwender iiber solche Vor- 
falle nicht lachen. Als Unbeteiligter 
kommt man schon ins Schmunzeln, 
«wenn der Computer Geschichten 
macht', und zwar im doppelten Sin- 
ne. Die Satiren und Erzahlungen, die 
Erich Pawlu in diesem Buch gesam- 
melt hat, sollen aber nicht nur erhei- 
tem. Sie sollen vielmehr zum Nach- 
denken anregen. Pawlu gehdrt zu 
der Generation, die erst im Erwach- 
senenalter mit dem Computer in Be- 
riihrung gekommen ist. Seine Ge- 
schichten spiegeln erste Annahe- 
rungsversuche und Beruhrungs- 
angste mit dem Computer wider, 
aber auch MiStrauen und Freude, 
Lesenswert fur alle, die dem Com- 
puterzeitalter eine hintergriindig- 
heitere Seite abgewinnen wollen. 



Das RORORO 
Cemputer-Buch 

Ray Curnow und Susan Cunran 
•Alles iiber das Daran, Darin und 
Dahinter* lesen Sie in diesem Com- 
puterbuch. Die Autoren haben je- 
doch besonderen Wert darauf ge- 
legt, daB alles immer verstand- 
lich bleibt. Das Buch ist weitgehend 
von der technischen Sprache be- 
freit und setzt auch kein mathema- 
tisches und elektronisches Wissen 
voraus. Dabei haben die Autoren 
dasBuchinfunfTeilegegliedert: Im 
erstenTeil erklaien sie die Grundla- 
gen iiber Daten und Elektronik. Der 
zweite Teil beschaftigt sich mit der 
Entwicklungsgeschichte der Com- 
puter. Mit den Aspekten modemer 
Computer-Technologie kann man 
sich im dritten Teil auseinanderset- 
zen. Teil 4 ist dem Programmieren 
und den dazugehorigen Sprachen 
gewidmet. Als AbschluB findet man 
im fiinften Teil Anwendungen fur 
grdBere Computersysteme. 




daduich die Hinlergriinde bassei veislebt 



Medien von Morgen 

Peter Lanzendorf 

Wie sieht denn die Zukunft in den 
anderen Bereichen aus? Computer 
kennen wir ja schon, Doch auch in 
anderen Geraten steckt schon Com- 
pute rtechnologie Sind Computer 
das goldene Zeitalter der »Informa- 
tionsgesellschafti oder versklaven 
sie den Menschen in der Zukunft 
durch Monotonie? Peter Lanzendorf 
bietet in seinem Report viele Hinter- 
grundinformationen zur Kommuni- 
kationspolitik und Medienwirt- 
schaft. Er schildert die Geschichte, 
Technik und Fahigkeiten von Video- 
und Bildschirmtext, Kabel- und Sa- 
tellitenfemsehen, Tfeletex und Fem- 
kopierem. Mailbox-Systemen, Da- 
tenbanken, BIGFON, B1GFERN und 
ISDN sowie Fernseh- und Videoge- 
ratetechnik. 



Superrechner 

Reihe: Computer verstehen 

Welches ist das teuerste Sofa der 
Welt? Es ist die Cray II. Nebenher 
auch noch der schnellste Computer 
der Welt. Wie funktionieren solche 
Supercomputer und wer entwickelt 
sie? Wo werden heute Supercompu- 
ter eingesetzt? Fragen. die in die- 
sem Time-Life-Buch beantwortet 
werden. Hier lesen Sie auch, dafl 
die Geschwindigkeit der Computer 
in MIPS und FLOPS angegeben 
wird, oder daB noch schnellere und 
leistungsfahigere Computer ent- 



wickelt werden. Es ist ein Buch aus 
einer ganzen Reihe, mit sehr auf- 
wendigem durchgehend farbigem 
Druck. Die gesamte Reihe ■Compu- 
ter verstehen« ist eine lohnende An- 
schaffung, wenn man iiber Compu- 
ter lesen oder bestimmte Daten und 
Fakten nachschlagen mochte. 



50 J$fe 



Rodnay Zaks 

Wenn es ein Standardwerk unter 
den Einsteigerbuchem gibt, dann 
ist es Rodnay Zaks »Mein erster 
Computer'. Zaks ist bekannt daflir, 
in verstandlicher Form Computer- 
Lehrbticher zu verfassen. Er schil- 
dert in diesem Buch Auibau und 
Funktion von Computem, behandelt 
Compute r-Dialekte und -Sprachen, 
stellt anwenderspezifische Stan- 
dardsofrware vor. Anhand von Bei- 
spielen zeigt er dann den prakti- 
schen Computer-Einsatz. Ein wichh- 
ges Gebiet ist auch die Zusatzausrii- 
stung am Computer. Dazu gibt Zaks 
Tips zur Auswahl des richtigen Sy- 
stems und sagt Ihnen, wie Sie Fehler 
behandeln und vermeiden konnen. 
Dieses Buch liegt in einer neuen 
iiberarbeiteten Ausgabe vor und 
behandelt auch aktuell auf dem 
Markt erhaltliche Gerate, darunter 
auch Laserdrucker. Ein Buch, das 
zum Einstieg nicht fehlen sollte. 



Ausgabe 7']uli IS 



Bilcher Thema 



Gnindkurs Computer 

Manfred Weber 

Den Umgang mit dem Personal 
Computer von der Pike auf lernen 
vermittelt der »Grundkurs Compu- 
ter.. Der Klett Verlag, der dieses 
Buch verlegt hat, ist bekannt fiir 
gute Lehrbiicher. Viele Schulbu- 
cher kommen von diesem Verlag. So 
ist auch dieses Buch gut geeignet 
entweder im Selbststudium oder 
als kursbegleitendes Material in 
der Schule die Programmierung 
des PCs zu lemen. Ausgehend von 
den Grundlagen, wie zum Beispiel 
Computer allgemein, Daten und 
Progiamm, baut Manfred Weber 



bung fiir dieses Buch, denn hier 
stent so ziemlich alles rund ura den 
Computer drin. Man muB aber trotz- 
dem kein Computerfreak sein, ura 
zu verstehen. was in diesem Buch 
steht. Da geht es in der Binleitung 
erst einmal darum, wo Computer 
iiberall zum Einsatz kommen. Daran 
anschlieBend kommt ein Stretfzug 
durch die Geschichte der Compu- 
ter und eine Erklarung, wie ein 
Computer uberhaupt funktioniert. 
Im zweiten Kapitel erlautert Wolf- 
gang Bauer die Hardware. Angefan- 
gen bei der Zentraleinheit uber 
Eingabe-ZAusgabe-Gerate, exteme 
Speicher, sonstige Gerate bis hin 
;s Compu- 







schnttweise den Stoff auf. Dies ffihrt 
dann uber Basic-Befehle, Variab- 
len, Funktionen und die Arbeit mit 
Disketten bis hin zur Methodik der 
Programmentwicklung. Zahlreiche 
praktische Ubungsbeispiele lockem 
die trockene Theorie auf. Aufgaben 
vertiefen anschlieBend das Erlern- 
te, das beiliegende Losungsheft bie- 
tet Ihnen eine Kontrolle fiber die 
Aufgaben. Ein Buch fiir Einsteiger. 
die den Umgang mit dem PC 
und die Programmiergrundlagen 
griindlich lernen woilen. 



Computer 
Grundwissen 

Wolfgang Bauer 

Was ich schon immer uber Com- 
puter wissen wollte, aber nie zu fra- 
gen wagte, Die passende Umschrei- 



ide fill Computer- Ein&teige r glbt H lustige 



ters. Das dritte Kapitel ist als Soft- 
ware bezeichnet. Kapitel 4 behan- 
delt die Beratung, Schulung, War- 
tung und wurde im Buch als Betreu- 
ung beschrieben. Der Anhang ent- 
halt Checklisten, eine Ubersicht 
liber Fachwbrter und Zeitschriften. 
Es ist das Buch fiir den absoluten 
Einsteiger. 



Computer — die 
leisen Eroberer 

Klaus Kupfemagel 

Pessimisten behaupten, daB die 
Computer uns in wenigen Jahren 
nicht nur arbeitslos machen wer- 
den, sondem daB sie uns auch gei- 
stig uberlegen sein werden. Dieser 
und vielen anderen Behauptungen. 
die im Zusammenhang mit Compu- 
tem auftauchen, geht Klaus Kupfer- 



nagel in seinem Buch nach, ergrun- 
det deren Wahrheitsgehalt. Dabei 
sieht er die Zukunft nicht schwarz. Er 
zeigt dem Leser die Grundprinzi- 
pien, nach denen ein Computer 
funktioniert. Dann konnen Sie als Le- 
ser selbst abschatzen, ob der Com- 
puter mit seinen Fahigkeiten die Zu- 
kunft beherrscht und sich den 
Mensch zum Untertan macht, Oder 
beherrscht der Mensch den Com- 
puter als Werkzeug und setzt ihn 
sinnvoll ein? Woilen Sie sich einen 
Uberblick iiber die Zukunft der Ge- 
sellschaft mit Computem verschaf- 
fen. dann lesen Sie dieses Buch. 



Mikrocomputer 
Lexikon 

Ein Impactdrucker ist ein >mecha- 
nischer Drucker, der die Zeichen 
durch Anschlagen des Farbbandes 
auf dem Papier btldet>. Diese und 
fiber 1500 andere Definitionen ste- 
hen im aktuellen Mikrocomputer 
Lexikon von Sybex, Dem Fachmann 
dient dieses kleine Buch als hilfrei- 
ches Nachschlagewerk fur Begriffe, 
die pldtzlich in der Computerwelt 
aktuell sind, dem Laien und Einstei- 
ger hilft es, sich durch das Fach- 
Chinestsch zu schlagen. Ein kleines 
Englisch-Deutsch-Worterbuch hilft 
Ihnen dariiber hinaus, englische Be- 
griffe, die meist im Zusammenhang 
mit Computem fallen, besser zu 
verstehen und anzuwenden. Sogar 
ein Franzdsisch-Deutsch-Worter- 
buch ist als Erganzung enthalten, in 
dem viele Begriffe aus der Elektro- 
nik und Computer-Technik aufge- 
fuhrt sind. Im dritten Teil des Buches 
sind einige wichtige amerikanische 
Standards und deren deutsche Ge- 
genstficke aufgefuhrt. Eine kleine 
Tabelle mit den vieten Typenbe- 
zeichnungen der in der Computer- 
Technik haufig verwendeten Chips, 
schlieBt dieses Lexikon ab. Aller- 
dings sind hier noch nicht die neue- 
sten aktuellen Typen enthalten. Fiir 
den Einsteiger und Heimanwender 
ist dieses Taschenbuch ein rundum 
gelungenes und gutes Nachschla- 
gewerk. 

Pascal auf der Spur 

Henry Ledgaid und Andrew Sin- 
ger 

Wer hier der Programmierspra- 
che Pascal auf der Spur ist, ist kein 
Geringerer als Sherlock Holmes. 
Wahrend seine Compute rprogram- 
me den Indizienwust sichten und 



51 



Thenw Bucher 



ieigt Holmes seinem As- 
sistenten Dr. Watson, wie man Licht 
auf die Mysierien des Programmie- 
rens wirft, Anhand ausfiihrlicher 
Beispiele und Programme kann der 
Leser jeden Fall mil seinem Compu- 
ter verfolgen und zu den oft iiberra- 
schenden Losungen finden. Es ist 
die gelungene Mischung aus Unter- 
haltung und Lehrbuch. Hier wird 
durch Spannung und Wilz ein Lehr- 
stoff vermittelt, den man sich sonst 
miihsam eintrichtern muB. Diese Art 
von Lernen kdnnte man sich in der 
Schule ebenfalls wiinschen und fin- 
det hoffentlich viele Nachahmer. Ein 
kompliziertes Themengebiei wird in 
einfacher und spielerischer Weise 
vermittelt. 



Die Hackerbibel 

Chaos Computer Club 

Es liegt auf dem Tisch, macht di- 
delduiit und wenn es runterfallt, ist 
der Koppler kaputt. Was ist das? 
Klar, als Hacker wissen Sie es: ein 
Akustikkoppler. Als echter Hacker 
brauchen Sie unbedingt die Hacker- 
bibel. Hier stehen die Informatic- 
nen drin, an die man sonst nur sehr 
schwer drankommt (zum Beispiel 
Selbstbaumcdem, Verschlusselungs- 
algorithmen und Ausziige aus Hand- 
biichem von GroBrechnem). Aber 
nicht nur aus Deutschland wird be- 
richtet, aus Amerika, dem Eldorado 
der Hacker, wurden jede Menge 
Beitrage zusammengetragen. Viele 
von diesen Artikeln stammen von 
Hackerkonig Cheshire Catalyst. 
Veroffentlicht wurden auch die er- 
sten zwolf Ausgaben der Daten- 
schleuder, dem bedeutendsten 
Szene-Blatt. AuBerdem wurde die 
legendare amerikanische »TAP« 
nachgedruckt, das alte Testament 
der Hacker, Die Jungs vom Chaos 
Computer Club haben viel Material 
zusammengetragen und einen Mei- 
lenstein in der Geschichte der Da- 
tenfemiibertragung gesetzt. Es ist 
das ultimative Hackerbuch. 



liches Ergebnis. Die Geschichte der 
elektronischen Datenverarbeitung 
wird im ersten Kapitel dieses Buchs 
behandelt. Doch wie funktioniert 
heute die GroB-EDV? Ein Mikro- 
computer ist im Vergleich dazu noch 
leicht zu durchschauen. Helmut 
Schiro hat daram in IS Kapiteln die 
Datenverarbeitung beleuchtet, Da 
gent es urn Grundbegriffe in der 
Datenverarbeitung. Strukfur eines 
Date nverarbeitungssy stems, Hard- 
und Software, Berufe in der Daten- 
verarbeitung bis hin zu Aussichten 
fur die Zukunft der Informationsver- 
arbeitung. Wer mehr iiber GroB- 
rechner, Rechenzentren und Daten- 
netze wissen will, sollte dieses Buch 
einmal in aller Rune lesen. 



Jaques Vallee 

Was des einen Traum, ist des an- 
dern Angst: die Vernetzung von 
Computersystemen. der Austausch 
von Daten. Von Schwarzsehern wer- 
den die Nachteile immer wieder an 
die Offentlichkeit gezerrt und aus- 
fuhrlich diskutiert. Doch sind diese 
Menschen wirklich nur Miesma- 
cher oder steckt nicht ein Fiinkchen 
Wahrheit hinter dem, was sie sagen? 
Jaques Vallee ist engagierter Infor- 
matiker. Er zeigt. wie sich in Zukunft 
unsere Art zu arbeiten, zu leben und 
zu spielen verandern kann. Dabei 
gehtersehrkritischderFragenac'. 
ob die Ingenieure die Wirkung Ji- 
rer Entwicklungen auf die Ges-il 
schaft kennen. Das Buch sagt, ob 
der Computer der Zukunft, durch 
die Informations- und Kommunika- 
tionsnetze, machtiger als der 
Mensch wird, oder ob wir uns auf ei- 
nen total kontrollierten Polizeistaat 
zubewegen, wie George Orwell es 
prophezeit hat. 



Gnindwissen 

Informatiorts- 
Verarbeitung 

Helmut Schiro 

Konrad Zuse konstruierte 1941 
die erste betriebsfahige proqrartin: 
gesteuerte Relaisrechenmascxne 
der Welt. Fur eine Multiplikaiion 
brauchte dieser Rechner nur rund 
vier Sekunden, damals ein erstaun- 



Basic-I 

Rodnay Zaks 

"Ware Basic nicht so schwierig, 
hatte ich es schon lange gelemt.t 
Wer immer diesen Satz sagte. er 
kannte noch nicht Rodnay Zaks 
»Mein erstes Basic-Programm-. Ga- 
be es einen Oskar fur das originell- 
ste Lehrbuch, so wurde dieses Buch 
ih.T verdienen. Es macht einfach 
SpaB in diesem Buch zu lesen und 
mit iDino« dem Programmierer zu- 
sammen die Welt der Basic-Befehle 
zuerforschen.Siewerden, wenn Sie 



dieses Buch in der Hand halten. si- 
cher ebenfalls sagen: >...Das schaff 
ich auch!- Neben Dino, dem Dino- 
saurier und Hauptdarsteller, unter- 
stiitzt Sie noch der Basic-Interpreter 
mit seinem Freund dem Computer. 
dieProgrammschlange.derhinterli- 
stige Fehlerteufel, die Programmbe- 
fehle und das unentbehrliche FluB- 
diagramm. Es ist eine lustige Grup- 
pe, die Sie durchs gauze Buch be- 
gleitet und Sie aufheitert, wenn der 
zu lemende Stoff besonders schwie- 
rig ist. Dieses Buch ist sehr gut ge- 
eignet fur junge und junggebliebe- 
ne Computerfreaks. 



Computer-Lexikon 

Irma Hacker und Joy Stick 

■Wurden Sie von Ihren computer- 
besessenen Mitmenschen bisher 
mit Begriffen wie Bit, Byte, RAM, 
ROM Oder WYSIWYG erschlagen? 
Schlagen Sie zuruck!- So beschreibt 
sich das wahre Computer-Lexikon 
selbst. Eine gelungene, manchmal 
aber auch kilnstlich wirkende. Sati- 
re auf die Sprache der Computer- 
freaks. Dieses Lexikon darf in keiner 
Buchersammlung fehlen. So gewin- 
nen Sie der emsten und emst ge- 
nommenen Computerei noch eine 
heitere Seite ab. frei nach dem Mot- 
to. \eta konnen Sic es den anderen 
einmal zeigen und nemand kann 
Ihnen mehr eir. XENIX f.ir ein UNIX 
vcrrr.achen.« 



Computer-Fach- 
begnfffe von A bis Z 

Hannspeter Volte 

Vieles, was in der Computerszene 
passiert, gerat schnell in Vergessen- 
heit. Wenn es nicht irgendwo aufge- 
schrieben wird. Hannspeter Voltz 
hat Computer-Fachbegriffe gesam- 
melt und deren Ursprung und damit 
genaue Bedeufung dem Leser zu- 
ganglich gemacht. In diesem Buch 
steht auch drin, da£ Ada, eine Pro- 
grammiersprache, der Augusta 
Countess of Lovelace und Mitarbei- 
terin des englischen Mathematikers 
Charles Babage (1792 - 1871) gewid- 
metist. Uber2000Stichw6rter,vonA 
wie Abfragesprache bis Z wie Zylin- 
der, sind auf diese Weise aufge- 
schlusselt. Es ist ein Nachschlage- 
werk und Lesebuch fur Leute, die 
schon immer wissen wollten, was 
hinter Fachbe griff en steckt. (kl) 



52 afe 



Listing des Monats C 64 




Kribbeliges 
Kristalle-Kicken 

»Ich bin schlichtweg begeistert! Crillion hat lange nicht von diesem Spiel lassen, bis ich 
eine faszinierende Spielidee mid ist ftur ein alle 25 Level gelost habe. « Soweit unser Spiele- 
Listing brillant progxammiert. Ich werde SO Tester Boris Schneider iiber das Spiel Crillion. 

Ein neues Spielpnnzip ist geboren. Als erne Mi- 
schung aus Arkanoid und Boulder-Dash prasen- 
tiert sich unser Listing des Monais »Crillion« von 
Oliver Kirwa (siehe auch Seiie 136). Durch viele teilwei- 
se sehr kmfflige Level fesseli das actionreiche Ge- 
schicklichkeilsspiel rail den irren Sounds lange an den 
Joystick. Dabei geht es darum, einen kleinen Ball zu 
steuem, der aber neben dem joystick auch noch den 
Gesetzen der Natur gehoicht und wie ein Gummiball 
springt. Sie miissen diesen Ball durch 25 Level mano- 
vrieren. Doch die Level haben es in sich. Einer schwie- 
riger als der andere gilt es, einen Weg zu finden. Ver- 
sctuedeniarbige Steiric lll , .. , . ribemh! umlsoderBild- 
schirm abgeraumt werden. Dabei helfen oder behin- 
dem vier verschiedene Steine: 

— Totenkopfe: Sollte man niemals beriihren. weit da- 
durch jeweils einer der fiinf Balle verlorengeht. 

— Diskeiten; Sie konnen helfen. einen Weg zu versper- 
ren oder diesen durch Blockieren zu sichern, 

— Energie-Sieine: Bei Beriihrung des Balls mil einem 
Stein, der die gleiche Farbe hat, wie der Spielball, ver- 
schwindet der Stein und der Ball wird reflektiert. 

— Farb-Wechsler: Bei Beriihrung mit einem Farbwechs- 
ler andert sich die Farbe des Spielballs. 

Die < Restore > -Taste hilft bei ausweglosen Situatio- 
nen, allerdings unter dem Verlust eines Spiele-Lebens. 
Und jetzt viel Spafl mit Crillion! (wo) 



Crillion * * * 
von Oliver Kima 


Computertyp; 


C 64/C128 




Sprache: 


Assembler 




EingabehilTe: 


MSE 




Kurz- 
beschreibung: 


Geschicklichkeitsspiel mit 
vdllig neuer Spielidee 


Lange in Byte: 


6369 




Bldcke auf Disk 


26 




Lauffahig mit: 


Diskette. Kassette 


Besonderheiten: 


mufc nach dem Starten erst mit 
•RUN" entpackt werden 


* ist sclinell abgelippl 




H.™ : williW, oaoi 2,34 


can 


|f || 11 1 


sill 


He ..Crillion-, eine 
od volliH neuc Spiel- 
J° idee als Listing 
--H des Monats ffir 
cO den C 64 



Ai.jsQatie7.-Ju;j li 



i3ife 53 



C 64 Listing des Monats 



54 iSfe 



Listing des Monats C 64 



sSHSuiii 55 



C 64 Listing des Monats 



1 


1I11II111 


I 


Iffplfff 


Boles Sie dan Joystick. |e(zt kaun*i 
losgRhsn: .Crillion- apslcbect thren 
BJgb-Score aol Diskette (ScUdB) 



yHuvs 



yHmus 





DasStAFK-ROM 


fir MPS 802 4 1526 


- 6 Grafili-Befshle 

- 6 ZeitHMisaiie 




--fgjsSijk 


"L 




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iS&fe 59 



C 64 Spiele-Listing 



Vorsicht Gagprogramm 



Merkwiirdige Dinge passieren auf dent Moni- 
tor Hires C 64, wenn Sie das folgende Listing 
abgc tipp t und gestartet haben. Aber sehen Sie 
selbst, was unser Gagprogramm mit den Da- 
ten auf Direm Bildschirm macht. 

Zu unserem Aufmf m Happy-Computer 1/88 er- 
reichien uns viele originelle Gagprogramme, die 
unbedingt veroffentlicht werden mfissen. Seibsi- . 
verstandlich verraten wir auch diesmal wieder nichl, 
was das Gagprogramm macht (die Uberraschung soil- 
ten Sie sich auch nichi nehmen). denn was ware em rich- 
tiges Gagprogramm, dem man den eigentlichen Witz 
vorweg nimmt? 

Verwenden Sie zum Eingeben des Programms den 
MSE und starten Sie das Programm nach dem Spei- 
chern mit »Run«. Driicken Sie nun eine Taste und stau- 
nen Sie, was passiert. (wo) 



Gagprogramm * 

von Rolf Bauer 


Computertyp: 


C 64/C 138 


Sprache: 


Assembler 


Eingabehilfe; 


MSE 


Kurz- 
beschreibung: 


Unbedingt 
ausprobieren 


Blocke auf 
Diskette: 


3 


Lange in Byte: 


604 


Lauffahig mit: 


Diskette 


Besonderheiten 


keine 


assess 


Ssr 




(om) ueioiJSA uiuieiBordbEQ sep tpmp iqs6 eqejs 
-tpng uiaa uaziasieA nz puejsnz uaqo;i5urudsjn uap 
Lii mitrpBpjg uap ran '^onipuajsej, uia ibnuab 'isi 
lie^unpafiqE 6njQ$ uuep miiipspiig rap uua^ uaq 
-aiz nz pyig ajuissaB sep jaqn uepeftoy uauia tumps 



-p[tg map jne uaqauus^ sautejj) ura iuui5aq 'leu 
ppjppafi aisej, asaip ueut pieqos 'eisej,-<'uxniay> 
jap ua^onrQ sep jne 'uessMab sjiptu tas s\e 'trnxrsifi 
-Old SB P leiiEM -uny« iitu ueiiEJS ' map ipefj :uai 
-qogui ueddnqE spes im a2|ax a'P Itpja sip '31I B ln J 



Pycsimjs 



von GUBA&ULLY 




60 i^fe 



Spiele-Listmg Atari XL/XE 



Georgie's Reise 



Georgie ist ein klei- 
ner neuer Hilfsro- 
botei in einem 
Fertigungswerk fur 

Roboter-Ersatzteile. Das 
heiBt, eigentlich ist er 



uil der Roboter Georgie 21 
— Eisatzteilkisten ? - -' 



T^fV^'^Pr, 



nicht direkt in dem Werk tatig. Er beaufsichtigt das La- 
ger des Werkes, in dem die fertigen Ersatzteile aufbe- 
wahrt werden. Eigentlich hat Georgie einen prima Job, 
und seine Roboterarbeit 
macht ihm SpaB. Wenn da 
nicht der fiese Ober- 
Roboter Trumbull ware, 
mit dem Georgie im Lager 
zusammenarbeiten mu6. 
Georgie geht ihm lieber 
aus dem Weg. 

EinesTagesspielt Trum- 
bull ihm einen gemeinen 
Streich. Er versteckt 21 Ki- 
sten mit eben erst gefer- 
tigten Ersatzteilen in ei- 
nem Teil des Lagers, das 
langst nicht mehr benutzt 
wird. Trumbull droht Ge- 
orgie an, das Aufsichts- 
personal dariiber zu in- 
foimieren. dafi Georgie die K 



Georgie's Journey • * • 

von Michael Krase 


Computertyp; 


Atari XL/XE 


Sprache: 


Turbo-Basic 


EingabehiHe; 


Priifsummer 


Kurz- 

beschreibung: 


Der Roboter Georgie mufl 
21 Ersatzteilkisten in einem 
Lager suchen 


Blocke auf 
Diskette: 


98 


K.2SSSS 


25?" 



Trumbull glauben, und 
deshalb Georgie zwecks 
Inspektion komplett aus- 

einandemehmen lassen. 
Schweren Herzens macht 
sich Georgie also auf die 



:nem Joystick in Port 1. Las- 
sen Sie sich nicht von den 
dreidimensional darge- 
stellten Raumen irrefilh- 
ren. Es gibt immer e:ner. 
Weg durch die RSume 
Lassen Sie Georgie auf 
keinen Fall gegen ri:« 
orangefarbenen "tanner, 
laufen. dadurchvedoreer 
ernes seiner drei leben 
Wenn Sie jedoch zehn Ki- 
sten gefunden haben, be- 
kommt Georgie ein Leben 
dazu. Ausgange am rech- 
ten und unteren Rand der 
Raume sind durch blaue 
Pfosten dargestellt. Nach 
der 31. Kiste off net sich in 



10 REM (CTL Q)tCTL RXCTL RXCTL RXCTL 




300 D0TA.B5, 243, 213,93,95,95,66,90 




RXCTL RXCTL RXCTL RXCTL R)tCTL RXCT 




TIB DATA. 0,0, 0.3. 0,0, tf,0 




L RXCTL RXCTL RXCTL RXCTL RXCTL RX 


<DO> 




<E0> 


IS REM (SHIFT -> PROGRAMMED BY (SHIFT -J 








20 REM (SHIFT -} MICHAEL KRUBE (SHIFT -} 








SB REM (CTL ZXCTL RXCTL RXCTL RXCTL 








RXCTL RXCTL RXCTL RXCTL RXCTL RXCT 








L RXCTL RXCTL RXCTL RXCTL RXCTL RX 












340 DATA.192, 192 , 192, 192, 192, 192, 192, 192 


</«> 


IBS DIM BIL0»I33B>|DIM PLA!B)(DIK HEGIBJ 








lX"BlY"BlLI"5lDIM RAUM*(SBB) 








110 POKE 1B6.1B4 




37B DATA.B,B,B,63,232,0,B,B 












,112iP0KE DPEEKt36B)*6,2iP0KE DPEEKI36B! 






<BP> 






*BB DATfl.192, 192, 192,192, 192,192, 192,192 








41B DATA. 195, 204,240, 192, 0,0, 0,B 












13B MOVE 37344,198*254,1824 




43B DATA. 235,8,0, B, 8,0, B, 




14B FOR I-B TO 427 






<00> 


ISO READ AlPOKE 1BB»236*77*B*I,A 
















165 POKE 736,189 












48a DATA. 129, 129, 6, 6, 26, 26, 107, 1B7 


<CK> 
















<LZ> 








<XB> 










22B DATA.235, 172,176, 192, B,0,B,B 




laia POSITION 6+1, 20-11/21. PRINT »6i"(CT 








L MXCTL NXCTL DXCTL PXCTL OXCTL PX 








CTL DXCTL PXCTL OXCTL PXCTL OXCTL P 








XCTL OXCTL PXCTL OXCTL PXCTL QXCTL 










<«> 


27B DATA^B,e,B,a,3,12,4B,l?2 
















290 0ATAi.21,127,95,a5,B5,S3,S3,B3 




daigettetlt, die Roboter Georgie aufsuchen mull 





Aiisgabe 7/Juli 1988 



£$$&< 61 



Atari XL/XE Spiele-Listing 



1B20 NEXT I 


<EK> 


10310 FOR 0-16 TD STEP -2 <HV> 


1023 FOR 1-0 TO 4 




10320 IF PLAI (16-QI/21I.12B-128 THEN POBI 


1030 POSITION 22,12-IlPRINT *6l"tCTL BJt 




TIDN 4+0,21-0/21 PRINT *6|"tCTL .>«" <TF> 


CTL TJtCTL BXCTL T>CCTL BKCTL TJtCTL S 




1033B IF PLAI <16-Q>/Z)fc64-64 THEN POSITI 


J {CTL TXCTL B)(CTL TXCTL BJtCTL TJCCTL 




ON 6+Q,21-Q/2l PRINT #Ai"(CTL .J«" <G£> 


SJ(CTL T>tCTL BXCTL TJ" 




10340 IF PLA((16-0>/2)(.32-32 THEN POSITI 


1033 NEXT I 


<F£> 


DN 8+0, 21-0/21 PRINT 06|"(CTL -J«" <ZT> 


1040 FOR 1-0 TO 7 


<ZJ> 


10330 IF PLAI !16-Q>/2)*16-16 THEN POSITI 


1050 FOR Q-0 TO 3 




ON 10+0,21-0/21 PRINT «6p"{CTL .»•" <YR> 


1060 POSITION 6+I«2,19-I-QrPRINT M]*<DT 






L UJtCTL W>" 


<m> 


12+0,21-Q/2iPRINT *6i"tCTL .)■" <U0> 


1070 NEXT a 


<ltt> 


1037B IF PLA((16-a>/2)&4-4 THEN PDBITIDN 


1073 POSITION 6+1*2, 19-I-BiPRINT »6|"(CT 


<KH> 


14+Q, 21-0/21 PRINT «6i"tCTL . J«" <PX> 
1O3B0 IF PLA!U6-0>/2!*2-2 THEN POSITION 






16+0, 21-0/21 PRINT *6|"(CTL .}«" <PH> 


1090 MOVE DPEEK1BB>+32B,ADR1BILD*) ,330 


<UA> 


1039B IF PLAM16-Q) /21fc!«l THEN POSITION 


1100 RA-SlLI-SlBO-BlWQ-l 




1 B+0, 21 -Q/2i PRINT N6j"tCTL .!■" <RB> 


1103 EXEC GO 


«J> 


104OB NEXT <JN> 


1110 EXEC RAUM.PQ5ITIDN O.liPRINT N6| "... 




10403 GOTO 1B321 <BD> 






10410 IF TUIi8-B <SZ> 


13D0 DO 




1B420 POBITIDN 2B,12lPRINT *6|"b.." <DY> 


1303 S0-STICKI01 




10430 POSITION 28,lllPRINT «4|"b..' <DI> 


1310 POBITIDN 6+X+YO2,20-YtPRINT Mj'^u 


«g 


10430 POSITION 2B.I0IPRINT lb; "B — " <CM> 
10460 POSITION 2S,9iPRINT »6i"jkl(" <FS> 


1313 POBITIDN 6+X+V»2,19-Y. PRINT •4p"no" 


1320 IF S0-13 THEN LDDP 


<HS> 


1047B IF TUM-4 THEN POSITION 11.2HPRIN 


1330 IF S0-14 THEN EXEC HOCH 




T #6|"eU.»d- <C«> 


1340 IF 30*15 THEN EXEC RUNT 






133B IF B0-7 THEN EXEC RECH 




T *6|"«"iP0BITI0N 32,16tPRINT Ml "•" <KH> 


1360 IF 80-11 THEN EXEC LINK 






1370 IF Bfl-14 AND X-8 AND ¥-7 THEN EXEC 




"fg"iPOBITION 14,13rPRINT M| "h."iP08ITI 




<aa> 




1380 IF BB-13 AND X-8 AND Y-0 THEN EXEC 


<QH> 


10300 POSITION 14,14lPRINT *6| "h." 1 POBIT 
ION 14,13iPRINT N6|"h."iPDBITI0N 15,12iP 


1393 IF B0-7 AND X-14 AND Y-4 THEN EXEC 


<KT> 


RINT #6)"i" <W> 
10310 ENDIF <S£> 


1403 IF 30-11 AND X-0 AND ¥-4 THEN EXEC 




10520 GOTO 10200 <JTF> 




<TS> 


10321 LOCATE 6+X+Y*2, 19-Y.W3 <HH> 


1430 IF Wl-25 THEN EXEC CAPUTTO 




10322 LOCATE 7+X+Y*2, 19-Y.W4 <«> 


1440 IF ttl-96 THEN EXEC GOLD 


<ai> 


10323 LOCATE 6+X+Y»2,ZB-Y,Wl <£«> 


1443 IF LK0 THEN POSITION B,l. PRINT *6] 




10324 LOCATE 7+X+Y»2.20-Y,W2 <SF> 




<ZK> 


10525 IF RA-42 THEN EXEC E <HV> 
10530 ENDPROC <UY> 


00 


1450 POSITION 3.HPRINT H| "BCORE.I *" | BD 






|"...LEBEN.I-"|LI 




1060B PROC RUNT <IB> 






1B603 SOUND B, 129,5, IB <T0> 


9999 ~ 




10605 IF Y<1 THEN GOTO 10640 <BK> 


10000 REM PROZEDUREN 


<J/f> 


10610 POSITION 6+X+Y»2,2B-YlPRINT *6|CHR 


101 BO PROC RAUM 


<»F> 


10615 POSITION 6+X+V»2,19-YiPRINT #6|CHR 


10103 MOVE ADR<BILD»),DPEEK(B8>+320,550 




S{W3)|CHRXW4) <PQ> 


10110 RESTORE 20000+RA 






1B12B FDR 1-0 TO 7 


<LT> 


1B623 LOCATE 6+X+Y»2,19-Y,W3 <OE> 


1B130 PLA!II-PEEKIADR<RAUM*)+1RA-1)»S+I> 


<m> 


10626 LOCATE 7+X+Y*2, 19-Y.H4 <PZ> 


10140 NEXT I 




10627 LOCATE 6+X+Y»Z,2B-Y,Wl <F«> 


10130 FOR 1-0 TO 7 




10623 LOCATE 7*X+Y»2,20-Y,t*2 <NC> 


10160 READ GEGiQEGlIJ-GEB 


<DH> 


1B630 POSITION 6+X+Y»2,20-Y>PRINT H)'U 


10170 NEXT I 


<ot» 




101B0 READ TUlREAD N,B,a,U 




10633 POSITION 6+X+Y»2, 19-Yl PRINT #6) ">lo 


10190 IF RA-10 AND 8O>200 THEN TU-14 






10193 GOTO 10410 


<AL> 


10640 SOUND <EB> 




<m> 


10643 ENDPROC <Vtt> 


1022B IF BEG((16-Q>/2]fcl2B-12B THEN POSI 






TIDN 4+0,21-D/2iPRINT #A|"tCTL YXCTL Z> 


<KU> 


1B630 PROC HOCH <OJ> 
10633 SOUND 0,129,5,10 <UA> 


10230 IF GEG(U6-0)/2)&64-64 THEN P08ITI 




10635 IF Y>6 THEN GOTO 10690' <PH> 


ON 6+0,21-0/21 PRINT #6|"(CTL YJ tCTL Z>" 




10660 POSITION 6+X+Y»2,20-YiPRINT ■6;C!1R 


10240 IF GEG( [ 16-0 J /2> 1.32-32 THEN POSITI 






ON B+D, 21-0/21 PRINT #6|"(CTL YXCTL ZJ" 


<CB> 


10665 POSITION 6»X+Y*2,19-YrPRINT »6|CHR 


10230 IF GEG!(16-Q>/2)H6-16 THEN POSITI 




*(M3),CHR*<M4) <0K> 


ON 10+0,21-D/2i PRINT 06 | "(CTL YJtCTL Z>" 






10260 IF BEG<(16~Q>/2)t<B-a THEN POSITION 




10671 LOCATE 6+X+Y»2,I9-Y,W3 <0£> 


12+0,2I-Q/2lPRINT Hl'COTU YXCTL ZJ" 


<CC> 


1B672 LOCATE 7+X+Y»2, 19-Y.W4 <P2> 


10270 IF SEG((16-Q>/2J1.4-4 THEN POSITION 




10677 LOCATE 6+X+Y*2,Z0-Y,Wl <BB> 


14+Q, 21-0/21 PR I NT (tti'tCTL YXCTL ZJ" 


<X«> 


1067B LOCATE 7»X+Y*2,20-Y,W2 <HM> 


102B0 IF GEG((16-a>/Z!!c2-2 THEN POSITION 




10680 POSITION 6+X+Y*2,20-Yl PRINT *fc|"lir. 


1 6+Q, 21 -0/2i PRINT #6|"(ETL YJtCTL ZJ" 






10290 IF GEE<<16-Q>/2><.1-1 THEN POSITION 




106B3 POSITION 6+X+V»Z,19-YiPRINT »6p"no 


1B+B,21-Q/2|PRINT »6|"{CTL YJtCTL ZJ" 


<ZA> 




1B300 NEXT 




1069B SOUND <ff> 



62 Mfe 



Spiele-Listing Atari XL/XE 



18738 X-X*2 

IB 746 LOCATE 7+> 

18738 POSITION t 
1B733 POSITION c 
1B768 SOUND 



<*Y»2,19-YiPRII. 



1B7SS I 

1879B POSITION i 

«<Uil,CHR«<W2> 
1B79S POSITION ( 



18B15 LOCATE t 



10S17 LOCATE 6*X+Y»2,2B-Y ,U1 
0B1B LOCATE 7+X+¥»2,IB-V,W2 
10B20 POSITION 6+X+Y»2,20-YiF 

10825 POSITION 6--X+Y-2, 19-YiF 

IBS 38 SOUND 



RA-NlWD-1 

lease exec raum 

1BS9B ENDPROC 



18913 IF TU*4-» T 



1B97S IF TUI.2-0 



<UF> 
<KD> 
<0» 



<UD> 



I PRDC CAPUTTn 



[ON 6tX*Y«2,2B-YiPF 

•8 TO 13 STEP 8.5 
8,33,3,1 
I 
■13 TO 8 STEP -8.3 



18 POSITION 6+X*Y*2,2B-^ 



138 FOR I-I88 TO 8 STEP 28 
148 SOUND 1,1,8,13 
138 NEXT I 

168 SOUND 2,129,S,13iSOUND 3 
198 PAUSE 28 1 SOUND 
288 IF 100-0 THEN X-BiY-7 
218 IF WQ-1 THEN X-SiY-B 
228 IF UO-2 THEN X-14iY-4 
238 IF 1*0-3 THEN X-8iY-3 
LI-LI-1 
EXEC RAUH 
238 ENDPROC 
268 ~ 

278 PROC BOLD 

2B8 Wl"13lW2-16lS0-Q0+18i IF 
SD'2001 THEN LI-LI+1 
.2Bt IF X-8 THEN Wl-13iW2-14 
298 FOR 1-8 TO 158 STEP 18 



FDR 1-8 TO 327 
638 READ QiPOKE ADR i 
NEXT I 



818 PROC E 

!8 POSITION B.liPRlNT « 
iBT.DAB.ZIEL.ERREICHT. ! ! | 
S3B BET IlQOTD 1188 
B48 ENDPROC 



28882 DATA. 3, 3J ,0,0,0,0,0,0,3,0,0,3,1 

28883 DATA.8, 8, 8, 8, 8,8, 8, 8, 13,26,6,8,2 
2BB84 DATA, , 0, 4B, 32, 4B , 0,0,0,2, 0,0, 3,0 

2aae5 DATA.B,e,a,8,e,B,e,B,3,a,a,B,4 

20006 DATA.8, 16, 40, 68, 138, 8, 3, 8,12,3,7, 1 



7 DATA.253,16, 

3 DATA.e,e,e,B 



3 DATA .8,0, 3 



a, b, 8, a, ie, 7, 42, ii 

3,0.0,0,3,0,0, 12,1 
9,8,8,8,3,8,13,8,1 



6 DATA.B,3B,96, 143,49,69,93,17, 12,13 
it 
DATA-4, 125, 8,248,4,4,4, 8, 12, 13,28, 

6 DATA»B, 62, 64,93,88,66, 126,3, 12,16, 

TA.B, 126,66, IB, 114,78, 126,8,2,8, 



« Nach 21 KIMen Sffnel sich del geheime 



M& 63 



Atari XL/XE Spiele-Listing 



20021 data. 0,0,0, 0,0, 0,0, 8, 12, is, 24, 0,0 <bk> 

20022 DATA.0, 127, 66,84, 93,85,17, 231, 10,2 
0,0,23,0 <JJ> 

20023 DATA. 16,80,88,80, 208,16,96,8,5,0,2 

20020 DATA. 131, 60, 124, 126, 126, 126,60,129 
,6,21,0,0,0 <M> 

2BB2S DATA.0, 1 27, 63, 93, Si, B7.B 1,31,8,23, 
B.0,0 <1B> 

20026 DATA. 0,0,0, 0,0. 0,0,0, 10,30,0,27,0 (C0> 

20027 DATA.0, a, 0, B, 0,0, 0,0,11,31, a, 2B, 26 <0P> 
2002B DATA. a, 0, B, 0,0, 0,0, 0,7, 0,3, 29, 27 <FK> 
20027 DATA. 0, B, 0,0, 0,0, 0,0, 3, 0,0, 00, 2B <AIO 

20030 DATA. 17, IS, 36, 72, 14fl, 32, 127, 8, 12, 3 
3,26,0,0 <«> 

20031 DATA. 16, B, 4, 2, H, 1 , 127,5,12,34,27,0 

20032 DATA. 16, B, 4, 2, a, 1 , 127,4,3,33,0,0,0 <ZC> 

20033 DAT A. a, I 26, 0,2=4,0,1 27, 0,0, 4, 0,30, 

20034 DATA.0, 0.24B, 0,13, 0,0, 0,12, 36, 31,0 

20039 DATA. 0,0,248,0, 15,0,0,0,12,37,32,0 

,0 <HP> 

20036 DATA.8, 0,0, 0,0, 0,0,0, 12,38,34,0,0 <LF> 

20037 DATA. 0,0, 0,0, 0, 0,0, 0,12,39,35,0,0 <M2> 
2003B DHTA.0, 0,0, 0,0, B, 0,0, 14,48,36,39,0 <UZ> 

20039 DATA, 0,0, 0,0, 244, 4, 124,4, 13,41,37, 
0,38 <«E> 

20040 DATA. 255, 128, 2=4, 0,0,0,0,0, 7,0, 3B, 
41,29 <AH> 

20041 DATA. 3, 1 0, 10, 1 O, 10, IB, B, 7, 5, 8, 39,0 

,40 <zs> 

20042 DATA.0,0,B,a,0,B,0,0,B,10,0,0,0 <JC> 
24999 — <HP> 
29001 DATA. 12B, 0,0,0,0,0, 0,0 <YH> 

23002 DATA. 28,0,0,0,0, 0,0,0 <28> 

23003 DATA.J ,0,0,8,0,0,0,1 <ZF> 
23804 DATA. 0, 0,0, 16,0,0,0,0 <«> 
23003 DATA.B, 0,0, 0,0, 0,0,0 <YD> 
23006 DATA. 8, 0,0, 0,0, 8, 0,0 <fl> 



2300B DAT A. 
25009 DATA.0 

25014 DATA.0 

23016 DATA.0 



■ 

a 




8 
B 
B 

e 


0,0 
8,0 

24, 
b',0 
8^0 

0)0 
0,a 


4',0',B,e 
bV,b 
o'.elo 
a'.i'o 

32,0,0 
0,0,0 


25022 DATA.0 

23027 DATA .0 

25030 DATA.0 

25031 DATA.0 

25039 DATA.0 

25040 DATA.0 

25042 DATA.0 


a 

■ 

a 

a 

8 

bi 




b',8 

a',0 

8,0 

8^0 

0^8 
!»• 

68, 






B 


1, 

■■■ 


0,0,0 

0.V0 
0,0,0 

0,0,0 
o|o)o 

0,0,0 
0,0,0 

aV.a 
a,a,B,a 



cdei el 



Muslei 



Limen-Zeichnungen lis ben 
noch einen anderen Vorleii Wn 
konnen sie beliebig vergrtirieri] 
und verkleinem, ja sogar rich- 
tiggehende Kameia-Schwenks 
machen, wis im Fernsehen. Wir 
kbnnen bis zu 16 unabhangige 
Objekte aut dem Bildschirm 



und gleichzeitig 

.h ii ■■;;■- Kamera zuiasi. 

Viele Leute wlirden es a 
Be Behinderung ansehen. 
du [linen sagal: Male ein Rauro 



den. Aber wir machen aus del 
Not eine Tugetid. Wii sehen die 
binien-Graul: ais ■-in* llev.u.-:- 
nil hast du Inrderung und glaichzemg als 
die Kamera unseren personlichen Slil. Zum 
'.veybewegt Ueispsel c::irir r--s*?nuge: b:Ms: vur, 
die nut aus wenigen Li- 
nien und Punkten bestehen: 
gro- trolzdem erkennsl du genau, 
renn was abgebildet isi, 

Selbsl wenn wir heme auf ei- 
scheuBli- nem Amiga programmieren 
Planetem wlirden, mit den lollen Graftk- 
mal nichl Eigenschaflen und demgrn&en 



Werden Sie doch »interaktiv«! 


In del Software-Branche 


Ein Advenluiespiel wird 


geben, bezeichnat man als 


falltimmerhaufigei das Wort 










Die interakttve Kamera del 






Iniocomics isl vergleichbar 












die eine Geschichle auf- 




kann der Spielei dem Ad- 


zeichnet. Nui kennen Sie die- 






ser Kameia ebenlalls Kom- 


nichl Interaktives let ein 


geben, die den lolgenden 


mandcs geben und so die 






Geschichle aus veischieds- 


zwar Issen, abei dem Buch 




nen Blickwinkeln belrach- 






Len. Auch hier gibl es eine 




flieBt in beide Richtungen. 


Wectiselwirkung zwischen 






dem Mensch und -dem Pro- 






giamm. also isl die Kamera 


BudlsurnLeser. 


gegenaeilig Inlo.maUcnen 


der Iniocomics interaktiif 



den v/ir trotzdem Linien-Gralik 
benutzen. Wii wiirden sichei- 
lich ein paar Farben mehr ver- 
wenden, abei der Zeichenstil 
wiirde sich nichl andern. 
■ Wiegeht es weilermit den In- 
(ocomics?WoIltIhrdasKonzept 
reran dem, auiweilen? 



hi werden wir jedoch zusatz- 
:b titich. mal ;ianz von vorne an- 
ngen und wieder das Prinzip 
?i «]nierak liven Kamera- ver- 
snden, aber diesmal ganz an- 



Kapazilal. 1m Augenblick gibl es 

den Iniocomics verandern wol- 
len. Wnglauberi.dasKonzeptso 
oplimal wie mOglich u: 









Tom Snyde 


und Pete Hey 


nolda 


sprach Happy-Reda 






Schneider. 









64 H0<8k, 



Tips & Tricks MS-DOS 



MS-DOS-Befehl: 
PROMPT mit »ANSI.SYS« 



Wenn Sie den Geratetrei- 
ber >ansisys<< auf Hirer 
MS-DOS-Sysiemdiskelte 
installieren, vervielfacht sich der 
Befehlssatz des Prompt-Befehls. 

Damit alle folgenden Variationen 
des Prompt-Befehls funktionieren, 
mufl der Geratetreiber »ansi.sys« in 
der Konfiguralionsdalei iconfigsys- 
eingebaut sein. Dazu muB die con- 
figsys-Datei die Zeile 

device=ansi.syB 

enthalten (siehe auch Ausgabe 6/ 
88). 

Wenn Sie zum Beispiel die Bild- 
schirmausgabe auf Ihrem PC inver- 
tieren mochten, also schwarze 
Schrift auf hellem Grund, miissen 
Sie von MS-DOS aus 
prompt $e[7m$p$g 

eingeben. Das Attribut, so nennt 
man die Darstellung der Zeichen 
auf dem Schirm, fur den gesamien 
Bildschirm wild dadurch auf »in- 
vers« gesetzt. Allerdings wirkt diese 
Einsfellung nur bei Bildschiimaus- 
gaben. Nachdem Sie diesen Befehl 
eingefippt haben. erscheint zu- 
nachst nur das Befehlsprompt A> 
(beziehungsweise B> Oder C>) in 
inverser Darstellung. Um den kom- 
pletten Bildschirm zu invertieren. 
geben Sie direkt nach der Prompt- 
Anweisung den Befehl »cls« (L6- 
schen des Bildschirms), 




Wenn Sie die Bildschirmanzei- 
ge wieder zuriicksetzen mochten, 
geniigt es leider nicht, »prompt« oh- 
ne weitere Parameter einzugeben 
(siehe Ausgabe 5/88). Bei ANSI- 
Seguenzen miissen Sie einen ande- 
ren ANSI-Prompt-Be fehl verwen- 
den, der die gewunschte Aktion 
rtickgangig macht. In unserem Fall 
muB das Attribut »invers« also wie- 
der abgeschaltet werden und dazu 
dient der ANSI-Befehl -Attribute 
ausschalten«. Also; 

prompt $e[0m$p$g 
Ausgabe 7/|uli 1988 



In der letzten Folge beschrie- 
ben wir den Bildschirmanf- 
bau mit »ANSI«. Jetzt soil der 
Bildschirm abwechslungsrei- 
cher und farbiger werden. 

und danach Bildschirm loschen: 

Es mufl aber nicht unbedingt die 
gesamte Bildschirmausgabe inver- 
tiert werden. Wenn Sie also bei- 
spielsweise nur das aktuelle Unter- 
verzeichnis invers, das Zeichen > 
aber in normaler Schrift anzeigen 
mochten, verwenden Sie den 
Prompt-Befehl 
prompt $e[7mSp5>e[OmIg 

Dabei schaltet die Befehlsfolge 
■$e[7m. die inverse Schrift ein und 
»$e[0m" schaltet zuriick auf normals 
Schrift. 

Eine andere interessante Varia- 
tion des Prompt-Befehls erhdht die 
Helligkeit der Bildschirmanzeige. 
Wie bei der inversen Darstellung ist 
es aber nicht sinnvoll, die ganze 
Bildschirmanzeige heller darzustel- 
len. Wenn Sie also im obigen Bei- 
spiel das aktuelle Unterverzeichnis 
(den Pfad) hell (intensiv) und das 
>-Zeichen in normaler Helligkeit 
anzeigen mochten. geben Sie ein 

prompt $e[Un$p$e[0m$g 

Diese beiden letzten Prompt- 
Befehle lassen sich mit 
prompt $e[0m$pjg 
wieder abschalten. 

Anstelle der 1 in der ANSI- 
Sequenz »$e[lm« laBt sich auch der 
Wert 5 verwenden, dann erscheint 
die besonders wichtige Pfadanga- 
be blinkend statt intensiv. 

Alle diese Befehle funktionieren 
nur zusammen mit einer CGA- oder 
EGA-Karte, auf einer MDA- oder 
Herculeskarte bleiben sie wix- 
kungslos — mit einer Ausnahme: 
Wenn Sie bei einem Computer mit 
monochrome r Bildschirmkarte 

(MDA- oder Herculeskarte) die 
Schriftfarbe auf Blau (x=34)setzen, 
werden alle folgenden Bildschirm- 
ausgaben unterstrichen. 
Mit dem Befehl 
prompt $e[xm$p$g 



laBt sich zum Beispiel die Schriftfar- 
be setzen, wobei <x> fiir eine der 
Farben in der Tabelle steht. Mit dem 
Befehl 

prompt $e[33m$plg 

gibt der PC alle weiteren Bildschirm- 
ausgaben in gelber Schrift aus. Um 
die Schriftfarbe wieder auf WeiB zu 

prompt Je[37m$pjg 

eingeben. 

prompt $e[34m$p$g 

setzt bei einer CGA- oder EGA-Karte 

die Schriftfarbe auf Blau. bei einer 

monochromen Bildschirmkarte er- 

scheinen aber alle Bildschirrnaus- 

gaben unterstrichen. 

Promptes PROMPT 

Mit dem Prompt-Befehl laBt sich 
aber auch die Hintergrundfarbe 
verandem. indem Sie den gleichen 
Befehl wie fur die Schriftfarbe ver- 
wenden, aber zu den Werten fur 
<x> den Wert 10 (dezimal) addie- 

Wenn Sie also eine blaue Hinter- 
grundfarbe wiinschen, geben Sie 
prompt $e[44m$plg 

Wie bei der inversen Anzeige er- 
scheint nun zunachst nur die MS- 
DOS-Meldung A> auf blauem Hin- 
tergrund, erst ein nachfolgendes 
ids- farbt den ganzen Bildschirm 
blau. 

Wenn Sie sowohl die Schriftfarbe 
als auch die Hintergrundfarbe set- 
zen mochten, miissen Sie iibrigens 
keine zwei Prompt-Befehle bemii- 
hen. Es ist namlich zulassig, durch 
ein Komma getrennt sowohl Attribut, 
als auch Schrift- und Hintergrund- 
farbe zu defimeren, 

Bitte vergessen Sie bei alien ANSI- 
Prompt- Befehlen nicht die Befehle 
•$p$g«, da sons! das aktuelle Lauf- 
werk mit Pfad und das >-Zeichen 
nicht ausgegeben werden. 

Mit den bisher besprochenen 
ANSI-Sequenzen lassen sich sogar 
mehrfarbige Befehlsmeldungen er- 
zeugen, zum Beispiel 
prompt Se[31;43raZeH=$t$e 
137; 40m$_$e [34 ; 42mDatum=$d$e 
[37;40m$_$e[32;44m$p$g$e[37;40ra 

Geben Sie den Befehl bei Ihrem 
Computer bitte in einem Stuck ein, 
sonst funktioniert er nicht, 

(Martin Hepp/hf) 



Atari ST Tips & Tricks 



Turbo-Tool fur GFA-Basic 



Der Traum eines jeden Programrnierers ist ein 
moglichst schnelles and kurzes Programm. 
Auch GFA-Basic sol] in Zukunft noch ein 
Quentchen schneuer sein. mit Hilf e von »GFA- 
Ibols« fur den Atari ST. 

c haftet der Ruf an, nicht besonders schnell zu 
in. Doch GFA-Basic bewies das Gegenteil. Es 
st wesentlich schneller, aJs man es von Basic er- 
wartet hatte. Doch selbst GFA-Basic kann man noch 
schneller machen. Die eleganteste und zugleich auch 
einfachste Methode heiflt »GFA-Tools«, 

Dieses Progiamm enthalt zwei Funktionen: Zum einen 
den .REM<-Killer. der samtliche REMs aus einem GFA- 
Basic-Programm entfemt, zum anderen einen Pro- 
grammbeschleuniger. Hier werden Variablenzuwei- 
sungen in die spezielle GFA-Basic-Schreibweise umge- 
wandelt. um einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil und 
ein ktirzeres Programm zu erhalten. Dies sieht dann so 



BE 



Jtns 




Wild 


a 


= 


CLRa 


a$ 




CLRa$ 


b 


=b+l 


INCb 




= v-l 


DECv 




=w+4 


ADD w.4 


r 


= r-SQR(23) 


SUB r.SOR(33) 


q 


= q*(5+67) 


MULq,(5 + 67) 


e 


= e/SIN(z) 


DIV e.SIN(z) 



Laul GFA-Handbuch soli en diese Befehle schneller 
arbeilen, als die herkommlichen. Besonders in Schiei- 
fen macht sich das bemerkbar. 

Das Programm steuern Sie vollstandig mit der Maus. 
Nach dem Start erscheint das Menu in Form einer Alert- 
box, da so die Anpassung an alle drei Auflosungsstufen 
gewahrleistet ist. Bevor man einen der beiden Menii- 
punkte aufruft, sollte sichergestellt sein, daft das Pro- 
gramm. das bearbeitet werden soil, im ASCII-Format 
und in Form von »DEFL1ST Q« gespeichert wurde. Son'st 
funktioniert GFA-Tbol nicht, da ein Basic- Programm nor- 
malerweise in Token gespeichert wird. i>DEFLIST On ist 
wichtig, da bei dieser Funktion alle Befehle groft und al- 
le Variablen klein geschrieben sind. Das heiftt, man 
gehl folgendermafien vor: 

— Zu bearbeitendes Programm in den GFA-Basic- 
Interpreter laden 

-SHIFT+FSdrticken 

— "DEFLIST 0. eingeben 

— zuriick zum Editor gehen 



— Progiamm mit SAVEA speichem 

- GFA-Tool laden und starten 

Nach diesen Vorbereitungen konnen Sie einen der 
Meniipunkte auswahlen. 

Meniipunkt Is (REM-Kffler) Zunachst erschemt die 
Fileselectbox. um das zu bearbeitende Programm aus- 
zuwahlen. Ist ein Programm gewahlt und das OK-Feld 
angeklickt, erledigt der Computer den Rest. Alle REM 
werden entfemt und das Programm wieder als ASCII- 
File (unier dem gleichen Namen) gespeichert. Die alte 
Datei wird selbstverstandlich in -.BAK- umbenannt. 

Vergleichen Sie, nachdem Sie ein Programm opti- 
miert haben. die Lange einer >LST«-Datei mit der dazu- 
gehorigen »BAK«-Datei. So konnen Sie einige hundert 
Byte an Diskettenplatz einsparen. Um die Datei wieder 
in eine Basic-Datei umzuwandeln, laden Sie diese mil 
MERGE wieder in den Interpreter (aber vorher mit 
NEW ein bestehendes Programm loschen, da sonst 
zwei Programme im Speicher sind) und speichem es 
ganz normal mit SAVE. 

Meniipunkt 2: (Progxanunbeschleunigung) Die Be- 
dienung ist vollig identisch mit der von Meniipunkt 1. 
Auch hier muft die Datei als ASCII-File (DEFLiST 0) be- 
stehen. Die neue Datei behalt ebenfalls den alten Datei- 
namen, wobei die alte Datei wiederum in ».BAK« umbe- 
nannt wird. Auf dem Bildschirm erscheinen alle Varia- 
blen, bei denen der Computer die Anderungen in der 
Schreibweise vornimmt, 

Sollte man sich in einem Meniipunkt verwahlt haben, 
so geniigt ein Klick auf Abbruch in der Fileselectbox, 
um wieder in das Hauptmenii zu gelangen. 

Machen Sie es wie die Profis. Schreiben Sie ganz nor- 
mal, wie Jmmer, Ihr Basic-Programm. Da bei brauchen 
Sie nicht an Kommentaren zu sparen. Wenn es fertig ist, 
dann optimieren Sie Ihr Programm auf Geschvv:i>:ii::k-L=:ii 
und Lange mit GFA-lbols. (Thomas Braicks/kl) 



GFA-lbols * 

von Thomas Braicks 


Computertyp: 


Atari ST 


Sprache: 


GFA-Basic V2.0 


Kurz- 
beaohieibang: 


Programm -Opt imierer 


Lange in Byte: 


3036 


lauffahig mit: 


alien Atari ST 


Checksummer: 


— 


::*™™w^ 


Esr 




Tips & Tricks Amiga 





KXilfP;-- 




E 


If (Operators--.-) 
If (OparacorS="--> 




9j! If npacatorS=--- 
Sf~: IE Operators---" 

h! ^ If operators-"-" 

t»: Wend 

GFA-Toois- hilft Ihnen, GFA-Baaic- 
'rogramme zu optixnioten. Die Zeilen- 
nummern diirfen Sie nicht abtippen. 



Der Basic-Bdndiger 



Mit dent Checksummer »Checkie 42« tippen 
Sie Basic -Programme fur den Amiga fehler- 
frei, komfortabel und schnell ab. 

Vor Tippfehlem ist niemand gefeit, weder Profis 
noch Einsteiger. Damit Sie beim Abtippen von 
Basic-Programmen keine Fehler machen, priift 
der Checksummer "Checkie 42< Ihre Progiamme, 

Das Arbeiten mit Checkie 42'beginnt immer mit der 
Eingabe des Dateinamens. Wenn er diese Datei nicht 
auf der Diskette findet, springt Checkie 42 zur Eingabe 
der ersten Zeile. Wenn auf der Diskette schon ein Pro- 
gramm mit diesem Namen gespeichert ist, haben Sie 
zwei Funktionen zur Auswahl: Weiteres Eingeben oder 
Priifen des Programms. Wenn Sie sich beim Dateina- 
men vertippt haben und die bestehende Datei nicht 
iiberschreiben wollen, geben Sie < c> ein und 
driicken die < RETURN > -Taste. 

Zum Priifen eines bestehenden Programms mtissen 
Sie ein Programm nicht mit Checkie 42 eingeben, son- 
dern konnen zum Beispiel den Basic-Editor verwenden. 
Der Basic-Editor hat den Vorteil, daB er bei der Eingabe 
schon einen ersten Syniax-Check durchfuhrt und einfa- 
che Tippfehler wie »Pimt« start »Print* erkennt, Wenn Sie 
das Programm im Amiga-Basic eingegeben haben und 
dann priifen lassen wollen. mussen Sie es durch 

SAVE "dateiname",A 
als ASCII-File speichern. Wichtig ist, daB Sie weder Zei- 
lennummer noch Priifsumme mit abtippen. Beim Priifen 
des Programms zeigt Checkie 42 die Priifsumme fur ja- 
de Zeile, 

Ausgabe 7'Juii 1988 



Wenn Sie das Listing mit Checkie 42 eingeben, moch- 
te er erst die Priifsumme wissen. Geben Sie die zwei- 
oder dreistellige (Combination neben der Zeilennum- 
mer ein und driicken Sie die < Return > -Taste. Achten 
Sie unbedingt auf Klein- und GroBbuchstaben, Wenn 
Sie sich bei der Priifsumme vertippt haben, dnicken Sie 
<F1 >, urn die Checksumme zu andern. Sie kdnnen die 
Priifsumme jederzeit verbessem. 

Nachdem Sie die Priifsumme eingegeben haben, tip- 
pen Sie den Programmtext. Der Cursor stent zwischen 
den gestrichelten Linien im unteren Bildschirmdrittel. 
Die Cursor-Tasten steuem den Cursor. Die < Back- 
space:*- und die <DEL>-Tasten ldschen das Zeichen 
unter dem Cursor. Wenn Sie einen Buchstaben verges- 
sen haben, setzen Sie den Cursor auf die entsprechen- 
de Stelle und dnicken die <Tab >-Taste. Es entsteht ein 
Zwischenraum, in den Sie den fehlenden Buchstaben 
einsetzen konnen. 

Wenn die Zeile fertig eingegeben ist, driicken Sie die 
< Return > -Taste, urn sie prUfen zu lassen. Wenn die 
Prufsummen ubereinstimmen, speichert Checkie 42 
die Zeile, loschl das Eingabefeld und wartet auf die 
nachste Priifsumme. Wenn Sie das Eingeben unterbre- 
chen wollen, urn spater fortzufahren, oder weil es die 
letzte Zeile war, driicken Sie <CONTROL + E>, Sie 
konnen das Listing spater weiter eingeben. Checkie 42 
merkt sich fur Sie die Nummer der zuletzt eingegebe- 
nen Zeile. 

Es kann auch passieren, daB Sie sich vertippt haben 
Dann mmmt Checkie 42 die Zeile nicht an. Sie merken 
das am Wamton, nachdem Sie <Return> gedriickt ha- 



aSSfe 67 



Amiga Tips & Tricks 



ben. Kontrollieren Sie dann die Zeile und verbessem 

Sie den Fehler. Wenn Sie zum Beispiel absichtlich den 
Text einer REM-Zeile verandert haben. konnen Sie 
Checkie 42 auch zwingen, die Zeile zu akzeptieren. 
Driicken Sie dazu <F6>. 



Das Listing wurde kunsflich mil Zeilennummem ver- 
sehen. Tippen Sie these nicht rait ab, da »Checkie 42« 
sonst nicht korrekt funknoniert. (gn) 

Checkie 42 ** 

von D Behlich und G Neumann 



Computertyp: 


Amiga 


Sprache: 


Amiga-Basic 


Eingabehilfe: 


keine 


Kurz- 
beschreibung; 


Eingabehilfe Sir 
B asic-Progrararae 


Blocks: 


16 



Darauf miissen Sie beim 
Abtippen besonders achten 

Eine Listingzeile besteht aus drei Teilen: Zeilen- 
nummer, Priifsumme und dem Programm-Text. Eine 
typische Zeile sieht zum Beispiel so aus; 

1 TTO PRINT "Hallo! " 

Die Zeilennummer dtirfen Sie nicht abtippen. Sie 
dienl nur als optische Hilfe, damit Sie wissen. welche 
Zeile Sie eintippen und was alles zu dieser Zeile ge- 
hOrt. Wenn Sie Checkie 42 verwenden, stent die Zei- 
lennummer links neben dem Eingabefeid. Fiigen Sie 
me Zeilen hinzu und lassen Sie nie Zeilen weg, seibst 
wenn es Leerzeilen sind. 

Die Priifsumme ist maximal dreistellig und besteht 
aus Zrffern. groBen und kleinen Buchstaben. Die 
Priifsumme fur die Zeile wird bei Checkie 42 einge- 
geben, bevor Sie den Progiammtext tippen. Tippen 
Sie die Priifsumme nicht mit ab, wenn Sie das Listing 
im Amiga- Basic eingeben. 

Wenn Sie das List ingim Amiga-Basic eingeben und 
dann priifen lassen, miissen Sie es als ASCII-Text 
speichern. (gn) 




?!!rtN ... ? .«r 
'/(I I 11 



aa locate 7 



82 LOCATE 1 



r TABUxU SPACES! lBZei 



-m& 



98 LOCATE sy,3x-15: 



Tips & Tricks Amiga 



186 WHILE t 



190 FOR t 



1-ci MOD aniFafc 

<*li) AND 1271 ii'.'la 



Us an eCs a THEN Blinkan 
1,0: LOCATE sy.sx-lS 



302 KET'JXN 



' CLS- LOCATE 1 



I GOTO Controlcoda 



5 THEN PKINTPH1NT T 



172 ELSEIF e 



dnS FOB INPUT A 



iSifeft. > 




DFU-News, Clubs 



Die Mailbox des Monats 

ScienceNET — die 

Autsteigerbox 



das nachtelange, einsame Mail- 
boxstbbern vorbei. Derm bei 

&.:■■■:-;:■■ i M^llbox-Altl 



ne solche Multiuser-Box. Unler 
02821/7602 und 6S40 (300 Baud) 
ist die Box erreichbar. In Scien- 
ceNET konnen mehrere Benul- 
zer gleichzeitig :m System sein, 
in der letzlen Ausbaustule be- 
dient der Computer 35 Anrufer 
gleichzeitig. Die Mailbox lauft 
auf einem Personal Computer 
rait B03S6-CPU (voile 32 Bit) und 
3 MByle RAM unter dem (GroB- 
rechner-) Betnebsaysl' -i '. ■• ■ 

Die Mailbox ist in tiioi 3ere:- 
che aufgeleilt, die vcm Haupt- 



■eict. isi 

das -Online-Menu.. Do:t fir.der. 
Sie das Konfeienz-Uldity H:e: 

unterhalten Sie sich mil anoeren 
Benulzern, die gerade itn Sy- 
stem sind. Aber mi Onl me-Menu 






: "Jr.:. 



Memipunkt •Gamef. fi-ider. S:e 
bekannte Online-Spiele (Hack 
oder Chess sind nur einige Bei- 
spiele). 1m Meniipunkl -Dialog. 
konnen sich Gesprachspartner 
ungesldrl unterhalten. 

hlme -.veiteri? Starke van Scien- 
ceNET sind die Directories (ta- 
li altsverzeichnisse, kurz DIRs 
genannt). In diesen DIRs finden 



ihiedlichsten The- 
oefam 



Inhaltsvei- 

zeichnis rait Public Domain- Soil- 
ware. Sie konnen beispielsweise 
em Prograinm in Ihr eigenes ta- 
li altsverzeichnis einspieten und 
es dann an einen anderen User 
verschicken. Ein weilerer Be- 
reich ist .MSG Area. (Nachrich- 
■ ■ ereicti, merit FIDO-kompati- 
U-l) Dort sind .Bretter. vorhan- 
den die Informalionen und 
Ns. nrichten iiber Apple. Ami- 
.; i Atari, Alios, BBS, Commodo- 
:.■ latex, IBM, Xenixundv 



l. Der It 



e Be- 



reicn von ScienceNET 

Systemmentl. Dort kann man 
perstinliche Mails (Briefe) an an- 
dere Benutzer verscrucksn. Wet 
sich einen Oberblick fiber das 
System verschaffen will, sollte 
den Punkt .Overview, aufrufen. 
Dort erhalten Sie ein Diagiamm, 
wie das System oder die Menus 
aufgebaul sind. Itn Syslemmenii 
isi esauch moglich, seinPaBwort 
und seine Terminalemulation 
(VT52und VT100)zubesummen. 
¥:.n :;-,■, ■■:■ y,\6c hi ger Probeaccount 



ten 10 Mark im Monat, Berufstati- 
ge 20 und Firmen 40 Mark. 

Ein Datex-P-Hauptanschlufl ist 
fill ScienceNET beantragt und 
wird bald insialliert. Fur die Zu- 
kunft hat Sysop Frank einigea 
geplant. ScienceNET soil in das 
.FIDO Net. und in das .UUPC< 
inlegriert werden DemnSchst 
soil auch ein >Mulnuser-Online- 
Adventure. in Berrieb gehen. 
ScienceNET hinterlaBt einen 
sehr guten Eindruck. Dies ist vor 
allem aul das gui durchdachle 
Steuersystem, die Multiuserfa- 
higkeit und somit die Konferen- 
zen zuruckzufilhren. Jeder, der 
sich fUr Multiuserboxen interes- 
ting! einmal anrufen. Sobald 
ScienceNET ubei Datex-P er- 
reichbar ist. wird diese Mailbox 
auch Wi Leute interessant. die 
nicht im Einzugsbereich Ko- 
blenz wohnen. (D Frbmming/rz) 
Name: .■■ ■ ■.-riceNET 
TW.: 02624/7602 und 6540 
Par.: 300 Baud / 8N1 




Der Alari-Club Celle gibt sei 
ne Aullbsung bekannt. -Die Ver 
riickten- iibernehmen die Usei 
des ACC. Der Club ist aul Mitar- 
Ceit der User angewiesen und 
lordert daher die Milarbeii in 
Form von Public Domain-Soft- 
ware und in diversen Arbeits 
gruppen MitdemClubi 
.Wahnsinn. (auf Diskette) wild Je- 
wells von den Mitghedern ge- 
schriebene Software veroffent- 
licht. Es kann aul eine umfang- 
reiche Public Domain-Biblio- 
thek des ACC zuriickgegriffen 

Es weiden Arari-B-Bit-User im 
ganzen Bundesgebiet aufge- 
nommen. Die Mitgliedschaft be- 
tragt 6 Mark monatlich und es 
kann jederzeit aus dem Club 
ausgetreten werden (keine KUn- 
digungsfiist). 

Bei Interesse bitte melden bei: 
-Die Verrilckten. 
Thomas Lehmann 
Miissenredder SO 
2000 Hamburg 60 




N«w 


■ Alari Inte manorial 


""* 


Schroder CI 


C.ttp.1., 


: ^£° aP 




(ASCII) 


Laistnna 


: monaitlctiBE Club- 








magann aul Dis- 








kette (3 j ,i Zoll}. Eln- 
























DoroaUi-Biblio- 







Bflitng : 4 Mailt monal 



70 iSSfe. 




■ Mi mt 






^ 1 




■ »7:Va 119 


ANTI- 


■V - 1 . 1 fJ fj 


EK 


BUCH 



Das groBe 

Computer-Viren 

Buch 



D/»™ BECKER 



Leserforum 



Rcdaktion 
Happy-Computer 

Hans-Pinasl-Str. 2 



Die Angit det Fianen VDim 
Computer (Ansgabe 1/B8, 
Selte 169) 

UBt die Frauen 
an die Computer 






irden Wie oft im Le- 
die Realitat leider 
. PD-Soft- 



Auf der einen Seite wundert 
mann sich, warum die Frauen 
diese fantastischen MascrtinaD 
nichi reizen ( was niich nichl wun- 
dert!), auf der anderen Seite 
lassen dieselben Manner die 
Frauen gai nichl in die Nahe 
ihrer sensiblen Maschinen. Die 
Manner sollten sich vielleicht 
auch einmal aberlegen, ob com- 
puieiinieressiene Frauen erst 
auf die Knie fallen milssen. um 
an die Keyboards 
men. LaBt sie doch 



PD-Software 
als Raubkopien 

Jeder. der nach 1 anger Arbeit 
ein Programm fertiggeslellt hai. 
halzur Veioffentlichung auch an 
den Bereich der PD-Software 
gedachl Das Prinztp dieser Ver- 
triebsmethode ist gut. wenn die 
Anwender das Spiel fair mitspie- 
len und bei Benutzung des Pro- 
giamms einen Geldbetrag eitv 



Raubkopie. 
erst einmal hai. bezahll auch 
mchts mehr. Die vielen Slunden 
und Miihen des Progiammie- 
reis weiden vergessen. Die An- 
wender dieser Software sollten 
im Sin tie der Weiterentwicklung 
dieses Bereichs, der ja schiieB- 
lich zum VoneU vieler ist. kleine 
angemessene Geldbetrage sin- 



Arbeit nicht honoriert wild, 

schreibt er bald ksine Software 
mehr far diesen Bereich. Jeder 
Benutzer sol lie sich klarmachen. 
daB selbsl die "BiUig-Sofrware' 
nicht zum Ausprobieren koslen- 
losveneilt wild. 

Andreas Hinken, 



Softwarepiraten 

zurechtweisen 



die gottverdammlen, 
send Fluchen uber 
Softwarepiraten 
konnten! Wenn jemandem ein 
Spiel nicht das Geld wen ist. daa 
es koslel. dann hat er kein Recht, 
es zu spielen Die Piogrammie- 
rer, die sich die Muhe machen. 
ein Programm zu schieiben. ha- 
ben es verdienl. ordentllch be- 
zahll zu werden. Den Raubko- 
pieremistesi 



I nfocom -Programme bekomml: 
Activision hat den Vertrieb auf- 
gegeben, das werde ich den Ko- 
pieiern nie verzeihen! 

Thorsten Franz, 
B357Swist1al l/Heunei'.iieim 



tonal des Jahres 1987 wahlen. 
Meine Wahl faill eindeuiig auf 
Happy-Computer Nr, 11/87. 
Zwar bin ich personlich gegen 
Ballerspiele. und vol allem ge- 
gen gewalrverherrlichende Ri- 
me, meines Erachtens haben Sie 



jirschemlich das. texa [reifenci dargestellt: Zum 
.. .... ;.... :■:.. ■■::/■:. .:.■ :.-:■- : ::. ; .■■:. : :,:■.■ .-I! , 

fik-Computerspielen, zum ande- 
werden (mannltchen) ju- 

Lebens gestohlen, d 



Seilal5) 

Esfehlt 
einfache Software 



braucher- nennl, namlich sehr 
kr iusch und schwer zufriedenzu- 

Es fehlt meinei Ansicht nach 

an einfachen Piogrammen. an 
denen auch erne Hausfrau Ge- 
fallen findet, so wie die Software 
von Biad Fr agger. Sicher gibi es 



nichl immer ausfuhr- 
lich aenug. Das PD-Handbuch 
isl zu teuer, so daS man sich in 
Unkenmnis De mo-Diskette n zu- 
legt, die man gar nicht ben6tigt. 
So vtel interessante Programme 
sind da auch nichl dabei und 
viele sind gar nicht ausgereifl 
und fertiggestelll Die teuren 
Programme, wie CAQ Paint 
oder ahnhches sollten sehr flexi- 
bel emsetzbar sein, da man ]a 
hierfUr auch eine Menge Geld 
bezahlt Wenn i 
n ii r L.-juii. wenn ich nooh c 






i Men- 



kann man es vergessen Auflei- 
dem fehlt es an Computerladen, 
die PD -Diskette n anbieten. 

Brigitie Stengelin 
2907 GroBenkneten 



Prxelgrafik-Killer 

Als Erganzung zur Wahl des 
besien Anikels in Happy 3/88 
mijchteich hiermit auch das Edi- 



Neuer Service 
Happy- cgG 



Haben Sie Probleme mil 
Ihrem Computer? Haben Sie 
Fragen oder Anregungen zu 
Arlikeln oder Listings in 
Happy-Computer? Wollen 
Sie Lob oder Kritil: .■:■■; '.v.:: r 
den? Rufen Sie una an. Die 
Happy-Ri 



Kit? konnon una t^nhcK zwi- 
chen 11.00 und 12.00 Uhi so- 
Jie zwischen 1S.00 und 17 
Ihr unter der Nummer 

089/4613-289 



nur zu diesen Zetten und un- 
ter dieser Nummer an. Denn 
nur dann 1st sachergeslelli, 
daB Sie auch den zustandi- 
n Fachredakteur an den 



Apparat bekommen. 



rVcshlJS 



von GUBA SULLY 




72 £&&& 



DER GROSSE SPIELE-SONDERTEIL 



eptor 

iga auf Ubersthall 




antasy- 

Dreikampf 



Vergleichstesl: 
Bard's Tale 3, 
Ultimo S und 
Might S Magic 


1 


>.^[Lo| 


1 




si 




Dei grofte Monster- Mix 




'. 


;s 




78 




Wkard Wit 



78 Oh Wo ! 



Spiele Leserbriefe 




Happy-Computer ran i 
neuen Rennspiel nam ens 
gy Boy. das ich mir dann 
kaulie Zanachst war id 
dem Spiel sehr beeind, 
doc/i dann slellte ich fesl 



Komplikationen 
mit Compilationen 



Spiele-Sammlungen (neuhoch- 
deulsch ■Compilations, genannt) 
haben sich in den Hilparaden 
elabheri. Aul ihnen findel man 
me lire re altere Programme zum 
Preis von einem. Frilher waren 
viei Spiele pro Compilation 
Standard, heule bekommt man 
□Itfilnf, sechscdergarzehnTitel 
zum Preis von einem geboten. 

Bislang klappte das Gescnaft 
mit den Spiele-Sammlungen 

Re gel m 



tel angeboten Lariye V 



n, die 



njahc 



n. Jelzt fan- 
gen einige Softwarefirmen aber 
an, Sich ins eigene Fleisch 2u 
schneiden. Ersttnals werden 
hcchkaralige Vollpreia-Titel be- 
reits nach zwei. dreiMonatenauf 
Compilations verheizt. Wer sich 
zum Beispiel -IK *■ von System 3 
kaufle. wird sich achi Wochen 
spate! griindhch geargen ha- 
ben, da dieser Tile] beieils zu 
diesem Zeitpunkl auf einer 
Spiele-Sammlung landele. Ann- 
liches gill fur iSuper Sprint-. 
■Zynaps« und •Baslk die eben- 
falls in WmdeseJe vercompi- 
rt wurden. 



schnelle Ausschlachten aber 
ntcht mehr leisten. denn immer 
mehr Kaufer werden sich keine 

sonde m gleich auf die Samm- 
lung warten. Ich hielte eine sol- 
che Enlwicklung fill schlecht, 
denn die Eofrwaiefirmen smd 
aul den Verkauf von einzelnen 
Vollpreis-Programmen ange- 
wiesen. Aufwendige Spiele 
bra u chen ihre Zeil (und da mil 
auch Geld], urn progiarnmiert 
werden zukonnen. Wennsichei- 
nesTages nur noch Billig-Spiele 
und Sammlungen verkaufen las- 
sen, brauchen wir una nichi zu 

1 Computerspielen in den 



K,?iiei 
Memi 






Ws> nil 



mPreiagekauft 
bei dieser Aus- 



m zu diesem Themi 
Tier erbeten. Unserf 
f-Adresse lautet: 

Maria & Tcchnik Verlag AG 
Redakrion Happy- Computet 
Hans-Puisel-Str, 2 
3013 Haai hei Miinchen 



//< 



a-,t/, 



o gut geifflt sie mii, und ich 
*se jede Seite genauestens 
lurch. Aber in Ausgabe 3/88 
arte ich die Seite 77 unverdau- 
ch finden konnen. Als ich ge- 



74 ^te 



i meine, daB das 
richliges Auio It 



n.Tjifs'." 



(Frank Olio, Leuscheid) 



Aspekt- Buggy Boy gefahrdei 
die Verkehrssicherheit! Aber 
ich glaube kaum, daB jemand 
dieses Progiamm als Fahr-Simu- 

lalor nutzt, un) dann den Buggy- 

zusetzen. AuBerdem kann man 
da lange nach den bunten Fahn- 



In Ausgabe 4/88 ran Happy 

Dirk Braunslein und Chnvoph 
Schmidl sibet die ProBrummtB 



■!:ea<mch! 
in Ciafik 
oder dem nichi so gulen Sound, 
sondem gam einfach daran, 
daOeinSTvieleinlach 
grammieren ist. 

Schande fur Sotiv/i 




ne ylalte Frechhsit. AuSerdem 
wird der Leserbiel auch nichls 
daran andem, daB derSTzwar 
keine so schoneGrafik hat. aber 
trotzdem besser programmier- 



s Frank Pohlmann 
s Spiel njagd auf Roier 
n in Happy-Computer 
■■■I. Was' ■ ■ 



Oktokx 

4/88 sc 

perialislisch. wenn der Kap\ 

eines sov/jetischen U-Bootes in 

den Wesien iliichten will? WeiB 

Hen Pohlmann iiberhaupt. was 

Lexikon zur Hand nehmen, ian- 
de er die Definition. Wmperia- 
HsmuE ist die Ausbreiiung eines 




■iffliHMinBiinn 



fongw Fur 



giei 



Werklaligen 
Weslen befretenr 



Rufiland vor den Amis zu be- 
schiitzenunddieseauchfleiBig 
zu bekamplen? 

Abernich t nur n/ac/d aul Roler 
Okrobert ist em Pmduki ran 
Binialhlosigkeil. vPlaloorw 

gleichen Quaiilaten au/zuwei- 
sen. wobei man aber nichts ge- 
gen ein gutes Action-Spiel sa- 
gen kann. Wie Heinrich Len- 
hardl schon sagte: Man solile 



allgen 



Birth 



Grafik: 45; 

Sound und Musik: 61. 

(Ren Franzen, Sohren 1) 

Die ruppigen Winter Olym- 
piad BB-Wertungen gallen filr 
die C64-Version. Die Amiga- und 
ST-Umseizungen aind in der Tai 



,-.:n ;;'--j! die April-Ausga- 
a Happy und ich habe /le- 
ssen. Evrem Aufruf zu fol- 
■ndmeinen Sent zum Leser- 



und imperialistisch «) i 



herein. Mir 
■Retter-der- 



Ober Geschmack kann man 
bekanntlich sireiten. Wir hallen 

es allerdings lur geschmacklos. 



halten wir Spiele, die n 
verslarken und HaB 
den Vfilkern 3chilien. 



Ausgabe T.'Juli 19 



Test Spiele 



iitoice One. t 



A:, 
schen Prasidenlen, ist 
vonTerrorislenangegrif- 
fen worden. Leicht beach adigl 
kann es in wenigen Minuten auf 
demFlughafenvonSanFranciso 
landen - wenn die Jets del ter- 
ror isten rechtzeitig ausgeschal- 

Ihren Kampljet und siarlen van 

einem Flugzeugtragei nahe der 
kaliformscheti Kuste Ihr Bord- 



Schicksal der Prasidenlen hangt 
alleine von Ihnen ab.,. 
[mneuenFlugsimulationsPro- 



schiedejie Rakesen-Typen und 
eine Maschinengewehr-ahnli- 
che Kanone sind steis an Bord. 
Der Einsatzort des Intercep- 
tors ist die iBay Areai, das Ge- 

Kahfornien Vo 

Flugzeugtrager verankerl, der 
in einigen Missionen a Is Flugha- 
fen dient. Drei weilere Flugha- 
fen befinden sich an Land. Na- 



Interceptor 

Selten gab es fur ern Amiga-Programm so vie- 
le VorschuB-Lorbeeren wie fur die Flugsimu- 
lation »Interceptor«. Halt das Spiel, was die 
Geriichte versprechen? 



Amiga 

69 Mark (Diskette) 






•>* 

so* 










ITPTJB'Ti.'iir"! 








I.I 1 



Hat 



ji diese Hurde genorr 



Ein umdentiliziertes Flugobjekt 

gen. Sie sullen es aufspiiren. na- 
he heranfliegen und ideniifizie- 
ren, danach wieder sicher Ian- 
den. In weiteren Missionen geht 
es hauptsachlich darum, Flug- 
zeuge abzuwehren Dder zu es- 
kortieren. Rertungsakiionen 
durchzuflihren oder mit geiib- 
[em Pilatenauge Dwge fmden, 
die auf dem Radar nichi erschei- 
nen, Sie durfen eine Mission al- 
leidings erst anwahlen, wenn 
Sie aiie vorherigen eriolgreich 













PiMCl 


mm 





nul sparlich mil Objeklen be- 
!egt, ofl siehl man nur griinen 

Uniergiund und blauen Him- 



die ersie Mission lliegen darf. 
Leider Ubl man in diesem Teil 
neder Slart noch Landung; das 
kurze Handbuch enthalt auch 
nur wenige Tips filr Anlanger. 



Hen notwendigen In- 



nach dem Laden des Program ms 
nichi immer durch a lie Missio- 
nen kampfen miissen, kbnnen 
Sie Ihren Piloten-Lebenslauf 
auch aul Diskette speichern und 
spaler wieder laden. In der Pilo- 
ten-Statistik wird aullerdem ver- 
merki, wie oft man abgeschos- 
n wurde, wie viele Rakeien 
in bisher abgeleuert hat und 
if oil .'liese i in r Ziel fanden. 
Die 3D-Grafik von Ir.leTc^oyir 



GebSude und Flugzeuge kor- 
rekle Schatten in alien Flugla- 
gen. Trotzdem: Auf 16-Bit-Com- 

iloh schnellere 3D-Grafik gese- 
tien [Beispiel -Carrier Com- 
mand-) und auch " 



i Codenummei von einer 
be abgelesen und 

Wer sich flir Simulalionen in- 
leressierl und Interceptor nur 

giammsschlagen. Dank der gu- 
ien Steuerung (Joystick und Ta- 
starur) und den Grafik- und 
Sound-Effekten kommteine Idle 
Atmosphare auf, die veigessen 
la'Sl.da&es sich hier nurumLufi- 
kampf in mehieren Variationen 
handelt. Etwas mehr spieleri- 
sche Abwechslung (Bodenziele, 
Kunstflug-Bewertungen oder 
grdlieres Fluggelande) wiirde 




.-. 'i.i ^inachlassigler Punkl ist 
der Sound. Hier raumr Litercep- 
lor oTdenllich ab. Wer den Ami- 
ga an seme Stereo-Anlage an- 
schlieSt und sich zwischen die 

stisch das Gefiihl. in einem ech- 
"-:, Flu^-frugiusein. VomUbei- 
schall-Knall iiber das surrende 
Fahrwerk bis zum Quietschen 
der Reifen bei Oer Landung bie- 
let Interceptor digitalisierten 
Steieo-Sountt, von dem man 
nichi genug bekommi. Am be- 
slen klingt es Ubngens, wenn 
man einen Amiga mil I MByte 
RAM besilzt. Dann kann man 
sich auch eine sehr effektvoll 
komponierte Tilelmusik anhd- 



Flugsimulatii 
Luftschlachten und Super- 
Stereo-Sound. Auf Dauer we- 
nig spielerische Abwechs- 



Am schwierigslen ist das 
Landen; hier hilfl auch das 
Handbuch nicht viel weiier 
Deswegen beim Oben am 



len hilft ungemein beim Ab- 
schatzen der Hohe. Verges- 
sen Sie nichi. das Fahrwerk 



45S&& 75 



Spiele Test 



Drei Rollenspiele im Vergleich: »Bard's 



Der groBe Monster-Mix 



Nach langer Warte- 
zeit sind sie endlich 
da: die drei heifier- 
sehnten Rollenspiele 
"Bard's Tale III«, 
"Ultima V« und 
"Might and Magic«. 
Welches 
am besten ab? 



■ [abigte Heldengruppe 
jus. urn einen Super-Bosen 

ampf den Garaus zu ma- 
.:::: \\\r ::■■■:; ■!.::■ w . -, 1 1 i - .- 1 
(■.linden Monster, die sie 

jutzen mufi Mit etwas 

r lassen die [-.■■■-.■■. ■!.- - 
iem Kampf Walfen oder 
2jmck, mil denen der ge- 

e Held seme Aiisrtlstung 



The last of the 

gu ild el der s i s 
here • tlou I d you 
like- ■ . 

fldvancenent 
Spe I I ftcqu i r i 09 
CI ass Change 
Talk to the elder 
Exit the gui Id 



* J- 1 

C^.na^ r |! , jbe Jiit*,€<m.*. Si-rtn 

loiter, Han -18 124 124 8 8 

leinrich -4 288 188 6 - 

Inato I -6 117 147 8 [~1 

lar-t i n -6 176 119 8 n 



l_t1olte 
2 Heinr 
3'finato 
4-flart j 
5 GreQO 
6-Petra 
7 Doc 




Ude, der Rest det S 


adt liegi 


in Sehult 


M 


bene 








Bard's Tale: Apple II (C 64) 
59 Mark (Diskette) 






2** 

*>* 






















■:Md^'flV|a:WI|iH 

































gen uber Fragen: Magic Month versperrt den Di 



's Tale ] 



ser.'Iirh Neues. In -Bald's Tale 
III. isi dei Mad God Tarjan iMe- 

dei Konig des Landes ver- 

schwunden und will gefunden 
werden, und in ■Might and Ma- 
gic< hat die geplagie Helden- 
gruppe zahlreiche klemeie 
Abenteuer zu bestehen. Und 
v.-ns die Geynet betriffi: m alien 
geht's nach der Rollenspiel-Re- 
ge! .Viel Feind'. viel EhrY 



die Sin 
Party kommt von einem kleinen 
Uilaub (Bald's Tate II) nach Ska- 
ra Brae zurilck und machl eine 
verheerende Entdeckung: die 
Stadl liegt in Sehult und Asche. 



1 6 dei Be- 
st Garlh unler den Trilm- 
rn begraben wurde. Der Bar- 



nicht mehr aufgehon au 
i:. :■■--.■ i-L ■-:.! :■■.:■■ 

e Tavernen geschlossen 



Bard'sTale 111 vrartei mil vielen 
neuen Feinheiten auf Neben 
dem Liederbuch des Barden 
wurde die Zauberspruch -Lisle 
erheblich aulgestockt: Der voll 

Wahl zwischen knapp 100 Zau- 
beispriichen. Gleichzeitig wu» 
den gleich zwei rieue magischp 
Klassen eingefilhit: die Geo- 
mancer und die Clironomancer. 
die narurlich besonders nelle 
Dinge zaubem konnen. 

Auch die Oberwelt hat 3ich 
Veianded: DieGegend umSka- 
ra Biae besteht a us sie ben Paral- 
lelwelten. in die man sich lele- 
ponieren kann — dazu tnuB man 
aber erst einen Chronomancer 



haben. In den Parallel we! ten 

Die Dungeons sind zahlrei- 
cher geworden. Insgesami gibt 
es 84 Level, was wohl atnen 
Retold unter den Computer- 
Rollenspielen darstelli Bevoi 
aber die Nicht-Kaitographen 
wimmernd aul die Knie sn-.ken. 
hierdieEntwarnung 1 Bard'sTale 
III besitzt eln -Auto map piny. 
Man bekommt aul Tastendruck 
emegraiische Obersichl des be- 
ne fienden Levels Naturlichgibi 
es auch Zonen. in denen Auto- 
mapping nicht [unktioniert und 



siift angewiesi 
Noch eine 
leichterung Man kann endlich 
mi! ten im Spiel speichern; egal 
wo mansich belindel. Darait hiin 
die laaucie ftenueiei in die Ad- 
venturers Guild auf. Technisch 
ist Bard'sTale vom Feinslen: die 
La dezei te n si nd extrem kurz u nd 



76 <$m 



Test Spiele 



Tale lll«, »Ultima V« und »Might and Magic« 




mcii. Allerdings br- U v.,.. ..n... 
daflir gute Englisdikfttui'iiisss 
und eine getionge Portion Fanla- 

Iti Ultima V geht es weniger 



ge Richlung schlagen kind 
fligere Takliken auspruhierer: 
E:n mchiiger Fakloi ' 



lit Pen 



hat eine richlige kleiiie Ge- 
schichte. Lord British, der Konig 
des La rides, isl bei eine r Expedi- 
tion in die Dungeons versch al- 
ien. Man vermutel. dafl ei tot ist 
- killed in action. Jetzt hat der 
Tyrann Btacklhoine die Hen- 
schaft iibeinommen und fiihn 
das Land mil eiserner Hand. 
Konnen Sie das zulassen? 

Das Kampf- und Magtesysiem 
ist neu gestaltel und stlaubt jetzt 
■.'.■■=ssT-,tiich ditferen ' 



in Spiel 

Sowohl m den Sladten als auch 
auf Doifein leben Leute, die ei- 
nerii geregelten Leben nachge- 
hen. Besonderstuckisch ivirrl ■ -;; 
duich den Tag- und Nachtzy- 
klkis. denn die Leule gehen ar- 
. ins Beit Oder in die Knei- 
pe und sind demenlsprechend 
schwei aufeufinden. Dag game 
Spiel dreht sich roehr um Fetso- 
lien, ala um die Auseinandersel- 
zung mit Monslern Wetin man 
Kampf sein Leben 



i etwas ub.tr Lord British ctzahJt? 



Oberwelt) und schwere Katsel 
warteti auf den Spieler. Ultima V 

hat etwa den doppellen Umtang 
von Bard's Tale 111 oder Ultima 
IV und ttai damit die gioBte 
Spieldache Giafisch ist das 



en (doppelt so viele Details wis 
l Ultima IV), trotzdem sack! es 
euilich irenenuoer den Grafik- 
laid's Tale 111 ab. 




'Might and Magic: Was da wohl Bdsartigi 



^fe 77 



Spiele Tbst 

Goldrunner II 



Atari ST 

59 Mark (Diskette) 





71 + 












- 




.7* 
















liche ST-FTea ks hin ge n sse n : 



'.'= vt-mkiiles Sen 



n ST b 



. Wer: « 



it •Goldrunner 
II< der Nachlolger des Klsssi- 
kers veioffentlicht wild. 
Auf den ersten fllick e 

uber dem Wirganger. A 
linken Halite des Bildschirms 
scrollt eine Plait form; rechts 



einen Scan net, der anzeigl, was 

sich gerade wo auf der lanali- 
ohen Pi.oioimbefindet. 
Ihre Aufgabe tst es, Roboter 



ien nicht ohne 









sclii:: 



Ma Transport- 
Roboter aufgega- 
oell hat, dieses Schiff abschie- 
Ben und den befieilen Roboter 
aufnehmen. Diese Prozedur 
wiedeihollsichsolange, bisalle 
Roboter abgelie fen oder (verse- 
henilichl vernjchtet wurdert. 

Die anderen Raumschiffe, die 
fleiGig durch die Gegend bal- 
lern. kontieti Ihnen nicht viel an- 
il a ben. Dank des Schutzschirms 
verpuffen die Schiisse vrir- 
kungslos oder werfen Sie etwas 
aus der Flugbahn. Das kann un- 
ter Umstanden gefahrlich wer- 
den, denn v 




runner II makellos: die Plattfor- 
men scrollen fliefiend und die 
Sprites ar.d «nr aiumiert Ober 
das Spie.i:; ::.-,;• haher. sich die 



wenig Gadankeo gemach: AjI 
Daueristosr.ic.'useh.-untei^alv 
sam, standig von einem Eridir 
derPlanfo:mz-jmandeie:.l.:.dt.- 
zu Qieger. und ere paai Rfibcoi 
auliusamrr.eln Auch die Tulsa- 



Mark eine -Scenery Disk 

neuen Phutfcrmen kaufen k; 
macht das Spiel nichi , .ve;:-:.i 



a 20 



Happv-EmpfehliuiBt 

:. i :hfolger des ST-Klas- 
sDsbeb iGoIdrunner«. ffech- 
r.isrh gutes, spielensch nur 
::.".■. Tiaftiges Ballerspiel. 
Kfluln Neuea gegenUber 
stem Vorganger. .Scenery 
Disks' zum Nachkaufen. 



Nie mit Hochslgeschwin- 
digkeii durch die Gegend 
fliegen: lieber mi! Bedacht 



Obliterator 



Amiga (Atari ST) 
79 Mark (Diskette) 





ss* 

SB* 
















r hn 









I PLsti.-t.-:; i 






sm0& 

Oes Reich auf. Doch eines T^ges 
trafen ihre Spah-Schiffe auf eine 
Zivilisation, die sich trott gulem 
Zuredensder Forderauon nicht 
anschlie&en wollte. Die Damen 
und Herren hlhlten sich sogar 
unangenehm angemachl und 
beschlossen nBo, jelzt helzenwir 
der FOrderation mal ein Raum- 
schitf auf den Hals. daB der Hy- 
perraum wackell.i ~ 



■Obliterato: 

Wenige Scunden spater: Der 
Prototyp eines Molekular-Zer- 
hackers beaml den Helden 
Drak an Bord des Alien-Raum- 
schiifs. Die Energie reichi leider 
nicht mehr zum Rucktransport. 



mil einem Aniimaierie-Slrahler 
ausgeslatlel iat (Nachbau-An- 
leilung folgt in einer der nach- 
sten Ausgaben) putzl die Flotle 

•Schlurp!" weg. Doch jerzl 
kommi erst die richtig schtechte 
Nachrichl: Das Killer-Schiff 



Drak ist ein Oblileralor 
r::.i*R.Hui!i^ainpfer der ( 

1'. 3. -;:■:■:-■ !A Kr ~.i.i: ! . v.-rsrhn?. 
Telle des fremd=.:r, R,v.rn.=: 



zerstrahlen und am SchluB em 
Shuttle zusammenba stein, um zu 
fliehen. Unterwegs kann Drak 
auch Munition und andere Waf- 




der Maus gesteuert wtrd. Die 

ruckelig animiene Grafik sorgt 
fiir ordenlhche Science- fichon- 
Stimmung. Die hall aber nur an, 
wenn man gerne Raume ei- 
forscht, Karten zeichnet und die- 

Echade, dafl sich hinler der im- 
posanten Aulmachung nur ein 
Programm der Marke -SucK- 

yerbirgl. So einem geslandenen 
Obliterator hatte ein Ballerspiel 



Grafik. Vorsicht, Ruckel- 
Animation! Spielerisch nur 
gehobenes Mittelmall. 



ulions-Pakete wieder, die 
nan vorher schon mal aufge- 
;ammelt hatte. Auf der Kane 



78 mm 



*MFWA>' 



'Eg. 




m^i 



Diskette "''' 
!. 64/1-28 Kassette/Diskette ';-- 



'%^- 



Spiele Tfest 



Ooze 



Atari ST (Amiga, C 64, MS-DOS) 
zirka 75 Mark (Diskette) 



H.il.'i.l.l'IMM 


0* 
■7* 


























l!' , -VA". ■■■i',"l 

















)ei Junge Ham Buiget 
gepflegten Garten, ei- 

unc emem gialilichen Haus- 
tster. Lelzteres horl auf den 



gei das Leben zui HQIIe Nach 

langen Jahren des Hausierrors 
mil Ooze gab Cheez auf und 
nahm sich das Leben. Zumin- 

waium sich Cheez deran vei- 



de vqi dem Spukhaus sleht und 
es rnit gemischlen Gefiihlen be- 
irachtet. Im Haus begegnet Ham 
dem Weingeist Vino, der toien 



[ der Nachfoijei zuu: 
deutschen Adventure .Hello- 
woon«. Wie schcm beitn Vorgan- 
gei, muB sich der Spieler nichl 
mehr mil seinem Englisch her- 
umargern. sondera lippl munter 



gibtui 



!■■,:,-, 



!.- .iOdigir.iJisicr- 
er das Zeitliche 

wen. Dei Parser hai die kompli- 
zierle deulsche Sprache recht 

gul imGrilf und laflt viele Einga- 
ben des Spielers zu Manchmal 
ist das Programm aber doch et- 




Texmiengen kann man slreilen. 
Bei man them Spieler fcommi mil 
dem LeseslolJ ersi richtig Slim- 
mung auE, wahrend andere sich 
verwiirt duich den Textberg 
schlagen. Wer sich aber datan 
nichl slorl und ohnehin keinen 
Goelhe als Adventure haben 
Dvollte, bekomml hier das wohl 
bislang besie deutschsprachige 
Advenrure geboten. (all 



H appy-Empfehlong: 

Inteiessantes. nicht allzu 
schweres deutsches Grafik- 
Advemure. Auf dem ST isr so- 
wohl SchwaizweiB- als auch 
Farbdarstellung moglich, 
".□her Standard. 



ErsleHilfE 

— Die Gelanderstrebe a 

der veranda nicht Qbers 



Target Renegade 



C 64 (CPC, Spectrum) 

35 Mark (Kassette), 39 Mark (Diekette) 






70* 




J"[ — 




^+^tt 



KWenn |a, darm kor.nen 
Sie dank JTargel Rene- 
gade" 1 hie Aggressioneu 
endl.ch ohne Ktefeibiuch Oder 

beruchugie Gangslerboss Mr 

fiihrt. Nach dem MotloiAuge urn 
Auge. Zahn urn Zahn" atellen Sie 
sichdenSchlagertiuppsvonMi. 
Big zum Kampi. 

In funf Szenen warten dulzen- 
da •"y.i To;=dilagernund andere 
Hauhbeme. Auch die holde 
Weiblichkeit zeigl sich nichl 
geiade van del feinen Seile. Ei- 
nige Rocker-Ladies haben ganz 
schon fiese Tiicks auf Lager. 

Die Prilgel-Orgie beginnt im 
Paikhaus. Eine Mowrrad-Gang 
macht Ihnen das Leben schwer. 
Zum Glilck kann man mil etwae 



aus Teakholz abluchsen. Wohl 
dem, dei diese Waffe hal. We- 
senihch gefahrlicher geht's auf 
der Slrafie zu. Die Lull ist hier 
ziemlich bleihaltig. flalienische 
Mafiosi in Nadelstieifen-Anzll- 
gen und Knanen unter dem Arm 
haben es auf Sie abgesehen. 

Im Park urn die Ecke warlen 
einige Skinheads, dievorkeinei 
Schandtatzurjckschi^cken. Als 
ob Sie mit menschlichen Geg- 
nern noch nichl genug zu lun hSt- 
len, helzt man im Einkaufszen- 
rnirn sogar bisslge Hunde auf 
Sie.flevorSieschlie&lichaufden 
Obersctiuiken Mi. Big tieffen, 

sen Leibwachter verse he uchl 




abschrecken laBt ut 



;..■ : ■: :■- 



Renegade sicherlich \_ 
dienl. Leider fehlt ein Zwei- 
Spteler-Modus. 

Em Extralob gebuhn dem 
Grafikei: Kein vergleichbaies 
Prtigelspiel auf dem C 64 hat 



ser ammierle Sprites. Genauso 
gut gelungen sind die knacki- 
gen Sound-Effekte. die hervor- 
ragend zum Spiel passen. (mgl 



Guie Joysnck- 



Im ersten Level sollte man 
veisuchen, so schnell wie 

moglich zum Fahrstuhl zu ge- 
langen; sich nicht [auge mit 
den Gegnern aulhallen. da 
das ZaitUmit ;:ehr knapp ist. 



Ausgabe 7/]uli 19 



Tfest Spiele 



Wizard Warz 



C 64 (CPC, Atari ST, Spectrum) 

35 Mark (Kassette), 49 Mark (Diskette) 




ItMUJM.l'.ilMIM 


5.* 




















Mil 1 












aui dem Kaiiiei'i-Ti::.' 

Urn ein Ober-Maqiei mi: 

M;i] 1 1; :.■.-; Siellungzu wei- 

ei sieben Kollegen 

:ke zaubern. Doch be- 

mit niederen Aufgaben herum- 
schlagen und for die (Confronta- 
tion rait den anderen Magiern 
Eifahrung sammeln. So slnd tm 
ersten Levsl sechs Monster zu 
finden und zu besiegen )edes 
Monster bewacht einen Gegen- 
sland. der dann in eine bestimm- 
k-- Si.vrh j<=bracht werden mufl. 

erreicht man Level Z. Monster- 
Kampf pur atehi hier auf dem 
Programm. Durch Siege v:.nken 
auch hie i Gegenslande Drei 
besiimmte Dinge mull man er- 



:■ . :. : : .-. ■■:.■ :■.::: : 

dem Progiamm. Jeder Level 
wild einzeln geladen 

Van .Wizard Wan- hatte ich 
nur erne m'eressante Mischung 
aus Rollen- und Action-Spiel er- 
hoffl. Der erste Eindruck ver- 
spricht einen kraftigen Rollen- 
spiel-Einschlag, entpuppi sich 
aber rasch als Augenwischetei 
Wizaid War: is! eigentiich -niir- 

die Fantasy- H a ndlung enigei- 
maSen getainl wuide. Die Kon- 
troMafienaH mil den Monstem 
sind leine Action- Due] le; die 
veiEchiedenen Zauberspniche, 
die man hier anwenden kann. 
sind eigentiich mchts welter als 
unterschiedliche Waffen-Arten. 
Wei hier einen klemen Bruder 
von ■Ulhman, -Bard's Tale- 6 Co 




la use hi sein. Auch Action-Fans 
diirfte die merkwilrdige apiele- 
rische Mischung nicht begei- 
slermdagibteseinfachzulange 
Laerl.iui Phasen, in denen man 
lustlos nach Monstein und Stad- 

Als Action-Adventure mil 
Fanlasy-Einschlag is! Wizaid 
Wan: eine ganz nelle Geschich- 
le. Grafisch ist das Programm 
auchganzhubschgemachl. Das 
Spielkonzepi ist aber zu sehr 
Wischi-Waschi und wird wohl 
keinen so richtig gliicklich ma- 



Action-Adve 

nichi geapeichert vrerden. 

bile Hilfc 
Die Monster in 



nLe- 



Regionen (zum Beispiel 
Wald, Gebirge etc). Am be- 
aten notieren. in welchei 
Stadt man welchen Gegen- 
sland ablielern muB — so 
sparl man Zeit und Arger. 



Die Arche 

des Captain Blood 



Atari ST (Amiga, CPC, MS-DOS) 
69 Mark (Diskette) 






82* 
74* 
7,* 






liHJa'i'i'mHIUM 







C.v-:::-.':.-::-i;;=iten. Noch 
voi ~;r. caar Tagen hie& 
er Bob Morlock und war 
em erfolgloser Progiammierer. 
Doch dann kamihm die Idee sei- 
nes Lebens; Er programmierte 
sich nut einem gemalen Trick in 
seirten Computer Der Compu- 
ter empuppie sich als nesiges 
Universum. das er mil seinem 
Raumschilf beieisen kann. An 
sich isl so ein Trip ins ROM ja 
eine faszinieiende Sache. aber 
1 eider hat sich Blood /Morlock 
be! der Beamerei in Clones auf- 
gespalten. Er hat nur noch iweni- 
ge Tags zu leben, wenn ei nichl 
bald seine Doppelg anger findet 
und absorb iert. 



algige und pockige Croolis. 
Izwals, Ondoyanies. Tiomps, 
' und viele and ere 



Aliens 



r, Urn rr 



: der Spie- 
ler eine Flugdrone tiber die Pla- 
netenoberflache in einen Can- 
yon Der Spieler kann liberzirka 
120 Symbole mil den Planeten- 
bewohnern reden. Wenn man 
sie ansiandig locheit und die [n- 
foimationen nchlig kombmierl. 
ist dei eiste Clone nicht weit 

■ D ie A rche des Ca pi a in Bl ood ■ 
eischien vor einigen Monaten in 
einer iranzosischen Ausgabe 
Jetzt li ■ 



!.-■:&(! :r,.- Deut- 
jvurde. Neben 
ieht ohne fremde demHandbuchsmdalleSymbo- 





WBU 


amsn-m 

IPCH SHSEI'-- 


fala 





nicht mil Worterbilchein plagen 
muB. AuBerdera sind ein paar 
Rassen neu dazugekommen. 

Chen Reiz gibt. Spiele risen, 
.-ach a;.--idingskaumetwas' 
andem Man suchi einen Pla 
ten aus, fliegt tlin und versucht, 
mflglichst viel uber die Clones 
zu ertahien Trolz der lasilnie- 
renden Atmosphare. der lollen 
Musik und dei imposanten Gra- 

.■ 1 :;;:-L>.-| .Ul DjiK-I vi 



Happy- Cmpfehlunig: 

Ein giafisch eszellentes 
Science-fiction-Abe nteuei 
mit einem neuarligen Spiel- 
prinzip FUr Spieler mil etwas 
Ajsd.ivi^r inieressant. 



82S& 81 



Spiele Test 

Oh No! 

C64 

10 Mark (Kassette) 



Wenn, 
Truppe Sensible Soft- 
ware em neues Spiel 
ankundigl, etwartei 
rr.an unmer eiwas Besonderes. 
Nicht nurder Superhil •Wizbalk 
von Euch zum beslen Compulei- 
spiel des Jahres '87 gewahlt 

stammt von ihnen. Auch da 5 
hochgelobie .Shoot 'em up Con- 
struction Kit- ha ben die findigen 
Englander program miert. Ihr 
neuesies Spiel basien au[ dem 
scbon etwas alteren Spielauto- 
maren -Rip Off.. Bei .Oh No!, jst 
ballern pur angesagt 
Siesteuemei - 



die:; (kern Wits) I [ungnge Walt- Oldii 



auf die Wiederkauer abgese- 
hen und wollen sie enifuhien. 
Zum GlUck verfiigt [hr Raum- 



schiff iibei ein Lasergeschillz 
und treffsichere Lenkraketen. 
Sie miissen nun einfach dalilr 

Raumschjff Bine Kuh ins 
Schlepptau nimmi, und mit ihr 
wagfliegt, Wurden alle Vierbei- 
ner entfuhrt. is! das Spiel zu En- 
ds. Auf dem -Scanner- sehen 
Sie, ob sich getade jematid den 
Klihen nanert. Je langer Sie die 
Tieie verteidigen, desio mehi 
Angreifer lummeln sich auf dem 
Spielfeld, das nach alien Seiren 

von Sensible Soft- 
sich dummerweise 
n Spielaulomalen 

sine Umst'iiuri-j :"u: 
Computer wen waren — Rip Off 
gehbrl leider nicht dazu. Das 
Spiel prinzip isi einfach zu diiif- 
lig. Dasistumsotragischer, weii 




den false! 



Oh N< 

1 wuide. Grafik 
MusikreiSen einen nichl geradi 



gewissen Unierhal- 
' i man Oh Nol 
nichl abspiechen. Es fragt sich 
allerdings. wie lange es Spafl 
macht, mil seinem Raumschiff 



empfunden ist Auf Dauei 
ziemhch eintonig; we nig Ab- 
wechslung. Gewohnungsbe- 
dilrflige Steuerung. 



zumal sich auch nach langerer 
Spielzeil so gut wie nichis an- 
den. Wer ein pietsgunstiges 
Ballerspiel suchl. isl mil .Zone 



Fugger 



C 64 (Amiga, Atari ST, CPC, MS-DOS) 

30 Mark (Kassette), 45 bis 60 Mark (Diskette) 



BS* i t I I - I' 



■ ■ lelahei eine einfluflrei- 
B J che Augsburger Han- 
V de islam [lie. Also geht's 
indiesern Spiel nichl urn keulen- 
schwingende Ritter, sotidern 
vielmehr urn schwunghafien 
Handel. Ein bis maximal sechs 
Spieler schlagen sich um Machl, 
Waien und Gold. 

Jeder von ihnen bekommt als 
Giundausstallung 500 Taler. 20 
Fasser Bier und ein Warenlager 
in Augsbuig. Mit kaufmanm- 
schem Geschick wird jelzl ver- 
suchl, mehr aus seinem Geld zu 
machen; gehandelt wird mit 
" " ', Tuch, ~ 






nFa- 



briken produzierr '.ver-rlert 
den mit Fuhrwerken in sein La- 
ger geschain und moglichsl leu- 
ei verkaufl. Wer sich unge- 
schickt anslelll und Schulden 



shr, landet man im Schulden- 
rm. Zur Zen del Fugger table 
ich Kail, der deutsche Kaisei 
n Gones Gnaden. Man sollte 
a hm und wieder mil Geld nn- 



?-i MiispieleMi 
. len. Der hinter- 
haltige Angietfer engagien da- 
zu eine Handvoll Rauber, die 

Chen. Wenn man Sbldner zur 
Ver'iigunghai. kannmandieAn- 
giiffe abwehren. Dei Angieifer 
plazien seine Rauber. der Ver- 
leidigei seine Soldner in einer 
kleinen Landschalt. Den Rest 
des Kampfes lechnet dann der 
Computer aus. 







Das Spiel wird kgmplert m 
joystick oesieuert und is! ein- 
fach zu bedienen. Wer gerne 
•Hanse. Oder -Kaiser, auf sei- 
nem C 64 spiel te und auf ooulen- 
le Grafik v 



Sr.ie. ■-.'. 

ren Spieiem spau or 
die 1 6-B it-Computer si 
Gra liken komplelt net 



a Han 



Happy-Empfehl ung : 

Grafisch s 
witziges Handelsspiel in 
von "Hanse.. Em his secti: 

Spieler konnen leiinehmen. 



pioduzierenund sich ein net- 
ted Finanz-Polster zulegen. 

— Nichi zu viele Fabriken er- 

- Fuhiwerke bei ca. SO Pro- 



82 a 




Soft-News Spiele 



Road Blasters rollt an 

Mil Spannung erwanel die nen fiir Amiga. Alan ST, C 64, 

qarae Redaktion die Umsetzun- CPC Qnd Susctriiiri verofientli- 

gen des lollen Atan-Spielauto- chen Bei RedaklionsschluB die- 

maten -Road Blasters-, der erne ser Ausgabe war leider noch 

Mischung aus Autorenn- und keine Version feriig. Ein Tgst 

Balleispie! bietet. U.S. Gold will folgt v/dhujli'.-i:. ::■■:■ .:. i--: ri=jc;-. 

in ten rirs"hsi*ii Wochen Versio- slen Happy ~ 



je: Tne: angekundigt. 

Das erfolgreiche Action-Spiel 
■Exoloni wud jelzt auch fiir Alan 
ST und Amiga umgesetzi. -Cy- 
ber noid- (siehe auch Teal der 
C 64-Versinn unter .Kurz und 
bundiq-lwird im Moment eben- 
falls Kir Atari ST und Amiga 
adaptierl. Ersch ei n u ng sse r m u i . 
nictit vor August 

Demnachst soil auch erne Ata- 
ri XL-Version von -Nebulus- er- 




irr.rvkur, ■::.:' 

kommen die Ne 
Hewson 



Die Spiele-Hitparaden Juni 1988 



In England iinden wir in 
diesem Monat neun Billig- 
spiele und eine Compilation 
in den Tbp 10. Erst auf den 
nachfolgenden Platzen kom- 
men mil -Platoon*, -Oui Run. 
und ilkari Warriors- die er- 
sten VnllpreiE-Titel. Wenig 
aufiegendes tul sich in den 
JSA-Chaits, wo weiterhin 



Deatschland 
(Happy-Loser-Hits) 
L (2) Maniac Manaion 

tLucasiil m/Acli vision) 
1. (1) California Games 
(Epyx/tlS. Gold) 

3. (-) Great Giana Sisters 
(Rainbow Arts) 

4. (3) Pirates I Microprose) 

5. (1) Wiztaall (Ocean] 

6. (7) Defender of the 
Crown (Cinemaware/ 
Mindscape) 

7. (6) fleet Drive 
(Accolade/ 



MS) 



.cArts) 



zugleich das er.sie Adventu- 
re* das die Spilzen-Posmon 
erobern konnle Die -Great 

Gianii Sisters- fegtsn inzwi- 




Groflbritannien 

1. (-) Steve Davis Snooker 

(Blue Ribbon) 

2. (1) Ghoalbnsters 

(Ricochet) 

3. (9) Trap Door 

(Alternative) 

4. (-) BMX Simulator 

(Code Masters) 

5. (5) Way of the Exploding 

Fiat (Ricochet) 

6. (6) Kik Start 2 

(Mastertromc) 

7. (-) Fruit Machine 

Simulator 
(Code Masters) 

8. (-) We are the 

Champions (Ocean) 

9. (7) Soccer Boas 

(Alternative) 



schenvon Haul3vor Qnd lie- 
gen nui knapp hinter -Cali- 
fornia Games- Auch hier 
gibt's einen neuen Rekord zu 
vermelden, denn noch me 



f I8E 



2. (1) Gauntlet 

(Mindscape) 
" (J) Test Drive 

(Accolade) 

(5) Mini Putt 
(Accolade) 

(7) Maniac Mansion 
(Lucaslilm/ActivisK 

(6) Spy vs. Spy III 
(Epyx) 

(4) Paperboy 



is; s; 



iMEi 

i) Skate 

.I.!--.:: : 

9 Sherlock 

(Info com! 



oape 



ir die- auf 13. ■Dungeon Ma- 

iter-aufl7und.Tetris.ai.ifl8 
Bei der Happy- Leserhitpa- 
■ade sollle jeder mitmachen 




Vi : jiqii::,i bitie nicttt, Absen- 
der, Coiiipuier-Typ und ge- 



geben (Wichtig!) Wi; verio- 

die sich bei der Top 10-Wahi 
beteiligen Der Einsende- 
schluB ist jeweils am Ersien 
eines Monats und der Rechts- 
weg ist ausgeschlossen. Die 



Abschliefiend wieder der 
Spiele-Tip der Redaktion: 
■interceptor'. (til) 



M$&> 83 



SOFTV 



umummimimk 




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^^ VOBSICHT VOR GR 






Spiele Umsetzuncfen 




Kurz und biindig 



r Spieler gleichzei-ij er- 
Mil eiriem apea*!;*;! 

erkannenvier]ov;l:cr'i;i:i 
j r L- :i ■;£■:■ >: I o3st:i ■,'.-■ J.tf; 



Fiii Amiga. Wizball, In 80 Days 

around ihe World 

i-ii! C s-1 Cybemoid 

Fiir CPC: Nebulus, Captain 



Atari ST 

Ende der Wartezeit; so kc-nnte 
man die letzlen vier Wochen bei 
den ST-Besilzem bezeichnen, 

gramme sind endlich erschie- 

Da waren zum einen die bei- 
den Autorenn-Spielhallen-Um- 
setzungen Outrun und Buggy 
Boy zu uennen. Outrun (Test in 
Happy 3/88) bietel auf dem ST 
wesenllichschonergezeichnete 
Grafik als in del C 6*-Version. 



riige Hunden gefahren sind. Ei- 
nig waren wir uns aber in jedem 
Fall. daS langfristig Outrun ein 
eher langweiliges Spiel isl. da 

Buggy Boy (Test in Happy 
2/8B) gefiel uns alien hingegen 
sehr gut Der 3D-F,ffekt ist hier 
bemahss ilieSend und halt tech- 
nisch sehr viel aus dem ST her- 
aus. Gerade das Fahren iiber 
Schragen am StraBeniand und 
duich Tunnel wurde einwand- 
frei umgeselzt. Die Stiecken er- 
schienen uns gegenilber der C 
64-Version noch einen Klacks 
leichter. 1m direkten Vergleich 
mrt Outrun ist Buggy Boy der Wa- 
re Gesvinner. Es ist abwechs- 
lungsreicher, hat die schnellere 
Grafik und steuert sich unserer 
Ancient nach besser. Allerdings 
hal Buggy Boy keirien beson- 
dets lollen Sound. Unveralandli- 
cherweise gpeichern beide 
Spiele die High-Sc ore-Listen 
nichl auf Diskette. 

Impossible Mission 2 (Test i:i 
Happy 6/881 1st aul dem ST spie- 




von 8-Bit-Titeln sind Tranfor: The 
last SYommooperCTesl in Happy 
l/BS) und Captain America ITesi 
in Happy-Special; Power Play 1). 
Beide Umsetzungen sind nicht 
so toll ausgefallen. Wah.re.nrl 
Cap lain America an viel en spie^ 
lerischen Mangeln kranki, hat 
man es bei Trantor fenigge- 
brac-hi. die Crafik schlechier als 
au[ dem Schneider CPC zu ge- 
stagen. 



. nicht abei Oer Adapter 
vor. In der 1- und 2-Spieler- 
\feision machte Leatherneck ]e- 
doch einen recht schlechten 
Eindruck. Obwohl Grafik und 
Sound sehr gut gelungen sind. 
1st das Spiel viel zu schwer. Die 
Spielfiguren konnen immer nur 
nach vome und nicht diagonal 
oder seitwans schiefien, was 
das Spiel sehr viel schwierigei 
macht. Die Action-Spiele-Fans 
unserer Red aklion waren zumin- 
desl gar nichl begeistert von 
Leatherneck. Deswegen, und 
weil der 4-Spieler-Adapter noch 




86 iS^fe 



Umsetzungen Spiele 



Zum SchluB. noch zwei Voran- 
kiiridigungen Dieser Tags soll- 
te eine ST-Version von -Arkanoid 



.-.:.■:■! U nisei nunc 
deserslen Arkanoid, entwickelt. 
Hahe Qualital sollle also aarar.- 
tien sein. Und .Zarch., das 
wahnsinnig schnelle Archime- 
des-Spiel (Test in Happy 6/88), 
eischeint demnachsl ineinerer- 
weiterlen Fassungauf dem Alan 



ST unterdemNamen .Virus.. Ein 
ersles Grafik-Demozeigte Hones 
3D. das zwar mcht an den Archi- 
medes herankam, aber jura fliis- 
sigen Spielen ausreichte. 



Amiga 



Jeta hiipfl er auch ant dem 
Amiga, der Wubell, der seine 
graue Welt em far ben mull. Gia- 
fisch iat die Amiga -Version voll- 
kommen identisch mil der ST- 




ITesI :r. Hnpjy-Spe- an die Faibpalette des C FA on- 
^lay 3). Die digitali- gepaBt. So erblickt man auch 
ausche soLlten bes- hier besonders bunte Gegnei, 
Iteten bei uns aller- dasejgene Ra'jcischif; s:rahl: ir. 
Verwlrrung. Es gibl schbnem Metallicblau und, wie 
' ir Schneider-Version, hilp- 
mehiere Duizend Objek- 
Fiimmor- jber denBild- 



nern Schufi beispielsweise eine 
Snare-Drum. Wieso man 3ich 
hierkeme-echl-klmgendenGe- 

rausche hat ein fallen lassen, 
weiB nur der Programmierer. 



I Days around i 
geht es nun auch mil dem Amiga 

(Test in Happy-Special: Power 
Play 2). Wei die C 64-Version 
kennl.wird in der Amiga-Version 
nur wenige Veranderungen fest- 
stellen Grafik und Sound wur- 
den naturlich etwas a jfge pap- 
pelt, dochdaBmati beim Amiga 
auf echtes Scrolling veizicr.ien 
mull, ist erwas selisam. Insge- 
samt em ma ill g unterhallsames 
Spiel. 



C64 

Das Progiamm des Monats fur 
den C 64 ist sicherlich Cyber- 
noid. Die Schneider Version te- 
steren wir in Ausgabe 5/BB. Das 
kombinierle Ac lie --/ Gesc hi ck- 
llchkeits-Spiel mil den vielen Ei- 
trawaflen ist spiel erisch iden- 
tisch. die Grafik wurde aller- 
dings kompleti 



lechnisch tolle Musik, die aller- 
ding3 nicht ganz so schon kom- 
poniert wurde wie das Schnei- 
der-Original. 



CPC 

Zum Schwindligwerdenl Auf 
dem CPC drehen sich jeizt auch 
die Tiinne von Nebulas iTss. in 
Happy 1/88) Obwohl das Spiel 
erwas langsamer und die Grafik 
elwaa grober 1st macht es ira- 
mer noch sehr viel SpaB. Der 
schwere Geschicklichkeits-Tesl 
ist sehr :u empfehlen. 

In dieser Ausgabe lesten wn 
die ST-Version von Captain 
Blood, einetn recht komplexen, 
Adventure-ahnlichen Spiel. Auf 
dem CPC machl der Weltraum- 
Kaptn eine sehr gule Figur, war 

nes 16-Bit- Produkl geplanl. Eine 
gelungene Umselzung, die man 
unbesoigtkaufensollle.wennei- 
nem das Spiel pri nap zusagt. 



. . mrtn't un gut i SpkM und ura qiritn St rv;c» gttt 

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Spiele Tbst 



.Vtffec** 8 * 




Strategisches Brett- und 

Aufstieg und Fall 

Moskau 1951. Partei- und Regierungschef ist 

der greise Nestor Aparatschik. Nach seinem 

Tod wird das Gerangel der allesamt nicht 

mehr ganz frischen Genossen um die 

besten Platze im Politburo, vor allem 

um das Amt des Parteichefs. ausbrechen. 



ji j:ur;:[.'l'i':'ho;i, und im Volk 
I seine Chance vrartend. ei- 

■n neuen Maisch durch die Iiv 



(der automaliach nachstei 
Panei- und Regietungschel 

wird). So wird Spoil [niii^rsi 
Eduard Zuhorstrapadse neuer 
Paneivorsitzender Auch KGB- 
;.'iivf Anatol Fuckoff " 
schen den Stiefi (und das dam it 
verb und ene A [tern; des Cisrios- 
sen-Verbannens 
Bljahrig wird er an del Kreml- 
beigesetzt. 
neugebackene Verleidi- 



:■ UniMCEII- 



verdrangen? 

Machlige Hintermanner und 
-frauen (die Spieler) haben im 
Kampf um die Macht in Moskau 
die Hands im Spiel. Die 24 Politi- 
kersindihreMarionetten ZuBe- 
ginn des Spiels hat jedei Spielei 
semen Einflufl auf zehn Politiker 
verteili. schon abgestuft von I 
bis ID. Gewonnen ha! der. des- 
ildieOkto- 
cder I960 



berpaiade a! 



Ludmilla Patina die Oktoberparade abnimml 



oder 1961 paneichef 1st 
Politiker eine Aktion durchfiih- 
ren (also beispielsweise miBiie- 



wahrend der KGB-Chef im Polu- 
bilro seine alljahrhchen Saube- 
rungen durchfuhn und miBliebi- 
ge Genossen nach Sibmen ver- 
bannt, der Verteidigungsmini- 



de beliebig befOrdert und de- 
gradiett, beginnt der Aufstieg 
der Ludmilla Patina. 

Die Jahre vergehen. Si re 3 und 
Sauberungen fordern ihre Op- 



fer. 






dekaden 

die Sohliohe zu kommen. Unmii- lien verbannen oder in Kur ge- 
tejfcuu noon del Okloberparade hen), muB ein Spieler einen Tell 
will sis Anklageerheben Doch seiner EinlluBpunkte offenle- 
hat gie sine Mehrheit im Politbii- gen. Nicht zuviel rionn ondot 
ro?Witdsieesscha[fen,d ' 
die Okloberparade ; 
men? Oder w ' ' 




der die meisten nicht oifenge- 

legten EinflufJpunkte hal. Und 
dasSranneme Uberraschung fui 

■Kreml- isl gedacht -fur drei 
bis aechs Spieler ab 50 Jahre., 
denn wie im Kreml iiblich, hat 

Vorteile. Es ist em phffiges, fliis- 
sig zu spielendes Strategiespiel. 
das vor allem mil vier bis sechs 
Leuien einen diebischen Spall 
macht. Vorleil; Nach maximal elf 
Runden 1st Kreml beendei. end- 
lose Spielrund en ohne Ergebnis 
sind ausgeschlossen. Das Po- 
kern um einflufltEiche Politiker 

punkle fill den amtierenden 
KGB-Chef?) sind sehr spannend. 
Es gibl mehrere Wege zum Sieg. 
sie 'iihren aber vor allem dar- 
ilber, Verteidig-ungsminister 
und KGB-Chef zu konirollieren, 

nach Sibirien zu schicken. Sind 
beide Posten in einer Hand, Jul is 
nur ein Biindnis aller anderen. 
Aber auch em Alleniai auf einen 
allzu 



tzcndcn be fbrdc rtc. 



88 ^fi& 



Tost Spiele 

Computerspiel »Kreml« 

der Ludmilla Patina 




Schwerzer Kleinve: 
Morgana Spiels- 1 
schen auch als Umsetzung fiir 
den Alan ST mil Monochrom- 
Mnnitar. Die Compuiei-Veision 
hat den Voneil, daB die Alters-, 
Kiankheils- und Anklage-Plati- 
chen, die bel der Brettspiel- 
Version in die Politiker-Karten 
eingesteckl werden mussen, 
vom Computer automatisch ver- 
waliei werden. Allerdingss ' " 



heime'i Eir.;li.iB-Ta belle aui dem 
l!i:ci;;cr.irm anschauen mufi. Da- 
fiii wild die Oktoberfestparade 
mil animierlei Grafik darge- 
slelli. Rakeien und Panzer rollen 
vorbei. Und auch dei ge- 
schwachte Parteivorsitzende 

gebnis gekonnl zusammen. (JS) 



Auf einen Blick 



Kreinl (ST-Veision) 



21 R.lri^er 1 Diskette 

9 Amtenaschen 73semg.? Anisitu 

iOscniyor Wilrfel 

2) Eii.-i'jniskarten 



wmdempfindliches kern Cumputer- 
Hantieren mit modus muirlid; 

Pi que hen 

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m&, 89 



Postspiel »Feudalherren« zum Mitmachen 




Bauern, Hitter, Adelsherren 

N 



der Morgensonne 
i dichten Nebel, der 



Vqiu Burghof isi Schwenerge- 
klirr und das Schnauben der 
Pferde iu horen. Die Rilter der 
Burg iiben sich im Schwert- 
kampfund dasMoigenrot ilber- 
ziehl Rustungen und Kellenhem- 
den bluirot. Ahnungsvoll biickl 
Lord -Happy-Computer', Baron 
von Rochester, von den Burgzin- 
nen iibei Walder und Acker sei- 
nes ira Sudoslen England gele- 
genen Lehens. 

Dei weise alte KOmg Anus, 
der das Reich geeimhatte. 1st tot 
Krieg liegt in dei Luft, denn die 



Auf , tapfere Redken, zieht den Schwertgurt fe- 
ster und laBt das Visier hernnter. Sie haben es 
in der Hand, wie sich Baron »Happy-Compu- 
ter« im Postspiel »Feudalherren« verhalt. Ma- 
chen Sie nut und gewinnen Sie. 



;h der Lehnsherr bereils 



16 selbstandigen Lehen Eng- 



Undw 



kilSil- 



nachdenklich einen Blick nach 
Noiden Qber die Meei^ng* 
Dort residiert der Lord von Es- 
sex. Potentieller Feind Oder Ver- 



im Siidwesten? Die Nachbai-Le- 
heu v.^rde:. benerrsrht v-Z'ii der 
geheimnisvollen digitalen 

Macht, die iiber das Leben all.;! 
in England entschetdet. 

Ober zweihunden Hitter, zwei- 
hunderl QeiBige Stadter und 
e Bauern ge- 
- L r-i ■■:■:■.:■: v ' ::.: ..■ :■■ 
:-;lL-k ;.c\\: :•=;?. -jtex tij.? :<!■; 



.ei zu den Waldern im Stiden 
einer Frovinz. Von liberal! her 

o prall gefilllt, daB 



Nachbarlehen 
zu unterwerien. um schnell Vis- 
con*. Earl, ja gar Maiguis zu wer- 
den? Oder soli er die viei Jahre 
Friedenspllicrit, die der Hen- 
scher in Erfistadt nach dem Tbd 
Konig Artus verordnet hai, dazu 
nulzen, um den Reichtum dei 



und Bauern in denSchutz; 
Buig zu Ziehen und die Wirl- 
schalt zu entv^ickein? Er schul- 
telidenKopisoheftig. d; 



90 



Wettbewerb Spiele 



gen Bain knOchellanges Ketten- 
hemd klim. 

SchlieBlich gibi sich .Happy- 
Computer. Beschutzer dei Bits 
und Bytes, Verleidigei der Com- 
puierfieaks, Herrscher iiber 
e, Freund al- 



dig '.au:e:. einen Ruck und geht 
stube, wo hinter dem Tisch a> 



herr und Marschall aufseine An- 
■.'.■ft!:~jnjen vraiten. 

Doch was soil Lord Happy- 
Computer tun im Jahr des Herrn 



Rittet entlassen, umGeldzuspa- 

GroSleil seines derzeitigen Ver- 
mogena mil bebensmitteln zu 
versorgen, urn ihre schnelle Ver- 
mehrung anzuregen? 
■ IB) Soil er die (computeige- 



:;■■■■■ ]i-r!H Piovir::- Mi<:fc!:!Hrift:'. i:: 

Westenangreifen.umeszumVa- auleine Postk; 

sallenzumachen, urn ein Duich- sie diese ausri 

marschgebiet zu den Spieler- und mit Ihrem 

l..= !iivn bs'-v. W.-ssex und Sil 



lichen d frankiert 



■ 1C) Soil er sein Geld in d 
Ausbildung weiterer Ritt 

sleeken, um gegen Angnffe g 
riistet zu sein und in den nach- 
sten Jahien die Nachbarlehen 

le-n uificlien zu kijnnen? 



.n Happy-Computer 
Postspiel-WelUxnverb 
Hani-PinKl-Smao 2 
B013 Haar 

Wis es Lord .Happy-Compu- 
■• in Sudengland im Jahr 303 
iiter erging. lesen Sie nach- 
m Monat an dieser Stelle. (jo) 



Entscheiden Sie mit, gewinnen Sie ein kostenloses »Feudalherren«-Spiel 


Fiinliehn Mitspieler gibt es 


schereiflotten, Markle. Berg- 


Henscher tlber Soft- und 


der Henscher machen. Un- 


Lm Postspiel .Feudalherren-, 


werke und Sagewerke mve- 


Hardware, Freund a Her Le- 




ein jedei Henscher iiber ei- 




ser- lm mittelalteil:,-!ien En .r- 


nes Monats Ziehen wir einen 


ne kleme Provmz ir. EmlaritJ 


.Feudalherren.isteincom- 


land verhalt, konnen alle 


Gewinnei. Der hat die Gele- 


um das Jahr 300. Die ande- 


piitermoderienes Postspiel. 


Happy-Leser mitbeslimmen. 


genheit, gebiihrenfiei ein 


rer, Provinzen verwaltet dei 


jeder Spieler macht in dar 


Zusammen mit Deutsch- 


komplelles -Feudalherrem- 


Computer. Sieger ist der, dei 


vorgegebenen Zeit aeine ZU- 


lands groBten Postspiel- 


Spiel bei Peler Stevens mit- 


zuerst 33 Provinzfuraten dazu 


ge und so hick t sie an den 


Anbieter, Peter Stevens, bei 


zuspielen. der die Kosten da- 


gebrachl hat. ihrn (Oder ei- 




dem diese . Feudal herren-- 


fiii [noimalerweise S Mark 




rait dem Computer aus und 




je Runde) ubemimmt. Der 


Lehnseid zu schworen. Er 


schickt die Ergebnisse an 


dazu em Gewinnspial. 


Rechlsweg is! ausgeschlos- 






Wir schildem die Situa- 




von England gewahlt. 


Monat lich begleiten wir 


tion, in der sich Lord .Happy- 




Jeder Feudalhen gebieiet 


ein Spiel .Feudalherren. und 


Computer, aktuell l.efi!id..-i 


Gewonnen hat 


iiber Stadlei (die Steuern 


benchten da ruber. Da mit je- 


Wir stellen diei Mdglichkei- 


zahlen und semen Reichium 


der Leser die Chance hat, 




Der Gewinner ungeres 


mehrenl, Ritter [rait denen er 


das Flair und die Atmospha- 


tiachsien Runde verhalten 


"Starweb'-Wellbewerbs aus 


Schlachtenschlagen und sei- 


re der Postspiels- niiiiube- 


soil. Schreiben Sie uns auf ei- 


Happy 6/88 ist Thomas Hol- 


ne Burg veneidigen kann) 


kommen. Wie sich der Lord 


ner Postkarte. mas Sie filr ge- 


ler aus 3420 Herzberg. Er ge- 


und Bauern (die filr die ie- 


■Happy-Computer, Beschdt- 


schicktei, filr richliger h al- 




benswichlige Nahrung sor- 


f.m Jer Bits und Bytes, Verlei- 


ien. Das, vrafilr sich die mei- 


komplettes Spiel -Starweb.. 


genl Daneben kanner in Fi- 


digei der Computer freaks. 


sten Leser entscheiden, '.vird 


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Glaus SchOnwald a 



Will, 1 



■.■hHB.ii:iisS[ac!if;iin-..i.-!sr 

eist langwierige 
fern muB. bevoi man die Stadt 
plilndern kann. Mil einem Trick 
umgeht man das geschickr. 

Zunachst fahrt man wie llblich 
auf die Siadt zu und klickl. nach- 
demmansieerreichl 

wild eiij neues Bild 
und man miiBte normalerweise 
verauchen, unter den Kanonen- 
salven del Forts in die Stadt zu 
kommen. Esgehtaberauch 
fachet: Zunachst dreht man 1 
der bei und fahrt aus dem Bild 
heraus. Dann wild wieder die 
Landkarte aufgebaut, und man 
sieht die Stadt. das Schift und 
die Mannschafl. Wenn man die- 
se jeta wieder auf die Stadt zu 
bewegt, erscheml wieder das 
Menii. in dem man ncchmals >At- 
:k Tbwnt anklickt. Jelzt befin- 



det rr 



i sich in 



n Fort Commander mil dem 
Schwerl angreifen. Hat man das 
geschafft.kanndieStadlgeplUn- 
dert werden. 

Diese Method e hat den enr- 
scheidenden Vorteil, daB man 
das Fort mitdergesam ten Mann- 
schaft angreifen kann. und nioht 
nur mit so wenig Leulen, wie ge- 
rade auf das Schiff passen. Das 
ist auch Sir die Moral der Mann- 
schaffl wichlig. Je mehi Leute 

und starker ffihil sich die Mann- 
schafl und deslo leichter kann 
man Kampfe gewinnen. 



Street Sports 
Baseball 



[pS fur Sportspiel-Fans hal 
nk Stuckmann aus Sprints* 
fennman am Werfen isl, soil- 
nan kurz voi der schlagen- 
i Figur den Joystick nach 
s oder nach rectus bewegen, 
nachdem. wo der Gegner 
it. So dritet der Ball in die 
lere Rschlung. Dei Gegner 



u schlagen. kann 



leicht aus dem Si 



en Trick sollte ms:i a bf-i 
nur beim Computer-Gegner an- 
wenden. denn sons! wird das 
Spiel langweilig 

- Wenn der Ball zu einem Spie- 
ler der eigenen Gruppe rollt, 
wartet man erst, bis der Gegner 
einen Rssten umlaufen hal. 
Wenn er kurz voi dem zweilen 
Posten atigelangt ist, wirft man 
den Ball zum ersten Posten. 
Nach dem Fangen halt man den 
Joystick nach unten. Wenn der 
Gegnet da durchiaull, isl er out 

- Wenn man gerade am Laufen 
ist: Ruhig etWBa rtskteren. denn 
die Com pule r-Mannschaffi rea> 
giert ziemlich langsam. Sollte 
der Computer-Spieler trotidem 
nach unten gehen, dann soiort 
den Knopf loslassen und smm 
letaen Fasten laufen. 

und flails' nehmen. denn damit 
darf man (meislens) als erates 

-BeimWatilen der Spieler soll- 
te man erne bestimmte Reihen- 
tolge einhalten, damit man die 
zweischlech teste n Spieler, Brad 
und Dana, nicht in die Mann- 
schaflt bekomml: 
Kevin. Bob. Tina, Kim. Butch, 
lion;. K-Hlpls, David. 



Moebius 



Park Patrol 



O I ivo r G ut perl a us N redera u la 



■p-biirP; 



Tipf 



Wenn man vom Waitehauschen 
nach links geht, sieht man nach 
kurzei Zeit einen seltsamen, 
gninen Busch. Beriihrl man ihn, 
ertont ein Klingelzeichen und 
der Busch wird groBer. Wenn 

bleibt. wiederholt sich der Vor- 
gang elfmal, im Abstand von 10 
Sekunden Oder IS Energie- 

den Fteuerknopf, erscheint im- 
ten links, iiber der Energieanzei 
ge. ein weiBer Balken, der lang- 



Thomas Lichle aus Haan hat 
Tlpa and ZWei Fragenzu .Moebi- 
us. auf dem ST. Beim Training isl 
folgetides zu beachten. 
— Beim Kampf mit >Bare Hands. 
1st daraul zu achten, daB man 
hauplsachhch den Tritt oder 
Schlao nach unten anwendel. 






iirbt rr 



und hall ihn auf Disianz. 
- Fiir den Kampf mit dem 
Schwerl gill das gleiche. 
-- Urn Lferiiigend -Mental Ener- 

Geist mit Hilfe der Pleillasten 

Fluchtrichtung entgegensleu- 



— Nahrung erhali man durch 
Kampfe. als Beute oder durch 
Leute, die man urn Hilfe billet 

— Den Wassersland sollte man 
an jedemTumpel oder Brunnen 



■ ■So viele 
** Hallo Freaks- 

Briefel Diesmal ha- 

die Post gegiiffen und 
eine 'Ohne KfiNen-Mi- 
schung- ausgesuchi, mit 

Tips zu Strategies-. Sport- 
und Act ion -Spiel en sov/.e 
POKEs S Schummel- Li- 
stings Ich freue mich, daB 
hi3ijchnach3'/!jahreni.H>-<:-: 

acht und Eure Tips den ande- 
i Spielern weilergebt. ■ ■ 



mil Hilfe der GET- Fun Hon s>:: 

fallen. 

— Leuten. die man tim Hilfe bit- 



der Hand gegen- 
da diese sonsl Angst 

— Das Schweit sollte man nur 



das Gebiisch zu kampfen. Geg- 
ner besiegt man leichter mit 
Hand und FuB. 

— Auch die Wurfsterne sind auf 
Distanz eine aehr gute Wafle. 

— Wenn man beim Gespiach mit 
den Leuten die HELP-Funktion 
anwahlt. geben dtese nicht nur 
niitzliche Gegenstande, son- 
dein auch wichuge Hinweise 

Jeta die zwei Fragen von Thc- 



:-■■!. die (scheinbasr) \- 
em umgeben ist? 
— Wo ist dei Oib? 



Der Landsitz von Morteville 



Tanja Gust aus Rot spieli 
ao! ibiem ST das Detektiv- 
Adventure a 



Dokumenten/Briefen nicht 
schlau. Auch sind m/r die fa- 
schriften im Biunnen nicht 
klat. Genavso wie das Wap- 




92 asfe 



Spiele Tips 



liJLs 



men. Dann slelll man sich ein 
biBchen weiler nach rechls. Dorl 



Nebulus 



In Ausgat>e4/83atellle Patrick 

meerbei.Ne- 

jul'js- in dei driller. Rundeiiber 

lie Mauer kommt. Elmar Hartje 



Gryzar 



Audi diesmal wieder eine 
Fortsetzungs-Geschichte: Sie 
kommt von Thomas Mil Her aus 
Niederwerrn und dieht sich urn 



■ Gryzor.au idem C Si. Indieser 
Ausgabe findel Itir die Tips zur 
Sektion 1, in der nachsten Happy 
dann den Rest. 
Seklion I 

— Zuerst Rffle nehmen und vrar- 
len. bis die Kanone geschossen 
hat. dann daiiiber hilpfen. 

— Bet der Brtlcke bleibt man ate- 
hen, dreht sich um und schieSl 
die Scatter ab. 

— Nachdem die Brlloke explc- 



lind schieSt von 

— Unler dem Laser blei 
stehen, schieBt nai 
spring! dann auf di 



Laser aufzunehmen. 

— Dann legt man sich auf den 
Weg und schie&t die zweile Ka- 

- Zuletzt spiingt man auf die un- 
tere Ebene (4), slelll sich aufler- 
halb dei Reichweite del letzten 
Kanone und schieBt gemullich 
auf das Auge. 




Killed until Dead 

Wer Loglcala mag, hat mil "Kil- 
led until Dead- sicher vie! Spall 
gehabt. Fiir alle Spieler, die ir- 
gendeines der Ratsel nicht 

Friedland aus Wed'el alle Losun- 
gen iussmmengestellt. 



tort. Mike's Roc 
otiv Agatha ate 



Fall Mars Needs Won 

Morder: Peter 

Opfer: Claudia 

Tatort: Peter's Room 

Waffe; Gun 

Motiv; Claudia gave you 



Morder: 
Waffe: 



Fall FasFrod Flj:_i 

Morder: Mike 

Opfei: Sydney 

Tatort: Palio 

Waffe: Gift 

Motiv: Hewould've ruined 

McBurgers Mur.io! 

Medium Rate 

Fall: Pubbish or Persish 

Morder: Agatha 

Opfer: Mike 

Talon: Foyer 

Waffe: Gift 



Fall: The Rat Trap 

Morder: Peter 

Opfer- Agatha 

Tatort: Sydney's Ho/in 



Fall: Of Pooches and Pil- 

Mordsi Claudia 

Opfei: Mike 

Talari: Claudia's Room 

. Waffe: Knife 

Motiv: Mike had an affair 



Fall: Computer Chro: 

Moider: Mike 

Opfer: Claudia 

!■:■■ !■ ."■:,-: :;.:■:■ ... 

Waffe: Bomb 



Waffe: Gift 



from .The Ral Trap. 



Fall: Blackmail 

Morder: Agatha 

Opfer: Mike 

Talort: Foyer 



Morder- Peter 
Opfer: Sydney 



Opfer: 
Waffe: 




Waffe: 


Gun 


Motiv: 






■Fish- plot 


Fall: 


Paint by Numbers 


M..:-t.:T 










Hall 


Waffe: 


Gun 


Motiv: 






pulahon 


Fall. 


Practical Pastimes 




Mike 


Opfer: 










Gun 


Motiv: 


She pulled too many 




practical Jokers 


Fall: 


A Switch In Time 




Mike 




Claudia 






Waffe: 


Knife 








you out of the deal 


Super Sleuth 


Fall; 


Last Laff 








Sydney 


Tatort: 




Wafw: 






Sydney said you 




were a lousey writer 


Fall: 


Motherly Love 


'.] -.v.-i--: 




Opfer: 












Motiv 


You wanted Mike's itt- 


Fall: 


Rhymes and Crimes 






Opfer: 




Tatort: 




Wade 




Motiv; 


Professional jealousy 


Fall- 


The Scale of Justice 


Morris r 


Claudia 



Waffe: Gifl 



94 #fe 



Tips Spiele 



nWaa 



ujiji. J :i:-i i in 



Etenszwei Minuien. sons! kommi 
Eispiochen, gehl es eszur Atomex plosion, 
weiter mi: der Losung ^21. Jelzt schnell iu Syd umschal- ^ 
miac Mansion-. Sie len. Er soil in den Pool gehen. • 
in Karslen Berrien und das Radio und den glanzenden 
liens aus Alsdorf und Schliissel nehmen iind sofori 
iic-h auf die deutsche wieder rausgehen. Auf keinen 

Fall den Knopf driicken.dasonsi 

.■■■:, Kids .in i !'■■ : ni i ll- Ii -el I ! ■ ■ i ■■:;■. -i ai 

diorbhre nehmen und '■SZ Syd gehl zum Wissenschafis- 



an durchs Teleskop, erscheint 
ne Numiiif-i {wieder merken). 
). Mil dei Nummer bffnet Bem- 
ird den Tresor. 
. Bemhard wird getangen. 
!, Syd gehi in den Geheim- 
iurrs, dei hitiser dem Raum mil 
SI Reischfressenden Pflanze 




zwei Minuien, sons! kommt be 
wieder zur Atomei: plosion. 
E 35. Jelzt schallel Syd die Ta> 



%& Jetzl mull sich zur Abwechs- 
lung Syd fangen lassen. 
i,1l Im Kerker bffnel Syd die au- 
^Gere Tilr mil dem glanzenden 
SchlUsael (oberes/unieres Vcr- 
hangeschlofi) 
+12. Die innete Tur Offnei Syd mil 
irgendeiner der drei Zahlen aus 
der High-Score-Liste (nicht hin- 
ein gehen). 

43. Betnhard wahlt am Funkge- 
rat die Nummer vom Plakal. Jeizl 
wieder zu Syd umschaiten und 
wanen, bis die Weltraum-Polizei 
den Meleor abgeholl hai, Isi die 






e Er- 



uManiac Manaionu, diesmal wie veraprochen der Rest dei Losung 



P36. Bemhard schallel die Siche- 
rungen wieder ein, gehl zum 
Krankenzimmer und wartel dorl. 

*37. Syd kommt ebenfalls ins 
Kiankenzimmer und bekornmt 
von Bemhard den Umschlag. 

f<2B. Wenn Professor Fred Com- 
puter gespiell hat, geht Syd in 
die Spielhalle. wirfi eine Miinze 
■?!n ij-ri-r! tpiell :ia? gieici:- S;?i>?! 
wieder Professor (Meteor Mess; 
N urn mem der High -Score -Lisle 
aufschreiben], Sollle man beim 
Spiel kein Gliick haben, kann 



ins Funkgerat einbauen) und 
Syd (kann Klaviet spielen). Die 
Tips in der letzten Happy gingen 
bis zu der Slelle. an der Syd den 

Krug aus dem Abstellraum rrut 
dei;j (radioakuven) Wasser aus 
dem Pool fu III Jetztgehl's weiter; 
Ol Syd geht zum Malraumimer- 
sten Stock und nimmt sich 
Wachsfruchte, Pinsel und Farb- 



kennungsmarke und geht ins La- 

le. Syd gibt ihm die Erltennungs- 
marke und verschwindet. 
41. ]elzl gehl Syd in den Raum mit 
Sandy und dem Professor. 
sleckt den Card key in den 
Schlitz neben der Slahllilr und 
betrirt den Raum. Hier schallel 
erdenHebelaus. 



Head over Heels 

Stephan Meyer aus Berlin 
braucht Hilfe bei der CPC-Ver- 
sion von -Head over Heels-: 

AuldemPlaneten i-Safer/i. bin 



TO Dave Mmgeltan der Haustiir. 
^24. Jelzl wieder zu Syd umschai- 
ten und im Wissenschafisraum 



i. Bemhard geht in den Raum 



VclZ. Im Flur des zweilen Stockes 
gibl Syd dem Green Tentacle zu- 
ersi die Wachslriichle und dann 
den Fnichlsaft. 

<C13. Syd holt sich die Platte und 
den gelben Schliissel im Musik- 

raum im vierten Stock und geht 

^]4. zum Wissenschaftsraum und 
tiaimerl am Kraft-O-Mat. 
^ IS. Im Aulenthallsraum (mit Fern- 
sehgerst und Klavierl sollle Syd: 

— Kasselle einlegen 

— Schallplatte auflegen 

— und den Kassettenrecorder 
einschallen 

— Grammophon emschalten 
Wenndie Vase kapuuis: tW^s 

wieder ausachallen und wieder 



<I6. Im Wohnzimmer spiell Syd s 
lange die bespielte Kasselle ir 
Cassette n-Player ab. bis de 
Kronleuchter he 



"iT.DrauGerioffnetSyddasGitter 

hinler dem Busch und 
Z'.o oi:":wi Jit-Gataye ( 

f '^ Svd scr.ii^fli mi! :lrsm 'ielt'=n 

Schliissel den Kofferraum auf. 

nimml sich das Werkzeug. gehl 

dann zum Swimming-Poo! und 



Dann gehl Syd in Eds Zimmer, 
ntmmt den Hamster und denda- 
hinierliegenden Cardkey. Nun 
kann erdasSpnr: .:..■.- 
und die drei 10-Cenl-MUnzen 
nehmen. Danach glelch zurtick 
in den Wissenschaltsraum und 
wieder zirka sehn Sekunden 

W5. Jelzt gehl Syd in den Raum mit 
dem Kamin unci sauben die be- 
malte Wand mit dem Farbentfer- 
ner. Er gibt der fleischfressen- 
den Pflanze den Krug mit dem 
Wasser aus dem Pool, das er- 
hbhl das Wachstum. Dann be- 
kornmi die Pflanze noch alias Eli- 
bare und zum SchluJJ die Pepsi- 

^2S. Bemhard geht zu Syd und 
laBt sich den rostigen Schliissel 
geben. Damn geht er zum Raum 
mil dem Funkgerat und baut die 
RadioirJhie in den Rohren- 
slecker neben dem Funkflernt 
ein Bernhard lies! das Plakai 
(Numtriet merken) und stellt sich 
vor Ednas Zimmer. 
fa?. Dave gehl in Ednas Zimmer 
und la&t sich fangen. [nzwischen 
folgi ihm Bernhard, nimmt den 
kleinen Schliissel und geht zum 



irt die Pflanze hoch. 
der Mflnzen in den 
am Konrrollbrett 



POKES & Schummel-Listings 


Claus Schbnwald aus Em- 


Hunch Sack 


den kann die meislen POKEs 




aus Hallo Freaks nicht nut- 


(Das erste Zeichen des Na- 


zen: Er verwendel ein Fast- 


mens isl ein Leerzeichen) 


Load-Modul. das bei jedem 




RESET den Bereich von 




33768 bis 40760 neu belegt 


POKE 19316,205: POKE 19321, 






:.:on?.erstdrt. Des- 


POKE 20 12 1, 2051 20140,205: 


halb hat Claus etnige POKEs 




gesucht, die vor dem Starten 


205 


des Spiels eingegeben wer- 


SYS 16384 


den miissen (gelten alle fur 


Wenn man das erste Bild 


C 61-Disketien-Versionl. 




Ghosls'n Goblins 


tisch durch alle weiteren Bil- 


POKE 3325,305: POKE «12, 205: 


tun. In der zweilen Runde 


Diese POKEs bewirken, 
dali man unendlich viele Le- 
ben hat. 
High Noon 
POKE 12940, 205: POKE 13905, 


machen, hat aber unendlich 


Buggy Boy 


205: ?0KE 16128, 205: POKE 


Von Markus Gral aus Wai- 




mond in Holland kommt ein 


Auch hier bekommt man 


POKE filr -Buggy Boy< auf 


unendlich viele Leben. 


dem C 64. Er gibl dem Spie- 


Choplifter 


ler unendlich viel Zeit. Ihr 




mutt das Spiel laden, dann 


Wenn n-A-.< eiruoe Marrn- 






unterbrechen. Dann gebt fhr 




die POKEs em; 


brir.g: isitnrr.en auf ommal 


POKE 39945,96: P0KE204B,32 


etwa 60 Mannchen aus dem 




Hubschraube: Danoch er- 


Mit SYS 2048 starlet Ihr das 


"*"™" ,E "- d- 


Spiel wieder. 



i3£r& 93 



Test Spiele 





Bud'i iu. m 


tnttmav 


Might 
and Magic 


MIIuIIiiIm 


7 


6 (14 Personen 


6 


hnti 7 ] B 


KtUMB 


13 


B 


8 


Ob.™.!. 


I, mit 7 

Fatal) e [we lien 


1 


1 




.. 


B Dungeons 
Unterwelt dop- 
pelt so grofl 


ca.90 


Dlila.it.iL 4 8 4 


Maitir 


tibei500 


ca. 30 


liber 200 


Strategies 


nein 


ja 


nein 


££„', 


fibei 100 


48 


94 


mil Finimii 
nden 


nein 


ttntTdtT 


n.in 


h.ll.o 


Automapping 


Echtzeit; Tag 
und Nacht 


Alifgaben 


o™*™ 




Bard°?Tal" 5 


... 


PacJnuigs- 
brflagan 


33eeitige9 
Handbuch, 
Coderad. 
Reieremkane 


gea Handbuch 
Tagebuchseite, 
Referenikane 

Miime 


Kane der Obet- 
welt. Block fiii 
die Dungeons 



Wei sich mehr Mr BaidS Tale 
und UUiraa mteressiert. lindet 
weitere Infotmationen in unse- 
rei Schwesterzeilachrift Powsi 



■Might and Magic- ( 
iichwenigeieigenstandig. Esist 
;in Spiel, das sich an daserfolg- 
reiche Bald's Tale angehangt 



wirit eifri'i mil Zauberapruchen 
um sich. Leider eneicht es abei 
nicht die Qualilat seines Vor- 
bilda. Die Grafik isi tiir C 6-1-Ver- 









dudelnde Soundetfekte 
paar einatimmige Melodien 
riihn sich nichts, was den Sound- 
rliip sum Klingen bringt. 

Tiotzdem hat Might and Magic 
apielerisch einigeszu bielen. Ira 
Spiel isl kein esgesnlidiea 7-isl 
voigegeben. die Held entry ppe 
muS sich erst zu einem Auftrag- 
geber bemiihen. Dort bekom- 



ren im Handger-- fli -" t: P-=--e 

von Erfahru rifts t:>;i::!irsii 
weiden mit Gold ill 
Went! man sich fii: 
stimmle Aufgabe ' 
hat, kannmansichnu 
Zaubeispruch von 
frei machen, ohne mi 



(sozusagen eine Kundigung pet 
Zauberspruch) Hat die Party 
geniigend kleinere Aufgaben 
bewaltigt. kann sie sich daran 
machen, das sagenjmwobene 
■Inner sanctum- zu finden, 

Fazit: Wer edle Gtafiken und 
schwere Rafael mag und aufler- 
dem nichts gegen das -Etst 
draulhauen und dann fragen-- 



sich Batd's Tale HI bi 

Ultima V dagegen is! filr alle 
zu empfehlen, die sich gerne mit 
langen und epischen Rollen- 



Man bekommt ein Spiel, in dem 

decker gib!. Durch diese Klei- 
nigkeilen wird das Spiel nie 
langweilig. 



Slight a 



i, die b 



■n und sich geme 



nt gioBen Labyrinths n ai 




;§$•& 95 



-aatftssn 



S(tfW a 




vielor SoTwflreprflise elnachl. -SpleJ dc 
der Original SPY VS SPY-Spiele 



37 von Happy-Computor 

ra CWrflSB, 






Play tha US Open. Wimbledi 




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DataVbytc 



% 



■Wans. TiEctihockBy. Darts. Bowling 






at mich oafesseh- - sagi die ZaiischFrft 



in ptiantaaiaches Spiel, das MaSatabe 



Spiele-Listing CPC 



Aktuelles Listing zur Fu(3ball-EM-'88 

FuBbaEI total 



Wenn das runde Leder in dieser Saison wieder im 
gegnerischen Netz hangt, werden Hunderttau- 
sende in Begeisterung ausbrechen, gleich wie 
kiihl sie auch im sonstigen taglichen Leben den 
Dingen ins Auge sehen. Jetzt konnen Fufiball- 
Fans and Vereine mit dem Schneider CPC und 
»Enro-Datei« die Ereignisse im Detail auswerten. 




Die »Euro-Datei" isi eine wohl einmalige Verbin- 
dung einer echten, spezialisierten Datenbank 
mit grafischen und musikalischen Gags, die die 
Arbeit des Abtippens veigessen machen. Schon das Ti- 
telbildzeigt den Zweck des Programms: Es geht urn den 
UEFA-Cup und die Europa-Meisterschaft, Acht bunte 
National-Flaggen erinnem an die Fernseh-Titelbilder. 
Nach dem ersten Tastendruck befindet man sich im 
Hauptmenii. Dort wird der aktuelle Spiettag angezeigt 
und die Eingaben konnen manipulieit werden, Nun die 
Meniipunkte im emzelnen; 



Spieltag speichem odei Spieltag laden: 

Je nach Computer ist dies aui/von Kassette oder Dis- 
kette moglich. 
Gmppentabelle 

Hiet werden die Ergebnisse der einzeinen Gruppen 
berechnet und angezeigt. 



Hier folgt die ersie Weichenstellung zwischen Grup- 
penspielen, Halbfinale und Endspiel. Gefragt wird 
nach Spielpaarung. der Aafstellungder Spieler und der 
Auswechselspieler, sowie derTrainer. Auch statistische 
Angaben iiber den Ausliagungsort oder die Anzahl der 
Zuschauer, den Schiedsrichter, sowie naffirlich die er- 
ziellen Tore, die Torschiitzen und die Spielminute, in der 
das Torerzieltwurde. Die Torartkann nach funfPunkten 
unterschiedlich gespeichert werden: als Flanke von 
rechts oder links, als SchuB aus zweiter Reihe von rechts 
oder links oder als Elfmeter. 
Spieltag ansehen: 

Alle eingegebenen Spieler-Daten konnen hier in ei- 
ner Tabelle angesehen werden. Mit dem Meniipunkt 
Statistik (Taste S) werden auch die restlichen Daten 
sichtbar. Eine gelungene Animation, die in der Redak- 
tion schon etwas Schmunzeln auikommen LieB, belohnt 
die Arbeit. 



Die Gesamtubersicht faBt alle Ergebnisse zl 
Samtliche Daten werden iibrjgens als reine ASCII-Files 
abgelegt und sind somit auch in andere Datenbanken 
ubemehmbar. Und jetzt nichts wie ran an den Speck, 
oder vielmehr, ans Leder. (Helmut JungkunzAz) 



Euro-Datei * * * 

von Thorsten Mertsching 



Computertyp: 


Schneider CPC 


Sprache; 


Basic 


Eingabehilfe: 


Explora 


Kurz- 

beschreibung: 


verwaltet FuBball-EM 


Blocke auf 
Diskette: 


121 


Besonderheiten 


ketne 



[9992J 
[WIS] 



l+CHRSI8l*CHFI$!l«3) 



■ Euio-Daiei., fiii den CPC: AnpSff des Tlpp-Maralhon 



82fc 97 



CPC Spiele-Listing 




© 



258 MODE »:FOR i=-33B 1 



!7ie:SOUND 2,2B'i, 



L6:FAPEKtl,9:CLStl: 






isaia] 



98 jafe 



53B aS=IHREYS:IF aS="" T 
54a a-INSTRIl.-123-,aS): 



lS-spielS!a):spl=a 



ache Spielpaa 



3 eS=UPPERS 1INKEYS) : IF e$ = " " OR I 

NBXT:GOTO *7B ELSE SOUHD 2,78,2 

9 WINDOWIl,2,79,a,2«:FAFBRtl.B:CI 
OCATE 13,3:PRINT uppers (spiels! 

m£ (21 :al=B : a 2=8 : WINDOW* 1 ,2, 79 , E 



Spiele-Listinq CPC 



55, '/>• 



r UPPER$(teanSlil 



r STRIKGS(1S,«: 



^J 


ftb(i))-cS 


INT-A1 


1» Klngab 


ll- 


una U/N) ? 
:a2-e:IF E. 


•8-"" 





-- ■•*":NBXT:FOR 3-1 TO toreln) 
BB:IF C>13 THEN 1«3» ELSE tl(n,j> 

lln,j-ll OR tl(n,i>>ergl(n) THEN M 
LOCATE 3B.12+j:cS- -, ":GOSUB 318»: 

if ta(n,j)>taiQ,j-nn or ta(n,j 

2U.J-1) OR tafn.j)>erg2(n) THEN 



:lln,j>+ta<n,;j)»tlln,: 
1-1 THEN 1»3B 
;l(n,j)»tl(n,j-l) THBb 
,1 ELSE t<,rt n .j>=tb(IH 
iTE 36.12+3:9te=14:cS= 



l,P)=cS 1 



[GEM] 
[BB3«] 



.S(tb(i),p)=cS 






1249 IF ergl[n|)ero2lni THEN pplj.kl^pp 

Bp(j,k)=«p(j,kK2 BLSE 138» 
125B IF tmS(n.2}-nanS(nsa(j.kM THEN pt 

U.k)=ptal3,10*erg2fn>:mtii(j,>I)=ii>t 

(j.kKergltn) ELSE 1390 
126B IF erg2(n)>erglfn) THEN pp{j.k)=pp 

1378 IF e t g2fn)<ergHn) THEN n p(j.kl=np( 

1289 IF j-r l(n}=ers2fn) THEN mpl j.k] =mp( 
j,k)*l:pp(j,k)=pp(3.k>+l 



Jj(3): 



2,«:CL5t2 



.Euio-Daieii. for den CFC (FortHtzong) 



CPC Spiele-Listing 



;S=UPPERSCINKEYS> i 



X "; STRINGS!: 
LOCATE 2»,16 
"; STRINGS 1 5.. 

X "; STRINGS I: 



U6E2J 

[46B4] 

[6CFB1 

[3*42] 
[AB4B] 

[ADC 8 3 

[BBCC] 

[9AF6] 

IC2CC] 

11S63] 

[3A8BJ 

[PBiCJ 
[891E] 
[29CA] 
[C3M] 




) : PRINTI9,sp(mns 11) ill 
9 PRINT#9,spiS (mils (2) , il :PRINTI9.SJ 



"X- [3DF«] 

) LOCATE q-l,3 : PSINT STRINGS (LEM( S pi e 

1S1+2, 45) : torS=torS (II (63KAJ 



[FF6B] 
is(a).i) [35AB] 



LOCATE 68. 7+i : PRINT" [" ;HIDS (STRS(; 
aS^'AUSWECHSELSFIELER": LOCATE 9 , 2« 



[B886] 
[3498] 
[2D66] 



100 tf&& 



Spiele-Listing CPC 





_ Jltiji 


„.. » „.. ™ h,.»l» t™ „, 


^Sv^ - -vV?-^'^»3' 




_^r - '/ ^^ 


G."+STRSIso) :INPUTI9.spl:spielS=spi 






elSfspl) [D63B] 




195B FOB 1=12 TO 15 [6B981 


INPUTlTtbT^NEXTsFOR n=l TO sp' 2 ' [55DA] 






2268 IF n-1 THEN mns(ll=tb(ll ;mns(2)=tb( 






2):tean.S(l>=manSItb<l)l:teaniSI2)=ma 




1978 LOCATE 26 , 9«i : PRINT" (" ;HICS (STBS isp 






(nins (11 ,i)l ,2,2);")™ MBA41 






19B0 LOCATE 68 . 9+i : PRINT" ( " ;MID3 (STRS Up 


4):teamSI3)=nanSltb(3)) ; teaBSI4)=ioa 




linsll) .11) ,2,31 l")" :NEXT [44A6] 






1998 LOCATE 34 , IB ; PRINT"XTrainer- tLOCATE 


2388 FOR i=l TO 15:INPUT*9,spiS(mns(l).i 




34, 11 sprint nanS(mnsll>)-:X" [2878J 


>sINPUTi9,sp(nnall>,iJ [39DB! 












nBtli.il :NEXT:INPUTI9, trnS Imn3 f 1 ) 1 [35EA] 




2818 LOCATE 34.17:FRINT manS funis (2) ) - :X" 


) : INPUTI9 , erg2 (n) :INPUT#9. Core(n) [DECA] 






2338 FOR i=l TO tore („> : INPUT#9 , tl In, il : 




2830 LOCATE 15 . 11 : FRINT"X« ■• [N] achspiel 


INPUT 9.t2 n,i .INPUT S.BChuetz n,i ^^^ 




en der Bogegnung oder [SJtatiHtilt ? 








NPUT#9. tor ln.il ;NEXT:INFUTi9.aoS(n) 












2350 INPUTI9 , zu (n) :INPUTt9,srS(n) :NEXT:F 




#2 [BBFA] 


2360 IHPUTI9,ni5a(i, j) s INFUT«9 , pta ( i, j) :I 




TO 3628 BLSE CLS#2:PLOT 1,1 SDRAM 63 


NPUTI9.nta (i. j) : INPUT* 9 , pp [ i , j) [18C2] 
2370 INPUTI9,mpli, j) :NBXT j,i:FOR t— 1 TO 




2968 IKK 1,24:PBN 1; LOCATE 20, 7 : PRINT"XA 


8:INPUTI9.gr(i):NEXT:CLOSEIN:GOTO 




ustragunssort:X -;ao$(bgg) [CF4B1 












-Htmal hf««] 


2390 FOR i=l TO 2:FOR p-2 TO 5:d U -0:FOR 










2890 LOCATE 16,13:PRINT "X"UPPERS ImanS <n> 


B [ADD4J 




2180 LOciTE'l^l^PRINT^PPERs'lmanSllsl ' 2HF '' 1 


-1 1 -np (i . j-1 1 <op (i . i 1 -mp 1 i , ] ) THEN 










2118 torl=8stor2=0:miniis (1)1-1: minus (21) 


3428 IJ(i!i^)^i*i)^(f l i| S OTii i n'j) 






ta(i,j-ll-inta(i.j-l)<ptali.j)-nta(i 




apiS (cor (boo, il.flchuecilbflg.i)) [84BE] 


,j) THEN GOSUB 2468 [1696] 






2430 IF ppli.j)-pp(i.j-l) AMD ppti.j-l)- 










2140 IF tor(bga,i>=mns(l) then corl-torl 


.jl-atoli.jlTitBli.j-ll-ntflli.i-l) 






THEN IF pta(i,3-l)<ptali, j) THEN GO 
























246B h-pp(i,j| : pp(i,j)=pp(i,j-l):pp(i,j- 




/N) 7" ELSE 35B [BDD2] 






2178 BORDER IsINK 8,8sIF toranz>B THEN F 


(i,j-l>=b [B918] 
2*78 h-pta(i, j):ptali.j)=pta(i.j-l):ptH( 


















24SB h-msali.jlsinsali, j ) -nsa I i , j-1 ) :nsa ( 

i , j-1 1 -h:au=l : RETURN [EBBfl] 




2Z1B e-x^-'piELTAo'LADEN^COSUr'IL 14 ' [673AJ 


eS(a)l :LOCATE 13,2:GOSUB 3128 [1C6A] 
258B lt(l)=7:ltt2)=16:FOR i=l TO 2:PBN 3 




2220 PEN 1: LOCATE 9 , 15 : PRINT"Welchen Spi 








PEN 1 [4452] 




2238 IF sg>9 THEN 222B ELSE WINDOW 7,36, 












aS="SFlSUHXS.'": IDIR,8aS:GOTO 2258 






ELSE 2268 [CDSA1 


.Euro-Daiei, ffli den CPC: Halnzeitpauae (Fortselznng) 



itHMtk, 101 



CPC Spiele-Listing 






(teuSCl) l+"<2>-12>"+UPPBRS(teamS(2 
|) + " "+STRS(erglll) >+- :-*STRSlerg2 

I IF sp^2 THEN tstSlil=UPPERSIteanSI3 
>) + "<2>-i2>"-HJPPBRS(teai(LS(4) l+" "*S 
TRS(erol(2)+'' : "+STRSIerg2(21 ) : : i=i 



janz: INPUTtS, ti 



37H ' == FAHHBN 
2739 FOR p=l TO I, 



102 S$& 



<"— \ 



t CHRS1149) : STRINGS!: 



STRINGS (2. 

) LOCATE Jtli 

STRINGS (2. 



1: PRINT CHRS 



(241) ;CHRSI149) ;CHRS 
$;CHRS<247) ;CHRS(245 



C STRINGS (3. 143) 



3131 I 

3139 S 



>(i)+lM,yp(i)*5e 



NT CHRSI253) :CHRS(S) ; CHRS 



Spiele-Listinq CPC 



^^ 


^ 




3458 US* i,4M,l»aW <p l8,l)-l>*16.<2 


— 


<- /p 


^^^ 




3468 FOR i-J TO 6 : PLOT 1 . !•• , [3-1* (1<*> ) 


[CA39] 




AND LBN(cS)+l<3te AND ate* 

AND Bte<=5 AND LEN(c$)>8 T 
(cS) 1 o$«" ": RETURN 


[357C] 

[P9A6] 


6: PRINT CHRS 123) ; CHRS (1) ;CHRS(5) ;CH 
R$(281.5+8.5*d);:HOVB fpo<i, l)-l*d> 
•16, (26-p<Hi,2))«16:PRIHT CHRS 123); 


[3398] 


'"• i s? 


";i;::,t.i™. 


[2380] 
[E4D4] 


S(291.5+9.5»d];:NBJrr 


WW 


3259 ■ — BE 




1*5761 






"^"draw 


DRAV 5ST.179:PLOT 611,178: 




3498 ' Ball von Sp5 zu Sp6 

3589 xl=(p a (5,l)*d-l>-16.-x2-(po(6.1)td-l 
)"16:n=(l26-pof6,2)>*16-(26-po(5,2) 
1 -161/ llpo (6,11 +d-l) -16- Ipo (5,11 +d- 
11*16) :a-(26-po(5,2))*16-ni'(po(5,l) 


[C7CA] 








l>-d:GOSUB 3488:po(8,l)-palB,l)*d 


(B8A4J 




H 542,256:DRAH 5B7 , 179 :HOV 




3519 CALL SBCA7: SOUND 7.9.1989,3.9,9,3 


[F942] 




:DRAW 557.254:PLOT 558.251 












[7376] 






3289 PLOT 529 


^i^;!:^"""' 


[9156] 


R$|283.S-.d*9.5);:HOVE x.n'x+B : PRINT 
CHR$(23)CHRSU)CHRS(5)CHRS(283.Std 




8 M0V Vi 


! 6 2 a8 U pLOT a 99 6 198 A DilAW 6 9r 




3538 CALL £BCA7:S0UND 7,8,1989,4,8,8.4:0 


[9CF9] 








3558 XB=pofB,l>:,B=po(8,2) 


[83BA] 

[4386] 






: RETURN 




"" Tib"; 




[911*] 


)'16, (26-ys)-16:PRINT CHRS ( 23) CHRS t 




itlich 


3320 iTV 5 h 




[D73CJ 


3579 CALL SBCA7:S0UND 7.9.1888,4,9.9.5 


[995A] 
[FT 54] 


nten 


3.26.19, 




[D262] 


3588 l ^ m ^^^ 6 ( ^ 8 ^ 3 ^ 8 ^^ 




Bltmeter 












BAD *.y: 


F d=l THEN po(i,l)=>l ELSE 




RINT CHRS (23)CHRS(1)CHRS(5)CHRS (293 




(B,2)-po 


4.2):RETURN 


[DAF81 


HRS(5>CHKS(283.5+d*9.5! ! :H0VE x.n'x 


[8276] 


3398 IF d=l T 


iEH po(i,l>=x ELSE po(i,l>= 




1283.5+3-8.5); 


[C992] 


41-x 




16660] 


3688 PLOT l,498,2:POR i=4 TO 6:M0VB (po 














E poll. 2 


-y 


[6B74] 


RSI23) ;CHRSI1I ; CHRS (51 ;CHRS (281 . 5*9 




3418 "™FBTO 


ILl)-pc.l5.1)«:polB,a)-IK.(5 


[1090] 


,21 1*16: PRINT CHRS (5) :CHRS(289) ; :NE 




3128 ■ Spiele 


C und Ball zum Tor 


[37AE] 


XT:CALL &BCA7:SOUN0 7,9.1888,15,9,2 




3438 GOSUB 34 


78: CALL SBCA7: SOUND 7.8.188 






[87AA) 


9.2,9,9, 




[F594] 




[F4C2] 








3628 PEN 1:INK 8,9:B0RDER 9:INK 1.26:PAP 




i=l TO 6 


p (i.l)=p (i,l)+d:NEXT:GOS 




ER 8:11=6:12=28 


[D1F2] 


^i'lKd 






-Euro- Datsi- fni den CPC (ForUetzung) 





Ausgabe 7/Juli 1988 



iSSfe, 103 



CPC Spiele-Listing 



[H71C] 
[4B3B] 



3»1.5-e.5«d);:NBXT [C5AC] 

3838 FOR i=4 TO 6:IF pol i . 11 =2B-d-19 AND 

pol(i)=B THEN polli}=l [6CB61 



:S(33)CHRSC1ICHRS(5)CHRS(2 




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?ichern,Spielt 



Sie haben's geschaffi 



104 «£ 



Spiele-Listinq Atari ST 



Pillen und Punkte 



Der Editor zun 



Haben Sie schon »Pills« gespiell, das wir in der 
letzten Happy-Computer fur den Atari ST ver- 
offentlicht haben? Holen Sie den Joystick raus: 
Hier ist der Editor fur nene Level. 

Konnten Sie flir Pills einen Joystick auftreiben, 
oder haben Sie sich extra einen gekauft? Dann 
wird es Zeit, daB ihr Joystick neues Futter be- 
kommt. sprich neue Levels furs Spiel. 

Also: Joystick zur Seite stellen und wieder etwas Plate 
fur die Maus schaffen. Den Editor von Pills bedient man 
namlich mit der Maus. Nachdem Sie den Editor abge- 
tippt haben (Zeilennummem tippen Sie nicht mit ab. sie 
dienen nur zur Orientierung), speichern Sie es erst ein- 



fach »CLEAR« in der unteren rechten Ecke des Bild- 
schirmsan. Eir.eSKrhei'iieitaiiblvageverriindert.daBSie 
aus Versehen den Bildschirm loschen. 

Wenn Ihnen das Spielfeld gefallt, dann konnen Sie es 
speichern. Klicken Sie »SAVE» an, eischeint eine Abfra- 
ge nach der Zeit in der untersten rechten Ecke. Hier ge- 
ben Sie an, wieviel Zeii man maximal fur einen Weg 
durchs Labynnth zur Verfiigung hat. Die Zeit wird im- 
merinZehniel-Sekunden-Schrittenheruntergezahlt. Al- 
so mussen Sie die Zeit, die man fur das Labyrinth brau- 
chen darf, in Sekunden berechnen und anschlieSend 
mit demFaktor 10 multiplizieren. Diesen Wert tippen Sie 
in die untere rechte Zeile Die Bestatigung mit der 
<RETURN>-Taste speichert den Level. 



-mQm 


B4MB 

HM 

MR 











mEntwurfmitdi 



i Editor siebi das Spielfeld etwas tab aus . . . 

mal, zum Beispiel als ~PILLSED.BAS«. AnschlieSend 
starten Sie das Programm. 

1st Ihnen keinTippfehler unterlaufen. so erschemt das 
Titelbild. Jetzt wartet das Programm darauf, dafl Sie eine 
Maus-Taste drucken. Haben Sie die Maus-Taste ge- 
driickt, erscheint der Arbeitsbildschirm, Dreiviertel 
des Bildschirms ist mit einem Punktemuster gefullt, das 
restliche Viertel zeigt auf der rechten Seite die einzel- 
nen Spielsymbole. 

Um das Spielfeld zu gestalten, klicken Sie erst emmal 
ein Symbol mit der Maus an. Dieses Symbol ist dann in- 
vers (weiB mit schwarzem Hintergrund) dargestellt. 
Wenn Sie jetzt mit dem Maus-Zeiger auf das Punkte- 
Raster fahren und einen Punkt mit der linken Maustaste 
anklicken, erscheint das Symbol, das am rechten Rand 
invers dargestellt ist. an dieser Stelle. Mit der rechten 
Maustaste konnen Sie das gesetzte Symbol wieder lo- 
schen, falls es Ihnen doch nicht paBt. 

Probieren Sie es ein mal mit dem Mauer-Symbol aus. 
Stehen die Mauem des Labyrinths so wie Sie es wollen, 
dann drucken Sie die < RETURN > -Taste. Das Mauer- 
Symbol ist nun nicht mehr invers dargestellt. Jetzt kon- 
nen Sie ein anderes Symbol wahlen und auf dem Spiel- 
feld plazieren. Bis auf die Mauer. die »tl»-Pille und die 
» + 50-Time«-Pille konnen Sie alle anderen Symbole nur 
als ein Exemplar auf dem Spielfeld einsetzen, zum Bei- 
spiel nur eine Spielfigur. 

Sollte Ihnen das Spielfeld, so wie Sie es gestaltet ha- 
ben, nicht gefallen, dann konnen Sie mit «CLEAR« alles 
auf einmal loschen. Dazu klicken Sie mit der Maus ein- 




...das gleiche Bildals Level 1m Spiel ist dann abetpeifekt 

Mit -QUIT" beenden Sie die Arbeit mii dem Editor, da- 
mit Sie die neuen Level mit Pills ausprobieren konnen, 

Um das Programm nicht zu lang werden zu lassen, ha- 
ben wir auf eine Lade-Routine verzichtet, Sie konnen be- 
stehende Levels also nicht verandem. Dieses Pro- 
gramm ist nicht sonderlich komfortabel, es hat kaum 
Sicherheitsabfragen und kerne Pruf-Routinen. Aber 
man kann leicht neue Levels enrwerfen und das Pro- 
gramm ist vor allem schnel! abgetippt Wenn Ihnen eini- 
ge Funkiionen fehlen sollten, dann erweitem Sie das 
Programm doch. Es wiirdeunsfreuen, wenn Sie uns die 
Erweiterungen zusenden. Doch jetzt wunschen wir Ih- 
nen viel Spafi mit der kreativen Seite von »Pills>, (kl) 



Pills-Editor * 

von Josef Ebeile 


Computertyp: 


Atari ST 


Sprache: 


GFA-Basic V2.0 


Kurz- 
beschreibung: 


Spielfeld-Editor 
zum Spiel Pills 


Lange in Byte: 


7382 


lauffahig 
mit; 


512 KByte Speicher, ROM-TOS, 

Monoch ram- Monitor 


Checksummer: 


- 


* • * bessei am Wochanende 



g$b 105 



Atari ST Spiele-Listing 



isi 



106 M 



Spiele-Listinq Atari ST 





," ; 


Endi£ lf 


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B '« ? ,».., ,0 -PUL» Editor. VBihilftthoeozu 
lABeu^CH. gislicMI-,!,' perfakton Leveli 



FdCsiiLS 



von GUBA&ULLY 




MS-DOS Spiele-Listinq 



Prospelctor 



Wer einen IBM-kompatiblen Computer mit 
CGA besitzt, kann mit unserem Programm 
»Prospektor« auf Erzsuche gehen. Doch Vor- 
sicht: Geroll und Schieferplatten versperren 
den Weg Hires automatischeri Bohrers. 

Auf der Suche nach Reichtum und Abenteuer ha- 
ben Sie den Beruf eines Erzsuchers gewa hit und 
bohren an unerforschten Orten nach Blei, Zink 
Oder Gold. Ausgeriistel mit einem modernen Bohrer 
und einem Radar kann ja nichls mehr schiefgehen. 
Wenn da nicht diese lastigen Gramteinschlusse im Ge- 
stein waren, an denen sich der Bohrkopf abreibt. Eine 
Sonde im Bohikopf kann Ihnen zwar durchgeben, wie- 
viel Granitsteine und Metalladern um Ihren Bohrei her- 
um sind, aber leider nicht wo. Da miissen Sie schon gut 
kombinieren. um die richtigen Wege zu finden. Und 
schliefllich gibt es ja noch den Radar, der Ihnen verrat. 
ob sich irgendwo vor Ihrem Bohrkopf (iberhaupt Metall 
befindet. 

Tippen Sie das Programm mit GW-Basic ab, uberprii- 
fen es mit » DO RLE*, und speichern Sie es unier dem Na- 
men >.PROSPECT» auf Ihrer Diskette oder Festplarte. Mit 
»RUN" starten Sie es. Das Titelbild mit der Tastaturbele- 
gung erscheint. Mit <ESC> brechen Sie das Pro- 
gramm ab. mit <SPACE> beginnt das Spiel. 

Punkteverteilung 

Metall Punfcte Adem Granitfelsen 



Sie werden zuerst aufgefordert, etn Metall zu wahlen, 
nach dem Sie suchen wollen (siehe Tabelle). 



Mit den Pfeiltasten steuern Sie den Bohrkopf. mit 
<DEL> (beieinigenComputernauch <Entf>)fahren 
Sie von Ihrer momentanen Position bis zur letzten Rrch- 
tungsanderungzuriick. Mit < INS > nehmen Sie den Ra- 
dar in Betrieh Piepsi der Radar, dann ist irgendwo vor 
Ihnen Metall, brumrnt er, ist nichts da. In dem kleinen 
Monitor oben im Bild sehen Sie eine Digitaianzeige und 
ein Lampchen. Die Digitaianzeige enthalt die Zahl der 
Granitfelsen. die sich um Ihren Bohrkopf befinden. Das 
Lampchen leuchtet, wenn Ihr gesuchtes Metall in unmit- 
telbarer Nahe ist. 

Wenn Ihnen ein Gebiet zu schwierig ist oder Sie 
steckengeblieben sind, konnen Sie die Suche mit 
<ENTER> abbrechen und neu beginnen. Dabei ver- 
lieren Sie weder Punkte noch Bohrer, Treffen Sie auf 
Granit, verlieren Sie einen Bohrer. Bei 1000 Punkten be- 
kommen Sie einen neuen Bohrer dazu, 

Uberschreiten Sie 32000 Punkte, fangen Sie bei Null 
Punkten wieder an. Ab jetzt wild die Suche schwieriger, 
Sie bekommen jedoch keine Bonus-Bohrer mehr. Diese 
SpielstufeistetwasfiirganzHartnackige. Wirwunschen 
Ihnen viel SpaB beim Suchen. Gochen HeB/hf) 



Prospektor 

von Jochen HeB 


** 


Computertyp; 


IBM-PC und Kompatible 


Sprache: 


GW-Basic ab Version 3.0 


Eingabehilfe: 


DORLE 


beschreibung: 


Erzsuche mit 
automatischem Bohrer 


Lange in Byte: 


7687 


Besonderheiten: 


benougt CGA 


S*SSSRSS* 



10 ' PR05PEKTOR< 2 > I C ) 198B HAPPY COHPUTER 














<1EG5> 








<24bC> 








<mt i ) 


1B0 ON Fl.AIS* GOS 












190 IF ENDEVB ' 






















<1DCA> 


200 IF EHCEX^Z T 
210 UOSUB 780:PR 


IEN GOTO 130 




<1001) 


























H0 HERCULIHiSX 1 IJKK V,EC, H: tK IPEEK{1040> 




































IBB GOSUB 10E;«:r$-"HPMKS"+(-HHt(B)4CHRI(l 
























110 ON BEUC1I [.!■;:'.* W,l.H< IH:iH:ON ERROR got 














<2ED5> 






UB 730 NEXT 


<119C> 






IX 






<04CC) 
















































150 IS- ""iffliTLE !»=""! I*tINKEY*:WE1I1>:I*= 


<1A2A> 


310 IF CTRS>2 AN 


D MOV»(CTR%- 




<i*m» 



108 a$fc 



Spiele-Listmq MS-DOS 



320 IF YX=180 OR FELDX(AX.BX+1)=3 THEN R 




B00 


INK (40.98) (279,114>,3.B=LOCATE 14 




330 GOSUB 770:MOVX(CTRX)=2:BX=BX+1 


\m:t-- 


810 RETURN 


i04d> 


340 YX=YX*7:GOSUB SS0:GOSUB 7*0 






UT (40,98>,HHX.PSKT 


■MitVKi 


350 FOR 1X^1 TO 3:YX^YX*]:GOSUB 740:NEXT 




830 












EWX-M0VX1CTHX 1):WH1LE MOVXtCTHX 1) 






<04C9> 


= HKWX AND CTRX>2 




370 FOR IX=) TO 10:YX=YX+1:GO5UB 730:NEX 








(J051> 




<1929> 


860 WENI1 




380 BX=BX«l:ON MOVS1CTHX-1) GOSUB 730,74 




870 RETURN 




0.7?>0.7fil»; RETURN 


<165A> 








390 IF CTRX>2 AND MOVX( CTRX- 1 >=4 THEM GO 




890 




<04B4> 






<I00 (KK'.IJIS 7B0:I'RIWT "Sua II-: HKKNDENV (.IA/ 




400 IF Xx=310 OH FELDX(AX'1.BX)=3 THEN R 


<15F2> 


gST 


X=0:»HILE IX=0:IX-1NSTRC Nn.I.P.INK 


<145E> 


410 GOSUB 770:MOVX(CTFW)=3:AJ6-AXH 










420 xx *%>■! r,i.r.Mi< ■.■Mcov.m 760 

430 FOR IX=1 TO 3:XX=XXH:GOSUB 750:NEXT 


<10B1> 


930 


F IX-1 THEN GOSUB BH0:BOUND 200,2 
t \%-Z THEN ENDEX^Z 


is 






Il50 MXX01I : 




450 FOR IX-1 TO 10 : XX :M+1 ;COSUB 7O0:NEX 










T IX:GOSUB 560 




960 RETURN 




460 AX=AX41-0N MOVX(CTR* 1) GOSUB 730,74 






X AX: FOR IX BX Tl) 1 STEP 1; GOSUB I 




0,750.760:RETURN 

470 IF CTRX>2 AND HOVXiCTRX 1>=3 THEN GO 


<164AJ 


BBfl' 


X=AX:FOR IX-BX TO 17:G0SUB 1010:NEX 
RETURN 


<1C8F> 


180 IF XX-0 OR FELDXIAX l,B*)-3 THEN RET 




990 


X=BX:FOR UX-AX TO 32: GOSUB 1010NKX 




S00 XX^XX "GOSUB^bfl^GOSUB**™*"' 1 


■ihad;- 


S 


IX=BX:FOR UX^AX TO 1 STEP 1 : GOSUB 


UC46> 








IF FEI.DX(UX.IX)-? THEN MCI: SOUND 4 




520 RETURN 


<04O3> 


fflM 


2 

RETURN 


<0ls!> 


S30 FOR IX=1 TO 10-XX=XX-1^GOSUB 750:NEX 






CAW)* B-CAJ!!>* >MmTf!(ClJAX(0>rOAl.L 






(1B70J 


CABDX 




540 AX=AX-1:0N HOVX ( CTBX - 1 > GOSUB 730. 74 






RETURN 








105(1 


GOSUB 7B0: PRINT 'SPIEL HKENUEN V 1,1 




J,M) OTRX rn<XM:|.I.AGX=FELDX(AX.BX):FELDX 








<16SKJ 


(AX,BX)=3:RETURN 






I*=0i WHILE IX 01X-INSTR1" Nn.lj'.IN 




560 CTRX-UTRX 1" FKI,I>X( At , BX) -VI: RETURN 






02 ; WEND 




570 SCOHE*-!;-a51JKXUNFi}'t.(MKTA[.l.*,2)) MOD 


<1B7B> 


1090 


IF HEROULEGX-0 THEN GOTO 1110 


^0E85> 


f,B0 GOSUB 780: PRINT -S1E HABEN ";M*(META 






DEF SEG-B4:CX=(PKEK(16) OR 48):POKK 




LLX ) : ' GEFUNDEN ! " 










590 PLAY "031.flCEG>C.'':G0SIJB 820GOSUH 174 




1100 


POKE 99,180:DEF SEG 




0:LOCATE 25.35:PRINT USING '■*»**"; (SC**1 










00>OINFOX(METALLX,1); 










600 IF SCOREX>=NBX*1000 THEN BOHRERXrBOH 










RERXt 'l-.QOBOB YB0:PR1NT "GRATULATTON . KXTR 






PSET (0.0>,fl:DRAW 'C1R4D4NL4D4L4U8" 




ABOHRER!" PLAY "<)1t,B0EG>C" : GOSUB 820:GOG 






FOR IX=0 TO 4 STEP 4: FOR UX=0 TO 8 




UB 1750:NB%^NBXtl 










610 SUBX=CTRX 


<07&3> 




PSET (IX.UX),»:NEXT UX:NEXT IX 




620 FOR UX-CTRX-I TO 2 STEP -l:ON MOVXfll 




1160 


GET (0,0)-(5,9) ,HX:G0SI1B 1720 




X) GOSUB 310,230, 470, 390:NEXT UX:GOSUB 1 


<25BB> 


11TG 


RETURN 

GOSUB 1720:GOSUB 1730:XX-0YX=20:AX 


<0692> 


630 CTRX=2:IF SCX INFOX(METAI.LX.l) THEN 








<1A5D> 


ENDEX,2:RKTURN 


<1B4D> 




LOCATE 25,3:PR1NT "PUNKTE: <7_>B0HRER 




G40 GOSUB 780: PRINT "Al.TE POSITION? (JA/ 














1200 


GOSUB 1740:GOSUB 1750:GOSUB 17B0 


<13EH 






1210 


PUT (XX.YX),BKDX,PSET 


!0DE3> 


EYS)02:WEND:GOSUB B20 






LINE (2,0)-(3.20).3,B:LINE (5.01(5 














OVXIUX1 GOSUB 230,310.390.470:NEXT UX:CT 






PSET (139,0) 










DRAW '■R40NG3D1BNH3L40NE31118F3R34D12 




BT0 RETURN 


<04CE> 


L34U12" 




SB0 BOHRERX^RQHRBRX 1:]F BOHRER*>=0 THEN 


<1FB0> 


1250 


LINE (30.6B>-(289,92).3.B:PA1NT (32 


<19B6> 


B90 G0SU1! 780: PRINT ' AU WEI. . .DAS WAR GR 




126G 


LOCATE 10.6:PRINT "SUCHEN GIF SIGH 




ANIT(':FOR IXt100 TO 40 STEP -S:SOi!ND I* 




MIT 


1EN PFEIL " 


<1B52> 


. 1:NEXT IX 










700 gosuh ti?.a 








.1B98) 








1*="": WHILE It= " ":IS=INKEY*:WENn:l* 






t«4i:!iS 


=R1GHTS< I : 


<1C5G) 


730 PUT ( XX, YXKBKUX.PSKT: RETURN 


(106K> 


















770 PUT lXXM,YX.lj',BKAX.PSET:RKTURN 


<10C9> 
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\ehmen Sie Ihren PC aouchlieBlich zur Ts>*tverarbeitung 


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xageu Sie auch mal ein Spielchen? .PioBpektor 




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So verkaufen Sie 
Ihren Computer richti q 



Ihren alien Computer verkau- 
fen? Dann ist der Kleinanzeigen- 
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nau das nchtige. Monal fiir Mo- 

500000 Happy-Leser. 

Oft enlscheidet die richtige 
Formulieiung (neben der deul- 
lichen Schrilt. das vermeidet 
MiBverstandnisse) dariiber. ob 
urd wie schnell Sie Ihr altesGe- 



wollen (und keuien Wert darauf 
legen, Floppy. Monitor und 
Compuler einzeln und damit un- 
ler Umslanden einzelne Teile 
schwienger) loszuwerden, muB 
schon am Anfang das Wort 
■ Komplettsyslem. stehen. Ver- 
meiden Sie .Flohmarktanzei- 



mchl kaufenl wollen, sollle er- 
wahnt werden. Wollen Sie mil 
sich handeln lassen, dann darf 
das Kilrzel >VB- fur .Verhand- 
lungsbasis- nichi fehlen. 
Inkhudve Fa tb- Monitor, .irsb j- 
scher Tastatur. C-16-Entwick- 
nnd Adventure 






d die Telefon- 



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haben eine Beiqjif-'.-Ah- 
veifaflt. um die '.vidiiii) 
Bgeln zu verdeu!hch.fn 



verkaufen wollen. Machen Sie 
lieber fur jedes Ding eine eige- 
ne Kleinanzeige im entspre- 
chenden leil. Das Geld lohnt 



..Starkiller« Vert 

Schre 
se und vollstandig, i 
Angebot alles enlhaken isl. Das 
erspart den potentiellen Kau- 
fern zeitraubende Riickfragen. 



ches Verkaufsargumenl, wenn 
del Kaufer in der gleichen Stadt 
wie Sie wohm , Zum Telefon greifl 
einKaufereher.alsdaBereinen 
Brief schreibl. Deswegen wenn 
moglich lelefonnuromer und 
keine Adresse. Geben Sie aber 
unbedingt eine Zeit ai 



Ist der Handel perfekt, c 



Hire: 



or? Die 



ge Programmsammlung? Das 
Besondere gehbrt ganz an den 
Anfang. 

Zumbitiu 2001 KompletbiyMem 
Jetzt folgt das, was Sie verkau- 
fen wollen Wenn Sie Ihr Compu- 



Ausgabe 7/JuJi 19S8 



fiii 2000 Mark (VB) zn verkau- 
fen 

Kleinanzeigen werden gele- 
sen. um Geld zu sparen. Der 
Preia isl also ein wichtiges Ver- 
kaufsargument. Wenn ei nichi 
schon ganz am Anfang stent, 
jpalestens jetzt k< 



Computerkauf per Kleinanzei- 
ge isl Vertrauenssache. Dei Kau- 
fer weiB night, obSie nicht Ihren 
alien Hobel loswerden wollen, 
weil er kaputt ist. Sagen Sie ihm 



Auch 






Dr. Bobo Starkillcr, Miinchen, 
TelefoB: 089/4606021 (nur IS bis 
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Sie, wenn Sie das Gerai ver- 
schicken, unbedingt eine Versi- 
cherung tiber den Geratewert 



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iSife 121 



Grundlnaen 




GEM lernen im Schnellverfahren 



GEM: Ganz Einfa 



In der vorigen Ausgabe erfuhren 
Sie elwas iiber Fenster and de- 
ren Manipulation. Auch mil Dis- 
ketten haben Sie sich beschafhgt. 
Sie wissen jetzt, wie man Disketten 
fur die tagliche Arbeit vorbereitet, 
Im Zusammenhang mit Disketten 
haben Sie im Desktop einen Menii- 
punkt schon kennengelemt: Datei. 
Hier gibt es aber einige Punkte, die 
wir bis jetzt noch nicht behandelt ha- 
ben. Wenn Sie mit der Maus auf das 
Menu Datei fahren, dann fallt das 
Auswahlmenii dazu herunter. Alie 
Eintrage sind grau dargestellt und 
man kann keinen Punkt anwahlen, 
falls alle Fenster geschlossen sind. 



Der Trick mil 
dem Klick 

Urn die Eintrage zu aktivieren, da- 
mit man sie auch anwahlen kann, 
klicken Sie ein Laufwerksymbol an. 
Vergessen Sie aber nicht, eine Dis- 
kette einzulegen. Jetzt fahren Sie mit 
der Maus auf das Datei-Menii. Sie 
sehen, dafl die ersten beiden und 
der letzte Eintrag schwarz darge- 
stellt sind. Fahren Sie mit dem Maus- 
zeiger iiber das Fenster, so werden 
die schwarzen Eintrage invers dar- 
gestellt, wenn der Zeiger auf den 
Eintrag zeigt, Diese schwarzen Ein- 
trage sind jetzt wahlbar. 

Wcllen Sie ein Fenster offnen, urn 
das In halts verzeichnis einer Disket- 
te auf dem Bildschirm zu sehen. kdn- 
nen Sie dies entweder mit Doppel- 
klick tun, oder mit dem Menil-Punkt 
•offne«. Beide Varianten haben das 
gleiche Ergebnis. 

Im Verzeichnis einer Diskette ste- 
hendieNamenderDateien die auf 
der Diskette gespeichert sins Die 
Namen dtirfen acht Zeichen (Buch- 
staben und Zahlen) lang sein mit ei- 
ner drei Zeichen langen Erwreite- 
rung. Von besonderer Bedeirung ist 
die Erweiterung, die natuilich auch 
einen speziellen englische:. \a::;ei! 
besitzt: Extension. Sie sag: dem 



Das Kopieren einer Diskette 
ist mit GEM nicht schwierig. 
Hat man aber nur ein Disket- 
tenlaufwerk und mbchte ein 
zelne Dateien kopieren, dann 
wird man zum Disk-Jockey. 

Computer beziehungsweise dem 
Anwender, welcher Art eine Datei 
ist, zum Beispiel Programm-, Text- 
oder eine andere ASClI-Datei. Ein 
Programm erkennt man zum einen 
am Bildsymbol, das aussieht wie ein 
kleiner Schreibblock, zum anderen 
an der Extension. Es gibt beim ST 
drei gelaufige Extensions: »PRG« fur 
ein Programm, das untei GEM lauft, 
JTOS* fur ein Programm, bei dem 
keine GEM-Aufrufe vorkommen, al- 
so keine Maussteuerung und keine 
Fenster. Die dritte Extension ist 
flTP«, dies ist ebenfalls ein TOS- 
Programm, dem man aber noch Pa- 
rameter ubergeben kann. GEM 
kennt jedoch noch eine weitere 
Programm-Extension, die relativ 
wemg verbreitet ist. Es ist »APP«. 



DATEI INFO 




Dane: 

Bytes: 


BRSIC .m 

.Amu 

Mm/it 00:11 


Hertail: 






Inur lesenl 


IZO 


fflBBRUCtfl 



m Beispiel 

fiii Applikation, also ein Programm. 
das unter GEM lauft. Es gibt jedoch 
keinen Unterschied zum PRG-Pro- 
gramm, weshalb diese Extension 
selten benutzt wird. 

GEM kennt noch eine weitere Pro- 
grammform, die man allerdlngs 
nicht vom Desktop aus starten kann. 
Die Fxtenslon dazu lautet »ACC«und 
bezeichr.e: ©in Accessory, Acces- 
sories sind Ptagiamme, die man 
aus einem ULM-Piogramm aufru- 
fen kann. Sie sind in den meisten 
Fallen Hilfspro gramme zum Anpas- 
sen vor. Drj;:kem, Einstellen der 
Budschir.-nfaiben oder der RS232- 
Schn'.tts"elli' Aber auch Spiele kon- 



122 fife 



nen als Desk-Accessory laufen. An- 
wendungen gibt es viele 

Die Accessories, und auch alle an- 
deren Dateien, sind im Verzeichnis 
als Papierstapel-Symbole gekenn- 
zeichnet, um sie besser von Pro- 
grammen zu unterscheiden. In die- 
sen Dateien wird alles gespeichert, 
was Programme so brauchen. Zum 
Beispiel Daten fur eine Adrefi-Datei. 
Texte oder Bilder. Man kann diese 
Dateien tibrigens auch anschauen. 
Dies ist in erster Linie natiirlich nur 
bei Textdateien sinnvoll. Viele Soft- 
warehauser haben auf ihren Disket- 
ten eine sogenannte »Readme«-Da- 
tei gespeichert, in der die letzten 
Anderungen einer Programmver- 
sion stehen, die im Handbuch noch 
nicht verzeichnet sind. 

Der Mausklick bringt 
es auf den Schirm 

Um eine Textdatei zu lesen, offnen 
Sie diese Datei wie ein normales 
Programm. Jetzt erscheint ein Fen- 
ster, in dem Sie auswahlen konnen. 
ob die Datei gedruckt oder ange- 
zeigt werden soil. Auflerdem kann 
man das Fenster durch Abbnich 
wieder verlassen. Bei »Drucken* 
wird der Text auf dem Drucker aus- 
gegeben, bei »Anzeigen« auf dem 
Monitor. 

Die Ausgabe auf den Bildschirm 
kann man anhalten, um den Text le- 
sen zu konnen. Am linken unteren 
Rand erscheint die Zeile -MEHR-«, 
der Computer wartet jetzt, bis Sie 
eine Taste driicken. Driicken Sie 
< Return > , dann folgt eine weitere 
Zeile, driicken Sie die Leertaste, 
dann erscheint eine ganze Bild- 
schirmseite. Mit der Tasienkombina- 
tion <Control + C> brechen Sie die 
Ausgabe ab, bevor das Ende der 
Datei eireicht ist. Leider ist die Aus- 
gabe auf den Bildschirm auf eine 
Auflosung von 80 Zeichen pro Zeile 
ausgelegt. Wenn Sie in der niedrig- 
sten Farbaufldsung einen Text anse- 
hen wollen. dann kann es passieren, 
daB der Computer die Ausgabe 
nach einer vollen Bildschirm seite 
nicht stoppt, Beim Faibmonitor miis- 
sen Sie dann in die mittlere Auflo- 
sung umschalten. 

Der zweite Eintrag im Datei-Menii 
heiBt »zeige Infa.«. Auch hier muB 
man entweder ein Laufwerksymbol 

Ausgabe 7/JuL 19BS 



Teil2 



ch Mitmachen 



oder ein Dateisymbolanklicken, da- 
mit man diese Funktion aufnifen 
kann. Mit Info sind Informationen si- 
nes Laufwerks oder einer Datei ge- 
meint. Das Disk-Info zum Beispiel 
zeigt den Disknamen an, wieviel Da- 
teien sich auf der Diskette befmden, 
wieviel Byte diese Dateien insge- 
saml belegen und wieviel Byte noch 
frei sind. 

Im Datei-Info (wenn man eine Da- 
tei anklickt und dann »zeige Ma." 
aufruft) stent der Name der Datei. 
Diesen kann man auch verandem, 
indem man einfach mit der <Back- 
space>-Taste den Cursor an den 
Anfang der Zeile fahrt und dann ei- 
nen anderen Namen eingibt. Klickt 
man jetzt mit der Maus das Fe!d 



schreiben. Aufierdem kann man 
diese Datei nicht mehr dadurch lo- 
schen, dafl man sie einfach in den 
Papierkorb wirft. 

Wichtig ist der Eintrag »neuer 
Ordner*. Derm mit dieser Funktion 
konnen Sie Unterverzeichnisse auf 
der Diskette anlegen und damit bes- 
ser Ordnung halten, Beispielsweise 
konnen Sie bei emer Textverarbei- 
tung alle Briefe in einem Ordner un- 
terbringen, den Sie »Briefe> im Ver- 
zeichnis benannt haben. Ordner 
heiBen die Unterverzeichnisse des- 
halb. weil die Bildsymbole auf dem 
Monitor wie Ordner eines Hangere- 
gisters aussehen. 

Nachdem Sie jetzt den Umgang 
mit Dateien und Disketten beherr- 




Grundlaqen 



ne Wammeldung sagt Ihnen, daB 
dieser Vorgang erfolgreich war. 
Klicken Sie »OK» an. kann der Ko- 
piervorgang beginnen, 

Wenn Sie nur ein Laufwerk besit- 
zen, miissen Sie die Diskette wech- 
seln, wenn GEM Sie dazu auffordert. 
Dies geschieht mindestens viermal, 
Danach ist eine Diskette kopiert. 

Haben Sie zwei Laufwerke, ist das 
Datei-Kopieren kein Problem: Sie 
bffhen das Verzeichnis von der Dis- 
kette, von der Sie kopieren wollen, 
zum Beispiel von Laufwerk A, und 
Ziehen das entsprechende Daiei- 
symbol auf Laufwerk B. So wie Sie es 
vorhin beim Kopieren einer kom- 
pletten Diskette gemacht haben. 

Um mehreie Dateien zu kopieren, 
gibt es zwei Verfahren. Beim ersten 
driicken Sie eine < Shift > -Taste und 
klicken dann alle Dateien an, die 
Sie kopieren wollen. Anschlieflend 
lassen Sie die < Shift > -Taste los. 
klicken eine der selektierten Datei- 
en emeut an und halten die Mausta- 
ste wieder gedriickt. Plazieren Sie 
nun die Dateisymbole mit der Maus 
auf dem Ziellaufwerk, und schon 
sind Sie fertig. 



Syml 
alles 



»OK' an, wird der neue Name im 
Verzeichnis der Diskette gespei- 
chert, Unter dem Dateinamen steht 
die Lange der Datei sowie Datum 
und Uhrzeit der letzten Anderung. 
Diese Eintrage kann man nicht ver- 
andem. Der Eintrag »Merkmal< im 
Datei-Info-Fenster wird im Regelfall 
wenig beachtet. Hier ist entweder 
der Punkt »lesen/schreiben« Oder 
»nur lesem hervorgehoben. Mei- 
siens ist »lesen/schreiben" invers 
dargestellt. Andert man diesen Ein- 
trag aber auf »nurlesen«. indem man 
mit der Maus »nur lesen- und an- 
schlieflend »OKvanklickt, dann ist 
diese Datei vor Uberschreiben ge- 
schiitzt. Hat man zum Beispiel eine 
Textdatei, die unter keinen Umstan- 
den geloscht werden soil, man will 
sie jedoch verandem, dann kann 
das Texiverarbeitungsprogramm 
diese Datei spater nicht mehr iiber- 

Ausgabe 7/Jiill 198a 



schen, mochten Sie natiirlich wis- 
sen, wie man einzelne Dateien oder 
ganze Disketten kopiert. GEM ist in 
dieser Hinsicht nicht so komfortabel, 
wie es auf den ersten Blick scheinl. 
vor allem bei einem Laufwerk. 

Nehmen wir einmal an, Sie moch- 
ten eine komplette Diskette kopie- 
ren. Zuerst formatieren Sie eine lee- 
re Diskette, dies soil die Kopie sein, 
Als nachstes leg en Sie Ihre Quell- 
diskette (Original) in Laufwerk A. 
Fahren Sie jetzt mit dem Mauszeiger 
auf das Laufwerksymbol A und 
driicken den linken Mausknopf. 
Diesen Knopf miissen Sie gedriickt 
halten und wahrenddessen Ziehen 
Sie den Mauszeiger auf das Lauf- 
werksymbol R Am Mauszeiger haf- 
tet jetzt der »Schatten- von Laufwerk 
A. Ist das Symbol vom B-Laufwerk 
invers dargesiellt. dann lassen Sie 
die linke Maustaste wieder los. Ei- 



lles leichter 

Das zweite Verfahren funktioniert 
ahnlich, nur plazieren Sie den Maus- 
zeiger links oberhalb des ersten Da- 
teisymbols, dasSie kopieren wollen. 
Driicken Sie die linke Maustaste und 
Ziehen Sie gleichzeitig die Maus 
nach rechts unten. Es entsteht jetzt 
ein sogenanntes Begrenzungsrecht- 
eck auf dem Bildschirm, Lassen Sie 
die Maustaste los, so sind alle Datei- 
symbole selektiert, die sich inner- 
halb des Rechtecks befinden. Jetzt 
konnen Sie genau so fortfahren, wie 
beim ersten Verfahren, 

Wir sind bis jetzt immer davon aus- 
gegangen, daB im Inhalts verzeich- 
nis der Disketten die Dateien als 
Bildsymbole (Icons, oder auch Pik- 
togramme) dargestellt sind. Sie kon- 
nen aber wahlen, ob Sie die Dateien 
als Piktogramme, oder in geschrie- 
bener Form auf dem Bildschirm ha- 
ben wollen. Fur diesen Fall gehen 
Sie einmal in das Menu »Index«. Hier 
wahlen Sie die Darstellung. also ob 
Text oder Bilder. Dariiber hinaus 
konnen Sie das Diskettenverzeich- 
nis gleich noch auf dem Bildschirm 
sortiert ausgeben lassen, zum Bei- 
spiel nach Name oder Art sortiert. 

Damit wollen wir diesen Kursteil 
beenden. In der nachsten Ausgabe 
untersuchen wir den letzten Menti- 
teil, die «Extras«, und beschaftigen 
uns naher mit den A 



«sJfe 123 



MS-DOS Spiele-Listinq 







Sfg*,!iJ!i?«:s?»s; s fiS 


».B 


(1173) 


Prospektor 












PAINT (165.9), 1.3 






1290 IF U-"H" THEN METALLX=METAI,LX-]:1F 










HETALLX<0 THEN METALLX;2 


<1FF2> 


1B50 MX ^1 "RETURN 1 "" 1 




'hhbb* 


METALLX>2 THEN METALLX-0 


<1F3DJ 


I860 RESTORE 2000 




<0932> 


1310 GOEUB 17e0:SOUND 100..i>:IF I*O086* 




1870 FOR IX=0 TO 9:READ A*=BKDXnX> 






{131 THEN GOTO 1280 




■AH"tA*):NEXT I* 




<1Bt>9> 


1320 LINE (40,98)-(279.114>.3,B:PAINT (4 




1880 FOR IX-0 TO 9:READ ACBKUXUX} 










"&H"+A$):NEXT IX 






1330 LOCATE 14,9:PRINT M»(METAI.LX) ; " : " J I 




1890 FOR IX=0 TO 9:READ AJCBKRX(IX) 






NFOX(KETALL*,2); -plJNKTE PRO FUND" 










1340 LOcatk k;>,3!»:I'H]NT "<2>0X"; 




1900 FOR IX-0 TO 9:READ AJ:BKLX[IX> 






1350 RANDOMIZE TINER: TI ! -TIMER 




"4.H"iAS) iHKCr IX 






1360 FOR 1X-1 TO iNFOXiHETAL[,X.0> 




1910 FOR IX-0 TO 7: READ A*:BKAX[IX) 






1370 JX=INT(RND*32)+1 








(1BDB) 


13B0 KX=INT(RND«17)*1 














("»H"+A»):lffiXT I* 






E FELDX(JX.KX);1 


< 1 DB6> 


1930 FOR IX-0 TO 6'READ AJ : A*( IX) - "C3"+A 




HUB FOR I*=l TO INFOXIHETALLX.lt 


<?0BB> 


1940 FOR IX=0 TO 7:READ ZS(IX):NEXT 


1% 


<148B> 


1420 JX,INT[liNI>*INKOX[MKTALLX.3n+INFOX( 




1950 FOR IX=0 TO 9:RKAD AX(IX):NEXT 






METAI,L*,4) 






IX 




1430 KX=INT[RND»INFOX(METALLX,5))+INFOX( 










HKTALLX.6) 










1440 IF FELDX(.1X.KX>.>0 THEN ROTO 1420 




FOXIIX,UX)'NEXT U%:NEXT IX 




(207CJ 


1450 IF JX<3 AND KX<4 THEN GOTO 1420 














2000 DATA 10,a,300F,300F.300F.FC3F.CC33. 








300C.C003.0 






1460 WHILE TlHER<TI!i2:WEND 




2010 DATA 10.8,0.C003,300C,CC33,FC3F 






1490 LINE M0.9B) (279.114),2,BF:MNE (3 


ill 


F,300F,300F 

2020 DATA 10.8.0.C003,30EF.CC03,CCFF 

F,C003,0 

2030 DATA 10,B,0.C003,FF0C,C033.FF33 

2040 DATA C,6.C03F,E0C0.F0C3,F0C3.F0 


,307 
,FF0 


(15D5) 


1530 LOCATE 1.3:PRINT "IBM PC 4 KOMPATIB 




CB.C 




1540 LOCATE 25,B:PRINT "(C> 198B HAPPY-C 


<1D3B> 


2050 DATA EB,5B00.EBB3,IE03,40B8 
20B0 DATA 8E00.BEDB.B3,4C7,3B4 




<0F08> 


1550 FOR'lX=0 TO 9:PSET UX*32M,82-CX(1 




2070 DATA 10BE,8000.CF24,CB0,BC20 






X>*B).0:DRAW AStAX[IX)):NEXT IX 


.■;:i;(;k-. 


2060 DATA BECB,8DD8,3KB7, 13900, C 




(0D60> 


1560 LOCATE 10,17:PRINT "TASTATUR" 




2090 DATA B4BA,FC03,KFAD,FCE2,BFBA 






1570 LOCATE 12,16=PRINT CHRK26 > : "<3>REC 




2100 DATA B003.EE03.B8BA.B003.EEBA 
2110 DATA CB1F. 3600. 2801,2002. 803 




(0EDE) 


1580 LOCATE 13,1B:PRINT CHR*( 27 ) | "<4>L1N 




2120 DATA 7F04.1E05, 6406. 7207. 208 








<176C> 








1590 LOCATE 14,1B:PRINT CHR*(24 ) I" <5_>HOC 




2140 DATA "R1SFBI]BGB1,BD16LBU40BF8R8D 








<1744> 


BBH3P1 " 






1600 LOCATE 15, IS, PRINT CHRS( 25 J J -.<.3>RU» 


1696 


:1K!II'!(I.1!(JBBH3P2" 




<1D00> 


1610 LOCATE 17,16'PRINT "DEL ZURUCK" 




2160 DATA "BDBEBR8FBD24GBL8H8U24BR8RBD24 




1G20 LOCATE 18,16:PRINT "TAB FARBEN" 








<18A2) 


1630 LOCATE 19.16:PRINT "ESC SYSTEM" 




2170 DATA "BDBE8R8FSL16D8RBFBDBGBLBH 






1640 LOCATE 20,16:PRINT "INS RADAR!" 




UBI.BH8URHR3P2' 




<17SE> 


1650 LOCATE 21,16:PRINT "RET SUCHEN" 




2180 DATA "R24D8L18D8RBDBLBDBR1SDBL2 






I860 LOCATE 23,G:PR1NT "PRESSKN SIE SPAC 














2190 DATA 'RBD16E80BR8DBG8DaFBDBL8UBHBDl 




1670 PSET [176,126).3:DRAK "C3R1 BR3R1II1 L 








OBAC> 


1BL3L1" : LOCATE 1,1 




2200 DATA "R24D8LaU32I,aU32LBDBBF3P2■ 




<13D3) 


1B80 I$-"":WHILK It=-"-It-rdKEY»:WEND 




2210 DATA "R4D8L4Ufl"."BR4D8"."R4D4L4D4R4 




1690 IF IS-CHR1127) THEN GOTO 1080 




". H1D4NL4D4L4" 










2220 DATA "D4R4NU4D4","NR4D4R4D4L4". 


"DBR 




1710 RETURN 








<16DD) 


1720 LINE (0.0)-(319.199>,0.BF:RETURN 


. i w.i ■ 






<0D95) 






2240 DATA 0.4.6. 7. 8. B. 7, B, 4,0 






1740 l,on»TK '?.>... in-i'KiNT w.\\wi "«(«**" ;SC 




2250 DATA -'BLEI-.-ZINK-.-GOLD" 




<0E49> 


OBEX : - RETORN 


<1A32> 






<0DA9> 
<0DD3> 




<181F> 






<0D66> 


17B0 LOCATE 25.35tPHINT H*(HETAI.L,X) : : SET 










1770 GX-0:NX-0:EOR IX^AX-1 TO AXUtFOH 11 




G aHa -tprtif EU ™ a OW a ]l as; 




<0FD0> 


1780 ON FELDX(IX.UX) GOSUB 1840.1850 


lii'ifi ■ 












Jelzt kann die Sachs nach den punHbringendcn MctaLcn 




<iBia> 


losgehen: ..Prospekton. ftir MS-DOS-PCs (SchluB) 





124 Md&t 



Ausgabe 7/|uli 1983 



Grundlogen 



Radio-Hacken — Datenreisen durch den Ather 

Spionage mit 
dem Kurzwellenradio 



Gedampftes Licht iiberall. Ein 
Mann mit Kopfhdrer sitzt vor 
einem Computer, daneben 
ein Radio. Seltsames Quietschen 
und Pfeifen ist vemehmbar. Plotz- 
lich — rhythmisches Piepsen iiber- 
tont alles. Der Mann driickt ein paar 
Tasten, und seltsame Zeichenfolgen 
erscheinen auf dem Bildschirm. ]e 
langer dei Ttext wird, desto klarer 
der Inhalt: Der Computer entschliis- 
selt eine Fahndungsmeldung. 

Das ist keine Zukunftsmusik, son- 
dem eine von fast jedem Amateur- 
funker und Computer- Freak durch- 
flihrbare Szene. Und sie ist vor eini- 
ger Zeit ahnlich passiert. Der Vorfall 
ging eine Weile durch die Presse. 
Auch empfing em Amateurfunker 
geheime Sendungen von Interpol. 
Wie ist so etwas moglich? 

Im Zeitalter der Datenferniiber- 
tragung uber Tfelefon und Glasfaser 



Strang geheime Botschaften, 
neueste Nachrichten, Wetter- 
karfen — all das wird uber 
Kurzwelle gesendet. WuJiten 
Sie, daii Sie Diren Computer 
zvur Entschliissemng dieser 
Signale einsetzen konnen? 

ist eine Art der Kommunikation fast 
schon in Vergessenheit geraten — 
der Funk. Jahrzehntelang war der 
einzige Weg, mit weit entfemten 
Landern. Schiffen Oder Flugzeugen 
Verbindung aufzunehmen, das Mor- 
se n. Auch heute noch werden Nach- 
richten und Daten mit Hilfe von Mor- 
sezeichen rund um den Erdball ver- 
schickt, Naturlich ubernimmt der 
Computer die Autgabe des Mor- 
sens. Was liegt also naher, als diese 
Signale wieder mit dem Computer 
sichtbar zu machen? 



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Dazu brauchen Sie keine grofie 
Ausriistung. Die Grundausstattung 
besteht aus einem Heimcomputer 
(sehr gut eignet sich der C 64), ei- 
nem Radio mit SSB-Teil (Einsenen- 
band) oder einem BFO (Beat Fre- 
quency Oscillator, das sind speziel- 
le Sende- und Empfangstechniken. 
In der Bedienungsanleitung steht, 
ob Ihr Radio diese Funktionen be- 
sitzt.) sowie einer guten Antenne. 
Aber auch Omas altes Dampf radio 
eignet sich als Empfanger, Hauptsa- 
che, er besitzt ein Kurzwellenemp- 
fangsteil. Am wichtigsten ist eine gu- 
te Antenne. denn der Computer er- 
zeugt einen so hohen Stoipeget, daB 
ein Empfang mit der eingebauten 
Antenne selten oder nicht moglich 
ist. Aber schon ein langer Draht 
(quer durchs Zimmer gespannt) 
bringt gute Ergebnisse. Nachts ist 
der Empfang am besten. 

Was jetzt noch fehlt. ist ein Deco- 
der, der die empfangenen Signale 
fur den Computer umsetzt. Wir bie- 
ten Ihnen in diesem Beitrag eine 
Bauanleitung fur einen solchen De- 
coder. Die Schaltung und das Pro- 
gramm ist ftir den C 64 ausgelegt. 
Prinzipiell kann diese Schaltung an 
jeden Computer mit Joystick-Port an- 
geschlossen werden, Das Basic-Pro- 
gramm ist so allgemein gehalten, 
daB lediglich zwei Programmzeilen 
fur den Emsatz auf einem anderen 
Computer geandert werden mus- 
sen. Dazu aber spater mehr. 

Bevor es ans Basteln geht, wollen 
wir einmal die verschiedenen Be- 
triebsarten. die es in der Funkerei 
gibt, naher betrachten. In den Klam- 
mern finden Sie die gangigen Ab- 
kiirzungen fiir die Betriebsarten. 
Morsen (CW): Morsen ist nach 
Sprechfunk immer noch die haufig- 
ste Betriebsart und auch vollig un- 
kompliziert zu decodieren. In unse- 
rer Bastelanleitung beschranken 
wir uns auf den Empfang solcher 
Sendungen. 

Funkfernschreiben (RTTY): Die in- 
teressantesten Funkdienste arbei- 
ten in RTTY (Botschaften, Militar, Po- 
lizei, Presse), 

Faksimile (FAX): FAX wird zur Bild- 
iibertragung benutzt. beispielswei- 
se Pressebilder und Wetter karten. 



3J&& 125 



Orundlagen 




■ rdrahlel rieht di 



Schmalbandfemsehen (SSTV): Das 
ist eine speziell fur den Amateur- 
funkdienst entwickeite Betriebsart. 
um Bilder zu ubertragen. Es gibt 
noch einige aufwendigere (und da- 
mit iibertragungssichere) Betriebs- 
arten, die bei der Uberrragung von 
Femschreiben Verwendung find en. 

Wenn Sie jetzt noch eine gute Fre- 
quenzliste besitzen (aus Fachbu- 
chem, beispielsweise die KW-Spe- 
zial-Freguenzliste 87/88 vom Siebel 
Verlag oder von Amateurfunkem), 
so ist der Erfolg vorprogrammiert. 

Mit geeigneten Prograrnmen kon- 
nen Sie die Texte von Nachrichten- 




nur unverstandliches Kauder- 
welsch. denn die Software ist nur ftir 
den ASCII- Code ausgelegt. 

Beim Empfang konnen die Sidrun- 
gen des Computers die Decodie- 
rung erschweren oder gar unmog- 
lich machen. In solch einem Fall 
nehmen Sie die Signale auf einer 
Kassette auf. So konnen Sie dann die 
Signale ohne Stdrgerausche des 
Computers einlesen. Vergessen Sie 
danach nicht. die Kassette zu lo- 
schen. Es kdnnte ja sein, daB Sie Si- 
gnale aufgezeichnet haben, die 
nicht fur die Offentlichkeit gedacht 

Diejenigen, die jetzt schon anfan- 
gen mochten, Radio zu hacken, ge- 
ben das kurze Basic-Pro gramm ein. 
Die Zeilen 10 und 300 passen Sie an 
Ihren Computer an (Zeile 10 ldscht 
den Bildschirm und Zeile 300 ist die 
Abfrage des Feuerknopfes). 

Morsezeichen 
fur Neugierige 

Nach dem Starten des Programms 
wird das Beiatigen der Feuertaste 
als Morsen interpretiert und auf 
dem Bildschirm ausgegeben. Aber 
erst mit der Schaltung (PLLTonde- 
coder) und einer star ken Station 
wird es richtig interessant. Wunder 
durfen Sie sich allerdings von so we- 
nig Aufwand nicht eihoffen. Aber 
das Programm kann sauber gege- 
bene Morsezeichen bis etwa 90 
Buchstaben pro Minute mitschrei- 
ben Mi' do: Variablen P kann die 
Geachwindigkeil geandert werden. 



plan. Die Stromversorgung iiber- 
nimmt der C 64. Bei anderen Com- 
pute m iibernimmt eine 4,5-VoIt-Ta- 
schenlampenbatterie diese Aufga- 
be. Der Decoder wird mit dem Ra- 
dio {Lautsprecher- oder Kopfhorer- 
ausgang) veibunden. Nachdem Sie 
einen starken Sender eingestellt ha- 
ben, verdrehen Sie den Trimmer auf 
der Platine so lange, bis die Leucht- 
diode im Taki der Morsesignale 
leuchtel. 

Radio-Hacken 
und die Post 

Wie sollte es anders sein — auch 
hier hat die Post etwas zu sagen. 
Nach dem Femmeldeanlagenge- 
setz (FAG) durfen Sie nicht einfach 
irgendwelche Funkdienste abho- 
ren, auswerten oder etwa aufs Ton- 
band aufnehmen, Als Noimalbiir- 
ger durfen Sie nur die Rundfunk- 
sender und den Amateurfunkdienst 
empfangen. Besitzen Sie eine Ama- 
teurfunklizenz, durfen Sie zusatz- 
lich noch sogenannte »CQ-Aussen- 
dungen« empfangen (meist Wetter- 
meldungen und Zeitzeichen). Des- 
halb darf man die Empfangsversu- 
che nicht im Geltungsbereich der 
Deutschen Bundespost machen 
oder seine Ergebnisse nicht verof- 
fentlichen, das heiBt Dritten zugang- 
lich zu machen, Auf gut deutsch 
heiflt das: Hangen Sie solche Versu- 
che nicht an die groBe Glocke Denn 
im Femmeldeanlagengesetz lautet 
ein Absatz etwa sinngemafi: Emp- 
fangt man »zufallig« Funkdienste. die 
nicht fur die Allgemeinheit freige- 



agenturen (beispielsweise TASS aus 
der Sowjetunion) in RTTY (also Funk- 
fernschreiben) mitlesen, die Wetter- 
karten (FAX) des Deutschen Wetter- 
dienstes analysieren oder den Wet- 
terbericht fur die Nordsee (CW) im 
Ktartext lesen. Vielleicht gelingt es 
auch einmal, Bilder (SSTV) euier 
Amateurfunkstation aus den USA zu 
sehen (natiirlich nur, wenn Sie ilber 
geeignete Programme verfugen). 

Immer mehr Funkdienste ver- 
schlusseln ihre Aussendungen. Eini- 
ge Schlussel sind zuganglich, wie 
SYNOP Oder METAR bei den Wet- 
terfroschen. Ein weiteres Problem 
sind russische oder arabische Sta- 
tionen. Hier empfangt man leider 




Nun zur Hardware. Ein spezieller 
Baustein setzt die Signale, die aus 
dem Radio kommen, in fur den Com- 
puter verstandliche Werte um. Die 
Schaltung findet auf einer kleinen 
Lochrasterplatine Platz. Die Ver- 
drahtung der Bauteile erfolgt mit et- 
was Schaltdraht nach dem Schalt- 



126 &§fe> 



geben sind, so darf man sie weder 
aufzeichnen, ihren Inhalt weiterge- 
ben, sie auswerten, noch iiber ihre 
Existenz sprechen. Dazu noch eine 
nette Geschichte: Interpol ubermit- 
telte die Anschrift und die Telefon- 
nummer einer verdachtigen Person 
iiber Funk an andere Dienststellen, 

Ausgabe 7/Jnli 1988 



Grundlagen 



4489.0 kHz 
4785.5 kHz 
147.3 kHz 
9230.0 kHz 
14364.0 kHz 
4062.0 kHz 
7S04.0 kHz 
+-3735 kHz 
+ -14230 kHz 



Bracknell/England 
Koln-Wahn 
Quick born 
TASS/UdSSR 

XINHUA/Chma 

Fiankieich 

England 



SYNOP 
METAR 
Weuer 

US Navy 
Amaieurfunk 





von Computer zu Computer mdg- 






lich, ahnlich wie bei Modemver- 




kehr iiber das Telefon. Es sind 










28000 - 29700 kHz 


ten. Arbeiten in Packet-Radio 
seizt aber eine Amateurfunkli- 




Im 2-Meter-Band auf 144.67S 


zenz voraus. Interessenten wen- 


MHz gibl es sine neue, aber nur 


den sich am besten an: 


von den Amateurfunkem ver 


Deutsche! Amateur Radio Club 


wendete Betriebsarl, Sie heiB 


Postfach il S5 


Packet Radio. Hier ist ein Verkehi 


3507 Baunatal 1 



um weitere Informalionen aus ande- 
ren Landem zu erhalten. Ein Radio- 
Hacker, der diese Sendung »zufal- 
lig> empfing, wollte es nun genau 
wissen. Er nef kurzerhand unter 
dieser Nummer an. mit dem Erfolg, 



da£ sich die Ehefrau des Verdachti- 
gen meldete. 

So weit sollten Sie es nicht treiben, 
Sie geraten bei solchen Aktionen 
sehr leicht in Konflikt mit dem Ge- 
setzgeber. Belreibt man Radio- 



Diese Bauleile 
brauchen Sie f iir 
den PLL-Decoder: 

1 IC NES67 

1 Sockel DIL8 

! Transistor BCI08B 

2 Dioden 1N4148 
1 Leuchidiode 

1 Widerstand 33 11 
1 Widerstand 220 Q 
1 Widerstand 4,7 Kfi 
1 Widerstand 10 Ktl 
1 Trimmer 10 KB 
1 Widerstand 470 KB 
4 Kondensatoren 100 nf 
1 Kondensator 10 nf 
1 Kondensator 0,47 ^f 
1 Sub-D-Buchse 9polig 
ein Stuck Lochrasterplatine 
etwas Draht zum Verdrahten 
Lotkolben und Lotzinn 



Hacken im gesetzlichen Rahmen, so 
diirften Sie keinen Arger bekom- 
men. Vorteilhaft ist audi, daB Sie kei- 
ne Kosten fiir ein Telefon zahlen 
miissen, das Radio ist ja (hoffentlich) 
angemeldet. (Bob Langer/rz) 



Uta Jake! & Andreas Klintworth GbR, Marsehhorst 2, D-2732 Klein Meckelsen S 04282/5615 



Sie brauchen nicht mehr langer zu suchen! 

[W^ «n»ta,ih„.d«, - «^ari 

Lfmi Acorn-Archimedes 5«M 



Ab soiort ist bei uns die komplette Pioduktpalette r 
Ihnen schon jetzt einiges an Soft- & Hardware fur d 
Computer-Gen era! ion hat begonnen — seien Sie vo 
bindlich Inform alio nsmaterial an. Noch bessen Siev 
dann kiinnen Sie sich in Ruhe das Gerat bei uns a 



nd um den Acorn- Archimedes zu Superpreise 
;se 'Super-Maschine' anbieten — und es wird 
Antang an dabei I Rufen Sie uns an, oder forde 
■reinbaren leletonisch mil uns einen Vorfiihr- uni 
schauen und sich iiber die LeistungsfShigke.it i 

I 



AgUerdem konnt 



We make 'RISC' erschwinglich 



n Produkte fur di 



3,5"-Einbaulaufwer 

Einbaurahmen und 
3,5"-Einbaulautwer 



1 MS mil 5,25 "-Blende, 



mlga, PC, Sinclair OL und Spectrum anbii 



?S -D«.;«stalion 40/80 Track umschaltbar 4! 

5 " + 5.25 "-Kombldiskstafion T 

2-KB-Erweiterung mit Echlzelt-Uhr lielei 

Sinclair QL 
2 KB RAM-Erweilerung m. durchgefuhrtem Port 3: 
mkompletlsysten 




Mftb 127 



Bastelei 



Praktisch und preiswert: 



Fernsehapparat 
staff Monitor u $>, 



Ein Faxbmonitor kostet bekanntlich eine Menge Geld. 
Mit unserer Bauanleitung wird Dir 

a Monitor. Baste In Sie mit! 



chen Sie noch eine Taschenlampen- 
batterie mit 4,5 Volt, etwas isolierten 
Draht, Lfitkolben und Lotzinn. Als 
Verbindungskabel vom Modulator 
zum Fernsehgerat nehmen Sie das 
alte Kabel vom Telespiel oder das 
eines Computers (beispielsweise 
C 64/128 oder Spectrum). Falls Sie 
keines zur Hand haben, machen Sie 
aus einem Stuck Antennenkabel, ei- 
nem Chinchstecker und einem An- 
tennenstecker (alles im Radiofach- 
geschaft erhaltlich) das Kabel ohne 
Miihe selbst. 

Verbinden Sie den langen An- 
schluB (Minus-Pol) der Batterie mit 
dem Blechgehause des Modulators. 
Den kurzen AnschluB (Plus-Pol) ver- 
binden Sie mit dem AnschluB am 



Bei dieser Bastelei handelt es 
sich um einen sogenannten 
.HF-Modulator.. Er setzt die 
Videosignale, die bei jedem Com- 
puter am Videoausgang anliegen, in 
hochfrequente Signale um. Das sind 
Signale, wie sie von der Anlenne 
kommen. Damit kann das Compu- 
terbild auf einem normalen Farb- 
oder Schwarzweifl-Femsehapparat 
dargestellt werden. Und zwar ohne 
technische Eingriffe! 

Solche Modulatoren sind fiir die 
einzelnen Computer erhaltlich, ko- 
sten aber eine ganze Menge Geld. 
Meistens kommen Sie unter 100 
Mark nicht weg. Die Bauteile fiir un- 
sere Bastelei kosten dagegen keine 
10 Mark. Die Schaltung eignet sich 
fiir alle Computer, die nicht iiber ei- 
nen HF-Ausgang (wie beispielswei- 
se der C 64) verftigen. 

Herzstiick der Schaltung ist der 
Hochfrequenz-Modulator. Das ist 





signal fiir du Fernsehgi 



ein kleines Metallkastchen 
Anschlussen und einer Ausgangs- 
buchse. Sie finden diesen Modula- 
tor (zum Beispiel von • Astec*) in alten 
Telespielen, im ZX81 oder in den 
Wuhlkisten der Elektronikladen. 
Dort bekommen Sie inn fiir wenige 
Mark zu kaufen. Zusatzlich brau- 



128 iMib 



Modulator, der mit einer festen Iso- 
lation durch eine Seitenwand ge- 
fiihrt ist. Dabei ist es zweckmaflig, 
einen Schalter mit einzubauen. Ein 
einfachei Kippsch alter gemigt. Da- 
mit konnen Sie den Modulator ab- 
schalten, wenn Sie ihn nicht benut- 
zen. So halt die Batterie langer. 

Der letzte freie AnschluB Cocker 
durch eine Kunststoffhulle gefuhrt) 
ist der Videoeingang des Modula- 
tors. Diesen AnschluB verbinden Sie 
mit dem Videoausgang (Composite 
Video oder FBAS sind gangige Be- 
zeichnungen) des Computers. Ver- 
ftigt Ihr Computer nur tiber einen 
RGB-Ausgang, so hilft Ihnen unsere 
kleine Schaltung, Allerdings erhal- 
ten Sie damit nur ein SchwarzweiB- 
Signal mit Graustufen anstelle der 
Farben. Vergessen Sie nicht, den 
zum Videosignal gehdrigen Pin 
»Masse« oder »Ground« mit dem Ge- 
hause des Modulators zu verbinden. 

Nach dem Einschalten von Com- 
puter, HF-Modulator und Fernseh- 
apparat soil ten Sie im Bereich von 
Kanal 36 (UHF in der Nahe des 
ZDFJdasCompuicrhildsohor, Ver- 
gleichen Sie «;nrr.al die BildquaJj- 
tat eines einw<iii:;:;(!. emgestellten 
Schwarzweifl-Fernsehgerats mit der 
eines billigen Farbmonnors. Sie 
werden erstaunt seir.! 

(Karl Samanek/rz) 

Das brauchen Sie: 

1 Modulator (beispielsweise 
ASTEC UM35) 
1 Taschenlampenbatterie 
4,5 Volt 

1 FemsehanschluBkabel 
oder ersatzweise etwas Anlen- 
nenkabel, einen Chinchstecker 
und einen Antennenstecker, 
Ldtkolben und Lotzinn 



Ausgaba 7/Iuli I98S 



Test Software 



Frank 



Ein G 



Was die Befehlsvielfalt be- 
Iriftl, da ist GFA-Autor 
Frank Ostrowski (siehe 
Seite 140) ein welter Wurf nach vom 
gegliickt Immerhin hat GFA-Basic 
3.0 einen Umfang von fasl 400 Befeh- 
len. Zum Vergleich: Die Vorganger- 
version 2.0 hatte gerade mal etwas 
iiber 200 Befehle. 

Das neue GFA-Basic hat beispiels- 
weise viele neue Befehle, die sich 
mit der Programmierung von GEM 

befassen, zum Beispiel »APPL 

INm, »OB]C_DRAW. oder»WIND_ 
CALC«. Bevorzugen Sie die komfor- 
table Bedienung mit der Maus in Ih- 
ren Programmer dann haben Sie in 
GFA-Basic 3.0 erne wahre Fundgru- 
be. Aber auch Befehle, die schon 
sehr in die Tiefen des Computers 
gehen, finden sich im neuen Basic. 
wie zum Beispiel tBCLRt (Bit 16- 
schen), »SWAP« (oberes Byte und un- 
teres Byte eines Woites vertau- 
schen) Oder »SHL" (verschiebe nach 
links). Dies sind Befehle, die man 
normalerweise nur in Assembler 
verwendet und die sehr fehleranfal- 
lig sind, benutzt man sie im falschen 
Augenblick. 

In Version 3.0 sind die guten Ei- 
genschaften vieler Program mier- 
sprachen, zum Beispiel Pascal, 
C und Assembler, vereinigt. GFA- 
Basic 3.0 ist eine neue Programmier- 
sprache, vergleichbar mit Pascal, je- 
doch ohne dessen Schwachen. Weil 
diese neue Basic-Version wesentlich 
komplexer geworden ist, ist sie fur 
den Einsteiger schwieriger zu erler- 
nen, Die Befehlsvielfalt ist sehr ver- 
wirrend. 



Der Editor: 
prakflisch und gut 

Der Umfang des Interpreters hat 
um fast 30 KByte zugenommen. 
Trotzdem ist GFA-Basic nach wie vor 
genauso schnell geblieben. Man hat 
sogar das Gefuhl, der Editor ist ge- 
genuber der Version 2,0 etwas 
schneller. Wie gewohnt, findet man 
am oberen Bildschirmrand die 
Kopfzeile mit lhren elementaren Be- 
dienungsfunktionen. Die sind wei- 
terhin uber die Funktionstasten zu 
erreichen. In der linken Ecke ist das 
Atari-Zeichen hinzugekommen, mit 
dem man auf einen GEM-Bildschirm 

Ausgabe 7/Juli 1988 




3.0 



■eich? 



mit Meniileiste umschalten kann. In 
der rechten Ecke sind es eine Uhi 
und die Anzeige der aktuellen Zeile, 
in der sich der Cursor im Moment 
be findet. 

Von der Meniileiste des zweiten 
Bildschirms (hinter dem Atari-Zei- 
chen) aus sind die Accessories er- 
reichbar, die jetzt endlich auch un- 
ter GFA-Basic verwendbar sind. Un- 
ter dem Meniititel "GFA-Basic" fin- 



Prima Prozeduren 
und Funktionen 



del sich neben »Save" und »Load« 
auch uDeflist", mit dem man das 
Aussehen des Basic-Listings be- 
stimmt. Zum Beispiel konnen alle 
Basic-Befehle und Funkhonsnamen 
in GroBbuchstaben dargestellt wer- 
dea 

Eine weitere praktische Eigen- 
schaft des Editors ist die Funkfion, 
Prozeduren auf- und zuzuklappen. 
Dazu fahrt man einfach mit dem Cur- 
sor auf eine Piozedur, driickt die 
<Help>-Taste und schon ist der ge- 
samte lnhalt der Prozedur, bis zum 
nachsten >Return«, vom Bildschirm 
verschwunden. Natiirlich ist der ln- 
halt noch vorhanden, aber eben 
mcht mehr sichtbar. Das komplette 
Programm wird trotzdem so abgear- 
beitet wiesonst auch. Diesmacht ein 
Programm um ein Vielfaches lesba- 
rer, Bei der Fehlersuche kann man 
getestete Prozeduren einfach aus- 
blenden. und sieht auf dem Bild- 
schirm nur noch eme Prozedur. So 
kann man sie testen und danach un- 
sichtbar machen und die nachste 
vornehmen. 

Frank Osfrowski gab seinem neu- 
en Basic eine weitere gute Eigen- 



schaft mit auf den Weg: die Inter- 
ruptprogrammierung. Bisher die 
Domane der Assembler-Program- 
mierer. Die beiden Befehle »EVERY« 
und »AFTER« machen nichts ande- 
res, als nach (AFTER) einer be- 
stimmten verstrichenen Zeit, oder in 
einem beshmmten Zeitintervall, ta- 
mer wieder (EVERY) eine Prozedur 
aufrufen. Damit konnen Sie be- 
stimmte Abfragen zu einem festen 
Zeitpunkt ausfuhren lassen, egal 
was das Programm ansonsten gera- 
de macht. Zum Beispiel wollen Sie 
jede Sekunde ein mal die Mausta- 
sten abfragen: 

EVERY 200 GOSUB maus t as tent est 



Der Interruptzahler zahlt alle 
200stel Sekunde um eins weiter. 
Schreibt man also EVERY 200, dann 
ist dies eine Sekunde. 

Neue Befehle erleichtem die Ab- 
laufsteuerung eines Programms. Sie 
kennen das Problem: In einem Pro- 
gramm mussen Sie verschiedene 
Kriterien abfragen, zum Beispiel 
Abfragen bei der Tastatureingabe. 
Bei der fruheren Version muBten Sie 
sich mit endlosen IFTHEN-Abfra- 
gen behelfen. Dieses Verfahren 
machte ein Programm uniibersicht- 
ii-.-Ji ::■■! :..!:^:-. ,i:i.\.'.\ OTA h,-::\.- 
3.0 bietet die aus C bekannte CASE- 
Funktion. CASE ist nichts anderes 
als viele IF.THENs hintereinander 
geschaltet, nur eleganter und iiber- 
sichtlicher. 



Schleif en in 
groBer Auswahl 

Neben der CASE-Funktion bietet 
die 3.0-Version auch noch weitere 
i>Me hrf a ch e ntscheidungsan weisun- 
gen« wie SELECT, DEFAULT, END- 
SELECT und CONT. 

In der vorhergehenden Basic- 
Version gab es schon einige 
Schleifen-Typen. Diese sind um die 
DO- und LOOP-Schleifen erweitert 
worden. Wahrend es vorher nur 
DO..LOOP gab, gibt es in der Ver- 
sion 3.0 die Form DQ.WHILE und 
DQ.UNTILsowie LOOP WHILE und 
LOOP..UNTIL. Diese neuen Schlei- 



aSfei 129 



Software test 



fenfunktionen sind aber im Prinzip 
unnottq. da man mit de: DO LOOP 
Schleife genausogut programrrue- 

Erae lobenswerte Erweitcrung 
sind dahingeq;en die Funkr.onon 
Basic kennt la bekanmlich DEFFN 
als Definition einer euizeiligeri 
Funktion. die anschlieBend rr.it FN 
auizurufer. is: Die moisten Basic- 
Diaiekte baben DEFFN irr.plerr.en- 
tien. so such die aire GFA-Basic- 
Version. Besonders uiieresaant sind 
aber mehrzeilige Funktionen, die 
man mil FUNCTION definiert, so 
wie Sie es auch von Pascal her ken- 
nen. Prinapiell ist FUNCTION ei- 
gentlich nichls anderes als eine 
PROCEDURE, nur daB die FUNC- 
TION einen Wert zuriickliefert, 
namlich das Ergebnis der Funktion. 
Die Funktionen konnen auch sich 
selbst aufrufen (ineinander ver- 
schachteln), arbeiten also rekursiv. 

Die umfangreichste Erweiterung 
des Basic isi die Einbindung der 
GEM-Funktionsaufrufe. Jetzt kann 
man ohne Aufwand Programme ent- 
wickeln, die eine GEM-Bedienungs- 
oberflache besitzen. Neben den 



GEM gam einfach 
prog ram miert 

umfangreichen Grafik-Befehlen 
zum Definieren von Farbe oder 
Mausform, Zeichnen von Linien, 
Ellipsen und Kreisen, Bestimmen 
von Bildschirmausschnitten. gibt 
es auch Befehle zur Fensner- und 
Ereignisverwaltung, Zum Bejipiei 
die Meniiverwaltung mit den ON 
MENU-Befehlen. 

Zu den neueti Befehler. gehoren 
die LINE-A-Aufmfe. Diese besonde 
ren Grafik-Routinen des Botnebssy 
stems warenbishernui von wenigeii 
Programmiersprachen ur.terstUtzt. 
meist muBte man die Aufrufo ir. te 
sembler programmieren. 

Entscheidend fur erne GEMBe- 
dienerfiihrung sind die sogenann- 
len AES-Bibliotheken, die ein Teil 
des Betriebssystems sind. Hier gent 
es um Fensteraufbau, Aufbau eines 
Menus, Ereignisverwaltung und 
Grafikbibliothek. In den alteren Ver- 
sionen des GFA-Basic muBte man 
haufig mit PEEK- und POKE-Befeh- 
len arbeiten, um ahnliche Ergebnis- 
se zu erhalten, wie es jetzt mit dem 
GFA-Basic 3.0 zu realisieren ist. 

Da fast alle AES-Befehle im neuen 
Basic integiiert sind und man diese 
recht einfach aufrufen kann. wild 
GEM-Programmierung sen on fast 
zum Kinderspiel, 



Kaufen 
oder nicht kaufen? 



'3FA-Basic 3.0 ist gut. Nur die 
Strategic, die dahinteisteckt, 
:i.cht. Dem Verbraucher wird mit 
'. :ol Wirbel etwas Neues fur viel 
( !eld angedreht, was so neu nicht 
isi Von den neu implementierten 
"•■fehlen sind 10 Prozent wiiklich 
smnvoll, die anderen 90 Prozent 
braucht man nicht unbedingt. 
Wer schon die Version 2.0 von 
GFA-Basic besitzt, sollte das Geld 
fur die 3.0-Version besser in einen 
Assembler oder C-Compiler in- 
vesrieren. In GFA-Basic hat man 
namlich nicht alle GEM-Funktio- 
nen zur Verfugung, wie das bei C 
Oder Assembler der Fall ist, 

(Thomas Kaltenbach) 



Doch wer braucht die Befehle? 
Der Einsteiger wird von der Funk- 
lionsvielfalt iiberfordert. Ohne gute 
Kennrnisse in Basic (zum Beispiel 
von einem anderen Computer) oder 
einer anderen Programmierspra- 
che (wie Pascal, Modula 2 oder C) 
sollte er sich nicht an GFA-Basic 3.0 
heranmachen. 

Der Profi-Programmierer und 
auch viele emsthaft am Program- 
mieren Interessierte hinge gen la- 
cheln uber Basic sowiesound halten 
GFA-Basic daniber hinaus fiir unge- 
eiqnet. weil man auf einen Compu- 
ter beschrdrik: isi Sie Ziehen Coder 
Modula 2 a!s Kochsprachen vor. 
Wenn es wirkach sein muB. dann 
programmiert man auch mal in As- 
sembler 3ei Spiolon ist es sowieso 
schon zur Pflicnt gewoiden. Selbst 
das sohr scnr.olli: GFA Basic ist fUr 
v/irkl:ch aa^^ULiis'/clle und vor al- 
lem sehr sclineile apiele viel zu 
langsam Das war bci der Version 
20 so und ist bo; dor Version 3.0 
rucht andcrs 

Ideal fiir Anwender, 
die C nicht mbgen 

Nur fiir die engagiertor. Hobby- 
Programmierer und semiprofessio- 
nellen Anwender, die sich bestimm- 
te Programme oder Programmteile 
selbst schreiben wollen, ohrie a'jf C 
ausweichen zu konnen, ist GFA- 
Basic 3.0 die ideale Programmier- 
umgebung. 

Fiir Besitzer der alien Version 2,0 
stellt sich aber die Frage. ob sie um- 



steigen sollen. Kurze Hilfsprogram- 
me. fiir die man keine groBeren Pla- 
ne machen muB und keine GEM-Be- 
dienung braucht, die man einfach 
mal schnell eintippt und dann laufen 
lafit, kann man auch weiterhin mit 
GFA-Basic 2.0 schreiben. Fiir um- 
fangreiche Programm-Projekte ist 
hingegen die Version 3.0 sinnvoll, 
will man sich von GFA-Basic unbe- 

Kompotibel 
oder nicht? 

Der Austausch von Programmen 
zwischen der Version 2 und der Ver- 
sion 3 ist relativ einfach. Man spei- 
chert das Version-2-Programm als 
LST-Datei (SAVE.A) und ladt es an- 
schlieBend in der 3.0-Version mit 
dem Befehl MERGE. Einige Befehle 
funktionieren allerdings nicht mehr 
so wie fruher. vor aliem die Grafik- 
Befehle. Hier muB man die Anpas- 
sung dann per Hand vomehmen. 
Bei Programmen, die GEM-Funk- 
tionsaufrufe beinhalten, ist die Um- 
setzung problem atischer, Wenn 
nichis lauft, bleibt keine andere 
Wahl als die entsprechenden Proze- 
duren und Befehle zu ersetzen, 

Wir werden auch in Zukunft Basic- 
Listings in der Version 2 veroffentli- 
chen und nur in Ausnahmefallen in 
der Version 3. Wir werden in Zu- 
kunft unsere Programme so gestal- 
ten, daB sie in beiden Versionen lau- 
fen. So milssen Sie auch zukunftig 
nicht auf gute Programme verzich- 
ten. (kl) 



Auf einen Blick 


Name: 


GFA-Basic 3.0 


Liefer- 


Diskette und Hand- 


umtang: 


buch (450 Seiten) 


Preis: 


198 Mark 


Uns gefall! 


guter Editor, Nut- 




zung der Accesso- 




ries, viele neue 




sirmvolle Befehle 


Uns gefallt 


Uhr im Editor nicht 


wemger: 


abschaltbar, AES- 




Befehle sind immer 




aktiv und verbrau- 




chen Speicher, 




auch wenn sie nicht 




genutzt werden, 




nicht voll aufwarts- 




kompatibel 


Wertung: 


• • • O o o 




JJJ*_^__ 


null PunkM (Mchs 


r,»lMJ „ 1 ..,j,..„u 5 ..n.i 



130 Mis, 



Wettbewerb 



KnobelspaB 

mit Hartmut 

Vor iiber hundert Jahzen war der Wilde Westen noch gefahrlich. Der 
Colt safi locker im Giirtel und war bei der ldeinsten Auseinanderset- 
zung rauchend zur Hand. Helfen Sle in einer kniffligen Situation drei 
wackeren Mannern, ihrem Ende am Marterpfahl zu entkommen. 



k wenn Gro&vater von frit 
^P^ her erzahlt Besondei: 
VlB spannend isl die Ge- 
schichle. die er ge stern eizuiilL- 
Er selbsi hai die Geachichte 
mGroB- 



ien, als mein Ahne. damalsnach 

Freunden von Indianern beim 

wilderlen sie aut 
Indianer-Gebiet. Also wurden 
sie nach alter Stammes-Sille an 
den Marterplahlgefessell. um in 
M Tageshitze langsam zu ver- 
iten. Aber well sie alle drei 
nochsenr ]iing waren, gab ihnen 
' ;r alls, weise Hauplling .Qual 



mem UmrgroBva 






Kumpanen. Keiner \ 
konnle die Farbe da 
Slammes sehen, wchl 
Faibe der jeweils vor 
henden Plahlen. So wuBte del 
drine die Farben der beiden vsi 



ilehenden Plahle. der zwei- 

/orihmund der er.-:r- ijn:,. 

ine Faibe. Mein GroBvaler 

aber die slandganzvorneundhatte nichl 

die geringste Ahnung, i 





•Dieunal 1st die 1 
beaonden verzwickt. 
War konunt Uotzden a of 
die Lijsung?" 

Es wurde plOTzlich tolenstill 



Opfer lauerte. Die drei sianden 
an ihren Marlerpfahlen und hat- 
len groBe Angsl. Kalter SchweiB 






a\for- 



Mitte dea Lagers und 



Doch als der Morgen graute, 
sagte der GroBvaler meines 
GroBvaters. welche Farbe sein 
Marterpfahl hatte. Und nichl nur 
das. Auch die Farben der ande- 
ren beiden Stamme wuBle ei zu 

Die drei wurden befreil und 

wegen ihres Mules und Hirer 

Tapterkeit als Stammesmilglie- 

dei aufgenommen Eine Woche 

; mein Vorfahre 

leine UrurgroBinuuer 

. die er bald heiraieie. 

Wei weiB. wo ich heute ware. 

damals nichi so klug 

pfahl im Wilden Westen. 

Doch jelzt seid Hir dran: Wie 
konme mein UrurgroBvater wis- 
sen, welche Fatbe sein Martei- 
plahl halle? Eeht Euch dazu die 
Zeichnung an, denn so kbnnten 
die Farben der Plahle damals 



ases Problem und 

m&glich, auch em Pro- 

gramm dazu. Wichtig islnur der 

Losungsweg. Gewinne^ konnl 
"nAbonnementdej 
Happy-Compuier. Milmachen 
lohnl sich also Der Emsende- 
schluB isl der 5 Juli 1988 Der 
Rechlsweq isl ausgeschlossen. 
(Sebastian Weifl/wo) 



Auch wenn es unglaublich 
klingl; Doch der bdse Saitui 


Die Lbsung der letzten Autgalie 








Sekun- Sarin: 


Robo.er 




kann eingeholi werden. Es 


Sarlur mil einem Meier Vor- 


entferm Bei der Dehnung 








dauen zwar sehr lange, bis 


sprung abhaul. isl der Robo- 


1 







der Befreiungsrobcter den 


ter nach Sekunden Meier 


je at iramer prozentual mil be- 








Flilchtenden erreiohl, aber 


von der Station entferal. 


wegt und legl selbst noch ein 




2.3333 




die 12. Galaxie hai damn 




Sttlck durch seine eigene Be- 


3 7 


4.2666 




noch eine Chance. Um die 


lur 3 Meter zurilckgelegt und 


wegung zunick. In der lol- 


4 9 


6.4857 




Ldsung zu vereinlachen. 


da dei Roboier noch nicht 


genden Tabelle kann man 


5 11 






kann man zunachsl unlelsu- 


aof dem Schlauch saB, wurde 


sehen. warm der Roboier 


E 13 






chen. wie die Geschichte 


er auch nichl durch die Deh- 


Sarins eingeholi hai. 


7 IB 


14.337 






nung des Bandes miibewegl. 


Den Gewinner dieses Kno- 


8 17 


17.2372 




rur nur doppell so schnell 


Der Roboier ist nach einer 


belspaBes Ziehen wir in der 








wie ein Roboter ware. Wenn 


Sekunde also einen Meter 


nachslen Ausgabe (wo) 















jJ8aiEia« 131 



Wettbewerb 



Mitmachen beim Happy-Leser-Gewinnspiel: 



Software und Spiele 
fiir iiber lOJHLMark 
zugewii 





H 



I appy-Compubir isf dMe sei Ausgabe Ihnen am beslen 

"!jjit.-j;h;iv sum Mitma- gelallen haben Oder fallen Sie 

hen. Deshalb isi uns Jh- unseie neue Milmachkarle aus. konnen. Alle Gewinner iweraen 

die Sie ganz vorne in dieser Aus- in einei der nachsten Ausgaben 

ar-Software und lolle Spiele gabe finden. ------- -s - t = -.. ■ s - = s ;-i : ■ 

im Gesamtweri von uber lau- UnterallenEinsendungen.die ausgeschlossen. 

send Mark weri. uns bis zum Monalaende enei- Und wenn Sie nichts gewon- 

M,icb:-n Sie mil "neim Happy- <vlieti. verioser. wir Spifcsnpio- nen haben' Halb so schlimm: 

Leser-Gewinnspiel. Schreiben gramme in:- ,ille Computer Ge- Denn erstens gibi's ritiChslori 

Sie ganz einfach auf eine Bast- ben Sie deshalb unbedingl den Monai eine weiteie Chance, 

fcaitB,W8toha toifllfflECflindio- Computer mit an, den Sie besil- beim Kappy-Leser-Gewinnspiel 



n. Damil wir Ihnen auch den milzumachen. Und zweite: 

m Gewinn zuschicken werden alle Einsendungen m 

sorgfaltig a u ?g &we ilti L 

.vi r auch :iu n.-L-hsi'; n M;'ii 



Stories recherchteren, die Mes- 

ren. Ihie Memung ist uns dafilr 

;ishr wichiig. EinsendeschluB isl 
der 1.7.BB. Machen Siedoch ein- 



132 



Hardware Test 



Druckertest: HQP-40 



Mit Nadeln und Farbe 



Farbige Hard copies mi! 24 Na- 
deln waten bis heuie ein teu- 
res Vergniigen. Der Benutzer 
hatte die Wahl zwischen dem CP6 
oder einem Fujitsu (beide Gerate 
urn 2000 Mark). Der HQP-40 bietet 
■■"lioichss fur weniger Geld. 

Nach dem Auspacken prasentiert 
sich der Drucker in einem slabilen 
Plastikgehause. Die Druckermecha- 
nik (Druckkopf und Farbband trans- 
port) ist durch eine abnehmbare 
Abdeckhaube geschutzt, die gleich- 
zeitig das Druckgerausch erheblich 
dampft. Die Bedienungselemente 
(vier groBe Tasten) sind gut zugang- 
lichaufderFrontseite des Druckers 
angebracht. Es gibt eine Taste zur 
Wahl der Druckart (Draft, Corres- 
pondence, Letter Quality und Pro- 
portional Spacing). Die nachste Ta- 
ste wahlt die gewtinschte Schriftart 
aus, mit der »Line/Form Feed*-Taste 
steuern Sie den Papier vorschub. Mit 
der Online-Taste halten Sie den 
Druckvorgang nach Belieben an. 



Bei den Matrixdnickern 
zeichnet sich ein neuei Stan- 
dard ab: 24 Nadeln setzen 
sich durch. Nach dem P2200 
und dem LQ500 bringt Citizen 
HQP-40. 



ihr konnen Sie den HQP-40 kompati- 
bel zu Diablo 630, Toshiba P1340-, 
Qume Sprint 11- und IBM Pro-Druk- 
kem machen. falls die standardma- 
Bige Emulation eines Epson-LQ80Q- 
Druckers nicht ausreichen sollte. So- 
mit arbeitet der HQP-40 mit jeder 
Software zusammen. 

Der Farbbandwechsel gestaltet 
sich beim HQP-40 einfach, die Fin- 
ger bleiben durch die Farbband- 
kassette sauber, 

Das Papierhandlrng des HQP-40 
ist gut gelost. Der Drucker hat so- 
wohl Einzelblatteinzug als auch ei- 
nen Traktor fiir Endlospapier. Beim 
Einzelblatteinzug wird einfach ein 




Leider sind die Leuchten. die an- 
zeigen, in weichem Zustand der 
Drucker sich gerade befindet, nicht 
gut zu erkennen. Mit Schnittstellen 
ist der HQP-40 gut ausgestattet. Er 
hat eine parallele (Centronics) und 
auch eine serielle Schnittstelle 
(RS232) und kann somit an jeden 
Computer angeschlossen werden. 
Wenn man die Abdeckhaube des 
HQP-40 abnimmt, sieht man sofort 
zwei freie Steckplatze fur Erweite- 
rungen. In deneinen kann eine "Font 
Cardt gesteckt werden, die dem 
Drucker zu neuen Schriftarten ver- 
helfen. In den anderen gehbrt eine 
sogenannte "Emulator Card«, Mit 



der HQP-40 gegei 
den NEC P22D0 
mid den Epson 
I.OIifJU behaupten 



Blatt in den Drucker hineingescho- 
ben, und der Drucker zieht es dann 
automatisch vor den Druckkopf. Zur 
Hilfe kann auch noch der "single 
sheet guide« aufgesetzt werden. 
Das ist eine Plastikvorrichtung, die 
das Einlegen von Einzelblattem er- 
leichterl. Wollen Sie Endlospapier 
benutzen, so miissen Sie einen klei- 
nen Schalter ftir diese Option betati- 
gen und den Papiertraktor auf den 
Drucker aufsetzen. Man kann den 
Traktor sowohl als Zug- oder als 
Schubtraktor einsetzen. Beim Ein- 
satz als Schubtraktor laBt sich das 
Blatt direkt oberhalb des Druckkop- 
fes abreiBen. 



134 zm&> 



Wer den HQP-40 als Farbdrucker 
verwenden will, kauft die "Color Op- 
tion" (198 Mark) hinzu. Die Installa- 
tion gestaltet sich auch hier sehr ein- 
fach. Sie miissen nur den kleinen 
Motor, der das Farbband bewegt, 
und die Farbband kassette einset- 
zen. Die damit erzeugten Farbgra- 
fiken konnen bis zu sieben Farben 
enthalten (siehe Hardcopy). Es kon- 
nen auch Schriften mit Farbgrafik 
gemischt werden. 

Das Schriftbild kann mit denen 
des P2200 oder des LQ500 leicht 
mithalten. Leider ist der HQP-40 von 
Haus aus nur mit zwei Schnftarten 
ausgestattet. Wem jedoch die einge- 
bauten Schriften nicht reichen, kann 
sich nach Belieben Schriftarten mit 
den Font-Cards kaufen, Der Preis 
fiir die Einsteckkanen liegt bei 163 
Mark fiir eine Font-Card, eine Emu- 
lation-Card kostet immerhin 225 
Mark, 

Im Normalmodus haben wir 120 
Zeichen in der Sekunde, in der 
Schonschrift 60 Zeichen in der Se- 
kunde gemessen. 1m Handbuch ist 
die Druckgeschwindigkeit mit 200 
Zeichen im Normalmodus und 66 
Zeichen in der Schonschrift angege- 
ben. In der Grafikauflosung ist der 
HQP-40 dem NEC P2200 unterle- 
gen, denn er hat nur eine Auflosung 
von 360 x 180 Punkten pro Inch (wie 
der LQ5Q0). Aber fiir die meisten 
grafischen Anwendungen reicht 
diese Aufldsung. 

Beim Pufferspeicher hat Citizen 
nicht gespart . Mit sage und schreibe 
24 KByte standardmafligem Puffer 
erspart man sich langere Wartezei- 
ten beim Ausdrucken. Die Anpas- 
sung an den Computer wird (wie iib- 
lich) durch DIP-Sch alter durchge- 
fuhrt. Die DIP-Schalter sind leicht. 
direkt unter den Bedienungstasten, 
erreichbar. In dem uns voiliegen- 
den englischsprachigen Handbuch 
werden kurz und prazise alle Funk- 
tionen des Druckers erklart. 

Insgesamt hinterlaBt der Citizen 
HQP-40 einen sehr guten Eindruck. 
Fur ein ausgezeichnetes Schriftbild, 
gute Verarbeitung und nachriistba- 
re Farboption sind 1498 Mark ein ak- 
zeptabler Preis. Der HQP-40 ist alien 
Vielschreibem zu empfehlen, die 
gleichzeitig Wert auf ein gutes 
Schriftbild und bunte Grafiken le- 
gen. (Dietrich Fromming/rz) 

Ausgabe 7/IuH IS8B 



Der KAUFhOF 

bringt's zum Ausdruck 



ffi SP 120VC Matrixdrucker 

• anschluBfertig fur alle Commodore-Heimcomputer 

• 13 Schriftarten in EDV- und 
Korrespondenzqualitat 

• max. 120 Zeichen/Sekunde 

• grafikfahig 





■elite- SP 120VC Matrixdrucker 

Diessr Drucker zum Stiperpreis machl tile Geslallung IhrerTenle ei' 

fach: Sperrschrift. Fettdryck jnd Schattenschrifl sfelll er Ihnen zi 

Verlugung. Hoeh- und Tiefstellen sowie L 

ebenfalls moglicti. Dabei 

Scnmalschrifl. Normal, kursiv Oder negatlv. Im Schnelldruck schafft 

er bis zu 120 Zeichen/Sekunde. In Korrespondenzqtialital bis zu 

22 Zeichen/Sakunde. Atich bei G rail k program men zeigl sich der 

»elile« SP 120VC von seiner besten Sells, mil 480 Punkle/Zeile. Voll 

Software- kompalibel zum Commodore MPS 801. 

AnsdiUliferlig an Commodore VC 20, C 64, C 128 (D), C 16. C 116, 

plus/4, inki. Dokurr 



Klare Sache: f. 



e bestellen oi 



i nachste Kaulhol- 




Test Hardware 



Alle Dalen auf einen Blick 




NEC P 2200 


Citizen HQP-40 


LQS0O 


Prals: 


1145 Mark 


I49S Mark 


109B Mark 


fibmessungpn: 


390 x 275 x 140 


419x371 X 117 


390x330x139 


Papierbrelle: 


5 bis 10 Zoll 


4,5 bis 10 Zoll 


4 bis 10 Zoll 


Puffer: 


8 KByte 


24 KByte 


8 KByte 


Drnckkopf: 


24 Nadeln 


24 Nadeln 


24 Nadeln 


GeschwiodJg- 
keit: 


168 Zeichen/s 
93 Z/s NLO 


68 Z/s LQ 


50 Zeichen/s 


Papier- 
varschub: 


Sc hub/Zugnaktor 
Friktion 


Schub/Zugtraktor 
Friktion 


Zugtraktor 
Friktion 


Schriflaiten: 


12 Foul:; optional 


2 Schonschiiften 
Fontkanen 


2 Schonschriften 
6 Fonts optional 


Grafik: 
(Punkte/Zoll) 


360 x 360 


360 x 180 


360 x 180 


Zeieheneatze: 


13 

ASCII, IBM 


ASCII .IBM 


12 
ASCI1.IBM 


Koinpatibel ?.u: 


Epson LQ 1500 
NEC P5, P6, P7 


Epson LQ 300 


Epson FX85 
LQ 1500 



rjrmr 


-WTT 


MH'.'ffTl 


Alle blsherigan Teste 


igebaisae 


Trucker 


Anagab 




HQP-40 


7/88 


6,9 


P2200 


l/SB 




SL 80 AI 


12/87 




LQSOO 


2/SB 




Pfl 


12/S7 





I Zeichen/Sekun- 



Lautatarke: Eiri FbwirKliuck '.vie beirr. 
lm~i-.?M=ini-iiuclK: is: iiaser Maflslab. 
Bedienung: P.i :-:. !".ii :.L ,:,-.i 

■.'.■B-r':.-f-l DIP-SchaJler. 
flusslattung: LiefelUinfang. Htirnil.Hii-li 
Puffer: Ems i 



12 KByH 



Citizen HQP-40 


NEC PZ200 


LQSO0 

NLQ-Sans Seriv OutUiWSlwlOM 


LQ-Scrtrift 


Pica Pica Pi^.a 


Seriv-Kursiv Normalschrift 




Elite Elite Elite 






Schon Schon Sen 


Seriv SlitirJow Elite-Schrift 


F/n' ffurslv 


Fett Fett Fett 


UMiSi.lLi.iiiii^/sfifeli'il'JVi Schulschriit 


Elite-Schrift 


Doppelt Doppelt 


NLQ-Roman Br-eifc 


Scimlscltrift 


\ursiv Kursiv f 


Roman-Kursi v Fettdruck 


Bare a t 




Bonn Outlin* Doppeldruck 


Fettdruck 




Hxituui Shadow "° ch- und ti»f 


A A 


A A 


A A A A A 

Die VergroBerang bring! die Untenchiede an den lag 



Die Wertungen 
auf einen Blick 




IHRmrm-JMI 

iBwiwwwywlfflBi 

laTJii ik m m ill ill Jii Jii iii m 




mm 



Durch Mischen erreichen Sie 



le Farbabstufnngen 

^R& 135 



Listing des Monats 




Oliver Kirwa ist em Program- 
mier-Crack. Wenn es urn den 
C S4 geht, macht ihm so leicht 

Schon mit dreizehn Jahren be- 

kam der heute I5)ahrige von sei- 
nen Eltern einen C 64 geschenkt, 
auf dem er noch heute arbeitet. 
Oft programmiert er nachle- 
lang. Nur seine kleine weiBe 
Hauskatze leistet ihm dann Ge- 
sellschaft und sitzt auf seinem 
Schofl. Sie ist die einzige, die sol- 



che Ian gen Computersitzungen 
geduldig rnitmacht, Was in sol- 
chen Programmier-Nachien her- 
auskomml, kann sich sehen las- 
sen: iCrillioni. sein jungstes 
Werk, ist eines der zur Zeit be- 
liebtesten Spiele in der Happy- 
Redakiion. Durch seine perfekte 
Programmfiihrung und die genia- 
le Idee nimmt es Cnllion rait der 
Mehrzahl der kommerziell ver- 
triebenen Spiel-Programme auf. 
Was Oliver jetzt noch fehlt. ist ein 



Dracker, den er sich ja Dank der 
3000 Mark fur das Listing des 
Monats bald kaufen kann. Auch 
mochte Oliver sich irgendwann 
einen anderen Computer zule- 
gen. Doch vorlaufig bleibt er bei 
seinem C 64. Momentan arbeitet 
erwiederaneinemSpiel. Was fiii 
eines, das wollte er uns nicht ver- 
raten. Auch seine Katze (die esals 
einzige schon gesehen hat) blin- 
zelt uns nur geheimnisvoll an. 

(wo) 



Sie sind uns 
3000 Mark wert 



... wenn Ihr Listing das beste 
ist, das uns in diesem Monat er- 
reicht! 

Diese Prarnie fur hervorra- 
gende Programmierleistungen 
vergeben wrr jeden Monat, um 
damit talentierte Hobby-Pro- 
grammierer zu fdrdem. 

Zusatzlich zum Geldpreis er- 
halten Sie die Chance, sich 
selbst und Ihre Programmierlei- 
stung unseren Lesem an 
herausragender Stelle zu pra- 
sentieren. Dies kann ein wichti- 
ger Schriti auf dem Weg zu ei- 
ner beruflichen Karriere in der 
Computer-Branche sein. Mit Si- 
cherheit ernten Sie aber mit die- 
ser Auszeichnung die Anerken- 
nung der Szene. 

Voraussetzung fur die Teil- 
nahme ist, daft wir Ihr Listing 
verdffent lichen konnen. Dazu 
muQ uns Ihr Listing exklusiv 20ir 
Verfiigung stehen und noch 
nicht verbffentlicht sein. Fiir die 



Bewertung sind vor all em die 
Originalitat der Programmidee, 
dieEleganzderprogrammtech- 
nischen Ausfiihrung und die Be- 
dienerfreundhchkeit entschei- 
dend, 

Neb en dem Sourcecode sind 
eine ausfiihriiche Beschreibung 
und Anleitirng sowie das lauffa- 
higeProgrammaufDatentrager 
ndtig. Bitte geben Sie auf den 
Begleitmaterialien jeweils Ihren 
Namen. Ihre Adresse und den 
Computertyp an. Senden Sie Ih- 
ren Beitrag an: 

Redaktion Happy-Computer 
Marlrt & Technik Verlag AG 
Hans-Pinsel-StraBe 2 
8013 Haar bei Miinchen 

Alle eingesandten Listings ha- 
ben dariiber hinaus narurlich 
die Chance, gegen Honorar ver- 
offentlicht zu werden. Die Ent- 
scheidung iiber den Titel -Li- 



sting des Monats- triffi die Re- 
daktion. Der Rechtsweg ist aus- 
geschlossen. 




136 ! m&, 



Ausgabe 7/Juli 19 



FACHVERMND MIT FACHVERSTAND 



SOP1H-V0HTIILSPAEET: 



ATJUU-HEIMCOMPUTEK: 

'"■■839.- KT877.- 
-°18«r ar 49.- 



(.turn) ■ 

1777.-1 



bS™* 1666.- 



1 1 1 ^^^ 


ffJifffiS. 885.- 


nn 


assr— »899^ 

"-TB-r 



i. 77.- 



COUUQBOREHllmooilipiWr 



368.- 

49.- 

•888.- 

444.- 

333.- 

49.- 



essict 






1399.- 



244.- 



SSS.- 



2fach Computer 



MCHVERSAND NIT HCHVERSTAND 

S 02407-3333 

Inh. J. Hiibner ■ Dornkmlstr. 47 - S1S0 Herzogenrath 



SUPEB-VOHTEILSPAKET: 

"""—'" „„777^ 




iH'.tUIIKHtlilil 



■88.- S"1S5.- 
r266.- £"388.- 



177w 

llMVlMIMUklW 
77.- 
266.- 




DRUGKER 
EPSON 

(HOILXHH nnrOlB. - 

MMg iur O0»mi- J QQ _ 

SSuu 999.- 

SEIKOSHA 



SnJHTvSp^l) 422.- 

i COUHODOfetaimpllib.1) 4BiB> - 
SLWJtft. TOKVsdliSplUsi]- 
aniitsr aire Ibcl **•: AQQ 

Mttjlch 03B<* 

SOFBR-VORTEILSPAKET: 

888.- 
222.- 



maiQU-itrVCliMriKo OlO.* 

^CITIZEN 

sis c eviEftlmrtiM M' 

KESH- 377.- 

^^^ 999.- 

ffiff 1333.- 

Bg 1222.- 

™" 1555.- 



I Zel 



) Zoll 



Jl leirtn jn Iili :i !:i!!iiiiiii! 

11 Zeiclm pro [nil in Jmfqui 
15 Zeidien pro Zoll in Brif 

12 Zeichen pro Zoll ir 
10 Zeichen pro Zol 
■ttlllt hoportioliiiichril! ,: P';^j1..± 
Proportlonalschi-m In I 



PnSimnt. SUMO.' ftr nC: Oft ft _ 



DISKETTEN 

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Wettbewerb 




Der Gewinner unseres GFA-Wettbewerbs steht fest 

»Fiir mich 

kommt nur 
eine Ente i 
in Frage « 

»Wenn ich mix ein Auto gekauft hatte, 
dann nur eine Ente.« Die Ente hat der 
Gewinner unseres Programmierwett- 
bewerbs, Rainer Paape, jetzt, eine ganz 
besondere Ente, eine »GFA-Ente«. 

I I :. K:r-.v.;-iibeweib iui An- Rains: 

^0 ter GFA-Basic slartete in ubenii 
Happy-Computer 11/87 Der er- ™» 

ste Preis war eine .Ente. Eine 
betrachlliche ZahJ Einsendun- 



yen ging ein. Nat* dem Einsen- 1 




ein. -Die ersle Theorie- 


dreidimensionalen Darslellung 


ein wichtiges und kompliziertes 


desChluB rral die Jury zusam- Stunde habe ich schon hinler 


einer komplexen Molekulver- 


Thema, das auch viele Tierver- 


men. Gebildel bus Milghedem i 




UaB sie alle sen ..:»r Be- 


bindung Da gibt es bunte Gum- 


suche eisetzt.. Ausschlagge- 


unserer Redaktion, del Redak- i 




:.■ : : .:■■■ '.■■'.',]''.. ■'.'■'■: 


mikugeln, die mil Stabchen zu- 


bend fiirdie Enrwicklung seines 


tion unserer Sclwesterzeit- i 




i:-l::i :■■ r. :.[•?!. -■",;;■;' jo. 


sammengesteckt weiden. oder 


Picgramms war die Teilnahme 


schrift 68000er ST-Magazm so- worden sind. zeigt sich bei der 


Lehrbilcher mil speziellen Pla- 


an einem Colloquium. Dabei be- 


me vier Vertretern der GFA-Sy- Fahrl; 


r r i .-. rL^.i r r l-l- r ! Mi'::i;i- 


stikbiillen, die eine 3D- 


schneb der Referenl ganz ne- 
benbei auch ein Programm fur 
den Amiga zum •Molekular- 


GFA-Basic- Frank Ostiawski. din kennen die Daien der Enie 


Den unterschiedhchen Anen 


Spannende Stunden veigtn- l 




s »Na, guie dre: ^un'.ior, 


der Darstellung ist ein guter 


Modelling-. Und was der Amiga 


gen, bis sich das Gewinnerpro- 1 






C-rankronipuierwie der Atari ST 










bei weilem llberlegen. Er bietel 


auch machen konnen, dachle 


Oy:,- Na:iir::ch '.vurde auf der Fahrt 


durch ein gules Progiamm viele 


sich Rainer Paape. 


siruction Set- von Rainer Paape i 


lachf 




der flewQnsohten Darstellungs- 


Semen ersten Kontaki haire 


■ >;■ ■:.;:■ '.. ,:.-. ..: : : ■■ :-.■■■■-. ■ ■-■ ::.■.::.■::. ; ....■.;■■: ■:. :>:; 

le Jury-MBgiiedel durch seine Wer sich naher nut diesem 

guteOplik, die durchdachte Be- Programm beschafugl, eikennt 


arten. kann eine giofle Menge 


Rainer Paape mil einem Grofl- 
rechner. einem IRIS-80. Man 
speisie die Programme iiber 


speichern und ist dadurch au- 


rniizs rob ■:■!:": ache und die feh- i 




:::■; ju: umgesetzte Idee 


flerst nexibel einsetzbar. 


Lochkanenein .He ute ha be ich 


lerfieie Funktion. Auf den erslen ] 






■Die Geometrie einer Mole- 


noch ungefahi 2SQD0 bis 30000 


Moment erscheint ein Chemical 1 




iennt die PrcblemaLik der 




zu Hause Man weiB me. fur was 


Construction Set als ein eiwas 








man sie nochmal brauchM Pro- 


auBergewohnliches Programm, 








grammiert wurde der IRIS in 


da s bei diesem Weitbewe rb den 








Fortran, spater in PL/I. Schnell 










packie Paape das Compulerfie- 


meil es doch eine sehr speztelle 








ber und erlegte sich einenC S1 


Anwendung ist. 








mit Datasette zu. Ein alter 


•Jetzt hab ich endlich einen 








SchwarzweiB-Fernsehapparai 


Grund, den Filhrerscheinzu ma- 








diente als Bildschirm; -Konlrasi 


chen-, rufl Rainer Paape begei- 








rauf, Helhgkeil runter. Da lobe 


seinem Radzur Uni. (-Bremen ist 




j 4br a 


c¥t#* 


ich mir den monochromen Moni- 
lordesST-BaldnachderMarkt- 






einfilhrung legle er sich einen 


dem Rad fcomml man hier ge- 


















Sein Kollege, ein Doklor der 


dem AulO'.] 








Chemie, isl von dem Programm 


Bei der Abholung in Dilsael- j 








ebenso beeindruckt wie von 


dorf, bei der GFA-Sysiemtech- i 










nik, begleileten Paape seine 








nes Freundes: "Fruher war Rai- 


Freundin und ein Kollege. Als 








ner immer del Spinner, well er 


sie die Ente gemeinsam in Au- ; 








einen Computer hane. Heme bin 


genschein nehmen. sirahleu ! 








ich es, well ich keinen habe. So 


Rainer Paape und seine Freu- i 




Dplik, duichdachie Bedte 


iiung und fehler&eie Funktion: 


andern sich die Zeiten.p 


din. jetzl fehlt nur noch der Filh- i 


lasi^ 


I i.Chemieal Construction 


M> 


(Horst Brandl/kl) 



Mife* 139 



Themg Computer & Beruf 

Karriere als Programmierer 

Porsche, 

Prunk und 

blaue Scheine 

Wei heute fiir Happy- Computer ein Listing 
des Monats programmiert . hat damit in der 
Welt der Programmierer plotzlich ein en Na- 
men. Progiammior-Auftrage und der Be- 
ginn einer grofien Karriere koiuien winken. 



i .GFA-Basic. [ill de:i Alan ST 
!steht^ Der Piogrammierer 
>n GFA-Basic, Frank Osttwski, 
i Program m n' to i Kas 
Ti Listing des Mo- 



Hydiau 



ml -:e:n?iii LliilliiM de;; Mo 
n Happy-Computer hekam 
■;::'..::. Au-iri-ib. Und als er 
.?o a: liur;:e Z-;'.< aj.-nlei ■j.-.-.ti 
■ ~ :e-Haii - 



Diisseldorf zu et- 
Gesprach emgeladt-n , .vui- 
de, offneten sich fiit ihn vollig 
Perspektive-n. Schon nach 
kwzer Zeit war man sich einig: 
Frank ivuide als Prog tammieret 
eingestelll. ™ 
schon bald darauf 

AiariXLuud sal- 
telte auf den ST urn. Auch aul 
diesem Computer s 
nen besseren Basic lnn:rijris;ei 



.i-.v;;rl:.:-:le i".-:.:i!i r!i..-. 
derSoflware-FnmaGFA 
als -GFA-Basjc- bekann- 




il Turbo-Basic 

als einen Standard, del fill 

m a-Biler Atari XL/XE nach 

■ule Giilligkei 

'ir den Atari XL sind in 
Turbo- Basic programrniert, das 
nicht nur schnell, sondern auch 
sehr kom for label isl. 

Nach Abitur und Pundes-.veh: 
ar Frank drei]ahrearbe ils- 



s. Keini 



dchtai 



itellung - keine Perspektive 



Riehat-:! Lowe ns tern hall von 
Amvendungen 



(nigen Spiele-ProQiaum.ieier 




Aber lui Richard isl das Pro- Angefangen hal alles vor fasl 

rjrammieren eines Spiels nichi fiinf Jahren. als der ersie Heiin- 

nu! Sono. Er is! Prali nuf afirnHin o,.ni::.u:ei ;ns Haus kam - ein Tl 

Gebiei und Yard naturlich auch 99/4A. Seine eisien vier Basic- 

dementsprechend beaahll Sein Spielchen fanden damals nur 

Weg zum Profi-Programmierer in der iiahereti Umgebung bei 

liest sich spannend wie ein Ho- Freunden Benchtung. lm Som- 

man; mer 1984 bekam Richard semen 



140 !$£$& 



Computer & Beruf Thema 



le ei sichselbst Maschmenspra- 
che bei. 

Schon Anfang '86 kam es zum 
erslen groBen Erfolg [lir ihn: 
in unserer Schwester-Zeilschrift 
64'er wurde sein Listing -Shape 
64n, ein Grafik-Programm, verof- 

Maschmen-Programm und bis 

heme seine einzige Anwendutig. 

Er beschafugle sich forlan mit 

den KnilTen des C B<1 und ka mpf- 

te sich durch Rasler-Inlermpls 

e groBe finanzielle Er- 



folg in 



lichllE 



i: Ei program- 
miene das Lishng des Monats 
•Let's Bounce- fiir Happy-Corn- 
puler 8/86 und verdienle sich 
damit 3000 Mark. Daraufhin 
mehrlen sich die Anrufe und 
Bnele verschiedener Sofrware- 
Firmen Es tolgte ein Program- 
mierauflrag von Ariolasofl, tik 
die er em Action-Spiel program- 

te er selbslentwickelte Demo- 
Programme, die er selbst ge- 

veischiedenen Software- Ha u- 

Der zv 




daG es mehr war. als e 
hoffte. Er willerle. daB 
dem Programmieren ra 
veidienen la 61. als er ai 



meistens der Anfang 



■ei Wochen iQue tara i 
Variants von Arkanoid. 
Wieder schick ie er es an Happy- 
ter. Und wieciei wuirie 
ein Programm von ihm Listing 
des Monats. Das bedeulel er 
neui 3000 Mark hi. Richard. Et 
kaufle sich einen Amiga 500. 
Doch noch immer machle es ihm 

gicimmieren. Es folgleem Wetla- 



erhieh ei 



n Auftrai 



,-i i-eiiciem pro- Firebird, die sein Proqraitmi 

i den erslen Wo- flbp-Cross- varmark»n woUen 
r fast ausschlleB- Daraul Folgte noch fiir Happy- 

iinem Computer, bis Ri- Computer das Piogramm iHap- 

eder zum Piogrammie- py-Vorspanmc, das. wie zu erwar- 

:fc kam. Sein ersles Spiel len WOT, ein groBer Erfolg wur- 

oli uocli langsam mil de Lie: Ilappy-Vorspann isl ein 

CdeaCM. Alsobrach- " 




selbstgeschnebenes Basic-Pro- 

grammhangt und durch vie leEf- 
fekle ein Programm aufwerten 

Langsam (and Richard nun zu 
seinem Amiga und begann die 
erslen ernslzunehmenden Pro- 



II [mere; 



:. I .; :- 



Ertolg 
s hiking-, das die 



tararn aufnahm. Dabei han- 
ioj-SnH Llbet Ifl-s 1 k-norai 



Programme, 

Zur Zeil machl Richard semen 
Ftihierschein und so bleibi ihm 
kaum noch Zeil, sich um seinen 
Computer mtensivzu kiiminein. 
Troizdem diiifen wir gespanni 
sein, wann das nachste Lisnng 
des Monais von Richard in 
Happy-Computer erscheinen 

Progiainimcr-Kunsller Peler 
Arndt hat mil Spiel en mchls lm 
Sinn. Ab und zu. nur zum Spaa 






Prci ' 



herauszufinds 

gianiinteile kUrzer realisieren 
kann. Die Idee ernes Dalen- 
Packers nahm Gestall an. Der 

eiste Schritt auf dem Weg zum 

gen sals ten Packer-Programmie- 



gendwelche Kleinigkeiten, son- 
dem reine Progiammiei-Kunst 
enlhalien. Soschickteer unsAn- 
Fang '87 das bisher kurzesie 
■Tton- fiir den C 64. Die erste 
Version dieses perfekl program- 
mierlen Spiels hade noch ilber 



den. Der Ausdruck des Listings 
war schon fast in der Druckerei, 
als uns seine endgiillige Tron- 
Version mil nur noch 958 Byte er- 
reichie. Er besland daraul, daB 

fenllichen. 

Peler Arndi ist einer der er- 
slen Besitzer eines C 64. Tausen- 
de von Disketien zieren den Bo- 
den seines Zimmers. Ein lep- 
pich ware gar nichl nolig. 

Nicht nur bei seinem Pro- 
gram m Tron argene Peler sich 
tlber |edes verschwendete Bit. 



■-■rt.iebriiRSiT vorweisen und wur- 
de laglich komfortabler. Wo- 
chenlang kam er in den Seme- 
slerferien (lnfarmatiker) nicht 
mehr aus seinem Zimmer. Er 
schieri besessen von der [dee, 
Programme so kurz wie moglich 
zu machen. Als -Happy-Packer- 
veiolfentlichten wir seinen Kom- 
preBmaslerinAusgabe?/8? Es 
gab zu dieser Zeit noch kelnen 
annahemd so guten Daten- 
Packer, wieden von Peter Arndt. 
Nichl ohne Stolz erzahll er uns 
von der Zeit, alser nachder Ver- 
offenil ichung alls auf dem Markl 
bc-Fmd lichen Packer unlersuch- 
le und keiner auch nur anna- 
hemd so effekiiv war wie sem 
KumpreBmaster 

Mit dem Packer 



derail, daS er seinen Packer 
weiterentwickelle. Und nach 
ein paar durchprogrammierlen 
Nachlen ha lie er wieder die Na- 
se vorn. Sein Packer kam in ei- 
nem Sonderhefl der 64'er zu 
neuen Ehren als bester Packer. 
Aber das gentigte ihm noch lan- 
ge nichl. Sein Ehrgeiz war ersi 



niigend Vorspning vt 



unmer welter kiirzen. 

Durch die zahlreichen Verdf- 
fentlichungen haben sich die 
Anfragen von mehreren Soft- 
ware-Hausern auch bei Peter 
gemehrl und es bleibt nun abzu- 

ve 1-Bil-Packer kommi, der als 
Ergebnis nur noch ein einziges 
Bil ubriglaSl. 

Nicht nur die Beispiele von 
Frank Oslrowski. Richard Lfl- 
wenslein und Peter Arndt zei- 
gen. daS man durch eine genia- 
le Idee und gute Programmier- 
i Listing des 



Monati 



hon emen Schntl auf 
ie Kam 



Sffe 141 



Thema Freaks 



Machen 



r.'iiKi'.vukungen. DaB d 



- : . I ! ~ K i i: 



Aldan 



fiii den Bereichderzwischen- 
menschlichen Kommumkation 
sehen sowohl Compulere rfah re ■ 
ne .lis such Computerlaien sine 
gleich negative Enlwickluog ■ 
Immerhr. ein U istdickea rii 
diz dafur. daB rtor '.;:■-.).>:. j mil 
Compute: r. 



Ben konr.en Aucb das sprich: 
gegen d:o v:olbvschwo:ene 



Kids. So w::c v.el ^erumgewj- 
steit in di'i Szene aber beSettie 
nichl nui i:- sldlun Kommor'.oir. 
Da gibt es Ccrr; pjterfans. dbs oh- 
ne groBe Organisation cisam- 
meniinder.. chaoosche Clubs 
ebenso «,"« Compare.' Clubs, 
diodetdeutsi 

rei alle EIitm v . ■■•- 

Ja, wan.m eigenllicti? Keben 
den ■wisscinsu.-lkiniitft.'r* Hoi- 
rorgema.cer. sine namjch such 
ganz nOchteme Bidet entsan- 



SpanhE 

medisn (gemeint sind Videonl- 
:ne 1'eleapieie und Heimcompu- 
ter, die Red. ikonnen sich sowohl 

Enrwicklung der Persiinlichkeit 
:iil [ugendnltel, aul die Ausbil- 
dung individuelter Krafte und 

Fahigkeilen zur Bewaltigung 



Technik votbehalllos nahern, 
haufig stellvenrelend tilt die 
Elektronik- Panik der Alteren, 
aus welchen Griinden auch im- 
mer. Motion Wenn die Computer 
des Tteufels sind, dann vuohl 
Such ilie Computer- Kinder. 

Computer-Kids sind weder 
iurchweg Engelchen nochalle- 
fj-i Teufelchen. Das sehen 
auch -lie angebhch so einseitig 
■ j vl.en und bin ar verbi Ideten 
.:::-i;,uter-Kids. selbst, Sie 
lasranen daai sehr differenzier- 
iff. -.r-.;igarnich:pauschalen Er- 
gebnissen, Zum Beispiel. wenn 
s.o vs.'iieil sind im Gesprach mil 
ihieo Klassenkameraden. Ein 
./(-.-ililchsprotokoll, das mich 
Iramgi wieder [aszinien. Sie ha- 
ben |j so rechl, die Kids. 

Andieas 1. -Das Gerat faszi- 
ne 1 1 d ,ch dann v lelleicht ein hal- 
oes .'ahr Oder so, dali du eigent- 
.. .. Islsatideresmachst.aber 
das Ifxit sich recht schnell, wiiid' 
ich sagon. Dann regulien sich 
.(.;3 seta schnell und dann kilm- 
inois-dudichwiedetumandere 
i'c.-hen Dann stehl dei Compu- 
:■:: .-.ui.ieim und du benutzt ihn, 
acei liselleicht einmal in der Wo- 
obe unddasRestliche isl andere 
Fieaolti 

Andreas 2: -Also, wenn ich 
Fieunde von rnir anguck', da 
gibt's Leute, die machen nichts 
anderes als Kaiak-Fahren, Wild- 
wasser, jedes freie Wochenen- 
de irgendwa rein nach Bayern 



tionen und aui den Uberg. 

Erwachsenenleben auswirken. 
Das hangt davon ab, in welchem 



und Wildwasser 
fahr'n. Oder andere, die s> 
su:ii s'ljridonlang hin und s 
ifin tiiiwtlnarken und an 



'}■■■ 



!::■ !!■.■;: ':■■■ :■.:::. v ■■ r : .'. .: 

50t;aliiQii:ig mil welchen In] 
ten diese Medien genu tit wer- 

Kura gefaEt: Es hangt von vie- 
len andeien Geschichten ab. ob 
ich compulerspiele oder pro- 
giammiere. ob ich eigenbrblle- 
risch iiber dem Computer hocke 
ode; aber im Krejse von Freun- 
den und Bekannten. Und marum 
dann das Geschrei? Eine per- 
sdnliche MutmaSung; DaS ]u- 
gendliche von der Beherrsch- 
barkeit des Computers schwar- 
men, paflt einigen Erwachsenen 
nicht in den Kram. Warum? Weil 
sie selbst nichl durchblicken? 
Weil die Kids pldizlich kliiger 
sind? Weil die Xlteren Compu- 
tertechmk als undurchschaubar 
und bedrohlich erleben - zum 
Beispiel am Arbeitsplatz? Viele 
Skerjiiksr schlielien auscompu- 
terunspezifischen Einzelbeob- 
achtungen auf generelle Com- 

142 iSEMSc-, 



idiolen und so E 
Compiiteileulen, d 
wurdigerweise am 



sind, das fallt den wenigsten 

Holger: -Ich me in', Kajak- 
Fahren lut man ium BtMsp:'?! mi- 
me r zusammen, a lie in Kajak- 
Fahren gehr eigentlich niemand 
(LachenundWiderspruch) — so. 
die ich halt kenn'. Die gehen in 






Inf- 



ilfuni-beim 



wirsl du auch was andeies ein- 
Einzelganger.- IKlaus Baalz/jg) 



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jMllw Ujjuh/ 'HJauuHf Uu^u- Si 




Thema Computer & Beruf 



Viele Computer-Freaks trau- 
men von einer Karriere als 
Programmierer. Sie verspricht 
viel Geld und inteiessante 
Aafgaben. Doch der Mythos 
ytimmt nicht immer mit der 
Wirklichkeit uberein. 

I al ehrlich: Wer gut pro- 
I grammiert, mochte auch 
Igerne Geld damit verdie- 
x Ein Wunsch. der nicht so abwe- 
gig erscheint. Immer wieder hdrt 
man von jungen Sofiware-Entwick- 
lern, die durch ein Programm das 
schnelle Geld machen. Vom Com- 
puter-Freak zum Millionar — der 
Karriere-Traum unserer Zeit, 



9 1 



Freiheit, 



■Als In format iter verdient man 
weniger. als alie glauben.- Herbert 
Thiess (33) sitzt enlspannl auf einem 
groBen Sofa, wahrend er mit em- 
stem Gesicht tiber den Alltag als Pro- 
grammierer erzahlt. Daneben hat es 
sich Andreas Roth (32) bequem ge- 
macht. Der groBe Raum, in dem das 
Gesprach stattfindet, ist mit wenig 
Mdbeln ausgestattet, wirkt trotzdem 



gemiitlich nnd einladend. An der 
Stimseite steht vor dem Fenster ein 
fur den Raum etwas zu groBer Holz- 
tisch mit einem Mega ST darauf. Die 
Pflanzen dahinter bilden einen bi- 
zarren, aber angenehmen Kontrast 
zum kalten grauen Plastik des Com- 
puters. Das indirekte Licht aus zwei 
Stehlampen taucht die Zimmerecten 
in ein angenehmes Halbdunkel. 



Interview: 
So leben 
Programmierer 

■ Wie kam es zur Zusammenarbeit 

mit Borland? 

Herbert Thiess: Peter Sollich. der 

heute zu Soft Design gehort, ent- 
wickelte 1982 zusammen mit einem 



Nach einigen weiteren Gespra- 

chen bekamen wir den Auftrag, ei- 
nen Modula 2-Compiler fur den ST 
2u entwicteln. Wir machten uns also 
an die Arbeit, obwohl Kahn das 
nachste dreiviertel ]ahr nichts mehr 
von sich hbren lieE Wir entwickel- 
ten ohne einen festen Vertrag. 

Im Januar 1987 kam dann endlich 
ein Brief. Wir sollten sofort nach 




Kollegen einen Modula 2- Compiler 
fur Borland, der unter CP/M lauft. 
Dann schrieben Gerd Hildebrandt 
und ich einen CP/M-EmuIator unter 
anderem auch fur den Atari ST. 
Mehrere Firmen waren daran inter- 
essiert. Neben Markt & Technik und 
Atari, die den Emulator jetzt vertrei- 
ben, auch Heimsoeth. Als wii zu Ge- 
sprachen bei Heimsoeth waren, tra- 
fen wir dart Philippe Kahn. den 
Griinder von Borland. Heimsoeth 
wollte den CP/M-Emulator fur 
Turbo-Pascal auf dem Atari ST nut- 
zen. Borland hatte namlich die Atari- 
Version von Turbo-Pascal angektin- 
digt, aber nie fertiggestellt. Mit dem 
Emulator konnte man wenigstens 
ein Turbo-Pascal anbieten, 



Scotts Valley in die USA, zum Bor- 
land Hauptquartier, kommen. Wir 
lieBen alles stehen und liegen, kauf- 
ten uns Tickets fiir die nachste freie 
Maschine und flogen los. In Scotts 
Valley angekommen, erklarte uns 
Philippe Kahn, daB er am Mcdula- 
Compiler nicht mehr interessiert 
sei. Statt dessen wollte er von uns 
Turbo-C fiir den Macintosh umset- 
zen lassen. Wir sagten zu und arbei- 
ten jetzt seit dem 27.1.1987 fur Bor- 
land an Turbo-C. 

■ Welche Hilfe bekommen Sie von 
Heimsoeth und Borland aulier dem 
Honorar? 

Herbert Thiess: Alles was wir brau- 
chen, zumBeispielhabenwirZugriff 
auf alle Source-Codes. 



144 %m& 



CDnPUTEHZEIT' 



■ Auf den Original-Code von Tur- 
bo-C? 

Herbert Thiess: Ja Der Compiler ist 
nicht in Assembler, sondem in C ge- 
schrieben. Der Compiler ist mit sich 
selbst compiliert Da sich C-Pro- 
gramme leicht auf einen anderen 
Computer portieren lassen. erspai- 
te uns der fertige Source-Code eine 
Menge Arbeit. Wir konnien den Teil 
des Compilers iibernehmen, der 
die syntaktische Auswertung des 
C-Programms erledigt. 

Mehr Arbeit machte der Editor, 
der zum Eingeben der Programme 
dient. Wir muBten ihn neu ent- 
wicteln, da der PC keine Benutzer- 
oberflache mit Pull-Down-Meniis 
und Window hat, wie der Macin- 
tosh. Der Code-Generator, der das 
eigentliche Maschinen-Programm 
erzeugt, stammt ebenfalls von uns, 
da wir fiir den Macintosh Motorola 
68000-Code erzeugen, nicht Intel 
80X88-Programme. Am Code-Gene- 
rator hatten wir aber schon fiir den 
Modula-Compiler gearbeitet und 
konnten wiederum groBe Teile 
iibernehmen. Auf den Code-Gene- 
rator sind wir besonders stolz, da 
er hochgradig optimiert und sehr 
schnelle Programme erzeugt. Die 
Macintosh-Version ist bald fertig. 

■ Wie kommt es, daB jetzt die ST- 
Version tolgt? 

Herbert Thiess: C ist fiir den Atari 
ST die Haus- und Hofsprache. Ein 
guterC- Compiler muB sich auch gut 
verkaufen. AuBerdem kennen wir 
den ST sehr gut, weshalb die Umset- 
zung nicht so lange dauert. Wir ha- 
ben im November 1987 begonnen 

Ausgabe 7/JuU 1 90S 



Computer & Beruf Thema 



von Profi-Proqrammierern 



nicht Freixeit 



DrauBen ist die Sonne bereits hin- 
ter denHauserfassadenverschwun- 
den. »Kommen Sie nicht zu friih. Sie 
wissen ja, wie es bei der Software- 
Entwicklung isi ...• hatie Herbert 
Thiess mir bei unserem ersten Tele- 
fongesprach gesagt. Wir haiten uns 
auf halb acht abends geeinigt. 

Herbert Thiess und Andreas Roth 
sind Software-Entwickler des Mun- 



chener Softwarehauses "Soft De- 
sign". Sie und ihre flinf Kollegen ge- 
hbren zu den wenigen deutschen 
Top-Programmierern, die sich im in- 
ternationalen Software -Geschaft be- 
haupten konnen. Sie haben das ge- 
schafft, wovon viele traumen: Pro- 
gramme ftir einen beriihmten Her- 
steller zu entwickeln. Sie progiam- 
mieren unter anderem die Atari ST- 



Version Tuibo-C fur Heimsoeth/ 
Borland, die durch Turbo-Pascal zu 
Weltruhm gelangten. Soft Design 
machte 1986 zum ersten Mai durch 
einen CP/M-Emulator fur den Atan- 
ST auf sich aufmerksam. 

!"■ ,:■ '!'■■■■.:;■! 

Tag mil der Software-Entwicklung. 
Seit 1985 leben sie von ihren Pro- 
grammen. (gn) 



und sind jetzt schon sehr weit. Das 
geht nur, weil wir auf viele eigene 
Programme und Erfahrungen mit 
dem Atari ST zuriickgreifen konnen. 
Fur den ST haben wir neben dem 
CP/M-Emulator zum Beispiel unser 
eigenes Betriebssystem «Face*, ei- 
nen Assembler und einen Linker 
entwickelt. Es gehort zu unserem 
Konzept. daB wir Libraries — das 
sind fertige. getestete Programmtei- 
le — verwenden, um komplexe Pro- 
gramme wirtschaftlicher schreiben 
zu konnen. Durch die Module lassen 
sich Produkte wie bei einem Bau- 
kasten zusammensetzen, 
■ Mit welchen Compute™ und 
Milfsmitteln arbeiten Sie? 

Wir entwickeln hauptsachlich auf 
der wenig bekannten » Stride", ei- 



nen Utilities. Da wir sie selbst ge- 

schrieben haben, wissen wir genau, 

wie sie arbeiten und konnen sie not- 

falls selbst verbessem. 

■ Welche Probleme kann es ge- 

ben, wenn man einen so gioBen 

Auftrag annimmt? 

Herbert Thiess: Die groBte Gefahr 

ist, einen Auftrag anzunehmen, der 

Ein typaehet 

Arheitsplalz mil 

einei Stride (recbu) 

als Entwicklungs- 



nen mitbringen. selbst wenn das an- 
fangs Zeit koslet. 

Wenn man es sich nicht leisten 
kann, nebenbei an etwas anderem 
zu arbeiten und so zu lernen, sollte 
man immer etwas machen, was man 
schon friiher emmal programmiert 
hat. Wichtig ist, daB man sich die 
Termine nicht zu knapp setzen laBt. 





nem Computer mit Motorola 68010 
und 68020 als Prozessor. Auf den 
Stride-Computem entwickeln wir 
die Programme und transferieren 
sie auf die anderen Maschinen, Bei 
uns sind alle Computer miteinander 
vemetzt, Auch groBe Programme 
sind mit 19300 Baud (Bit pro Sekun- 
de; Anm. der Red.) schnell iibertra- 
gen. Sonst arbeiten wir nur mit eige- 

Auagabe ?/Juli 1988 



Sofl Design 



die eigenen Fahigkeiten iibersteigt. 
Selbstuberschatzung fuhrt fast im- 
mer zur Katastrophe. Man sollte lie- 
ber ein Angebot ablehnen, wenn 
man sich nicht absoiut sicher ist. Das 
ist natiirlich hart, wenn man gerade 
erst anfangt. Wer als Programmie- 
rer beginnt, ist selten von Anfang an 
perfekt. selbst wenn er sich dafur 
halt. Man muB also den Mut zum Ler- 



Termindruck ist der Feind guter 
Software Zu viele Programme sind 
erne Anhaufung von Fehlem, weii 
der Kunde das Programm zu einem 
bestimmten Zeitpunkt haben wollte. 
Dann bleibt oft keine Zeit fur sau- 
beres Programmieren und griindli- 
ches Testen. 

Der Auftraggeber versteht natiir- 
lich die Probleme des Entwicklers 
nicht, sondern hat nur seine Zeitpla- 
nung im Kopf. Wenn der Program- 
mierer knappen Terminen zuge- 
stimmt hat, ist er selbst Schuld. 

Eine der wichtigsten und erstaun- 
lichsten Erfahrungen unserer Ar- 
beit mit vielen verschiedenen Kun- 
den, ist, daft Kunden leider nicht in 
der Lage sind, eine genaue Spezifi- 
kation ihres Projektes zu liefem. 



SEfe, 145 



Thema Computer & Beruf 



COnPUTERZEIT' 



Auch deshalb iat Software- 
Entwicklung im Vergleich zu ande- 
ren Branchen relativ unwirtschaft- 
lich. Die Entwicklung Jst extrem auf- 
wendig, weil es noch keine geeigne- 
ten Methoden gibt, Programme 
schnell und effektiv zu entwickeln. 
Das ist auch verstandlich, weil die- 
ser Geschaftszweig noch in den Kin- 
derschuhen steckl. Software ist heu- 
te noch ein handgefertigtes Kunst- 
werk, das einige Begabte erzeugen. 
und kein Industrie-Produkt. 
■ Was meinen Sie damit? 
Herbert Thiess: Wenn man em Haus 
bauen laflt, weifl die Baufirma, wann 
es fertig ist, da genug Erfahrungs- 
werte bestehen. In diesem Fall kann 
man konkrete Termine seizen. Bei 
Software gibt es die Erfahrungen 
nicht. Die bekommt ein Program- 
mierer erst mil der Zeit und dem 
Auftraggeberfehlensieganz. Unser 
Konzept der Programm-Module ist 
ein Veisuch: gute Programme durch 
"Fertigteile". Die Hardware-Branche 
hat ihre groflen Erfolge zu einem gu- 
ten TeiJ diesem Konzept zu verdan- 
ken. Wii haben es einfach kopiert. 

Die Software-Industrie hat aber 
noch nicht den Punkt erreicht, dafl 
jeder Programmierer auf dieser Ba- 
sis an Erfahrungen und Program- 
men zugreifen kann. Der Kunde ist 
das aber oft gewohnt und setzt die 
Zeit sehr knapp an. da fur ihn Soft- 
ware-Entwicklung nur eine Anein- 



Slichwort: 
Frank Borland 

Frank Borland, der eingetrage- 
ne Grtinder von Borland, existiert 
nicht. Der Name ist ein Pseudo- 
nym, das der eigentliche Gran- 
der Philippe Kahn wahlte, weil 
Borland amerikanischer klingt 
als Kahn, Philippe Kahn glaubte 
1980, dafl sein Programm .Turbo- 
Pascal" sich besser verkauft. 
wenn die Leute glauben, dafl es 
von einem Amerikaner stammt. 
Man kann sich dariiber streiten, 
ob es am Namen oder der Quali- 
tat von Turbo- Pascal liegt. daB es 
inzwischen zu den Klassikem un- 
ter den Compilern gehort. Frank 
Borland hat noch immer ein eige- 
nes BUro, wenngleich er es nie 
benutzt. (gn) 

anderreihung von Computer-Befeh- 
len ist. die der Entwickler be- 
herrscht. DaB jedes Problem trotz 
bekannter Befehle eine individuelle 
Losung braucht. wissen die wenig- 
sten. Dieses grundlegende Miflver- 
standnis zwischen den Anwendem 
und den Entwicklern fiihrt zu 
schlechten Programmen, weil beide 
die andere Seite nicht verstehen. 
Andreas Roth: Vor ahnlichen Pro- 
biemen stehen alle, die in kreativen 
Berufen arbeiten. Man glaubt, sie 
seien Genies, bei denen man einen 
Auftrag wie ein Markstiick einwirft 
und unten kommt die Losung raus. 
Doch wie schon Edison bemerkte. 
ist Erfolg bei Erfindungen ein Pro- 



Ein Compiler iibersetzt ein Pro- 
gramm aus einer Hochsprache, 
zum Beispiel C, Modula 2 oder 
Pascal, in ein Maschinen-Pro- 
gramm. Programme in diesen 
Sprachen smd nicht wie Basic- 
Programme sofort ausfiihrbar, 
sondem mussen erst uberselz! 
werden, Man unterscheidei da- 
her bei diesen Programmier- 
sprachen zwischen dem "Source- 
Code" (Quelltext), das ist der 
Programm-Text mil den Befehlen 
dieser Sprache. und dem "Ob- 
ject-Code* (Program m-Code), 
dem eigentlichen Programm, das 
man ladt und benutzt. 

Compiler erleichtem Program- 
mierern die Arbeit, da sich die 
meisten Probleme in einer Hoch- 
sprache leichter losen lassen, als 
in Maschinensprache. AuBer- 
dem andert sich die Program- 



miersprache nicht. wenn man ei- 
nen anderen Computer benutzt. 
Die Maschinensprache ist aber 
von Prozessor zu Prozessor ver- 
schieden. Wer die Sprache C 
kennt, kann sie auf jedem Com- 

i ■:"■"' :■■■:: '!:■■■■ I.::' ;■ ; i ■ 

einen C-Compiler gibt. Durch 
den Compiler muB sich ein Ent- 
wickler nicht mit den Eigenheiten 
eines Processors beschafhgen. 

Compiler bestehen normaler- 
weise aus drei Programmen; im 
Editor werden die Quelltexte ein- 
gegeben und geandert. Der ei- 
gentliche Compiler iibersetzt 
den Source-Code in Maschinen- 
sprache, erzeugt aber noch kein 
ausfuhrbares Programm. Dafur 
gibt es den Linker. Er sorgt dafur, 
daB aus mehreren compilierten 
Modulen ein einziges. funktionie- 
rendes Programm wird. (gn) 



zent Inspiration und 99 Prozent Tran- 
spiration. 

■ Wie kann man verhindem. daB 
Entwickler und Kunde aneinander 
vorbeireden? 

Herbert Thiess: Am idealsten ist ein 
standiger Dialog zwischen uns als 
Entwickler und dem Kunden. Die 
Zusammenarbeit mit Heimsoeth ist 
in diesem Punkt sehr gut. Sie haben 
mit Michael Waasmeier einen Pro- 
dukt-Manager abgestelft, der lau- 
fend neue Versionen bekommt, Vor- 
schlage macht und darauf achtet, 
daB alles lauft, 

■ Welche Eigenschaften muli ein 
guter Programmierer mitbringen? 
Herbert Thiess: Er muB natiiruch 
sein Handwerk beherrschen, sprich 
Computer und Program mierspra- 
che. Dazu kommt, dafl er Ideen ha- 
ben und neugierig sein mufl, urn im- 
mer wieder Neues zu probieren. 
Wichtig ist Sprachgefuhl und ein 
analytischer Verstand, urn Proble- 
me zu Ibsen. Da das aber nicht so 
einfach ist, braucht man auch FleiB, 
Engagement und Selbstdisziplin, 
urn nicht zu schnell zu kapitulieren. 

Man braucht das Talent eines 
Kiinstters, um aus abstrakten Ent- 
wiirfen und Fantasien ein exaktes 
Programm zu machen. 

■ Bezeichnen sich deshalb viele 
Programmierer als Software-Desi- 

Herbert Thiess: Das steckt auch in 
unserem Namen »Soft Design, drin. 
Ich glaube, daB die Arbeit des Pro- 
grammierers mit der eines Kiinst- 
lers oder eines Architekten ver- 
gleichbar ist, Was aber viele ver- 
gessen, ist, dafl ein Programm nicht 
nur dem Designer, also dem Ent- 
wickler gefallen muB, sondem auch 
dem Benutzer. Neben viel Fantasie 
und gutem hand werkli chen Kdn- 
nen, muB man auch sehr kommuni- 
kationsfreudig sein, um mit seinem 
Kunden und Kollegen im Dialog zu 
bleiben ... 

■ Das widerspricht aber der lang- 
lauligen Meinung iiber Vollblutpro- 
grammierer ... 

Herbert Thiess: Kommunikation 
und ein Netz von guten Kontakten ist 
fur einen erfolgreichen Informatiker 
unerlafllich. Ein Programmierer, 
der nur im stillen Kammerlein sitzt, 
wird in der Regel verhungern. 
selbst wenn er ein Genie ist. Man 
darf nicht menschenscheu sein, 
sonst gibt es keine Erfolge. Ohne 
Kontakte zu anderen Entwicklern 
und Firmen lauft nichts. Wer nicht 
iangfristig plant und an die Zukunft 
denkt, stent irgendwann ohne Ein- 
kommen da. 



146 gffife 



SCHUUING 



Praxiserprobte Arbeitsbiidier 



^BTT 




H hi j 1 1 i I 1 1 ] i I ' 


iiiii'tni'i'i'iHii 1 


^^^^^^ 








^twrw^^H 








S&fsSifi 




H^SpCSpHH 


\^j^J^ 

















(1BASEIII 

SCHULUNG 



BASIC! TurtoPascal 

SCH1ILUNG ■ 1 SCHULUHG 




LOTUS 1-2-3 

SCHULUHG 



Bestell-Nr. 90451 

ISDN 3-B9090-451-3 

DM »8,-/sFr 90,20/oS 764/0 



A^M HM 


' 


.i^B HH 


1 A 


^-r?n 1 


-ttttti 


F 


FRAMEWORK II 

SCHULUHG 


1 


SYMPHONY 

SCHULUHG 




9 


J 




1 



Fra me work-l l-Schulung 

1987,675 Seilen, 
In kJ, Diskette 

Bestell-Nr. 90453 

ISBN 3-89090-453-X 

DM 98>/sFr 90,20/6S 764,40 




Beslell-Nr. 90452 

ISBN 3-89090-452-1 

DM 98^-/sFr 90,20/oS 764,40 



Multiplan-3.0-Schulung 

1987, 564 Seilen, 

inkl. Diskette 

Beslell-Nr. 90447 

ISBN 3-89090-447-5 

DM 96\-/ 5 F r 90,20/63 764,40 




Themg Computer & Beruf 



CDnPUTERZEIT' 



■ Eine personliche Frage. Hat Ih- 
nen das intensive Programmieren 
irgendwie geschadet? 

Herbert Thiess: Guie Frage. Ich 
muBle darari denken, wie viele Leu- 
te ich kennengelernt habe und wie 
viel ich iiber das Programmieren 
spreche. Im gewissen Sinne isl das 
aber eine Art von Inzucht, da es sich 
immer urn das gleiche Thema dreht. 

■ Wie hat das Programmieren Ihr 
Privatleben verandert? 

Herbert Thiess: Mr. nlebtintensiver, 
da man weniger Zeit fur sich seibst 
hat. Ein System 

5-Tage-Job mil 40-Stunden-Woche 
Ich arbeite sicherlich urn die 10 
Stunden am Tag, sechsTage die Wo- 
che. Programmieren ist Knochenar- 
beit, die teilweise das Letzte fordert. 
Man kann nicht um 17 Uhr gehen 
und morgen weitermachen. Wenn 
man einen guten Gedanken hat, ar- 
beitet man beispielsweise bis 1 Uhr 
morgens. Man hat zwar eine gewis- 
se Freiheit, wann man anfangt zu ar- 
beiten und wie lange es geht. Doch 
wenn man Erfolg haben will, dann 
bleibt bei aller Freiheit nicht viel 
Freizeit iibrigt. 



Stichworf: 
Torbo-Paseol 



Turbo-Pascal ist die r 
Varianle der Programm ierspra- 
che »Pascal«. Der urspriingltch 
fur das Betriebssystem CP/Ment- 
wickelte Compiler begeisterte 
die Anwender besondeis durch 
die komfortable Bedienung, den 
vergleichsweise niedrigen Preis 
und das rasendschnelle Compi- 
lieren der Quelltexte. Turbo- 
Pascal war der erste Compiler, 
der Editor und Compiler in einem 
Programm verband, und so den 
umstandlichen Wechsel zwi- 
schen den emzelnen Teilen des 
Compilers unndtig macht. Turbo- 
Pascal besitzt mehr Befehle als 
das Original -Pascal und gilt als 
der Pascal -Standard. Turbo-Pas- 
cal gibt es fiir CP/M, MS-DOS 
und den Macintosh. (gn) 



TrotzdemmuBmandaraufachten, 
daB man einen Ausgleich zur Arbeit 
hat, um nicht verriickt zu werden. 
Ich seize mich dann auf mein Motor- 
rad und fahre durch die Gegend. 
AuBerdem sorgt meine Freundin 
dafiir, dafl ich nichi nur an Program- 
me und Compiler denke. 



Zu den Themen "Vera nderungen« 
und »Kommunikation« fallt mir etwas 
ein. Auf Parties ist es schwer, den 
Leuten klarzumachen, was ich den 
ganzen Tag treibe. Wenn man Innen- 
architekt ist, wie zura Beispiel eine 
Bekannte von mir, meint jeder mit- 
reden zu konnen. da sich jeder fiir 
kompetent halt, Klar. guten Ge- 
schmack hat schlieBlich jeder, 
Oder? flacht). 

Wenn ich sage, dafl ich Informali- 
ker bin, wollen die Leute lieber das 
Thema wechseln. Wir haben ein 
sprodes Image und es herrschen zu 
viele Vorurteile. Man stdBt auf irra- 
tionale Angste, da der Berul des 
Software-Entwicklers in Deutsch- 
land East unbekannt ist. Es ist schwer 
zu erklaren, wenn jemand an forma- 
ler Logik kein Interesse hat. da das 
Ganze viel zu unanschaulich ist. Das 
gilt besonders fiir den feinen Un- 
terschied zwischen Systemsoftware 
und Anwendersoftware. 
Andreas Roth: Ich glaube, mein Le- 
ben isl intensiv, wenn auch in eini- 
gen Bereichen etwas einseitig. Ich 
mache aber etwas, woran ich SpaB 
habe, Das entschadigt mich fiir man- 
che Probleme, die mein Lebensstil 
mil skjIi bring!. 

■ Welche Tips konnen Sie Compu- 
ter-Freaks geben, die auch Pro- 
grammierer werden wollen? 



Geld verdienen mit 
eigenen Programmer! 



Wii suchen Programmie- 
rer, die sich mit ihrem 
C64. C128, Atari ST, Atari 
XL, Amiga, IBM-Kompatiblen oder 
CPC iiberdurchschnittlich gut aus- 
kennen. Die SpaB daran haben, fiir 
die Leser von Deutschlands groflter 
compulerunabhangiger Heimcom- 
puterzeitschiift gute und kurze Pro- 
gramme zu schreiben. 

Sie konnen uns entweder eigene 
Programm-Ideen anbieten oder 
nach unseren Vorschlagen pro- 
grammieren. Fiir jedes verdffent- 
lichte Programm gibt es selbslver- 
standlich Honorar: Fiir ein Listing 
des Monats sind sogar 3000 Mark 
drin. Dariiber hinaus konnen Sie 
sich mit der Veroffentlichung Ihres 



Dire Prograinmier-Kenntrus- 
se liegen iiber dent Durch- 
schnitt? Iftr Geldbeutel ist 
sehr unterduxchschnittlich 
gefullt? Sie wollen sich als 
Programmierer einen Namen 
machen? Dann melden Sie 
sich bei uns. 

Progiamms in Happy-Computer ei- 
nen Namen als Programmierer ma- 
chen: Die Firma GFA-Systemtechnik 
beispielsweise wurde auf Frank 
Ostrowski durch ein Happy-Listing 
aufmerksam. Frank Ostrowski isl 
heute Deutschlands ST-Program- 
mierer Nummer Eins. 



148 m& 



Von der Idee iiber die Algorith- 
men bis hin zum Programm- Design 
werden Sie von den Fachleuten der 
Happy-Redaktion betreut, damit 
am SchiuB ein Programm heraus- 
kommt. das vor den kntischen Au- 
gen unserer Leserschafl Bestand 
hat. Wenn Sie Interesse an einer 
Zusammenarbeit mit der Happy- 
Redaktion haben — Postkarte ge- 
niigt. Wir melden uns um gehen d. 
Wenn Sie bereits ein fertiges Pro- 
gramm haben — noch besser. Schik- 
ken Sie einfach Diskette und Pro- 
gramm beschreibung ein: 
Redaktion Happy- Computer 
Programm-Aktion '88 
Hans-Pinsel-StraBe 2 
8013 Haar (jg) 



Herbert Thiess: Zeit lassen, nichts 
iiberstiiizen und nichl verzweifeln. 
Es gibt natiirlich die Wunderge- 
schichten, vom kleinen Program- 
mierer, der gleich mit seinem ersTen 
Auftrag 10000 Mark im Monat ver- 
dient. Doch das ist eine ganzseltene 
Ausnahme. Realistischer ist, daB der 
Anfang recht harl und entbehrungs- 
reich ist. Wer seine eigene Firma 
griindet, muB sich selbst Zeit lassen, 
weil Erfolg und gute Auftrage nur 
mit der Zeit kommen. Wenn man ein- 
mal einen Namen hat, gent es viel 
leichter. Fur den Anfang biaucht 
man auf jeden Fall em fmanzielles 
Polster. 



Sltchwort: 
Fritz Heimsoeth 

Fritz Heimsoeth gehort zu den 
schillerndsten Personlichkeiten 
in der Software-Branch e. Sein 
Markenzeichen ist die silber- 
graue Haarmahne iiber den ein- 
dringlichen Augen. Heimsoeth 
Software organisiert den Vertrieb 
der Borland-Produkte in Deutsch- 
land. Durch das Engagement von 
Heimsoeth werden die bekann- 
ten Borland-Programme nicht 
einfach importiert und verkauft, 
sondem die Programme und 
Handbiicher iibersetzt. Insider 
bezeichnen die deutschen Hand- 
biicher teilweise als »besser als 
die Originalet. Typisch fiir Heim- 
soeth/Borland ist der vollige Ver- 
zicht auf einen Kopierschutz und 
die vorbildliche Unterstiitzung 
der Kaufer durch eine Hotline, 
die bei fast alien Problemen der 
Anrufer Rat weiB. (gn) 



Eine eigene Firma besteht auch 
nur zur Halfte aus Technik. Die an- 
dere Seite ist Vertrieb, Organisation, 
Kaufmannsarbeit, Kommunikation 
und Vertragsgestaltung. 

Wer nicht eine Firma griinden 
mbchte, kann versuchen durch 
Freunde und Bekannte in ein beste- 
hendes Soft wareh aus zu kommen. In 
einem kleinen Team lemt r 
mehr, da bei vielen Industrie- 
Giganten die Software-Entwicklung 
bUrokratisch organisiert ist, so (' 
diese Organisation jegliche Kreati- 
vitat erstickt. Man wird dorl leicht 
zum Programmiersklaven, 

Mit Herbert Thiess und Andreas 
Roth von Soft Design sprach ur 
Redakteur Gregor Neumann. 





FUR EINEN NEUEN 



-ABONNENTEN! 



S u per- Dru c kersta n de r 

Tragakraft 
mm rut er die schwer- 
an Cracker oufl Zu- 
degbar und leirfit, 
2 Papierdepols - fur den 




10 Leerdisketten 5 

Ohne LeerdisteMen lauft 
nichis! Die Leerdisketten 
in dei prxikiischen >,Happy- 



beiden Seiten beschre 
Bei einer Speidierkapazildl 
von imgesaml 10 MByte blei- 
ben keine WDnsche offer. 



GEWINNEN SIE 
JETZT EINEN 
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MIT DOPPELTEM VORTEIL: 

SIE erhalten ein tolles Geschenk! 
DER NEUE ABONNENT 

- span 8% gegeniiber dem Ein- 
zelheftpreis 

- versaumt keine » Happy-Co m pu- 
terif-Ausgabe 

- hat die Frei-Haus-Lieferung ko- 

- erhdlt sein Heft soforl nach Er- 
scheinen! 



^%iesaBschonda,al5erein- 
^^ stieg. Die Slraflenbahn 
^J fuhl an und es waif ihn 
^^fasl uin, doch er konnte 
sich gerade noch fangen. Mil 
den langen, schlanken Beinen 
und dem wasserstoffblonden. 
gevuelllen Haar gefiel sie ihm so- 
fort. Offen, ja natilrlich war ihr 
Blick, keine Spur von Airoganz. 
■Die absolute Traumiiau.. dach- 



auf einmal ihm den Kopfzudre li- 
te. Als ihre Bhcke sich tralen. 
kribbellees in seiner Brust. Hln- 

posiltve Reakhon zu etkennen 
glaubte. Ein kleines. zanes La- 
cheln wurde ausgetauacht. 
Doch plotzlich enonte eine ble- 
cherne Slimme; -Nachater Hall: 
Barbarossaplatz-. Sie aland me- 
chanised fasl unfreiwiiiig auf. 
e aich noch 



le auf den Knopf ur 



■i bleiemen hlrr:-. , r ; nn ;i lc 



Mil so einem Ereignia hatte es 
begonnen. Uwe Eberlein, heme 
30 und Padagogiksmdent, halle 
vot etlichen Jahien vielleichl die 
Frau seines Lebens verpaBl. |m 
Herbst 19S6 erzahlte Eberlein 
von seinero veilorenen Fllit, als 
er mil einigen Mitstudenten bei 
einem Glas Rotwein in dei KU- 
che seiner Studentenbude in 
Marburg saB. Die Studienkolte- 

len, man philoaophierte recht 
bald iiber die Anonymisieiung 

dei Gesellsehafl. .Da muB doch 

Ubereinst immen ci e M e s n u n c 

In diesem Moment tarn Eber- 
lein die Idee: ■Wirmacheneinen 
Flirt-Service auf. Ein Fundburo 
(ill verforengegangene Fllrts.< 
Begeisten slieg die R 



die Idee i 



jenMi- 




:vi hT-chnjno 
[ — I Shrlich I — I ho bi-SM ch 1 — I .iariaKOMiOi 

Ull.DM7S.-l U i;i.M 36,-1 Ul*«DMie.-| 



a | 






Computer & Beruf Thema 



Computer als Kuppler 

Flirt- 
Fundbiiro 

Dire Traumfrau ist Ihnen ge- 
rade iibex den Weg gelaufen 
imd Sie haben sich nichl ge- 
traut, sie anzusprechen, 
Vetzweifeln Sie nicht. Das 
»Flirt-Fundbiiro« kann das 
verpallte Gliick vielleicht 
doch noch bringen. 



r\-Ma -.v.li das Konza. 
strickt Wer einen verlorenge- 
gangenen Flirt- Partner 
soil a lie Infoimationen [oimlos 
aulschreiben und an den Fliit- 
Service senden. Don werden 
die emgehenden Suchmeldun- 
gsnmiteinandervergiichen. bei 



Betroffenen den 

Adresse des Geiiindenen. Si 

stenlos soil das Ganze 

es ia nur funktionien, 





nii-t-Furidbiiro. 



■1, un Koya herausfinden, zu 
.:. ;:■■::■ :!:■': ■ ..:. ; ■.■ ■■ :. ; - :.:. 
Nach einjgen Monaten. bis 
' warsn eiwa 300 Suchmel- 
dungen emgegangen, gelang 
dem Flirt-Service ein eister 
Ver::ii!;lu:]g3-ETfalg: tier 20iSh ri- 
gs Radio- and Feinsehiechmker 
Reinsr S. aua Recklinghausen 
und die lTjahrige Caiola N aus 
Bocholl bekamen ihre Anschrif- 

Jich einmal zu- 
Etmneiungen an den 
■Uilaub im Herbal 19S6 
schwetgen. 

Die Ertolgsmeldung btachle 
einen neuen Medienrurrimel. 
Mil der Publizitat stieg auch der 
laghche Paste mgang; zehn bis 
manchmal dreiTJig Hilferufe gin- 
genein. der Aibei^saui'.vand in: 
die ehrenamllichen Fliit-Ser- 
yice-Milarbeiter wurde immei 
groBer. Ein weiteres Problem 
irat hinzu; Im Kopf konnle man all 

Flirts aus der ganzen Welt 
inanderhalten. 
das Ganze muEte stiukturiert 
weiden. 
Ersts Hllfe 1 Kaneikarte und 
fasten. Mannilche Fltnsucher 
kamen au[ gelbe Kaiten. weibli- 
che auf weiBe. Sonien wuiden 
die Kanen nach dem On des 
Flirls. Auf jeder Karte verzeich- 
nele man Informs lionen iiber 
Sie, Ihn und den Flirt und dessen 
Umstande. 



Nachdem a 

K.i:l'"-!! uPenrsgen w 

vorersl wiedei der Uberbiick 

daB etwa zwei Dtillel der Anfra- 

genvonFrauenkamen. DaBdie- 



iiisij;ii::c.nei 



und 



liche Mittvietzigerin, die von 
ihrem Marchenpnnzen wuSte, 
warm und in welchem Schwarz- 



it ansprach. bevor er :vea- 
-. so aber noch die Automar- 
i noch Au.'ie: lid;- 



Fahre 









wetb lichen Fahrgas! sogai eine 
Rose schenkle. aber nichl nach 
dem Namen (ragte. Einen Nach- 
wuchskiinsiler hofft die lSjah- 
rige Wuppeitalerin wiederzu- 
finden, mil dem sie nach dem 
Pop-Stonzen zwai Champagner 
tiank, absr aufler seinem Pseu- 
donym kaum noch Anhalispunk- 
te zum Wiederfinden angeben 
kann. Dannwareda noch die Au- 
tobahnromanze, bei del sie sich 

auf den Paikplatz zu fahren, ob 
wohl man schon eimge Kilome- 
ter per Lichthupe und Winkzei- 
chen miteinander n esc ha ken 
hatte. Jetzt sind sie ein Fall furs 



#£& 151 



Thema Computer & Beruf 




COOPUTERZEIT 



ei diesei Fillle ! 



Briefe und Postkarten eingegan- 
gen — isl das Karteikanensy- 
stem jedoch kaum noch lei- 
stungsfahig genug. Nachdem 
Bekannte dem Flirt-Service- Ini- 
tiator Eberlein lmmei wieder 
auf die Chancen. die del Com- 
puter bieten kann. aufmerksam 
gemacht haben. hat sich die 
Crew inzwischen e 

:.■- Inigli:: i:ion»n - 

zi! erfassen und z 
DasgrbBte Problem dafiir is 
enispiechende Strukturiei 



diesei Info mat ior 



we ill d as Alter seiner Ange bete- 
ten gar nicht, die andere gibt 
Mine zwanzig als Altersangabe 
an. Cin ausgeklilgeltes System 

ches Dalenprogramm 

als Computer steht d 
Service ein IBM-AT-Kompatibler 
roil Standardsoltware iui Verfil- 
gung, erne Kombination, 
gentlich uud hauplsachlich dei 
We: Irt'iigentui eines ~ 



FTin-Spezialiit 

Owe Ebeilein die 

vielen Zuichiiflen 

zuznordnen 




geht die Arbeit 
endlich in 
SeltundensclinElle 




Flirt gesucht? 



Wet; 



mlSt, I 



■irieii r::!ipa:i 



seiner Suchmeldung an lol- 

gende Ansehiifl wenden. 

Flirtservice 

Fnndhuro fur veilorenge- 

gangene Flirts 

Flughafen Koln-Bonn 

Posdagemd 

5000 Kfiln 30. 

Eine Antwoil erhall man 

aber nui im Eiiolq^ta:: 

(Mailin WilMTi.irLr, ■ ■,v.:i) 



den werden. Vielieich! iir.div! 
sich auch noch ein Piofi, dei i ' ' 
se BemUhungen 
Wenn das Syst 
steht, werden die Vermittler 






von Kberiein dient So tufteln die 
Flirt-Vermirtler in dieaen Tagen 
daran, die exakten Datenstruk- 
turen zu definieren. Beim Altei 

ilberlappenden Bereichen ar- 

bis 35 Jahren, von 20 bis 30 Jah- 



51 es manuell ki 

chem Arbeitsemsatz den Anfra- 
genberg zu bewaltigen De; ko- 
stenlose Flirtservice wird wohl 
EDV-gestiitzt noch leislungslahi- 
ger wetden und eventuell die 
Vetmittlungsiate von derzett I 
Plozent noch anheben. 

sung eine lalsche Vermitt.ung 
passieien. bleibr den Betrotte- 
nen ]a noch die Moghchkei: £•; 
trotzdem miteinander zu versu- 
chen.,, (Martin WiBmann/wo) 



tashus 



von GUBASULLY 







lp)m_ / 


] 




PP 


* pu 

1 ll ^ 






COMPUTER 
SHOP 



152 tfft 



Computer & Beruf Thema 



Eigene Programme professionell vermarkten 

So geht's: Reich werden 



Programmieren muB keine 
brotlose Kunst sein. Um aller- 
dings so richtig Geld damit zu 
verdienen, muB man nicht nur prima 
progiammieren konnen und neue 
Ideen haben, sondem auch 
wie man seine Software an 
Mann bringt. Und dabei kann 
viel falsch machen. 

Viele Programmierer wollen ihr 
Produkt am liebsten selber ver- 
markten. Um es gleich vorweg zu 
nehmen: Das ist sehr schwierig und 
bringt oft unterm Strich nichts ein. 
Denken Sie nur an so aufwendige 
Sachen wie Werbung. Eine Anzeige 
in einer Computer-Fachzeitschrift \st 
ziemlich teuer. Und diese Kosten 
miiflten Sie zuerst einmal aus eige- 
ner Tasche zahlen. AuBerdem muB- 
ten Sie eine ordentliche Ver- 
packungherstellenlasseri, grdBere 
Stiickzahlen des Programms auf La- 
ger halten, und. und und...Zu all 
dem kommt noch, daB die wenig- 



Mit Software kann man manch- 
mal viel Geld verdienen. Aber 
wie verkauft man seine Pro- 
gramme am besten? Worauf 
muB man dabei achten? 




sten Programmierer im Besilz einer 
Fuma oder zumindest eines Gewer- 
bescheines sind. Letzeren brau- 
chen Sie unbedingt, wenn Sie Pro- 
gramme regelmaBig verkaufen 
mochten. Sonst kommen Sie mit dem 
Gesetz und vor allem mit dem Fi- 
nanzamt in Konflikt. Welche Wege 
gibt es noch? 

Nehmen wir also an, Sie haben ein 
Spiel in miihevoller Kleinarbeit pro- 
grammiert Nun wollen Sie es einer 
Firma anbieten, Wie gehen Sie da- 



bei am besten vor? Zuallerersl: Ge- 
ben Sie nie ein Programm weiter, 
wenn Sie es noch verkaufen moch- 
ten. Auch nicht an Freunde -nur mal 
so zum Testen*. Sie wtirden sich 
Ihre ganze Miihe zunichte machen, 
kommt das Programm vor dem Ver- 
kauf in Umlauf , 

Jetzt sollten Sie mit bekannten Fir- 
men, die Spiele vertreiben, Kontakt 
aufnehmen. Beschreiben Sie lhr 
Spiel, die Spielidee und den Spiel- 
ablaufsogenau wiemoglich. Legen 
Sie ein oder mehrere Bildschirmfo- 
tos dem Schreiben bei (ein Bild sagt 
mehr als tausend Worte). Wenn Sie 
alles ganz perfekt machen wollen, 
nehmen Sie typische Spielszenen 
auf ein Videoband auf (am besten 
System VHS) und schicken Sie die 
Kassette mit. Auf keinen Fall sollten 
Sie eine Diskette mit dem fertigen 
Spiel oder gar den Quelltext ver- 
schicken, hochstens eine Demo- 
oder Vor version. 







J3H& 153 



Das "Macintosh Magaziri" Lemen Sie das .'Macintosh 

zeigt Ihnen wie Sie Ihr Un- Magazine jetzt kennen. 

temehmenaufZukunftpro- CoupQn aus(u||Bn und gn 

grammieren: 'Markt&Techmk Verlag Ak- 

■ professionelle Anwendun- tiengesellschafl. Hans-Pinsel- 

gen und Problem losung en Str. 2. 9013 Haar bei Miin-^^^^ 

■ Grafik und Desktop chen schicken. ^^^^^^P 

■ der "Mac in PC-Netz- 

werken . , ,«" 

Nejheiten, Erweilerungen, .-■"'■^l^L 



TipsS. Tricks 




Na ™ 






W,ma™ 




Diese Bestellung kann «3i Innernale 
8 lagan bei der Bealelladresse" w- 
darrulen. ZurWatirung der Frisl ge- 
nuigl die rechlzeilige Absendung 


Slnfe'Nr. 




Wll ich das -M 


roto* Magaz.n 



Die Adressen der einzelnen Fir- 
men entnehmen Sie beispielsweise 
den Anzeigen im Spieleteil Oder 
dem Branchen-Fernsprechbuch 
(Gelbe Seiten) der Bundespost 
Scheuen Sie sich nicht, mehrere Fir- 
i gleichzeitig anzuschreiben. 
Wer auf Nummer sicher gehen will, 
schickt seine Post per Einschreiben 
is (fur ganz Vorsichtige: Einschrei- 
en mil Riickschein: so wissen Sie, 
daii alles gut angekommen ist). 

Bifte ein wenig 
Geduld 

Verzweileln Sie nicht, wenn Sie 
nicht gleich am nachsten Tag Ant- 
ort bekommen. In Firmen, gerade 
grSSeren. durchwandem die 
Postsendungen erst mehrere Abtei- 
lungen. bis sie den eigentlichen 
Empf anger, zum Beispiel den 
Soltware-Fachmann des Unterneh- 
is eneichen. Und die Bearbei- 



Wir haben fur Sie die wichtig- 
sten Punkte fur einen solchen Li- 
zenzvertrag zusammengetragen 
und daraus einen Muster vertrag 
aufgebaut. Finden Sie all diese 
Punkte in einem Lizenzvertrag, so 
kdnnen Sie davon ausgehen, kei- 
nen Fehler zu machen. Bei eini- 
gen Vertragen gibt es noch Er- 
ganzungen zu den einzelnen 
Punkten. Seien Sie aber immer 
kritisch. 
Lizenzvertrag 

Zwischen H. Acker (Autor) und 
Spiele-Soft (Produzent) wird am 
24.04,88 folgender Vetrag ge- 
schlossen. 
|1 Vertragsgegenstand: 

Der Vertrag betrifft das Pro- 
gram™ mit dem Titei NASA-Hack 
fur den Computer VAX 1234 D:e 
Entwicklung erfolgt gem&li den 
nachfolgenden Bestimmungen 
durch den Autor, der Vertrieb er- 
folgt durch den Produzenten 
nach den folgenden im Vertrag 
festgelegten Bestimmungen, 
§Z Allgemeine Bestimmungen 
fur die Programmentwickltuig: 
0) Der Autor besitzt alle Rechte 
am Programm. Falls dies nicht 
der Fall isl, haftet er in voller H6- 
he fur entstandene Schaden. 

Der Autor darf dem Programm 
keine Konkurrenz durch den Ver- 
kauf ahnlicher Programme (bei- 
spielsweise gleiche Spielidee, 
nur rait anderen Sprites oder 
Grafik) machen. 



Computer & Beruf Themg 



lung dauert auch seine Zeit. Sollte 
nach zwei Wochen noch keine Reak- 
tion erfolgt sein, konnen Sie tele to- 
ri is ch nachfragen. 

Bekommen Sie eine vorlaufige Zu- 
sage, soubersturzen Sie nichts. War- 
ten Sie erst auf eine Antwort der an- 
deren Firmen. Vielleicht kommt 
noch ein besseres Angebot. 

Hat sich eine Firma entschieden, 
Ihi Programm zu vertreiben. so wird 
sie Ihnen ein Angebot unterbreiten. 
Bei der Bezahlung gibt es drei Mog- 
lichkeiten, die wir naher beleuch- 
ten: Zum ersten gib! es eine prozen- 
tuale Beteiligung am Verkauf. Das 
heiBt, von jedem verkauften Spiel 
steht Ihnen ein vorher ausgehandel- 
ter Prozentsatz zu. Nachteil: Bleibt 
Ihr Spiel ein Ladenhiiter, so war Ihre 



ganze Arbeit umsonst. Erst bei sehr 
vtelen verkauften Spielen kommt ei- 
ne Menge Geld zusammen. Diese 
Zahl ungs we ise wird oft bei solchen 
Programmen bevorzugt, bei denen 
sich die verkauften Stuckzahlen nur 
sehr schwer oder gar nicht abschat- 
zen lassen (Utilities, Editoren ahnli- 
che Programme). 

Der zweite Weg ist die Zahlung ei- 
ner einmaligen Summe (Pauschal- 
betrag), mit der dann samtliche An- 
spriiche abgegolten sind. Vorteil: 
Sie erhalten schnetl Ihr Geld. Nach- 
teil: Wird Ihr Spiel ein Verkaufs- 
schlager, haben Sie nichts mehr da- 
Die dritte Zahlungsweise ist eine 
Mischung aus beiden Arten. Sie er- 
halten einen festen Pause halbetrag 
und zudem noch einen besummten 
Prozentsatz vom Verkauf spreis. Vor- 
teil dieser Losung: Veikauft sich das 
Produkt gut, so erhalten Sie viertel- 
jahrlich Ihren Anteil, Diese Zah- 



Mustervertrag fur Programmierer 



(3) Angabetermin fur oas taaflShi- 
ge Programm :nklus;ve einer 
korr.pl en«n dejtschon Bedie- 
nungsdjileitung is: der 27.5.88 
(Anmerkur.g der Red ale 10- 
Uberschatzen S:e merit Due Fa- 
higkciton. lassen Sie sich aeber 
zwei Wochen ianger Zeit. Ka±ku- 
lieren Sie auch unvorhersehbare 
3, Hund friBt Disketten. 



n.). 

(3) Folgende Materialen werden 
vom Produzenten zur Verfugung 
gestellt: (Anmerkung der Redak- 
tion: Die Firmen unterstiitzen ihre 
Autoren geme, wenn damit die 
Entwicklung des Spieles schnel- 
ler geht. Scheuen Sie sich nicht, 
nach einer Festplatte Oder einer 
Speichererweiterung zu fragen. 
wenn es Ihnen die Arbeit erlei- 

(4) Der Autor beseitigt alle even- 
tuell auftretenden Fehler in den 
Programmen und/oder der An- 
leitung unverzuglich und kosten- 
los. 

§3 Rechtseinraumung: 
(1) Der Autor ubertragt dem Pro- 
duzenten folgende raumlich und 
zeitlich unbegrenzien Rechte: 

— das auschlieSliche Recht zur 
Vervielfaltigung und Verbreitung 
des Programms 

— alle Urheber-, Titel- und Lei- 
stungsrechte 

— Obersetzung in andere Spra- 

— Umgestaltung und eventuell 



damil verbundene Anderurig 
j.::i Arbeitsweise (der Autor wird 
uber alle Programm and erungen 
infermiert) 
§4 Bonorar; 

(:) Dor Autor erhalt bei der Abga- 
';:■ des Programms eine nicht zu- 
luukzahlbare Vorauszahlung in 
Hohe von XXXXXX Mark. 

(2) Der Autor erhalt XX Prozent 
der Nettoeinnahmen am Pro- 
gramm, die die Vermarktung des 
Programmes weltweit einbringt. 
(Anmerkung der Redaktion: Ach- 
ten Sie darauf, daB nie »Gewinn« 
in dieser Klausel steht, Meist 
bleibt vom Gewinn nicht viel 
iibrig.J 

(3) Bei der Konvertierung des Pro- 
gramms auf einen anderen Com- 
puter erhalt der Autor ebenfalls 
XX Prozent der Nettoeinnahmen 
aus der Vermarktung. 

(4) Der Autor ist alleine fur die 
korrekte Versteuening der erhal- 
tenen Zahlungen verantwortlich. 

(5) Ist der Autor mehrwertsteuer- 
pflichhg, so verstehen sich alle 
genannten Zahlungen zuziiglich 
der gesetzlichen Mehrwert- 

§5 AUgemeine Besiimmungen: 
(1} Der Autor hat das Recht, die 
Bucher des Produzenten von ei- 
nem Wirtschaftsprtifer auf kor- 
rekte Abrechnung tiberprtifenzu 
lassen. Ergibt sich eine Abwei- 
chung der Lizenzzahlungen von 
mehr als 2 Prozent, so muG der 



lungsweise wird von 90 Prozent der 
Vertrage festgelegt. 

Wrr haben uns einmal verschie- 
dene Vertrage von Spietefirmen an- 
gesehen, Das Spektrum der ange- 
gebenen Vertrage reichte vom 
halbe-Seite-Vertrag bis hin zum Drei- 
Seiter. Seien Sie sehr kritisch, was 

Vertrage machen — 
aber nchrig 

die Formulierungen angeht. Haben 
Sie groBe Zweifel, so konnen Sie sich 
von einem Rechtsanwalt beraten las- 
sen. Kleine Fragen lassen sich sogar 
oft telefomsch (meist kostenlos) kla- 
ren, ansonsten vereinbaren Sie ei- 
nen Termin und klaren die Fragen 
»vor On*. Sprechen Sie vorher iiber 
die Kosten einer solchen Beratung, 
meist fallen urn die 100 Mark an. Da- 
fur machen Sie aber alles richtig. 
(K, Dost/rz) 



Produzent die Kosten der Prii- 
fung sowie die zuwenig bezahlten 
Lizenzen zuzuglich einer bankub- 
lichen Verzinsung unverzuglich 
nachzahlen. Bei geringer Abwei- 
chung tragt der Autor die Kosten 
der Buchpriifung. (Anmerkung 
der Redaktion: hiermil konnen 
Sie uberpriifen, ob Sie Ihr Geld 
auch wirklich vollstandig bekom- 
men haben, wenn Sie Zweifel an 
der Ehrlichkeit Ihres Vertrags- 
partners haben. Bestehen Zwei- 
fel allerdings schon von Beginn 
an, dann lassen Sie besser gleich 
die Finger von solch einer Zu- 
sammenarbeit.) 

(2) Vertragsanderungen mussen 
schriftlich erfolgen. Es bestehen 
keine weiteren Absprachen ne- 
ben diesem Vertrag. 

(3) Die Unwirksamkeit einzelner 
Beshmmungen dieses Vert rages 
beruhren die Gultigkeit der iibri- 
gen Bestimmungen nicht. Beide 
Parteien mussen solche baldigst 
durch eine Bestimmung ersetzen, 
deren wirtschaftlicher und juristi- 
scher Sinn der mangelhaften Be- 
stimmung am nachsten kommt. 

(4) Gerichtsstand und Erfullungs- 
ort 1st Must erst adt 
Musterstadt, den 24.04.88 
Unterschrift des Autors. Unter- 
schrift des Produzenten 

Dieser Mustervertrag erhebt 
keinen Anspruch auf Vollstandig- 
keit. Er stellt aber die wichtigsten 
Punkte heraus. (rz) 



^te 155 



einfach ganz einfach computem einfach computern ganz cd 

computern ganz einfach ganz einfach computern einfach computern 

computem ganz einfach ganz einfach computern einfach cc 

Kaum ein Beruf hat 
sich seit seiner Ent- 

stehuncj so grundle- 
gend gewandelt wic 
der des Schriftset- 



der Computer die 



Handarbeit in Sekun- 
denschnelle. Beglei- 
ten Sie uns auf den 
Spuren von Guten- 
bergs Erben. 

UU nen langen Weg hin- 
■ ■ ler sich: Erwuide auf 
einem PC geschrieben, Buch- 
atabe fur Buchslabe von einer 
Folosalzmaschine mil Laser- 
si rah len auf lichtempfmdhches 
Papier gebracht, die so entstan- 
denen Textfahnen von Layou- 
lern passend Kir diese Seite mil 
Fotos, Ubeischriflen and Seilen- 
zaftlen verklebt. um schliefilicn 
foiografisch aul vier Druckplat- 
le n (lii t ] ed e Farbe sine) u be nra- 
genzu werden. Bogenfilr Bogen 
wird viermal bedruckt, bevor 
das kompletle Heft gefalzt, ge- 
heflel und beschnitien werden 




Schrifrsetzer: Ein Beruf 



Bleifrei ins drit 



Siees]etztin den Hiinden halten. 
Doch dieses Veifahren — so 
schnell es im \fergleich zu triihe- 
ren Meihoden isl - ist fur mo- 
de rr.e Zeitschriften immei noch 
zu langsam, Deswegen wird 
Happy-Co mputei beispiel swei- 
se m natter Zukunfl kompleit mit 
Desklop- Publishing produziert. 
Auf dem Weg zur kompletl digi- 
talen Herstellung einer Zeir- 
schiifl andern sioh auch die Be- 
rate, die mil der Zeitungspro- 
dukticn eng verkntipfl sind. Am 
Beispiel des Schnflselzer3 ver- 
ve rand erun gen. die der Corn- 
paler in der Aibetemell Busiest. 

Stempel, Blei und 
Winkelhaken 



dearabischeKauil':':!^ "i.j: [■".:.:.;■ 
wanenwegen um 1200 nach Eu- 
Klflster sind zu dieser Zeit 

■ !:■■ 
Bucher Schrift und Druck ha- 
ben. Bis zu dieser Zeit werden 
die Bi be In und Gebeisbiicher in 
jahrzehntelanger Handarbeii 
Seite filr Seite abgeschrieben 



ar Chint 






i auf c 



i*V: 



Jaht 6 

komml. Blldei und Spieiranen. 
auf Papyrus und Peigameni mu- 
te Is spiegelverkehner Reliefs 
Wis Hoizstempel Oder Tbntafeln 
zu drucken. Das Verfahren ge- 
langt (wie spaier auch die Erfin- 
dung des Papiers) durch reisen- 

156 aiSfe 



s auf die Idee, ganze Bibelsei- 

schnitzen und so die ersten 

Blockbiicher zu drucken. 
Das Lesen blieb den wenigen 

vorbehalten, die Lesen konnten: 
vor allem den Mbnchen und den 
Schreibern, die in den Diensien 
der Feudalherren slanden Die 
gralJe Masse del BevOlkerung 
konnte weder schreiben noch 

Die Erfindung del bewegli- 
chen .Lettera' im Jahre 1440 
durch den MOnch Johannes 
Gensfleisch, besser bekannl a Is 

Herslellung gedruckiei Werke 
und schuf gleichzeilig die 

Ci und lege fin die a!lmalicr:e Ai- 
phabetisierung der Bevolke- 
rung. Seine beweglichen Lel- 



lem aus Melall, der Umbau ei- 
ner rheinischen Weinpresse zur 

seizen einer 'guten Druckfarbe 
und das Behandeln des Papiers 
waren der Grands: ock fur d i e i n- 
duslnelle Fenigung von 
Druckerzeugmssen Mil Gulen- 
bergs genial er Tfechnik gelang 
die Massenproduktion der 
42zeiligen Bibel in nur wenigen 
Jahren. Damit war der erste 
Schriu zur Verbreilung der neu- 
en Technik gelan. 

Gulen bergs Nachfolgei snrg- 
ten dafiir. dafi sich die -Schwai- 
ze Kunst«. wie das Handwerk 
des D ruckers 1 a nge Zeil gena n nl 
----' i r ■ I , rfl.j.-.'li in Europa 



/..:■:■■■ 



i der 



Folgezeil die Manner gt 
die mil wieselflinken Finger n 
die einzelnen Buchsia ::■:-;: :..]£ 
■den 5el;k'=isien holen, um sie auf 
einem Winkelhaken zu einer 
Zeile zusammenzusetzen. Jede 
Zeile wird mil einem Bleiplatt- 
chen von den anderen gelrennl 
und die kompletlen Seiten in die 
Druck presse eingespannt 

In den folgenden 300 Jahren 
wachst das Bediirfnis an 
Druckerzeugmssen durch den 
soziaJen Wandel und die zuneh- 
mende Tectinisiening der Ge- 
sellschah enonn an So mare 
zum Beispiel die Reformation 



gedruckte Wort ui 

■.vesen Bomerkens'-vftri is 
Gulenbergs Erfindungen I 



■eimgie der 
gdeslfi.Jahr- 
fe rheses Ge- 



SchnftgieBei Setzer. Druckei, 
Verlegei und Buchhandler] in 
einer Person. Erst allmahlich 
entstanden mit dem Fortschrei- 
ten der Arbeitsleilung daraus ei- 
genstandige Berufe. 



I 19 

Jahrhunderl hinein ihren Zweck 
eriiillen Sicher wurde die Holz- 
pressedurcheineeiserneabge- 
lost, doch die Grundprinzipien 
und die Matenalien bleiben die- 

Nach der Franzosischen Revo- 
lution erzwingen die Schlagwoi- 
te •billiger, schneller. interes- 
santer, vielfaltiger und aktuel- 



nputern ganz einfach ganz einfach computem einfach computern ga 

ganz computern ganz einfach ganz einfach computem einfai 

nputern ganz computem ganz einfach ganz einfach computem 



idienung neuer Maschinen 
Das Zuiechtl . 
Setzender Lettem 



a battel heme 

pmertenninal. 

die Entwicklung is 



:echsnden Desktop P 

r- Program men fiir Fersonal 




I Umschulungen aul die Bedie- 

H nung einBS 

sind an der Tagesordnung. Wur- 
de vnr Jahren noch e' 
iiber Stellenangebote gesucht, 
so verlangl rr 

nem nQuadex-Sysiembediener 
mil cg-B6Q0-Erfahrung. oder 
•Qperaloren fill Fenta-Systeme-. 
Gleichzeiiig sorgt die zuneh- 
mende Raiionalisierung fur eine 
Bedrohiing der Arbeilsplalze. 



im Wandel der Zeit 



te Jahrtausend 



ler- (wie heule auch noch) eine 
Umslellung der Gutenbeig- 
schen Drucktechmk. Zusammen 

mil neuen Erkenntnissen der 
Chemie und Physik uberschlug 
aich die Entwicklung. Die 
Diuckgeschwindigkeil und da- 
mil die Auflage wurde bis 1B4B 
von300Druckbogen proSlunde 
mit der Handpresse auf m e hr als 
8000 Bogen in der Rotary presse 
gesteigert. Doch troti allem Fon- 
schntt in der Dnicklechnik 1st 
bis ans Ende des 19. jahrhun- 
dervs der Handsatz (Letter fill 
Lett er| d as einzige Verfahien zur 
Hersiellung dei Diuckformen. 
Das Verhalmis Dnicker zu Sei- 
:t belrug in dieser Zeit unge- 



:■■:;.■:::! 



■ Mot 



I- und 



in dies 



fan 

Lic'ht ersetzt 
Hitze und Blei 

Richtung 
lhalei IB83 mil dei' Konslruklion 
der ■Linotype'-Zeilenselz- und 
GieBmaschine. Damlt irat ersl- 

Wandel in den Autgaben des 



die Wendedes20. Jahihunderts 
Bei der Monotype wurde sen on 
damals der GieB- und Seizvoi- 
gang vonemander gelrennl. Das 
sollle spater viel Gewicht be- 
kommen. Mit all diesen Erlin- 
dungen war es beieits um die 
Jahihundertwende moglich, 
Texie winschafthch in Massen zu 
produzieien Das muhselige 
Einsammeln der Buchslaben 
entfiel. der Schiiftsetzer saB ab 

tienSchreibmaschine. inderdas 
Bleikochie und jede mil den Me- 
tallslempeln geselzle Zeile so- 
i Blei ausgegoesen ' 






■■ den fii 



in den I 



Anmelden dei ersien 
Palenie fiir Fotosatzmaschinen 
begann sich die nachsle Wende 
im Benif des Seizers abzuzeich- 
nen Imrner wieder sorgte der 
billigerer 
i Arbeil fiir tech- 
Weilerentwicklunge n . 
.d es rein mechanise he. 









die Entwick- 
lung der Salztechnik war auch 
die Erfindung der Folograne im 
Jahr-7- [893 Da mit begann nich I 
■jur die Entwicklung der Tech- 
mk des Fotografierens, sondern 

notwendigen 



Materiahen wie Filme u 
M-Jijiei Die EikV.ic •■;.!:: j 
,;j:,--e:!,va:dieFolge. De 



logien auf der ganzen Well 
schnell voran. Die Einftihrung 

der Elekiromk und des Compu- 



Gu- 

ientet7s Erfindung. Innerhaib 
weniger]ahre wild dei vollelek- 
tromsche Fotosatz entwicki '■■ 
Dl oh es dausrte noch bis En 
iebzigerjahre. bjsder Fc 
in Breiier Front den h 
nlichen Bleisatz in den Ta> 



Foto- der siebziger )ahre. bi 



Wd friiher eine Handrail Setzer 

tergesteuedes Saizsysiera. das 
die gleiche Arbeil schneller und 
sauberer erledigt. Der Setzer ist 
jetzt mehr Compute rspezia list 
als Arbeiter. So em Satzsyslem 
beslehi a us eineni Bildschirm- 
teiminal. aufdemlfexteund An- 
iveisungen mngBgoben wet 
den. Die Texle werder. ad ei 
nem Massenspeicher (Diskette 
□der Festplatle) abgelegt Als 
Ausgabegeral is! eir.e Belicn- 

Der letzle Sland der ^chnik 
131 das Desktop Publrahir.g. cas 

Zeitungmachen arr. Scnnslb 
lech. Hier arbeitelder louroauBt 
noch zusalzJich als Itatartaasoi 
Lavcuier. Seiienm ■.-.:■■: •.■.•■: 
Setzer. So wie elseine-At :■„: ■ ■,:» 
Bildaohirm siehi, wird su auch 
zu Papier gebracht und kann di- 
rekt in die Druckerei gegeben 

:■ ■ . . ■.■■■■ I,:..: 
Das Desklop Publishing steckl 
jedoch erst in den Kinderschu- 
hen, so daB es noch emge la hie 



schlua dieser ! 



:. heiie v. 



WOl, 157 



einfach ganz einfach computern einfach computern ganz 

computem ganz einfach ganz einfach computern einfach computern 

computern ganz einfach ganz einfach computem 



Rund urn den Mikroprozessor 



einfach cc 



Fachchinesisch eingedeutscht 




Das Heiz eines jeden Computers ist der Mi- 
kroprozessor. Wer sich naher mit ihm be- 
schaftigt, stofit auf eine Menge Fachbegriffe. 
Damit Sie sich zurechtfinden, haben wir fol- 
gendes Lexikon zusammengestellt. 



ALU: Kurzform fill .Arithmetic 
Logic Unit. Ijbersetzt heiBt das 
ungefahr: Recti eneinheil. Hter 
' le Recheno peratione ti 
t, die ALU ist der 

_m Mikropro- 

I Uber die Gr.i-.haci.;-r. 



better prinziptell nui Folgen von 
Nullen und Einsen. Da sich der 
Pro grammierer mil solchenZa ti- 
ler Iblgen schwerlun vrtiide. 
wuide eine Prozessor-Progra ra- 
mie rer-Sprache emgefiitiit. Die 
Be (e hie dieser Programmier- 
spiache nennl man auch Mne- 
monics. Diese sind wiederum 
Abktlrzungen. die die Bedeu- 
tungdesBefehlswiderspiegeln. 
5o wild ajs dem Beiehl -Move. 






3 andeien re. wild .Ire-. 

Program- Cache: (sprich: ka.sch) 

Ein Speicherbereich, der auf 
eine besondere Art verwallel 
wird. Duich den Eirisatz eines 



Es gibt verschiedene Cache- 
Speicher. Die eine Art beschleu- 
nigt den ZugrilT aul Diskette 
Oder Festplatte, indem tiauEg 
benulzte Programme oder Da- 
ten (beispielsweise das Inhalts- 
■.■■etzeichriis) im Cache gespei- 
chert werderv Der Computer 
kann schneller aul den Cache 
zugreifen als auf eine Diskette 
Oder Festplatte. 

Die ztveiie Andes Cache hink- 
tiomert wis folgt: Wahrend der 
Hauplspeicher aus langsame- 
ren Speichei-Bausteinen be- 



stehl. ist der Cache ein sehr 
schneller Spetcher. auf den der 
Prozessor mit voller Geschwin- 
digkeit zugreifen kann. ZugTtffe 
aul den larigsameren Haupl- 
speicher waren mit Geschwin- 
digketlsverlusten verb u ride ti. 
Dieser Cache wird vom Prozes- 
sor mit Programm-Befehler. auf- 
gefiiltt. Erst wenn diese abgear- 
beitet sind. mu& wieder auf den 
langsameren Hauptspetcher zu- 
aegri ffen un d der Cache wied er 
aufgefiillt werden. 
Coprozeisor Dei Rechen- 
knechl dea Mikioprozessora 
Der Mikroprozessor beherrscht 
nur die Grundrechenarten. Fiir 
alle andeien Berechnungen 
brauchl er eine Menge Zeit. 
Deshalb setzt man bei rechemn- 
tensiven Programmen einen 
mathematischen Coprocessor 



. MS-DOS Mien*** 

Lernprogramm 



Werden Sie schnell mit MS-DOS verlraut, 
um Ihren PC optimal iu nutzenl 

• Machen Sie MS-DOS mit Hilfe det schrillweisen 

Obungen urid der gut verstandlichen f>k cruntjer. 
des le-nprc-gromms zu einem nuiziichen Werkzeug. 

• Erlemen Sie die wesentllchen Funktionen, um 
Doteien zu orgonisieten und Anwendungspro- 
gramme obloufen zu lessen. • lemen Sie, wie Sie 

i !.■:■ :ivi-. ::-.?-, 

mil Slapelveratbeitungsdateien Ihr System □uloma- 
fisieren. Inslallieren Sie eine standige MS-DOS- 
Hilledatei! • Die Hilfedotei des MS-DOS-lem- 
[.i-.- gr;:irnrii< .-jibi -l-.r-.--n s =-- . ■-■ .■ -;r-i--. vd- '/■:-"! Hilr.- ..T.-d 
CTjoi.:- I'insn 1f!L.ri;_l di?f. Grili 71.1m Handbuch. 




H a rd wa re-An f o rd e ru ng 

256-Kbyte-Arbeitsspeichet, MS-DOS 2.0 oder 
hivier, ein dopr-e '.--■! -j'^- .mi-!, vet!; octe; ftin 
doppelseitiges loufwerk und Festplatte. 
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Aktuelle Superspiele fiir den Amiga RAM-Speicher ah Floppy-la ufwerk 




mputern ganz einfach ganz eii 

ganz computern ganz einfach 

mputern ganz computern ganz eii 




?:*::■:■::■;:. Eecheneiniieii v.;i ;]- 
lem Tabellen. Funktionen. wie 
Smug oder Cosinus werden nictu 

Tabellen gelesen. Das geht we- 
sentlich schneller Filhren Sie 
Berechnungen nur mit dem Mi- 

Rechenungenauigkeiten |be- 
dingl durch die Umwandlung 
der Zahlen in ELnsen und Nullen 
durch ein entspiechendes Pio- 
giamm) bereits nach wemgen 
Slellen hinler dem Komma auf. 
Ein Coprocessor machl diese 
Umwandlung wesentlich genau- 
er, Rechenungenauigkeiten 
beim Einsalz Helen eisl ab dei 
2C Sielie hmter dem Komma auf. 



Tritt dieses Signal auf. beendel 
der Prozessor den akiuellen Be- 
fehl und widmet sioli da mi ande- 
len Aufgaben. Dassind oft Pro- 
gramme zur Verwalrung der 
Schnittstellen, des Bildschirms 
odei der Tastatur. Sind diese 
Programme beendel, wird die 
Arbeit nach der Unlerbie- 
chungsslelle wieder aufgenortv 
men. ]e nach Frozessortyp 



Das Pfvir 



Dndere 



H.--.";-:ii auf dem Pit 
sleht, wie die CPU die Befehle. 
also die Folgen von Einsen und 
Nullen. zu interpietieren hat. im 
Mikrocode isi dei Befehlssatz 
des Prozessors veiankerl. Ei 
wird bereits bei dei Herstellung 
fesl eingebaut, die Befehle des 



sondeier Baustein. Die -Menu 
ry Managing Unit-(Speiclie:ve 
waltungsbaustem} ssigi iur re 
bungslose Speicherzu grille. S: 



In dei Com pule r- 

viel wie Nachbildung. Nachge- 
bildet werden beispielsweise 
ze Computer. Denn nichl alls 



grundverschtederi Prczess^re 
aus der gleichen Familie ko 
::is-ls! nochdiePl 



? Farm der Emulation. 



sorgt damif fur sine Sleigerung 
der Gescliwindigkeit. 
Prefetch Mikroprozessoren 
der neueren Generation verfu- 
gen Ubei ein eingebautes Kurz- 
zeitgedachtnis, den Prefelch- 
Meor.anismjs. Er holt die dem 
aktuellen Befehl folgenden Be- 
fehle in eine Waneschlange. die 
je nach Prozessortyp zwei bis 
zehn Befehle lang ' ' ~ 



die Hardware, a! 



r Prozesso- gerungbeider Verarbeitunge 
Denn was 

I der Piozes- 






Sofl- 



ware (das Program m) erledige n . 
So enisiehen dann sogenannte 

•So ftv.'a re-Emul alionen< . Eine 
besonders gelungene Emula- 
tion istdie des Apple Macintosh 
auf dem Atari ST. Vorteil einer 
solchen Emulation: Sie haben 

aber die Programme verschie- 
dener Syateme nutzen. 

Flag: Ein Flag (deutsch: Flaggel 
ist ein Bit im Stat us- Register des 
Prozessors. In den Flags werden 
wichtige Ereignisse geapei- 
chert. Wenn beispielsweise eine 
Addition einenbetfimmKr. Wort 
ubeischreitel. wird ein Flag ge- 
setzt (es wechselt also ein Spei- 
cherplatz semen Wert von Null 
auf Eins Oder umgekehrt). Mit 
solchen Flags konnen Program- 
me bedmgte Verzwaigungen 
ausfiihren (nur springen. wenn 
das Flag gesetzt ist). Fur die Ab- 
frage der Flags stehen spezielle 
Befehle zur VerfUgung. 

Ausgabe 7/]ulH9SS 



grammzahler (abgekiirz- PC fiii 
Program Counter) ist eines der 
Register im Prozessor. Es bein- 
haltet die akutelie Speichei- 
adiesse, aus der dei Piozessor 
semen lelzten Belehl geholt hat. 
Taktfreiiuenz Die Aibeiisge- 
schwindigkeii eines Prozessors 
hangt von dei laktfrequenz ab. 
Es gibi heute bereits Prozesso- 
ren, die mit 25 Megahertz (25 
Millionen Impulse pro Sekunde) 
getaktet sind. Da es Befehle 
gibt, die in nur einem Takt, also 

ai bei'ei -.verden. konnen theore- 
tisch 25 Millionen Befehle in der 
Sekunde bearbeitet werden 
Bei diesen hohen Taklfrequen- 
zen muB der Prozessor soge- 
nannte -Waitstates" |Pausen| ein- 
legen, wenn er auf den Speicher 
zugreift. Wenn die Wartepausen 



erhebliche Gesc h-,v:n digitus ■ 
verlusle in Kauf zu nehmen 

(M. Ohnesorg/iz] 



NEU! 

SPEZIELL FUR 
ATARI ST- 




MIT EINEM KOSTEHLDSEN PRDBEEXEMPLAR! 



.am bub dem H a u M Markl&Technik 



IMPRESSUM _ 



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Amstrad 


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Astro Versand 


95 


Winterscheid 


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113 






CSV Riegert 


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Panasonic 


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Philgerma 


56 


Data Becker 


71 


Philip Morris 


168 


Decos 


91 






Diamond Soft 


120 


Radio WeiB 


95 


Dobbertin 


58 


Rex 




Douwe Egberts 




Datentechnik 56, 59 


Agio 


31 


Rushware 79, 84/85, 96 


Dreeser 


58 


Siggis Software 




Ecosoft 


9b 


Shop 


59 


Edicta 


5b 


Software 2000 


56 


Engl 57, 39 


Software Paradies 


57 


Epson 


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15 


Etzkom 


59 


Stevens, P 


59 


Fischer, U. 
Fun Tastic 


59 
87 


Vespa 
Vobis 


87 
5 










Grimm Elektromk 




Vblkner Elektronik 


115 


Haarmann 


57 










Wagner Computer 


58 


Hofstede 


57 


Wolf 


56 


Joysoft 


89 


2fach Computer 


137 


Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte 


der LBS, Hannover, 


bei, 







162 iSfe 



V O R S C HLA U 



°'*eneue 







Fantastische 
Fantasy- Bilder 

Happy-Leser sind kreativ: Hun- 
derte von Einsendungen zu unse- 
rem Fantasy-Mai wettbewerb in Aus- 
gabe 4 beweisen das. In der nach- 
sien Happy stellen wir Ihnen die be- 
sten Bilder ran Monstern, Zaube- 
rern und Kriegerinnen vor, Ent- 
scheiden Sie, welches das schonste 
ist und gewinnen Sie. 



Digitate Hilparadensliirmer 




Kugel 
auf Abwegen 

Eine Kugel durch ein 
Rohrsystem rollen zu las- 
sen ist kein Problem — es 
sei derm, das System ist in 
viele Einzelteiie zerlegt. 
Nun versuchen Sie mal, 
bei »Razzle Dazzle* auf 
dem Atari ST die Telle so 
schnell zusammenzuset- 
zen, daB Ihnen die Kugel 
nicht herunterplumpst. 
Der Autor von unserem 
nachsten Listing des Mo- 
nats hat's geschalft, 




UriaubsspaB 

mil dem Computer 

Den Computer in den Urlaub mit- 
zunehmen ist schwierig — man 
brauchte ein zu langes Stromkabel. 
Wer dennoch unterwegs nicht auf 
digitalen SpielespaB verzichten will, 
der findet eine groBe Obersicht 
iiber Schach-, Backgammon- und 
andere Strategie-Spielcomputer. 
AuBerdem: AHes iiber Strategie- 
und Rollenspiele mit Ihrem Compu- 
lei daheim. 



Der ideale 
Heimcompuler 



Wie sieht ein Heimcomputer aus. 
der alle Anforderungen der Benut- 
zer erfullt? Happy-Compuier stellt 
ihn vor. AuBerdem gehen wir der 
Frage nacri, warum sich manche 
Spitzen-Computer nicht durchset- 
zen konnten und geben Hilfen fur 
den Computer-Kauf. 



Computer- 
Hi txsch lag 

Emgefleischte Com- 
puterfans verzichten 
auch in der groBten Hit- 
ze nicht auf ihr Hobby, 
Doch Compuier und 
Diskette n erleiden so 
oft einen irreparablen 
Hitzschlag. So wird das 
Freiluft-Computern oft 
zum Argemis. Mit unse- 
ren Sommertips bleibt 
Ihnen der unnbtige und 
oft teure Weg zum Com- 
puter-Doktor erspart 



AuBerdem in der nachsten Happy-Computer 

■Death Race*. Spiele-listmg fur MS-DOS-PCs • So basteln Sie sich einen Druckerstander • Listing: 
■Fuflball- Manager fiir Amiga • Fractal 64 zum Abtippen • Test des »Adventure-Construction-Set- 
fur MS-DOS und Atari ST • 1m nachsten Spiele-Teil: GroBe Aufldsung des SEUCK-Wettbewerbs • 

■DOS-Wettbewerb: Drei CD-Player und 3x SOO-M Byte-Programme zu gewinnen • 






>e7,]uh 1968 



■& 163 



.^ 



, n ivbonn en,e0 
8 o/ Preisvo^ 



IETZT2D 

, Cinfmh auf der Kttrte ankreuzen. 




Jetzt besteHen! 



ippy-Compoter< 
sen sind Ihrc 



fluigaben immer sertisrt 
und griffbereft! 



I 



i|ifinju.u. 



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iff!! 



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liilJLiuul ! 1 1 



IflHiiill HIRHil 5fffr ES IfliS * 

(Irltiltri iiii^At i«««5 'sHf ■ 

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H« !l Sft IE I |E|ff S 



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in 



ATARI sctzt Maflstabe - Ihren Augen zuliebe 71 Hz.640 x 400 Bildpunkte. 



Stif tuna " arcntest Dezenber 1387 




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TITT 



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3 



Dlese Monitoren haben sowohl im Grafik- 
als auch im Schriftmodus bessere AuflS- 
sung als die hoherauflosenden Monitoren 
fur IBM-kompatible PCs. Vor allem der 
Atari besticht durch besonders hohe 
Bildqualitat. 



ATARI 



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i i" j" i' r ; i ■ 

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Der ATARI SM 124 in Technologic von 
heute. Und. Technologic von heme 1st 




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A ATARI 







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